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Allergie - unbekannter Auslöser

L^otGtaxa hat die Diskussion gestartet


Hey ihr Lieben,

kurz zu mir. Ich bin seit 2 Jahren Allergiker. Zuerst fing es an mit ein paar Quaddeln, Juckreiz und Schwellungen an, seit Februar 2015 ist es jedoch schlimmer geworden.

Ich muss seitdem alle 2 Wochen ins Klinikum, weil ich mein Notfallset (Cetirizin, Celestamine +/- Injektor) benutzen muss. Ich habe quasi 24 Stunden lang ein Kloßgefühl im Hals, bei schlechten Tagen kommt Herzrasen hinzu (was so ziemlich alle 2 Tage der Fall ist). Meine Brust zieht total zusammen und es gibt starke Herzschmerzen.

Ich laufe quasi von einem Arzt zum anderen. Anscheinend sind alle meine Tests und Ergebnisse okay, ich selber fühle aber, dass irgendetwas nicht mit mir stimmt.

Habe Aerius ausgetestet (ohne Erfolg) und bin jetzt wieder bei Cetirizin gelandet (bei einem guten Tag sinds 4 Tabletten).

Mein Hausarzt meint, ich sei ein Rätsel... das hilft mir nur leider überhaupt nicht weiter.

Habt ihr Erfahrungen in diesem Bereich oder könnt mir Tipps geben?

Ich bin über jeden kleinen Hinweis dankbar!

Ganz liebe Grüße,

Lotta

Antworten
H:ann}ah tLaur5a hat geantwortet


Hallo Lottaa,

wurde denn schon mal eine richtige Diagnostik gemacht?

Wogegen bist du denn alles allergisch?

L,ottaxa hat geantwortet


Hallo Hannah Laura,

leider wurde noch keine richtige Diagnostik festgestellt, da kein Allergieauslöser bekannt ist. Meine Bluttests stimmen anscheinend alle und bei der Fokussuche wurde auch nichts gefunden.

Habe schon mit der Ernährung herum gespielt (kein Weizen, kein Alkohol, etc...), war beim Physio und und und.

Hast du ähnliche Erfahrungen im Bereich so einer "Allergie?" Denn lediglich der Test, dass es sich um eine Allergie handelt, ist positiv.

Mein jetztiges Problem ist aber eher, dass weder Medikamente die Allergie "unterbinden" noch Ärzte irgendwas in Richtung "effektive Suche" starten. Ich hab also keine Ahnung, wie und wo ich weitersuchen sollte! :-(

H#an%n^ah) Lauxra hat geantwortet


Jaein, also ich kenne das auch mit dem schwierigen Nachweis von Allergien. Die Tests sind halt niemals 100%ig zuverlässig. Aber wenn Cetirizin, wenn auch in größeren Mengen, hilft, dann sollten es wohl Allergien sein, nicht wahr? Wie sieht es denn in deinem familiären Umfeld mit Allergien aus? Und hast du noch "typische" Inhalationsallergiesymptome wie niesen, rote Augen etc? Es könnten auch Pollen oder Tierhaare sein. Hast du Haustiere? Bist du zufällig vor zwei Jahren umgezogen oder hast deine Wände gestrichen, einen neuen Fußboden eingelegt oder sonst irgendwas in der Wohnung verändert?

LEottaxa hat geantwortet


Cetirizin hilft zwar, aber alle 2 Wochen muss ich das Notfall(!)set trotzdem verwenden, d.h. der "optimale Unterdrücker" ist es leider nicht.

In der Familie liegen keine Allergien vor, lediglich Bluthochdruck, der bei mir jedoch immer passt. Haustiere habe ich keine und mein Umzug fand 2012 statt. Die Allergie begann aber erst im August 2013.

Seit Juni 2013 übe ich einen Nebenjob im Modegeschäft (parallel zum Studium) aus, die Ärzte meinten jedoch, dass dies nichts mit meiner Allergie zu tun hat (da ich die Allergie auch nachts habe, im Urlaub, in der Uni, etc.). Ansonsten hat sich eigentlich nichts geändert, im Februar ist auch nichts anders gewesen.

Es macht einfach alles keinen Sinn für mich! ???

Ich habe am Montag wieder einen Termin im Klinikum. Meinst du, ich sollte denen dann sagen, dass ich erstmal eine richtige Diagnostik machen will?

Danke übrigens für deine Antwort! :)

HSannah XLa]urxa hat geantwortet


Hallo Lottaa,

ja, eine richtige Diagnostik muss sein, weil man ohne Diagnose halt auch keine zugeschnittene Therapie machen kann. Zu welchen Situationen musst du denn das Notfallset benutzen?

Wenn du die Symptome überall hast und ständig, musst du die Ursache ja theoretisch mit dir rumtragen. Deo? Duschgel? Es kann alles sein. Tausch da mal ein bisschen rum oder lass die Sachen, die du benutzt, gleich mit testen...

Cyorne!liax59 hat geantwortet


Auf jeden Fall eine richtige Diagnostik machen lassen! Es geht nicht ohne, denn du kannst ja gar nicht wissen, wo der Hund begraben liegt! Allerhöchste Zeit, daß du das machen läßt. Besorg dir einen Termin bei einem guten Allergologen und laß dich durchtesten.

Ehrlich gesagt hören sich deine Symptome

Meine Brust zieht total zusammen und es gibt starke Herzschmerzen.

bereits nach allergischem Asthma an. Dagegen mit rezeptfreien Medis wie Cetirizin vorzugehen, halte ich für fahrlässig bis brandgefährlich.

Ich habe Schwerstallergiker in der Familie, eine Schwester kann überhaupt nur mit Camouflage-Make Up das Haus verlassen, weil die Leute sie sonst anstarren würden wie ne Außerirdische. Sie lebt in einem Allergikerhaus ohne Parkettversiegelung, speziellen Matratzen gegen Hausstaubmilben, ohne Teppiche usw. usf. So sieht das aus. Sie ist so ziemlich gegen fast alles allergisch, einschließlich Kälte- und Sonnenallergie. Da gibt's fast nichts mehr außer Cortisonpräparaten. Hat übrigens auch schon mal nen anaphylaktischen Schock gehabt, wegen eines Antibiotikums.

Nur mal so zur Klarstellung, wie sowas enden kann, wenn du nicht ernsthaft an die Behandlung des Problems gehst! Mit diesem frei verkäuflichen Zeug aus der Apotheke kommst du nicht weit!

H^ay(leyx M. hat geantwortet


Und Cetirizin kann - vor allem in größeren Dosen - selbst problematisch sein!

CDhancex007 hat geantwortet


Besorg dir einen Termin bei einem guten Allergologen und laß dich durchtesten.

Unbedingt. Es muss dringend festgestellt werden, wo der Auslöser bzw. die Auslöser sind.

Wenn du die Symptome überall hast und ständig, musst du die Ursache ja theoretisch mit dir rumtragen. Deo? Duschgel? Es kann alles sein. Tausch da mal ein bisschen rum oder lass die Sachen, die du benutzt, gleich mit testen...

Denke ich auch.

Mir fällt noch ein Waschmittel und Weichspüler zu prüfen und ggf. gegen hypoallergene Mittel auszutauschen. Würde ich umgehend mit allen Produkten machen, mit denen Du täglich in Berührung kommst. Das ist nicht die Lösung, aber eine Erstmaßnahme, die Du bis zu einem Ergebnis der Untersuchungen schon mal ergreifen solltest.

C^ornel=iax59 hat geantwortet


Seife, Deo, Zahnpasta, Kaffee, Tee, Milch, Mehl (Gluten!), Nüsse, Früchte, Gemüsesorten, Putzmittel, Waschmittel... :=o

LZo\ttaa hat geantwortet


Hey ihr Lieben,

danke für eure Antworten! :)

Hatte gestern meinen Termin im Uniklinikum.

Habe mit einer Krankenschwester die Tage davor einen Allergielebenslauf geschrieben und sie meint, es sind Textilien bzw. Duftstoffe. Nun ja, das würde Sinn machen, da ja 2 Monate später - nachdem ich meinen Nebenjob angenommen hab - die Allergie ausbrach.

Die Allergologin aus dem Klinikum hat mir aber nicht geglaubt. "Es liegt an der Nahrung, ganz sicher!!!!" und sie wird den Test auf Textilien etc. nicht veranlassen.

Ich war so sauer. Und sprachlos!! Wie kann eine Ärztin so was verweigern? Indizien sind ja vorhanden. Und dann heißt es ein Uniklinikum ist die beste allergische Versorgung ???

Na ja, danach war ich so fertig, dass ich zu meinem Hausarzt bin und der unterstützt mich jetzt zu 100%. Laut der Allergologin soll ich jetzt eine KartoffelReisDiät machen (damit wir das allergieauslösende Nahrungsmittel finden). Mein Hausarzt hat mich krankgeschrieben und gemeint, wenn ich in den 2 Wochen das Notfallset nicht benutze, dann leitet er die Tests persönlich ein!!!!

Seit Sa bin ich nicht mehr mit dem Allergen in Kontakt (falls es Textilien) sind und mir geht es wesentlich besser. Weniger Cetirizin kann ich auch nehmen. Ich habe nur das Gefühl, dass ich nunein bisschen "entgifte" und dass mein Herz zB manchmal schneller schlägt als sonst, aber sonst gehts.

Zum Lungenarzt hat mich mein Hausarzt auch geschickt (wegen dem eventuellen Allergieasthma!!)...

Was denkt ihr so??

Eure Tipps nehme ich mir trotzdem zu Herzen und experimentiere trotzdem nebenbei damit!

Vielen Dank!!

C]ornel!ixa59 hat geantwortet


Schwer zu sagen, was es jetzt ist. Was war denn dein Nebenjob, hatte der was mit Textilien zu tun?

Ansonsten kannst du ja den Test auf Lebensmittel machen, und wenn der negativ ausfällt, kannst du immer noch von der Ärztin den Test auf Textilien bzw. Textilfarb-, oder Imprägnier oder was auch immer-Stoffe nachfordern.

Lmot1taa hat geantwortet


Jap. Der Job ist in einem Modegeschäft! Im Juni 2013 fing ich damit an, im August 2013 ist die Allergie ausgebrochen.

Hatte am Samstag während der Arbeit eine allergische Reaktion (Atemnot) und musste dann das Notfallset verwenden.

Einen Nahrungssmitteltest hatte ich damals schon gemacht, negativ.

Nun hat sie die ReisKartoffelDiät vorgeschlagen und in 8 Wochen soll ich nochmal ins Klinikum. Ich finde, dass das ziemlich risikoreich ist?!

Beschwerdefrei war ich das letzte Mal in Amerika 2014 (für 2 Monate). Seit dem hatte ich nicht mehr so lang frei, so dass mein Hausarzt und ich das jetzt testen.

Aber aus dem Nichts ist die Textilienvermutung doch nicht gezogen oder? :/ Die Allergologin hält das nämlich für seeeehr sehr sehr schwachsinnig und hat mich als dumm hingestellt. :(

HHayGley cM. hat geantwortet


Sie kann dich als Facharzt doch kurzerhand auf Textilfarbstoffe testen, dann wisst ihr es bzw. könnt das schon mal ausschließen VOR der Diät.

LIottKaa hat geantwortet


Das dacht ich mir auch. Aber sie ist fest davon überzeugt, dass es nichts mit meinem Nebenjob zu tun hat, deswegen lässt sie es den Test ned zu :( ein Arzt darf das doch verweigern oder? ^^

Ist ihr anscheinend zu aufwendig... ^^ aber wenn ich jetzt zwei Wochen lang keine allergische Reaktion habe, dann kümmert sich ja mein Hausarzt drum! :)

Hattet ihr schon mal so nen Test?

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