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Wie lange dauert es, bis alles "raus" ist?

CTlowns-füßxe hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Forengemeinschaft, das ist mein erster Post. Ich habe mich hier angemeldet, weil ich nicht mehr so recht weiter weiß. Ich bin froh um jeden Tipp.

Also: Sonntag vor 2 Wochen begann meine Mandelentzündung, die relativ stark war. Ab und zu habe ich da schon Beschwerden, aber nichts, was nicht nach wenigen Tagen von selbst wieder weg geht.

Diesmal ging es nicht weg, also am darauffolgenden Freitag ab zum Arzt, bevor ich das ganze Wochenende daran zu knabbern habe. Symptome: Geschwollene Mandeln, Heißkalt, starkes Unwohlsein und Schwitzen. Der Arzt meinte, es kommt von der Mandelentzündung, verschrieb mir Penicillin und schickte mich übers Wochenende zum Auskurieren nach Hause.

Samstag ging es dann los: Schwitzen, juckende Hand- und Fußflächen, Körper wie mit Juckpulver eingerieben, dazu vor allem starker Schwindel. Ich hab das so bis Montag mitgemacht, dann aber selbst das Penicillin abgesetzt und am Dienstag direkt wieder zum Arzt. Diagnose: Penicillin-Vergiftung bzw. Allergie. Soll sich innerhalb weniger Stunden ausschwemmen. Dazu gab es noch stinknormales Ceterizin gegen den Juckreiz.

Seitdem wurde es nicht besser, im Gegenteil. Starker Schwindel, wenn ich aufstehe, sackt mir der Kreislauf weg, ich kann seit Samstag nichts essen bzw. bei mir behalten (dadurch auch Reflux), dazu habe ich riesigen Durst und mein Urin ist sehr dunkel, obwohl ich gut 3L trinke. Vor allem der Kreislauf macht mir zu schaffen. Die Mandelentzündung ist inzwischen abgeklungen.

Heute war ich nochmal beim Arzt. Er kann sich meine Symptome nicht erklären. Blut wurde abgenommen, Urinprobe abgegeben, Puls und Blutdruck relativ niedrig, leichtes Fieber, den Rest kriege ich erst Montag gesagt.

Nun zu meiner Frage: wie lange dauert es, bis das Penicillin raus ist? Der Arzt meinte, meine jetzigen Symptome haben gar nichts mit dem Penicillin zu tun, weil das längst aus dem Körper raus ist.

Aber was kann ich dann haben? Ich bin recht gesund, habe selten mal eine Erkältung. Vor allem habe ich keine typischen Erkältungssymptome, kein Husten, keine Gliederschmerzen.

Achso, ich habe die Gynefix (mittlerweile die 3.). Schwanger kann ich also nicht sein und Reaktionen mit einer Antibabypille gibt es dann ja nicht.

Antworten
T#schu lianxe hat geantwortet


Ich hatte vor wenigen Wochen Pfeiffersches Drüsenfieber und mir ging es ungefähr genauso, außer dem Ausschlag und Juckreiz. Das bekommt man scheinbar, wenn man während des Druesenfiebers Amoxillin nimmt. War das dein Medikament?

Culow6nsfüßxe hat geantwortet


Hallo Tschuliane,

Ausschlag hatte ich keinen, nur Juckreiz.

Mein Medikament war das hier: [[https://images.gutefrage.net/media/fragen/bilder/darf-man-bei-penicillin-milchprodukte-essen-usw-/0_original.jpg?v=1386848075000]] mit Wirkstoff Phenoxymethlpenicillin. Vom Pfeifferschen Drüsenfieber hab ich noch nie was gehört. Wenn ich mir allerdings durchlese, was da so dabei ist, könnte das durchaus sehr gut zutreffen. Mein Arzt ist jetzt nicht drauf gekommen, dabei passen die Symptome sehr gut.

Soweit ich das gelesen habe, muss man dann einfach abwarten, oder?

Cilownsf]üßxe hat geantwortet


Hallo,

Ich wollte mal berichten, wie es bei mir weiterging, seitdem ich den Thread eröffnet habe.

@ tschuliane,

du hast voll ins Schwarze getroffen.

Nachdem ich mich schon über 2 Wochen richtig elend gefühlt habe, kaum was ohne Erbrechen bei mir behalten konnte, Fieber hatte, mir schnell schwindelig wurde und ich mich überhaupt gefühlt habe wie gefressen, verdaut und wiedergekäut, war ich ja mehrmals beim Arzt, der sich ja auch keinen Rat wusste.

Am Freitag wurde ja Blut abgenommen, da waren die Leberwerte extrem schlecht. Der Arzt hat mich also nach dem Wochenende (wo es mir rein subjektiv endlich wieder besser ging) wieder zu sich zitiert und nochmal dasselbe: Blut und Urin untersuchen. Das Ergebnis: die Leberwerte schießen förmlich durch die Decke. Leber kurz vor Kollaps, Augen und Schleimhäute schon leicht gelb.

Er fand es so alarmierend und auch mit dem Pfeifferschen Drüsenfieber eher ungewöhnlich, dass er mich ins Krankenhaus überwies.

Dort begann die Prozedur von neuem und heute kam dann doch das Laborergebnis: Pfeiffersches Drüsenfieber mit recht seltenem Verlauf, der die Leber sehr stark angreift, Milz ist ebenfalls recht doll vergrößert.

Eigentlich komisch, weil es mir ja seit dem Wochenende eigentlich besser geht.

Nun bleibe ich hier noch ein paar Tage zur Beobachtung und bin am Tropf (nur zur Unterstützung). Die Leberwerte sollen mit Ausklingen der Krankheit besser werden. Kann also auch so gehen...

Danke also für den Tipp liebe Tschuliane. @:)

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