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Nesselsucht (Urtikaria) in der Schwangerschaft

s8pri_n/glixni hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen, bin neu und Versuch mich erstmal kurz zu fassen. Ich leide seit über11 Jahren an Urtikaria. Keine Untersuchungen haben mir geholfen. Ich habe mich damit abgefunden und nehme seither Antihistaminika. Nun bin ich das erste mal schwanger und ich habe sofort die Tabletten abgestzt. Seit 1 Woche bin ich sehr angeschlagen, erschöpft durch die Quaddeln und den Juckreiz. Zwischendurch heftige Schübe und dann mal kurze Phasen mit nur leichtem Juckreiz.

Was würdet ihr tun? Tabletten nehmen oder nicht?

Mein Hausarzt sagt nein. Ein Arzt zur Vertretung meinte im Notfall ja.

Ich kann doch jetzt nicht 3 monate krank feiern? im zweiten Trimester sollen antihistaminika wieder eingenommen werden können laut meiner info.

Hilfe. Ich möchte meinem Baby nicht schaden.

Antworten
AtleoAnour hat geantwortet


Schau bitte mal bei [[www.embryotox.de]] rein.

Da gibt es genaue Angaben zu den verschiedenen Medikamenten. Wenn dein Arzt Rückfragen hat kann er da auch nachfragen.

sip!ringPlxini hat geantwortet


Danke für die schnelle Antwort :).

Also auf der Seite habe ich auch schon geschaut. Loratadin wird z.B. In Schwangerschaft als ok bewertet. Trotzdem mit eingeschränkten Testergebnissen (geringe testeranzahl).

Doch wenn man allgemein mal über empfohlenen Medikamente in der Schwangerschaft recherchiert, scheiden sich die Geister.

f;loRwewrli hat geantwortet


Laut embryotox klingt das doch gut. Bringt es denn was es nur bei extremen Juckreiz zu nehmen oder muss man es immer nehmen damit es wirkt?

AOleo,noxr hat geantwortet


Das Problem ist halt das man da aus ethischen Gründen keine großangelegten Medikamentenstudien an Schwangeren machen kann.

Daher bleibt es dann bei solchen "Rückmeldungsempfehlungen"

N!alaQ85 hat geantwortet


Loratadin wird z.B. In Schwangerschaft als ok bewertet.

In der PB steht man soll es nicht in der Schwangerschaft einnehmen. Viele Antihistaminika können durch ihre Wirkung vorzeitige Wehen auslösen.

Ich würde auf jeden Fall mal zu histaminarmer Nahrung raten um das ein bisschen zu dämpfen. Gegen ganz schlimmen Juckreiz kühlende Umschläge (nicht zu kalt das reizt sonst).

A}lefonoxr hat geantwortet


In der PB steht man soll es nicht in der Schwangerschaft einnehmen.

Naja, das steht eigentlich überall.

N'alZa85 hat geantwortet


Normalerweise steht man soll den Arzt fragen. Bei meinen Loratadin steht ausdrücklich man soll es nicht nehmen.

s\prUinglxini hat geantwortet


Ich esse seit 3 Monaten glutenfrei und Histaminarm. Das hat meine Urtikaria verbessert, aber leider keinen entscheidenen Einfluss. Ich hab schon edliche Ernährungsumstellungen und Untersuchungen hinter mir. Von Chemie bis homöopathisch.

Wahrscheinlich ist es bei mir einfach eine Erweiterung einer früher vorhandenen Neurodermitis.

Die Urtikaria ist heute Nacht sehr heftig gewesen. Ich bin sehr platt. Ob das so gut ist für die Schwangerschaft frage ich mich auch, da der Körper auf Hochtouren arbeitet.

stp]ringzlinTi hat geantwortet


Beim nächsten Hautarzt gewesen. 4 h gewartet und nur die Rückmeldung erhalten, dass es besser ist keine Tabletten zu nehmen und eine Überweisung Dermatoligie ambulant. Super. Bis ich mal jemanden treffe der mir Helfen Kann, bin ich bestimmt schon Rentner.

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