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Unerklärliche Schwellungen und Ausschlag

Burisxe hat die Diskussion gestartet


Seit etwa einer Woche habe ich einen quaddeligen Ausschlag mit Knötchenbildung der heftig juckt. Gleichzeitig schwellen mir irgendwelche Körperteile ( mal Hände, mal Füße, mal Steißbein) mit unterträglichen zusätzlichen Schmerzen an, so das ich nicht mal mehr laufen kann. Vom Arzt habe ich außer Cortison , einem Allergiemittel und einer strengen Diät nichts bekommen. Sobald die Wirkung des Cortisons nachläßt bin ich wieder übersäht mit den Quaddeln, nehme ich es dann sofort ein, dauert es etwa eine Stunde bis ich recht beschwerdenfrei bin. Kennt jemand diese Sympthome?

Antworten
6dyninxi


hört sich an, als würdest du von nesselsucht reden. dein arzt soll dir mal telfast 180 verschreiben und deinen CRP-wert im blut prüfen! bei mir war das genauso vor einem jahr - hatte sogar einen 1-wöchigen krankenhausaufenthalt, da cortison und andere medis nichts nützten! wurde auf strenge kartoffel-reis-diät gesetzt. hat sich dein gewicht geändert?

alles gute,

hcelix` pom3atxia


Was ist denn die Ursache?

Ich denke,erst wenn du die beseitigst,wird es besser.

TGri>nyxx


Hallo Brise,

für mich hört sich das ebenfalls nach Nesselsucht (Urtikaria) an.

Schau mal auf [[http://www.urtikaria.net/new/index.shtml]]

Dort findest du alles genau beschrieben (Formen, Auslöser, Therapien, es gibt auch ein Forum)

Gleich mit Cortison loszulegen finde ich ... pffff.. naja... heftig.

Ich leide auch an Urtikaria und mußte anfangs ebenfalls Medikamente nehmen, die die Symptome, also den Juckreiz, unterdrücken. Mich persönlich hat diese symptomatische Behandlung nicht sehr glücklich gemacht, weshalb ich auch den Arzt gewechselt habe.

Mittlerweile habe ich mit alternativen Methoden die Krankheit so weit im Griff habe, daß ich ohne diese Medikamente auch gut auskomme.

Ich wünsch dir, daß du diese "Plage" bald los bist!

6Pyn~ixni


@ trinyx

hey,

mich plagt das gleiche, nach einer woche krankenhaus haben die nach allen möglichen untersuchungen nichts rausgefunden. die ursache ist immer noch unklar, außer das ich weiß, dass ich glutenfrei essen muss. habe in einem jahr knapp 17 kg zugenommen - untypisch für zöliakie. denke immer noch, dass es eine andere ursache ist.

bitte gib mir mal tipps, bzw. ich würde gerne mehr über deine alternativen methoden wissen,....

viele grüße,

r ebec>ca1


Über Beschreibung der alternativen Methoden wär ich auch dankbar!!!

Leide seit 4Jahren an der Nesselsucht (Wärme/Kälte und Druck-Urtikaria) und habe vor circa einem dreiviertel Jahr begonnen Ärzte aufzusuchen.

Ich wollte zuerst versuchen die Krankheit eifach zu ignorieren und sie zu akzeptieren.Aber sie ist nicht weggegangen.

Innerhalb dieser 4Jahre habe ich auch mehrere Antihistaminika bekommen (Lorano,Telfast,Tavegil,Xusal,Lisino...)alles gegen den Juckreiz.Hat ihn aber nur gelindert und nicht vollständig unterdrückt.

Nun bin ich mit einer Hautklinik in Kontakt,die einige Tests gemacht haben.

Als möglichen Auslöser (50:50) für die Urtikaria wurde eine Chronische Tonsilitis festgestellt (aufgrund von gefundenen Bakterien im Blut -Streptokokken-Antikörper)

Nun habe ich vor 2Wochen die Mandeln entfernen lassen und hoffe dass das Leid ein Ende hat.Bis heute ist sie noch nicht weg.Vielleicht wird es besser sobald sich mein Immunsystem wieder erholt hat?! ???

@6yini:

Wodurch hast du soviel zugenommen??

6RySninxi


@rebecca:

....warum ich so viel zugenommen habe?!?! keine ahnung.

bei mir ging's mit einem mitgenommenen virusinfekt los, den ich aus thailand mitbrachte; 1,5 monate später bekam ich salmonellen und lag 'ne woche im krankenhaus (habe trotz all dem kein gramm abgenommen, obwohl der extreme verlust an flüssigkeit, etc. und 1 woche ernährung über den tropf).

dann fing's an: haarausfall, extreme hautverschlechterung, besonders im gesicht, wasserablagerungen,......

dann bekam ich diese "pickelchen", später wurden große quaddeln draus. 1 woche hautklinik mit allen möglichen tests. mein CRP (entzündungswert im körper) stieg auf 115, sollte 5 nicht übersteigen!

in der zeit nahm ich grundlos einfach 17kg zu - ich konnte auf der waage schon zusehen, wie es wieder ein kilo mehr wurde.

ich bin 1,75m groß und wog zw. 62 und 64 kg, höchstgewicht war dann 79,8 kg - habe meinem arzt gesagt, dass ich mir die kugel gebe, wenn es über die 80kg geht!

seit nov.'03 weiß ich, dass ich mich glutenfrei ernähren muss - seitdem tag, ziehe ich das durch. habe in den 1. 2wochen 4kg verloren. mehr leider noch nicht, aber zumindest ist der megaaufgeblähte bauch weg vom klebereiweiß im weizen,.....

ich fühle immer noch, dass ich was habe, denn ich bin anfälliger. habe momentan seit wochen wortwörtlich ein kloß im hals, gehe nä. woche zum hals-nasen-ohrenarzt. denn dieser schleimklumpen geht nicht mehr weg in meinem hals.

mal sehen, wie es weitergeht.

viele grüße,

Tkrpinyxx


Hallo Leidensgenossen,

also ich hatte das Glück, persönlich einen Arzt zu kennen, der zwar ausgebildeter Schulmediziner ist, aber von Naturheilkunde sehr viel hält.

Er hat bei mir mit Kinesiologie gearbeitet, um die Ursache zu finden. Rausgekommen ist dabei, eine Darmparasitose, Jod- und Kupfermangel. Außerdem hat er noch festgestellt, daß ich eine Fructose- und Hefeunverträglichkeit habe.

Behandelt wurde das ganze mit einem üblichen Wurmmittel - das hat bei mir eine wirklich spürbare Verbesserung gebracht. Außerdem bekam ich ein Algenmittel gegen den Jodmangel und Kupferkapseln. Auf Fructose und Hefe habe ich so gut wie möglich verzichtet und mich außerdem histaminarm ernährt.

Innerhalb weniger Tage sind die Schübe schwächer und seltener geworden, so daß ich auf mein tägliches Antihistaminikum verzichten konnte. Mittlerweile kann ich auch wieder essen was ich will (Kaffee scheine ich nicht so toll zu vertragen...)

Es ist zwar noch nicht ganz weg - zwei oder dreimal am Tag bekomme ich noch meine Quaddeln, die vergehen aber relativ schnell wieder und jucken auch nicht mehr so erbärmlich. Die Verbesserung der Lebensqualität ist enorm :-)

Nebenbei versuchen wir mit schulmedizinischen Methoden (Blutbild, Allergietest, uä.) abzuklären, ob es auch organische Ursachen gibt. Wir glauben aber beide, daß uns das nicht wirklich weiterbringt, aber sicher ist sicher.

Lange Rede, kurzer Sinn. Ich bin von der Kinesiologie als Diagnose-Methode ziemlich angetan. Es geht schnell, verursacht keine Kosten und es scheint zu funktionieren. Einen Versuch ist es allemal Wert...

6kyAninxi


@trinyx

kinesiologie: muss man die behandlungen nicht selbst bezahlen?

was genau wird das gemacht? und gibt es eingetragene kinesiologen? finde ich die normal in den gelben seiten?

viele grüße,

TWrinxyx


Hi,

ich befürchte fast, daß man die Behandlung selbst bezahlen muß. Zumindest ist es in Österreich so.

In diesem Fall würde ich allerdings nicht zu einem Kinesiologen gehen, sondern zu einem Arzt, der kinesiologisch arbeitet. Denn sobald festgestellt wurde, was dir fehlt, solltest du ja Medikamente oä. nehmen und die kann dir nur ein Arzt verschreiben.

Ich weiß nicht, wie das in Deutschland mit Heilpraktikern ist. Dürfen die Medikamente verschreiben? Wenn ja, dann wäre das auch eine Alternative. Einen Heilpraktiker mit Erfahrung in Kinesiologie zu finden, ist wahrscheinlich leichter als einen Schulmediziner.

Die Kinesiologie hat verschiedenste Strömungen. Bei mir wurde Applied Kinesiology (AK) angewendet. Das ganze funktioniert über den Muskeltest. Zuerst werden einzelne Muskeln getestet, ob sie stark oder schwach (eingeschalten / ausgeschalten) sind. D.h. der Muskel wird in eine bestimmte Haltung gebracht und dann wird Druck auf ihn ausgeübt. Kann er dem Druck standhalten, ist er stark, gibt er nach, dann ist er schwach.

Bei schwachen Muskeln versucht man nun herauszufinden, was den Muskel wieder stark macht. Dein Arzt gibt dir dann eine kleine Ampulle, die z.B. mit Vitamin C gefüllt ist, in die Hand, und wiederholt den Test. Wenn der Muskel stark wird, dann weiß man, daß deinem Körper z.B. Vitamin C fehlt. In dieser Art wird so lange getestet (der Arzt hat im Normalfall ein umfangreiches Set an Testsubstanzen), bis man herausgefunden hat, was am besten hilft. Manchmal ist es auch so, daß mehrere Dinge helfen könnten, dann versucht man das beste davon zu finden.

Wenn du es selbst ausprobierst, wirst du merken, welche Unterschiede man da feststellen kann.

Noch ein Link, wo das ganz gut beschrieben ist. Dort findest du eventuell auch einen Therapeuten

[[http://www.icak-d.de/]]

B%rJise


danke

mit so vielen antworten hatte ich gar nicht gerechnet. danke dafür. heute war ich endlich bei meinem hausarzt, letzte woche war er auf einem seminar. endlich fühlte ich mich ernst genommen. er ist nicht nur praktischer arzt sondern auch heilpraktiker. und morgen geht es in die diagnose maschinerie. blutabnahme, urintest usw..

diese juckenden quaddeln bringen mich noch um den verstand. mein arzt wird jetzt von urtikaria bis hin zum rheumaanfall alles untersuchen und ich hoffe das wir erfolg haben. ich denke das schlimmste ist die ungewissheit und die angst was noch so alles kommen könnte. ich kenne mich mit beiden krankheiten nicht aus und danke euch auch für die hinweise wo ich informationen finden kann.

ich halte euch in den nächsten tagen auf dem laufenden.

liebe grüße

brise

c;hris]m[ph;arxm


Dürfen die [Heilpraktiker] Medikamente verschreiben?

Nein, dürfen sie nicht! Nur Mediziner dürfen Medikamente verschreiben. Mit Medikamente sind die pharmazeutischen gemeint.

c,hri\sZ][ph;arm


Ergänzung:

Ärzte die gleichzeitig noch Heilpraktiker sind dürfen natürlich auch Medikamente verschreiben.

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