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Allergien

SBalva6dorx7 hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes Forum,

Dies ist mein erster Beitrag und zwar betrifft das folgende nicht direkt mich, sondern es geht um meine Freundin. Sie ist Anfang 20 und hat sehr starkes Asthma und starke Allergien unter Anderem gegen Gräser, Hausstaub, Hausmilben und Katzenhaaren. Gemeinsam haben wir schon einen Lungenfacharzt vor Ort besucht, aber gegen Allergien kann man anscheinend nicht viel machen. Ich habe Mal gehört, dass durch Therapien oder Entgiftung es möglich sei gegen Allergien was zu machen. Gibt es irgendwelche Mittel die dagegen helfen könnten ?

Dankeschön :)

Antworten
L,uci3Y2


Es gibt schon eine langwierige Therapie wo man mini Dosen von die Allergie provozierende Stoffe injektiert? bekommt.

Frage der Lungenarzt. Es ist Jahre seit ich das gelernt habe und ich habe den Ablauf vergessen. Ich erinnere nur es dauert ca. 2 Jahren.

TFintifPax7x4


Im Alternativmedizinischen Bereich gibt es einiges; aber wahrscheinlich wenig wirksames. Man kann es nur ausprobieren.

Eine Bekannte war ganz begeistert von NAET ([[https://de.wikipedia.org/wiki/NAET)]]. Wobei es bei diesen ganzen Dingen keinen einzigen Beweis gibt, dass sie auch wirklich helfen.

Was Luci oben meinte, ist eine sog. Desensibilisierungs-Kur. Da werden kleinste Mengen an allergieauslösenden Stoffen gespritzt (oder mittels Tropfen verabreicht), um den Körper an diese Stoffe zu gewöhnen. Dauert halt; 2 bis 3 Jahre wird's wohl schon dauern.

Je nach Allergie gibt's eine höhere Erfolgsrate. Gräser dürfte eine relativ hohe Erfolgsrate haben. Da habe ich von meinem HNO gehört, er verwendet jetzt eine neue Spritzen-Kur; wo man im Jahr nur 3 oder 4 Spritzen benötigt. Das dürfte im Krankenhausbereich bei uns ins Österreich schon über 10 Jahre höchst erfolgreich angewandt worden sein.

Hausstaubmilbe dürfte schwieriger zu behandeln sein.

Katze kann man relativ einfach meiden .... ;-D

Ansprechpartner dafür sind Hautärzte, Lugenärzte, HNO's.

Wobei ich bei mehreren Allergien eher in einem Allergie-Zentrum vorsprechen würde und eine vernünftige Diagnostik machen lassen würde.

m|on_d+st:erxne


Ich habe Mal gehört, dass durch Therapien oder Entgiftung es möglich sei gegen Allergien was zu machen. Gibt es irgendwelche Mittel die dagegen helfen könnten ?

Es gibt allerlei Mittel, die ein bisschen was helfen und viele die nicht helfen. So richtig was kann man gegen allergisches Asthma mit zahlreichen allergieauslösenden Stoffen leider nicht machen.

Das Standardmittel gegen Allergien ist Desensibilisierung. Das weiß jeder Arzt, insofern wirst Du das Deiner Freundin nicht vorzuschlagen brauchen.

Leider gehört es deshalb zum Alltag, viel zu tun, um Allergene zu meiden und auch auf einiges zu verzichten.

Also, es tut mir leid, nicht nur Deine Freundin hat es nicht leicht wegen ihrer Krankheit, sondern auch Du wirst da erheblich in Mitleidenschaft gezogen.

:°( :)_

XJiraxin


Sie ist Anfang 20 und hat sehr starkes Asthma und starke Allergien unter Anderem gegen Gräser, Hausstaub, Hausmilben und Katzenhaaren.

Hausstaubmilben: Oft und gut durchsaugen mit geeignetem Staubsauger, der auch einen Feinstaubfilter hat (damit man sich den Mist nicht wieder in die Luft bläst) und Allergiker Bettwäsche verschreiben lassen hilft. einzelne Hausstauballergien gibt es nicht. Es ist immer eine Hausstaubmilbenallergie.

Ansonsten vielleicht ein Mundschutz (mit Staubfilter) bei sehr schlimmen angelegenheiten (sauber machen unterm Bett und sowas)

Gräser: während der Blühzeit, täglich ein Antiallergikum (Ceterizin oder Lorano) Augentropfen und Nasenspray. Ansonsten gibt es Pollenfilter für Fenster, was auch sehr hilfreich ist.

Katzenhaare: Keine Katzen haben!!!! Und jeder der sie besucht sollte vorher so einen Roller gegen die Katzenhaare nutzen.

Ansonsten kann man noch eine Desensibilisierung machen, ob das dauerhaft erfolgreich ist, ist eine andre Frage. (Meine Hausstauballergie kam zurück

S)alvBadoxr7


Erstmal sehr vielen Dank für die ganzen und ausführlichen Antworten!

Also sie hat eine Staubmaske, Allergikerbettbezug, nimmtTabletten gegen die Pollenallergie(helfen ja leider nicht immer ) und Katzen meiden ist bei ihr auch nicht immer soo einfach und ihr Arzt hat ihr Mal gesagt das desensibilisierung angeblich nichts bringen soll.

m4ond+s}terne


... und Du wirst davon ganz schön in Mitleidenschaft gezogen.

Was kann man da jetzt machen?

Mir fällt da leider nicht mehr viel zu ein.

*:) Hallo-Winken, kein Tschüss-Winken

6c6:misxchxa


Hm, ja, da müsst ihr unbedingt was machen! Jede Allergie, die man vermeiden kann, vermindert das Asthma m.E..

Ich kann nur unsere Erfahrungen zu Tierhaarallergie und zur Hausstaubmilbenallergie berichten, weil unser Jüngster die auch hat(te). Auch damals war die Warnung des Arztes vor Asthma (nachdem der 4. Arzt endlich die Hausstauballergie erkannt hatte).

Wegen der Tierhaarallergie hatten wir zunächst kein Tier mit Fell. Da wir uns alle aber immer schon einen Hund wünschten wurden wir auf Hunderassen aufmerksam, die keine Unterwolle haben und deshalb auch keine Allergien auslösen (z.B. Pudel, Cotons). Katzen kommen da keine in Frage, obwohl wir mal gelesen hatten dass in den USA auch allergielose Katzen gezüchtet worden seien... Preis: 8.000 USD.

Die Hausstauballergie wurde wie schon oben geschrieben erst spät erkannt. Wir hatten zunächst diese Bettüberzüge, mit denen wir gar nicht zurecht kamen. Dann hat uns unser Apotheker einen Spray empfohlen. Mit dem ersten bekamen wir alle eine Allergie, aber er hatte noch einen zweiten, der zwar teurer war, mit dem wir aber gut zurecht kommen.

Die Hausstauballergie ist weg und gottseidank gab es bitte heute keinen Asthmaanfall--so soll es bleiben

h*annid12x3


Auf welchen Wirkstoff hast du allergisch reagiert?

6?6miksichxa


Sorry--hab nochmal nachsehen müssen. Ist schon einige Zeit her. Aber ich schreib mir so was immer auf, damit ich nicht nochmals so ein Mittel kaufe aus Versehen. Das war das Geraniol.

Wir hatten auch noch mal einen gehabt, da war Permethrin drin--das ist ja Gift pur!

Man sieht ja an dem Fibronil, was da alles in Produkte reingetan wird. Das Gift wird in Mittel gegen Flöhe eingesetzt und kommt so in die Eier! Aber auch wenn das jemand zuhause bei seinen geliebten Haustieren anwendet kommt sie/ er doch in den Kontakt damit.

Auch am Pernethrin sind schon Katzen und Hunde gestorben! Und das soll man sich ins Bett sprühen? Es geht nur ums Geld--die Gesundheit der Menschen und Tiere ist denen doch egal!

Gottseidank gibt es auch noch andere Mittel. Man muss sie nur finden und das barucht intensive Beschäftigung und Zeit. Gut dass es die Foren gibt, in denen Leute ihre Erfahrungen weitergeben

k9evin1x99x6


Meine Freundin hatte einen allergischen Schock im Bett. Siehe meine alten verzweifelten Posts.

Man muss aufpassen, wenn man was sprüht, also auf die Matratze.

Ich hätte fast auch mein/unser/ihr bewährtes Produkt ausgetauscht gegen ein stark beworbenes, günstigeres von Amazon, dass, sehr gefährlich ist, wie ich rausgefunden habe.

[[http://www.med1.de/Forum/Tiermedizin/742579/?p=2]] Katze Tod durch Milbenspray.

Ich würde auch von Param, Envira usw. Die Finger lassen. Permethrin, Pyrethrum und fipronil gehören in eine Wirkstoffklasse, so wie ich es verstanden habe.

Und letzteres ist ja seit Jahren im Umlauf, aber jetzt erst gefährlich. Bei den anderen wird es ähnlich sein.

Lieber den Apotheker fragen, hab ich dann auch wieder gemacht, als sich schlimmes zuzufügen.

Alles gute deiner Freundin. Ich weiß was Ihr durchmacht, aber es ist nie zu spät zum handeln. @:)

6y6m:iscxha


Uff, das ist ja ein Hammer mit dem Tod von Katzen! Kann es sein dass so etwas verkauft werden darf um es ins Bett zu sprühen? Also da sich doch alles auf--Profitgier pur!

Man sieht ja wo das mit Fibronil z.B. hinführt! Die belgier wussten das angeblich schon seit mehreren Monaten!

Und dann die schwachsinnigen Beschwichtigungen: Das sind ja nur geringe Mengen! Die schaden doch nicht... Blödsinn: Der Körper vergisst nichts!Die Gifte werden gespeichert--da etwas Fibronil, dort etwas Permethrin, die Umweltverschmutzung dazu und das über ein paar Jahrzehnte. Kein Wunder, dass rundherum die Krebserkrankungen so zunehmen zwischen 50 und 60.

Leute, informiert euch genau was ihr direkt oder in eurer Umgebung selbst anwendet! Da habt ihr Einfluss drauf!

Fibronil z.B. bei der Katze heisst, ihr und euer Kinder streichelt die, nehmt das Fibronil dabe auf. Die Kinder schlecken sich die Hände ab und schon ist ein Teil im Körper! Ohne dass ein Ei gegessen wurde.

Wir haben es uns angewöhnt alles über die Inhaltsstoffe unserer Produkte bis ins Detail nachzulesen. So haben wir auch einen Milbenspray gefunden, der nichts giftiges wie Permethrin enthält und der nicht auch noch selbst Allergiepotential hat wie z.B. Sprays mit Geraniol

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