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Insektenphobie - Test auf Insektengifte sinnvoll?

CLinna<mxon4 hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Leute,

ich bin derzeit in Behandlung wegen meiner sehr starken Insektenphobie, wobei ich vor allem bei Bienen, Hummeln, Wespen und Hornissen Panik bekomme.

Die größte Angst macht es mir, gestochen zu werden und auf das Gift allergisch zu reagieren.

Aus diesem Grund kam ich mit meiner Psychologin überein, dass es im Zuge der Behandlung der Phobie sinnvoll wäre, mich auf eine Allergie gegen diese Gifte testen zu lassen. Dann kann man die Therapie an das Ergebnis anpassen.

Allerdings kam dabei auch die Frage auf, ob so ein Test sinnvoll ist, da ich noch nie gestochen wurde.

Kann ich da überhaupt schon allergisch sein? Muss der Stoff meinem Körper nicht bekannt sein, damit ich allergisch reagieren "kann"?

Und kann ich das so bei meinem Dermatologen begründen oder muss ich die Untersuchung dann selbst zahlen?

LG,

Cinnamon

Antworten
BleniVtaB. hat geantwortet


Wenn Du solch eine Phobie pflegst, reicht wahrscheinlich allein der Gedanke, um eine Reaktion zu zeigen. Und wenn es nur eine psychische ist. Was würde denn das Wissen um keine Reaktion wirklich ändern? Wäre eine Abflachung der Phobie denkbar? Wahrscheinlich doch nö....

Da Du noch nie gestochen worden bist ist eine mögliche Reaktion unwahrscheinlich...

Allein Deine Panik läßst Dich doch hier posten. Statt sich in einer Beruhigung zu sonnen. Und würdest Du tatsächlich zu 0,001 % allergisch sein - dann gibt es Notfallkitts, um sich selbst zu helfen oder man wählt den Notruf für den unwahrscheinlichsten Fall.....

Sehr hilfreich: Konfrontationstherapie oder einfach EFT Klopfen.

Cbinnawmon4 hat geantwortet


Danke Dir für deine Antwort @:) !

Da Du solch eine Phobie hast, reicht wahrscheinlich allein der Gedanke, um eine Reaktion zu zeigen. Und wenn es nur eine psychische ist. Was würde denn das Wissen um keine Reaktion wirklich ändern? Wäre eine Abflachung der Phobie denkbar? Wahrscheinlich doch nö....

Ich weiß ehrlich gesagt nicht genau, was passieren würde, wenn es keine Reaktion gibt. Es kann schon sein, dass das nicht viel ändern würde.

Wenn es aber eine Reaktion (vorausgesetzt, sie wäre nicht psychisch) gäbe, könnte man die Therapie daran anpassen.

Da Du noch nie gestochen worden bist ist eine mögliche Reaktion unwahrscheinlich...

Hängt das also davon ab, ob man schon mal gestochen worden ist?

Allein Deine Panik läßst Dich doch hier posten. Statt sich in einer Beruhigung zu sonnen. Und würdest Du tatsächlich zu 0,001 % allergisch sein - dann gibt es Notfallkitts, um sich selbst zu helfen oder man wählt den Notruf für den unwahrscheinlichsten Fall.....

Beruhigung wäre schön ^^.

Dafür mache ich ja meine

Konfrontationstherapie

;-)

Was für Notfallkitts sind das denn? Und macht es Sinn, sowas zu nutzen, wenn man gar nicht weiß, ob man allergisch ist? Bekommt man sowas überhaupt, wenn man nicht bewiesenermaßen allergisch reagiert?

LG *:)

Ckinnamxon4 hat geantwortet


Ich hab gerade mal gelesen, was EFT Klopfen ist. Und das hilft wirklich?

Sorry, dass ich so blöd frage ;-D !

Aber einen Versuch wäre es ja wert :)z !

BNeniytaBx. hat geantwortet


Es gibt EFT Therapeuten oder Bücher dazu sibd in jeder Buchhandlung bestellbar.

Selbst auf you tube gibt es unzählige Klopfbeispiele....

m(onPd+sHte%rne hat geantwortet


Allerdings kam dabei auch die Frage auf, ob so ein Test sinnvoll ist, da ich noch nie gestochen wurde.

Kommt mir nicht sinnvoll vor, weil es keinerlei Anzeichen für eine Allergie gibt. Ich weiß allerdings nicht genau, wann derartige Tests gemacht werden.

Dir geht es ja eigentlich nicht um die Allergie, sondern um die Angst. Erfahrungsgemäß bekommt man die Angst damit nicht weg. Sie wird auf Dauer sogar schlimmer.

Aus psychologischer Sicht erscheint mir Dein Ansinnen deshalb kontraproduktiv. Ich wundere mich, warum die Therapeutin sich darauf eingelassen hat. Ich könnte mir vorstellen, sie hat sich von Dir bequatschen lassen, weil Du ganz überzeugt bist von Deinem Ansinnen.

mQond+4steOrne hat geantwortet


Ein vorsorglicher Allergietest ist nicht sinnvoll

([[https://www.allum.de/krankheiten/bienen-und-wespenstichallergie/diagnose Quelle]])

C~innazmonx4 hat geantwortet


Danke, mond+sterne, dann weiß ich Bescheid :)z !

Sowas macht also nur Sinn, falls man gestochen wird und falls man dann eine Reaktion hat und dann auch nur innerhalb von 7 Tagen nach dem Stich?

Und nein, ich habe meine Psychologin nicht bequatscht ;-) . Dafür ist sie zu professionell und ich zu anständig.

Sie dachte eben, und dem kann ich auch nur zustimmen, dass Alles hilfreich ist, was mir die Angst nimmt, und wenn mir ein negative Allergietest dabei hilft, ist das doch gut.

sEchne7ckie1x985 hat geantwortet


Obwohl das Thema ja jetzt eigentlich geklärt ist, wollte ich nochmal darauf hinweisen, dass Tests selten echte, langfristige Beruhigung bringen. Natürlich wäre es toll, wenn der Test bei dir negativ ausfällt.

Aber: Was, wenn du allergisch bist? Da du momentan sehr instabil bist, könnte ein positives Testergebnis auch zum vollkommenen Zusammenbruch führen. Ich les hier sehr viel in Phobie-Fäden mit und die Fälle, wo ein entsprechender Test das Problem löst, sind an einer Hand abzuzählen. Denn dann kommt immer wieder die Wenn-Frage auf und macht all die schöne Beruhigung zunichte ("Was ist, wenn der Test falsch angezeigt hat?" "Ich hab mich vor zwei Monaten testen lassen, und inzwischen könnte ja eine Allergie entstanden sein!")

C\i(nnaFmon4 hat geantwortet


Hallo schnecke!

Danke auch dir! Das Problem gelost hätte es sicherlich nicht, das stimmt. Und mit deiner Schlussfolgerung, dass meine Beruhigung vielleicht auch nur kurzfristig wäre, da Allergien ja jederzeit entstehen können, liegt du vermutlich auch nicht falsch :=o , wobei ich dem Test an sich schon vertraut hätte.

mCond+st<ernxe hat geantwortet


Sowas macht also nur Sinn, falls man gestochen wird und falls man dann eine Reaktion hat und dann auch nur innerhalb von 7 Tagen nach dem Stich?

Brauchst Du einen Mann, der Dir Beiträge aus dem Internet vorliest? ]:D

Ich denke, bei Bedarf kannst Du Dir auch selbst noch mehr Informationen googlen.

Und nein, ich habe meine Psychologin nicht bequatscht ;-) . Dafür ist sie zu professionell und ich zu anständig.

Sie dachte eben, und dem kann ich auch nur zustimmen, dass Alles hilfreich ist, was mir die Angst nimmt, und wenn mir ein negative Allergietest dabei hilft, ist das doch gut.

Wenn Du wirklich panische Angst vor Insektenstichen hast, machst Du alles, um diese Angst loszuwerden. Da ist das Bequatschen einer Psychotherapeutin noch vergleichsweise harmlos. ;-) :-)

Wenn sie wirklich professionell ist, weiß sie auch, dass es wenig sinnvoll ist, Dir Deine Angst zu nehmen. Denn mit ihr lebst Du. Du musst lernen sie zu ertragen und zu verarbeiten, wenn die Therapie Erfolg haben soll.

Da gibt es einen kleinen Widerspruch, den man vielleicht mal klären sollte.

Z8wac(k44 hat geantwortet


Hallo Cinnamon4, als Allergiker, der aus gegebenem Anlaß mit Notfallkit herumreist, versuche ich mal, Deine Logik anzusprechen: Man kennt heute etwa 20.000 Allergene. Vor diesem Hintergrund finde ich es erstaunlich, sich vor zwei oder drei zu fürchten (Biene, Wespe, evtl. Hornisse), die anderen 19.997 oder 19.998 aber auf die leichte Schulter zu nehmen. Wohlgemerkt: Es gibt bei Dir keinen Hinweis aus der Vergangenheit auf eine dieser zwei oder drei Allergien. Bei Internet-Beiträgen wird zwar regelmäßig erklärt, dass einem anaphylaktischen Schock "meistens" eine Sensibilisierung des Körpers durch einen Allergen-Erstkontakt vorausgeht, aber das Wörtchen "meistens" schließt natürlich Ausnahmen nicht aus. Aber mir selbst ist nicht bekannt, dass es bei einem Allergen-Erstkontakt jemals einen anaphylaktischen Schock gegeben hätte.

Mein eigener Fall: Nach Pollenallergie war ich auch gegen Säfte roher Gemüse (Karotten, Fenchelkraut, Petersilie, manche Apfelsorten) allergisch, und wenn ich diese Gemüse angefaßt hatte und mir hinterher mit den Fingern an die Augen kam: Brennen, Tränen und Schwellungen. So weit, so gut. Bis ich im Jahr 2008 nach dem Verzehr einer großen rohen Karotte einen beginnenden anaphylaktischen Schock bekam. Als Pollenallergiker immer Prednisolon in greifbarer Nähe, habe ich noch 20 mg eingenommen, bevor der Notarzt alarmiert wurde und mich fachmännisch versorgte - dann über Nacht im KH zur Beobachtung. Seither habe ich immer ein Notfallkit bei mir: Prednisolon, Adrenalin zur Selbstinjektion und ein Antihistaminikum. Ich habe es noch nie gebraucht, bin aber unabhängig davon, ob der Notarzt evtl. im Stau stecken bleibt. Bei Dir sehe ich ohne eindeutige "Vorerlebnisse" absolut keinen Anlaß für eine Phobie.

s0andVra$20e15 hat geantwortet


Ich glaube, eine Phobie lässt sich nicht kausal erklären.

Ich, und das ist meine persönliche Meinung, würde mich testen lassen.

Wäre ich nicht allergisch, würde es mir helfen, die Phobie zu besiegen, und vielleicht ein Cortisongel mitnehmen. Falls ich gestochen werde.

Wäre ich allergisch, dann habe ich zumindest die Gewissheit, dass es keine Phobie ist, sondern Realität und würde auch ein entsprechendes Notfallkit mitführen.

Für mich wäre der Test wichtig. Damit wäre dann aber auch für mich Schluss mit den Tests. Ich würde keine weiteren in Angriff nehmen.

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