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Wer weiß etwas zum Thema "Trinken von Urin". Gegen welche Krankheiten hilft das ? Eigenen oder fremden ? Welche Mengen darf man trinken ? Wie lange ist Urin haltbar ? Was muss man sonst so beachten (...) >>>
D.er HExtVreme am 22.04.05 03:50
06.02.07 16:20
nach diesem Bericht wäre eine Eigen-Urin-Trinkkur sogar kontraproduktiv, weil ich die Eigenproduktion bei bakterieller Belastung durch externer Eigenurinzugabe reduziere; sollte dies alles richtig sein!
Aber wie sieht es mit dem reaktiven Oxidationsprozess des Eiweißproteins LL-37 aus?; und wie sieht es mit dem Kontakt dieses Proteins mit Salzsäure mit einem pH-Wert von 1-1,2 aus?; und wie sieht es mit Interaktionen beim Kontakt mit anderen Eiweißverdauungsenzymen wie Trypsin und Chymotrypsin aus?
Denn LL-37 IST ein solches Eiweißprotein.
06.02.07 16:33
nach diesem Bericht wäre eine Eigen-Urin-Trinkkur sogar kontraproduktiv, weil ich die Eigenproduktion bei bakterieller Belastung durch externer Eigenurinzugabe reduziere; sollte dies alles richtig sein!
Ist die Ursache negative Rückkopplung bei der Genaktivierung? Rein aus Interesse! 
07.02.07 09:11
Negative Rückkopplung ja; aber eine Genaktivierung ist mir nur geläufig über eine AF-1 Domäne des Östrogenrezeptors
13.02.07 22:39
Ich nehme immer ein Bonbon in den Mund und trinke es mit Strohalm.
Probierts mal aus.
15.02.07 15:29
Ich bin gerade zufällig auf das Thema gestoßen. Ist echt interessant. Ich hätte da mal ne Frage. Wenn man Geschlechtsverkehr hat, scheidet man ja im Urin die Spermien aus. Wie lange dauert das bis der Urin wieder "rein" ist?
21.02.07 00:14
hallo
vielleicht möchten einige mich nach diesem beitrag in der luft zerfetzen. ich versuche ihn eingermassen sachlich zu halten.
wenn man von den stoffwechselvorgängen im körper ausgeht, ist der urin ein abfallprodukt. alle stoffe, die im Blut nicht benötigt werden, werden hier entsorgt. vor allem stoffwechselendprodukte wie harnstoff, harnsäure oder ähnliches (z.b. elektrolyte....) müssen auch raus. manche sind für den organsimus schädlich, dass sieht man schon allein daran, wie gefährlich akute harnverhaltung werden kann. der körper hat also einen grund diese stoffe als urin auszuscheiden. vorrausgesetzt, die niere funktionert einwandfrei. ist das nicht der fall, können stoffe augeschieden werden, die eigentlich nicht raus sollten. (z.b. enorm viel wasser bei diabetes insipidus, grössere Proteine bei glomerulären schäden)
in der natur kommt es vor, dass tiere urin trinken: meistens sind das muttertiere, die den urin des nachwuchses trinken, damit das "nest" nicht beschmutzt wird und somit keine fährten für feinde entstehen können.
normalerweise wird der bedarf aller stoffe durch eine ausgewogene ernährung gewährleistet. dazu ist es mE nicht nötig, eigenurin zu trinken.
wie schon erwähnt wurde, ist urin eigentlich keimfrei (deshalb hochgelobt
) aber gerade frauen sind prädestiniert für infektionen. tut man sich dann was gutes, wenn man urin trinkt??
ich denke, die frage hier ist vielmehr, ob das, was der urin bewirken soll, eher eine art placeboeffekt ist.
meine schwester, heilpraktikerin und absolute verfechterin von alternativen heilmethoden, begann mit grosser begeisterung eine eigenurintherapie. vor allem, um ihre schwere neurodermitis in den griff zu kriegen. fazit war: die neurodermitis verschlechterte sich und noch dazu bekam sie eine schwere magenschleimhautent- zündung. es fiel ihr sehr schwer, doch letzendlich gab sie zu, dass das am urin lag.
ich bin kein schulmedizinischer scharlatan, der alles verteufelt, was mit alternativmedizin zu tun hat. es gibt durchaus methoden, die sich harmonisch mit erkenntnissen der klassischen medizin, biologie und biochemie in einklang bringen lassen. urin gehört FÜR MICH da nicht dazu.
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