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Histaminintoleranz pötzlich weg?

njac htUelfxe hat die Diskussion gestartet


Hallo,

gibt es hier "Histaminintoleranzgeplagte"?

Vor über 3 Jahren wurden bei mir eine sehr hohe Histaminintoleranz (Blut/Stuhltest) festgestellt.

Dazu kommt, ich habe ich einen IgE Wert von über 2000 (Allergiewert schon einige Jahre mehr).

Eine Ursache dafür wurde NIE gefunden. War deswegen schon an der Uniklinik Dresden, hat man auch nix gefunden.

Auf Lebensmittel reagiere ich gar nicht, ausser das Schokolade bei mir wie ein Abführmittel wirkt.

In den vielen Jahre hatte ich mal kurzzeitig Nesselsucht, öfters mal Herzrasen...

Nun wurde noch mal der Histaminwert bestimmt und... nix mehr mit Histaminintoleranz. Sehr eigenartig.

Ich bekomme seit 2 Jahren, jedes viertel Jahr, eine Vitamin B Spritze.

Man sagte mir nun, das Vitaminmangel eng im Zusammenhang mit Histaminintoleranz steht und ich soll nun auch zusätzlich noch Vitamin C und Zink nehmen.

Kann es wirklich sein, das diese Zufuhr von Vitamin B die Histaminintoleranz "beseitigt" hat?

Hat es überhaupt schon einmal jemand erlebt, das Histaminintoleranz plötzlich verschwunden war?

Und, ist es üblich, das man die Kosten zur Bestimmung des Histaminswertes alleine tragen muss?

Antworten
zpi<mtzixcke hat geantwortet


Huhu,

ich bin auch histamingeplagt, und zwar so in etwa, seit mich die wechseljahre heimgesucht haben. wo andere frauen hitzewallungen, depressionen und schlafstörungen sowie gewichtsprobleme haben, kämpfe ich mit dem blöden histamin.

einen offiziellen test habe ich nie machen lassen, mein igE-wert bewegt sich allerdings in ähnlich schwindelnden höhen wie deiner. festgestellt wurde eine allergie auf weizen und nüsse sowie hundehaare (allerdings haben wir selbst einen hund und ich merke NIX).

mit den b-vitaminen habe ich insofern keine ahnung, als dass der letztes jahr durch die heilpraktikerin verabreichte b-komplex meine schuppenflechte zum aufblühen gebracht hat, seitdem bin ich mit vitamin b ziemlich durch. allerdings nehme ich vitamin c und d sowie magnesium und msm und habe das gefühl, dass insgesamt meine toleranzgrenze ziemlich nach oben gegangen ist - ich vertrage kaffee, schokolade, lakritz, gouda und vieles, was mit histaminintoleranz oft nicht geht. allerdings habe ich auch tage, da wirft mich auch histaminarme ernährung total aus der bahn - ich merke das dann hauptächlich daran, dass meine haut wieder blüht und meine gelenke anschwellen - und werde dabei den verdacht nicht los, dass das auch was mit den hormonen in meinem körper (histamin ist immerhin ja auch eins) zu tun hat.

auf jeden fall finde ich es toll, dass du deine hit in den griff gekriegt hast. ich bin bei facebook in einem forum, da haben es auch einige geschafft - aber vielen geht es richtig richtig dreckig ...

EaheUma`ligern Nutzer z(#530g218) hat geantwortet


Hat es überhaupt schon einmal jemand erlebt, das Histaminintoleranz plötzlich verschwunden war?

Vielleicht ist das bei mir so, kann ich dir aber nicht gesichert bestätigen. Zumindest habe ich seit der Cortison-Behandlung keine plötzlich und heftig auftretende laufende Nase mehr nach dem Verzehr bestimmter (eben auch recht histaminhaltiger) Lebensmittel wie Käse und geräucherte Sachen. Und Müdigkeit, Wassereinlagerungen in den Augenlidern + "sich seltsam benebelt fühlen" könnte ich auch anbieten, aber das sind ja alles sehr unklare Beschwerden und könnten auch z.B. erst von der Schniefnase herkommen oder nur zufällig mit dem Essen dieser Lebensmittel zusammenfallen aus ganz anderen Gründen.

Ob das nachhaltig ist und auch nach der Cortison-Therapie aus anderen Gründen wegen Nasenpolypen so bleibt, kann ich dir noch nicht sagen. Ich bin auf die Histamin-Unverträglichkeit bzw. "Überempfindlichkeit" bei mir wegen dieser unfreiwilligen Selbstversuche mit den unterschiedlichen Lebensmitteln gekommen. Nachdem ich diese Lebensmittel weggelassen habe, war ich nämlich beschwerdefrei - solange wie ich die nicht gegessen habe.

Bei dir klingt das für mich plausibel, dass diese Histaminempfindlichkeit auch an den Vitamin-Mängeln gelegen haben könnte. Denke das steht in einer Wechselwirkung, aber ich bin kein Mediziner.

HbayYley3 M. hat geantwortet


Es kann bei den Tests leider auch falsch positive Werte geben. Vielleicht hattest du also nie eine "richtige" HIT? Soll vorkommen.

Das mit Allergien und Intoleranzen ist bei weitem nicht so klar, wie es gern dargestellt wird.

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