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Pickelartige rote Flecken an Armen

a`belxola hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe seit vielen Jahren rote Pfucken an den Außenseiten der Oberarme, die mich früher eigentlich nie störten, da ich sie für Hitzepickelchen hielt und auch nicht besonders auffällig waren.

Seit einem Jahr jedoch ist es richtig heftig geworden, beide Oberarme sind nun dicht übersät mit diesen pickelartigen Flecken, manchmal jucken sie sogar und dann werden sie größer und größer, aber auch wenn sie nicht jucken sind sie stets leuchtend rot und eben auffallend. Sehr belastend ist nun dass sich diese rauhen Pusteln sogar auf den Unterarmen breit gemacht haben und das sieht sehr hässlich aus, ich traue mich kaum mehr Armfreies zu tragen. Der Arzt meinte dass es keine Akne sei und bemerkte dass aus beinahe jedem Pfucken ein Härchen wächst, die verschriebene Creme nutzt gar nichts und der unsymphatische Dok scheint auch recht ratlos zu sein. Kommt euch das vielleicht irgendwie bekannt vor? Ich bin echt schon fast verzweifelt, da jetzt der Sommer kommt und ich keine Lust habe mit Langarm rumzulaufen. :°(

Vielen Dank

Antworten
SBanJdy D. hat geantwortet


Kenne ich das Problem ;-)

Immer schon hatte ich diese merkwürdigen Pickel am Oberarm und auch bei mir breiteten sie sich auf die Unterarme aus. Echt ein Graus bei Hitze.

Jedenfalls wusste auch mein Arzt nichts Gescheites ... tja und da habe ich einfach mal selbst experiementiert und siehe da: Ich fand in meiner kleinen Hausapotheke eine Creme (kurz vor dem Verfalldatum), die ich von meinem Ohrenarzt mal bekommen hatte. Ehe ich sie wegschmiss, dachte ich: Was soll es? Drauf damit! Und siehe da, es half!!

Nun kommt der klitzekleine Haken, wie du dir sicher denken kannst, ist es nicht sooooo einfach. Auf Nachfragen in meiner Apotheke, kam leider heraus, dass da Antibiotika drin sind und wohl nicht zu knapp. Also ist auch nix mit einfach so kaufen, sondern sie muss verschrieben werden. Aber vielleicht hast du ja einen vernunftbegabten Hausarzt, der sie dir verschreibt, wenn du ihm die Sachlage schilderst.

Es handelt sich um "Diprogenta" von Essex Pharma.

In der Gebrauchsanleitung heißt es, dass man sie nicht regelmäßig und nicht großflächig anwenden soll, aber eine Woche lang auf den Oberarm und es ist Ruhe mit diesen Pickeln. Anschließend genügt eine zweimalige Behandlung pro Woche durchaus, im Winter kann man ja vielleicht ganz darauf verzichten, weiß ich noch nicht. Andererseits habe ich mich jetzt so an meine schönen neuen Arme gewöhnt, dass ich den Anmblick neuerlicher Pickel bestimmt auch im Winter nicht ertrage. Mal sehen. Also: Ab zum Arzt und verschreiben lassen. Oder du hast zufällig auch jemanden im Krankenhaus arbeiten, der sie dir mal so mitbringt (huch, das ist ja illegal, bah pfui).

Viel Erfolg

Avlexandmer K0reym, HP hat geantwortet


Naturheilkunde?

Hallo,

Antibiotika sind eine feine Sache, wenn sie zum richtigen Zeitpunkt dem richtigen Patienten in der richtigen Dosis gegen die richtige Erkrankung gegeben werden.

Einfach mal verschreiben (oder mal mitbringen :-o ) lassen ist ein sehr schlechter Rat. (Sorry, Sandy D.. Fand Deinen Beitrag zwar sehr symphatisch aber die Schlussfolgerung irgendwie ziemlich daneben ;-) )

Mit dem eigentlichen Problem würde ich mal zu einem Arzt gehen, mich vollständig und ganzheitlich untersuchen und mir eine individuelle Therapie verordnen lassen.

Wenn am Ende einer vollständigen ausführlichen Anamnese, einer eingehenden körperlichen Untersuchung (inkl. alternativer Untersuchungsmethoden) und ggflls. einer laborchemischen Untersuchung das Ergebnis 'Antibiose' steht, ok!

Vielleicht lautet die Diagnose aber 'nicht bakteriell' (und nur da, bei einer bakteriellen Infektion also, ist eine Antibiose sinnvoll!) und Du bekommst eine ganz andere und schonendere Therapie?!

a?be1loxla hat geantwortet


ahaaa....

Das hört sich echt interessant an Sandy, das würde ich sofort ausprobieren, nur schade dass das Medikament rezeptpflichtig ist. Sorry Alexander aber die Ärzte konnten mir nicht helfen, die haben keine Erfahrung mit kp, das is allgemein bekannt. Hey Sandy vielleicht hast du nun DAS Heilmittel für diese Erkrankung gefunden, wär ja Spitze.....Kannst mir nicht mal was davon schicken ??? *ggg*

Ne muss ich mal schaun wie ich da ran komme.

Auf alle Fälle mal herzlichen Dank euch !

LG

B*luesFpxot hat geantwortet


@Sandy

Will dich nicht kritisieren aber:

"Diprogenta" von Essex Pharma

...

dass da Antibiotika drin sind

kenne die Salbe, das ist aber mit Cortison, nicht Antibiotika. Klar wird so ziemlich alles besser wenn man Cortison draufschmiert, nur wird 1. die Haut dünner, 2. kommt der Ausschlag schneller wieder 3. ist es nur Symptombekämpfung.

Aber helfen tut es schon, und manchmal gehts nicht anders :-).

Das was Abelola beschreibt klingt sehr nach Reibeisenhaut. Such doch mal danach im Dermatologie Forum, da gibts einige Tips, wie man die los wird (wenns das ist).

gvek'ilxl hat geantwortet


salbe

vielleicht hast du nun DAS Heilmittel für diese Erkrankung gefunden

antibiotika-salbe ist in diesem fall bestimmt kein heilmittel, sondern unterdrückt nur kurzfristig die symptome.

ihr dürft aber nicht vergessen, dass ein solches arzneimittel auch nebenwirkungen hat und im falle von antibiotika sind die nicht zu verachten.

es gibt sicher fälle, wo die anwendung (meist zeitlich begrenzt) gut und wichtig ist, aber eine salbe regelmässig zu verwenden, kann unter umständen die eigentliche symptomatik nur verschlimmern.

ich kann mich nur alexander anschliessen und raten, einen heilpraktiker aufzusuchen und eine naturheilkundliche behandlung anzugehen, anstatt sich abhängig von antibiotika-salben zu machen.

liebe grüsse

gerda

geekvilxl hat geantwortet


gilt auch für cortison...

mein beitrag über antibiotika-salbe gilt auch für cortison. eine behandlung damit - wie auch bluespot schreibt - hilft kurzfristig sehr gut (das weiss ich auch aus eigener erfahrung), aber bei längerer anwendung schädigt es massiv die haut und die symptome kommen jedesmal stärker wieder, wenn man die salbe nicht mehr verwendet.

also...besser eine ganzheitliche therapie machen!

S/axndy~ D. hat geantwortet


*:) Also Leute

wenn ich Vertrauen in Ärzte hätte, würde ich bestimmt nicht in diesem Formum versuchen, meine Zipperlein selbst zu behandeln. Und zu Heilpraktikern sage ich mal besser gar nichts, sonst fühlt sich hier noch wer gehörig auf den Schlips getreten.

Gut, die Salbe ist vielleicht nicht der Weisheit letzter Schluss, doch im Moment ist sie das Einzige was hilft. Der Spruch: "Da müssen Sie mit leben.", von einem hier nicht namentlich erwähnten Dermatologen, hat sich damit doch schon mal als falsch erwiesen.

Ich werde mal dem Tipp nachgehen und unter Reibeisenhaut schauen. Vielleicht finde ich ja noch etwas anderes. Bis dahin ist Diprogenta MEINE Salbe und gut ist.

Abelola? Mail mich mal persönlich an.

Sjand[y D. hat geantwortet


:-) Ja Holla,

da wird man ja blind, wenn man in der Rubrik "Dermatologie" den Begriff "Reibeisen" eingibt. Meine Güte! Abelola! Wir sind nicht allein.

Merkwürdigerweise beinhaltet so gut wie jeder Beitrag so etwas wie: "... keine Arzt konnte mir helfen ..." oder so einen Spruch, den ich auch schon mal gehört haben, von wegen, dass man damit leben müsse. Sieh an!

Und wenn noch mal einer was gegen meine Selbstversuche sagen will ... ich habe hier eine grauselige Variante, wie man dem Phänomen begegnen kann:

Aufgepasst! Nix für schwache Nerven!

Deshalb habe ich seitdem tausende Poren mit leichtem Druck zwischen zwei Fingern geöffnet. Man entwickelt schnell ein Gefühl dafür, wie man ohne viel Schaden das reiskornartigen Gebilde von 0,05-0,3 mm Länge an die Oberfläche bringt, ohne das umliegende Gewebe grob zu schädigen.

Man muss darauf achten, dass die Hornhaut über der Porenöffnung langsam nachgibt. Tut sie das, flutscht das Talggebilde wie von selbst an die Oberfläche. Im Idealfall ist es komplett und man kann sich weiteres Drücken sparen. Kommt beim ersten Druck nur ein Teil an die Oberfläche, signalisiert ein winziger Bluttropfen beim weiteren Pressen, dass der Porengang befreit ist.

Huuuuuaaaaaa! Nein danke.

Aber der ein oder andere Tipp ist durchaus einen Versuch wert.

Vergeblich suchte ich nach jemandem, der einfach nur sagte: Jawohl! Ich weiß Rat. Nimm dies und das oder iss das nicht mehr oder irgendetwas in der Art. Kann es denn wirklich sein, dass es so viele Leute mit diesem Problem gibt und niemand sich der Sache annimmt? Sind ja nur ein paar Pickelchen auf den Armen, was soll´s? Schauen wir lieber mal, wie wir alten Schabbracken mit zu viel Geld mittels Gift die Stirnfaltenwegzaubern können! So läuft es wohl ab.

Nun Abelola, wir werden wohl weiterhin experimentelle Selbstversuche starten müssen.

Nicht verzagen!

h^ealzthxy hat geantwortet


Hallo,

also ich weiß nicht, ob das, was ich jetzt sage, schn jemand geschrieben hat, da ich aus Zeitgründen nicht die ganzen Beiträge durchforstet hab. ;-)

Nun gut, ich habe auch solche pickelartigen Punkte an den Oberarmen und das schon, seit der Volksschule. Jetzt aber bin ich vorige Woche mal zum Hautarzt gegangen und der hat gemeint, das komme daher, weil ich so eine trockene Haut hätte. So, er hat mir so eine Creme gegeben - mal sehen, ob es was nützt.

a2be'lolxa hat geantwortet


Gut, zumindest weiss ich dass ich nicht alleine mit kp dastehe, das is schon mal ein gutes Gefühl. Aber die Ärzte können wirklich nix mit dieser Krankheit anfangen, die tappen da völlig im Dunkeln. Das beweist ja auch die vergebliche Suche im Internet, da findet man nix, null, nothing....is ja schon zum Verzweifeln......also liebe Sandy, wenn du noch willig bist wir was von deinem Wundermittelchen zuzusenden, würde ich echt Luftsprünge machen, es sei denn du musst mir nun mitteilen, dass doch unvorhergesehene Nebenwirkungen aufgetreten sind oder du die 50mg bereits aufgebraucht hast, hab mich ja nun länger nich mehr gemeldet, aus Zeitgründen, nicht weil sich die Reibeisenhaut verdünniesiert hat..leider.

So ich warte noch mal auf deine Antwort, dann können wir das Experiment starten ;-D .

LG

abelola

S:andy, xD. hat geantwortet


;-D Hi Abelola,

natürlich habe ich die Tube noch nicht aufgebraucht! Wo denkst du hin? Ehrlich gesagt, ist sie noch gar nicht angefangen, da ich immer noch damit beschäftigt bin, den aller-aller letzten Rest aus der kleinen Tube herauszuquetschen.

Bisher gibt es auch keine Nebenwirkungen, da ich sie sehr sparsam und längst nicht jeden Tag auftrage. Im Moment habe ich wieder mal eine Versuchsreihe gestartet. Links Lavendel, rechts die Salbe. Lavendel hilft null. Dementsprechend dämlich sehe ich im Moment aus.

Nun, wenn du interessiert bist, müssen wir noch noch klären, wie ich etwas davon abpacke, was aber bestimmt kein Problem ist und dann, wohin ich es schicken soll. Melde Dich.

Bis dahin ein halbseitig pfuckenfreie Sandy.

s{w6eet-2co-laxda hat geantwortet


Guckt mal unte rStichwort keratosis pilaris, da hatte ich auch schon etwas geschrieben, was hilft :-) Bin nämlich auch eine Geplagte.

BNasstixS hat geantwortet


guten tag! soweit ich weiß, leide ich an den oberarmen bzw. teilweise an den unterarmen an keratosis pilaris (reibeisenhaut?)! soviel, wie ich weiß schlägt sich ichtiosis in erster linie auf dem rücken und in den gelenken nieder!? an diesen stellen habe ich aber keinerlei hautirritationen. diese rauhe haut ist aber wohl noch mehr als nur rauhe haut! eine art verhornungsstörung habe ich wohl!? danke. gruß

Von: j.i., am 2.11.2004, 16:55 Uhr

Antwort:

Die Keratosis pilaris ist eine häufig vorkommende, in der Regel harmlose Verhornungsstörung der Haarfollikel. Diese Follikel sind mit Hornmassen ausgefüllt und ragen dann über das Hautniveau hinaus. Wie sie beschreiben fühlt sich die Haut wie Reibeisen an. Sie leiden offensichtlich an einer isolierten Form, einer, die nicht mit einer Ichtyosis einhergeht. Es gibt Therapieansätze mit Laser, die insbesondere bei besonderen Formen der Keratosis pilaris (atrophicans oder rubra) zum Einsatz kommen. Es handelt sich aber meines Wissens nicht um eine Standardtherapie. Gute Erfolge werden auch mit der Klimatherapie am Toten Meer berichtet, die eine deutliche Besserung dieses Zustandes bringen. Prof. Dr. Zwiauer

[[http://www.fratz.at/fratz/fratz.nsf/service_menue/4.5 Quelle]]

sChitxkp hat geantwortet


also...

Auch ich hab das problem mit den roten pickelchen an den ober und unterarmen doch meine hautärztin verschrieb mir folgendes..

1. keratosis forte widmer sollte man abends auftragen!

2. balneum hermal badezusatz (jeden tag beim duschen auftragen und beim Baden)

3. Produkte vom toten meer (Badesalz ist ein Wundermittel)

4. Ab ans Meer!!!! (die Lufttemperatur ist am Meer ganz anders, und macht das hautbild schöner)

und wenn man das regelmäßig macht verbessert sich das Hautbild um einiges!!

viel glück :-)

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