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Neurodermitis und sehr hoher IgE-Wert

eIlge:e00F7 hat die Diskussion gestartet


Liebe Community,

ich mache gerade einen IgE-Test wegen einer Nahrungsmittelallergie. Angeblich liegen hohe Gesamtwerte so bei 400-500, ich habe einen Gesamtwert von über 2500 :-) Aber erstmal eine kleine Zusammenfassung meiner Krankheitsgeschichte...

Ich bin 34 Jahre alt und männlich. Seit der Kindheit habe ich Asthma und Neurodermitis. Damals haben meine Eltern wirklich alles ausprobiert: Von Bestrahlungen und zahlreichen Salben, vielen Kuren an der Nordsee und in Davos bis zu diversen Diäten. Nichts hat so richtig geholfen. 

Mit der Pubertät wurde es ein wenig besser. Ich hatte die Schnauze voll, habe nichts mehr probiert und alles gegessen. Die Haut war mal besser, mal schlechter. Das Asthma hatte ich mit einer täglichen Dosis "Symbicort" gut im Griff und nutze es auch heute noch.

In den letzten Jahren ist die Haut allerdings wieder etwas schlechter geworden. Primär im Gesicht. Zur besseren Einschätzung: fremde Menschen im Bus schauen mich mitleidig an :-) Ich habe mich schon mein Leben lang nachts gekratzt und es wird einfach nicht besser. Ich mache das im Halbschlaf und reibe teilweise auch unbewusst die Augen, so dass sie am nächsten Morgen stark brennen.

Nun habe ich seit einem Jahr einen neuen HNO-Arzt, der eher nebenbei einen IgE-Test vorgeschlagen hat. Ich hatte früher zwar schon öfter einen Pricktest mit Pollen und Tierhaaren gemacht, aber via Blutabnahme und auf Nahrungsmittel noch nicht. Wir machen diesen IgE-Test aus diversen Gründen Stück für Stück. Zuerst Cerealien, ein paar Wochen später Milchprodukte und zuletzt Obst und Gemüse. Als nächstes ggf. Fleisch?

Bei den bisherigen drei Tests kamen Gesamt-IgE-Werte zwischen 2500 und 2900 raus. Das Einzige was kaum angeschlagen hat waren Milchprodukte, ansonsten überall hohe Werte.

Die Spitzenreiter:

Bäckerhefe (2,90 kU/l)

Kartoffel (2,65 kU/l)

Apfel (1,57 kU/l)

Tomate (1,51 kU/l)

Roggenmehl (1,50 kU/l)

Die bisher niedrigsten:

Schwarze Oliven (0,40 kU/l)

Gluten (0,43 kU/l)

Milch, gekocht (0,12 kU/l)

Wie gesagt, wir haben erst drei Kategorien von Nahrungsmitteln getestet, davon auch längst nicht alle. Meine Frage ist nun: Macht es Sinn, sich bei einem so hohen Gesamtwert auf diesen Test zu stützen, ihn weiter zu führen und daraus ggf. Eine Diät abzuleiten?

Ich habe in meinem bisherigen Leben niemals auch nur irgendeine körperliche Reaktion auf Nahrungsmittel gespürt, abgesehen von den oben beschriebenen Dauersymptomen. Auch nicht bei den Spitzenreitern im IgE-Test. Andererseits könnten derart hohe Werte schon ein Auslöser für das ganze Elend sein, oder?

Freue mich auf eure Erfahrungen!

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