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Angst vor Medis bzw. schwerer allergischer Reaktion

Fqire_anhd_Icce1983 hat die Diskussion gestartet


Hey,

Ich weiß jetzt nicht, ob ich in dem Forum richtig bin, aber mich würde interessieren, obs evtl. hier (oder sonstwo) Infos od. das Wissen gibt, wie wahrscheinlich eine schwere allergische Reaktion auf ein unbekanntes Medi is, wenn man a. körperlich sonst gesund ist und b. noch nie auf Medis egal welcher Art allergisch reagiert hat und auch keine allgemeinen Allergien bekannt sind.

Seit ich mal auf ein Medi (Antidepressiva) sehr paradox reagiert hab, (das ich 2 Jahre zuvor bestens vertragen habe) hab ich eine gewisse Abneigung geg. Medis entwickelt und brauch ewig, bis ich mich traue, welche zu nehmen aus Sorge vor schweren NW bzw. Allergiereaktionen wie Atemnot. :-/

Danke für die Antwort vorab und

LG

Antworten
BjenitxaB.


Kopfkino.

Allergien und Unverträglichkeiten sind schon mal völlig verschiedene Dinge. Paradoxe Reaktionen haben mit Allergien rein gar nichts zu tun. Sie werden einfach nicht vertragen.

Du schmeißt hier vielleicht so etwas wie eine Schockreaktion auf einen Bienenstich und Dein Erlebnis in einen Topf und meinst, Kopfkino !!!, das ist nun immer so. Aber eine allergische Reaktion auf einen Bienenstich ist mit einem Beruhigungsmittel kaum vergleichbar.

Das ist aber gerade eben nichts weiter als Kopfkino. Das redest Du Dir nun wie eine Schallplatte mit Sprung immer und immer wieder ein, Du läßt gar keinen anderen Gedanken mehr zu. Kannst nicht mehr über den Tellerrand blicken.

Aber diese Gedanken suchst Du Dir selbst aus. Du machst Dir das Leben damit selbst schwer. Man kann immer ein Medikament wieder absetzen, wenn es eben gar nicht geht.

Das von Dir gezüchtete Kopfkino mit dramatischsten Todesnahbildern ist nicht mal bei Dir aufgetreten, wahrscheinlich war es einfach nur so, es sollte Dich beruhigen und Du wurdest einfach noch unruhiger. Aber ansonsten gehe ich davon aus, ist rein gar nichts passiert, außer, dass es unangenehm war. Es hat aber nie Lebensgefahr bestanden....

Sehr schwer erkrankte Menschen auf Intensivstationen werden mit einer Vielzahl Medis behandelt, gleichzeitig, manchmal über Wochen hinweg, das mit Nebenwirkungen nimmt man in Kauf - und die Menschen werden dann irgendwann sogar wieder gesund. Sie haben gar keine andere Wahl, ohne diese Medis wären sie vermutlich eben gestorben.

Und ich wette mit Dir, in einem wirklich lebensbedrohlichem Zustand würdest Du auch Nebenwirkungen in Kauf nehmen, wie es ja auch leider alle Patienten mit Chemotherapie tun müssen. Die Einstellung ist dann: da muß ich durch. Ablehnen kann da tödlich sein. Und frage Dich, was Du dann tun würdest....

ZFitrwodnenxkopf


vor jahren hatte ich einen anaphylaktischen Schock, das schlimmste Erlebnis in meinen ganzen Leben...

Die Angst hat sich extrem zugespitzt mit der Zeit, zuerst habe ich aus Angst keine Medikamente mehr genommen, irgendwann kamen die Panikattacken aus dem nichts... eine wirklich sehr schlimme Zeit.

therapie, das war das einzige was gewirkt hat.

Es gibt keine Garantie dafür, dass du niemals allergisch auf etwas sein wirst, und die Wahrscheinlichkeit, dass du mal ein Medi nicht verträgst ist seeeehr hoch und sei es nur mit Übelkeit.

Du musst deine Ängste als solche erkennen und aufhören, Gewissheit zu wollen und zu brauchen, die keiner dir geben kann.

glaub mir, ich hab das alles durch :) und realistisches denken hilft! Aber dass muss gelernt werden mit Hilfe einer Therapie!

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