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Urin-Therapie

CrarpWeK Noctexm


Re: Beka,

nach diesem Bericht wäre eine Eigen-Urin-Trinkkur sogar kontraproduktiv, weil ich die Eigenproduktion bei bakterieller Belastung durch externer Eigenurinzugabe reduziere; sollte dies alles richtig sein!

Aber wie sieht es mit dem reaktiven Oxidationsprozess des Eiweißproteins LL-37 aus?; und wie sieht es mit dem Kontakt dieses Proteins mit Salzsäure mit einem pH-Wert von 1-1,2 aus?; und wie sieht es mit Interaktionen beim Kontakt mit anderen Eiweißverdauungsenzymen wie Trypsin und Chymotrypsin aus?

Denn LL-37 IST ein solches Eiweißprotein.

_%deUmo/lantx_


nach diesem Bericht wäre eine Eigen-Urin-Trinkkur sogar kontraproduktiv, weil ich die Eigenproduktion bei bakterieller Belastung durch externer Eigenurinzugabe reduziere; sollte dies alles richtig sein!

Ist die Ursache negative Rückkopplung bei der Genaktivierung? Rein aus Interesse! :-)

CFarpe N5octwem


Re: demolant

Negative Rückkopplung ja; aber eine Genaktivierung ist mir nur geläufig über eine AF-1 Domäne des Östrogenrezeptors

l|isahbet2h2


Ich nehme immer ein Bonbon in den Mund und trinke es mit Strohalm.

Probierts mal aus.

sBoVnne-Vone


Ich bin gerade zufällig auf das Thema gestoßen. Ist echt interessant. Ich hätte da mal ne Frage. Wenn man Geschlechtsverkehr hat, scheidet man ja im Urin die Spermien aus. Wie lange dauert das bis der Urin wieder "rein" ist?

dqenabxen


hallo

vielleicht möchten einige mich nach diesem beitrag in der luft zerfetzen. ich versuche ihn eingermassen sachlich zu halten.

wenn man von den stoffwechselvorgängen im körper ausgeht, ist der urin ein abfallprodukt. alle stoffe, die im Blut nicht benötigt werden, werden hier entsorgt. vor allem stoffwechselendprodukte wie harnstoff, harnsäure oder ähnliches (z.b. elektrolyte....) müssen auch raus. manche sind für den organsimus schädlich, dass sieht man schon allein daran, wie gefährlich akute harnverhaltung werden kann. der körper hat also einen grund diese stoffe als urin auszuscheiden. vorrausgesetzt, die niere funktionert einwandfrei. ist das nicht der fall, können stoffe augeschieden werden, die eigentlich nicht raus sollten. (z.b. enorm viel wasser bei diabetes insipidus, grössere Proteine bei glomerulären schäden)

in der natur kommt es vor, dass tiere urin trinken: meistens sind das muttertiere, die den urin des nachwuchses trinken, damit das "nest" nicht beschmutzt wird und somit keine fährten für feinde entstehen können.

normalerweise wird der bedarf aller stoffe durch eine ausgewogene ernährung gewährleistet. dazu ist es mE nicht nötig, eigenurin zu trinken.

wie schon erwähnt wurde, ist urin eigentlich keimfrei (deshalb hochgelobt ???) aber gerade frauen sind prädestiniert für infektionen. tut man sich dann was gutes, wenn man urin trinkt??

ich denke, die frage hier ist vielmehr, ob das, was der urin bewirken soll, eher eine art placeboeffekt ist.

meine schwester, heilpraktikerin und absolute verfechterin von alternativen heilmethoden, begann mit grosser begeisterung eine eigenurintherapie. vor allem, um ihre schwere neurodermitis in den griff zu kriegen. fazit war: die neurodermitis verschlechterte sich und noch dazu bekam sie eine schwere magenschleimhautent- zündung. es fiel ihr sehr schwer, doch letzendlich gab sie zu, dass das am urin lag.

ich bin kein schulmedizinischer scharlatan, der alles verteufelt, was mit alternativmedizin zu tun hat. es gibt durchaus methoden, die sich harmonisch mit erkenntnissen der klassischen medizin, biologie und biochemie in einklang bringen lassen. urin gehört FÜR MICH da nicht dazu.

hAorXeQs40


Ich hatte nach GV, ( mit Gummi wohlgemerkt, ) Feigwarzen im Intimbereich. Die dafür verantwortlichen Viren hatten die betroffenen Hautstellen so verändert das Sie permanent nässte und sich warzenartige Knoten bildeten. Da kann man Jahre rumdoktoren es hilft nichts wirklich. Ich kam auf die Idee Urin auf ein Baumwolltuch aufzutragen, dieses mit einem Verband zu befestigen und 24 h drauf zu lassen. Ich nahm es runter und stellte fest dass die pathologische Hautstruktur zerstört war, es blutete etwas und heilte dann ganz normal ab. Ich behandelte jeden tag nach bewährter Manier nach. Nach ein paar Tagen war der Fall erledigt.

Seit dem habe ich einen Riesenrespekt vor der Heilkraft des Urins.

M ister0Quxack


Für mich persönlich kommt eine solche Urin-Therapie, begründet durch Ekel, keinesfalls in Frage.

Alle die sowas machen, sollten sich überlegen, dass es einen Grund dafür gibt, dass unser Körper Urin als Endprodukt eines Stoffwechselweges ausscheidet.

Die Empfehlung, seinen eigenen Urin über lange Zeiträume hinweg "wiederzuverwerten" würde ich wirklich keinem machen wollen. Die Niere filtert Abfallprodukte wie Harnstoff, Harnsäure und Kreatinin aus dem Blut und gibt sie in Form von Urin ab. Trinkt man seine eigene Ausscheidung, steigt die Konzentration dieser Giftstoffe im Blut immer weiter an. Dass das ungesund sein muss und langfristig Nierenschäden nach sich ziehen kann dürfte offensichtlich sein.

Wenn schon Harnstoff-Behandlung, sollte man sich das ganze von nem Arzt verschreiben lassen. Harnstoff wird durchaus auch syntethisch hergestellt.

Den Punkt Harnwegsinfekt sollte man nämlich auch nicht außer Acht lassen. Ein solcher HWI kann durchaus asymptomatisch verlaufen (ein Besipiel: Chlamydien). Nimmt man dann allerdings seinen Urin zu sich, transportiert man diesen Erreger auch in andere Organsysteme in die er sonst vllt nie gelangt wäre.

P.S: ernstgemeinte Frage am Rande: verursacht eine solche Therapie nicht evtl Mundgeruch?

U8lmeir SBpatxz


Ich kann mir nicht helfen, ich muß bei solchen Sachen immer an den Spruch "Leute, freßt Scheiße, Millionen Fliegen können sich nicht irren" denken.

Wohl bekomm's, vielleicht sollte man zum Nachtisch dann seine ausgefallenen Haare verspeisen, denn in Haren sind Keratine = proteine enthalten, aus denen man Aminosäuren herstellen kann. Das muß also sehr gesund sein...

m3ontXeveri8txaner


Zum Thema "(Keine) Ekelempfindung beim Trinken des eigenen Urins"

Zufällig sah ich vor Jahren ein Buch über Urintherapie, in welchem auch vom Trinken des eigenen Urins die Rede war.

Ich ersten Moment war ich darüber eher erstaunt, ja irgendwie befremdet. Aber ich liess die Sache dann stehen, dachte aber hin und wieder daran.

Später suchte ich mir gelegentlich auch Beiträge zur Urintherapie im Internet auf, ohne selber etwas in dieser Hinsicht zu tun oder mir ein Urteil zu bilden.

Es blieb mir speziell die Empfehlung einer Teilnehmerin irgendeines Forums in Erinnerung, man solle sich "den Lebenssaft in ein grosses schönes Glas hineinsprudeln lassen und ihn dann trinken".

Dann aber waren wir einmal in Ascona in den Ferien und besuchten dort auch den Monte Verita. Wohl im Zusammenhang damit war ich dann in der folgenden Nacht irgendwie "alternativ" aufgelegt, und so entschloss ich mich spontan , es mit dem Urintrinken schlicht und einfach einmal zu probieren.

Gewisse Bedenken hatte ich natürlich schon, mehr empfindungsgemässer Art. Ich hatte jedoch nach dem Nachtessen sehr viel Wasser getrunken, wie es ohnehin meine Gewohnheit ist, und so konnte ich mir ein "grosses, schönes Glas" füllen. Dann trank ich einen ersten Schluck, und siehe da: Es war etwas seltsam, aber sehr "sauber", ja irgendwie "medizinisch" und ich fand sofort daran Gefallen. Ich trank dann mehrere Deziliter meines Saftes in grossen Zügen aus, und fühlte mich dabei sehr gut. Ein Ekelgefühl hatte ich absolut keines. In den folgenden Nächten wiederholte ich das Ganze, und es gefiel mir.

Und das scheint mir beim Urintrinken, überhaupt bei der Urintherapie (Einreiben, Gurgeln) ganz entscheidend. Ich meine: Wer beim Einreiben oder beim Trinken eine Ekelgefühl verspürt, sollte es vielleicht eher bleiben lassen.

Ich habe seither immer wieder – in unregelmässigen Abständen, eher wenn ich mal wieder Lust dazu verspürte – meinen Urin getrunken, und zwar eigentlich immer nach reichlichem Wassertrinken. Für mich ist es selbstverständlich, den Urin unmittelbar nach dem Ausscheiden zu konsumieren, und dies (wie damals in Ascona) in grösseren Mengen (mindestens einen halben Liter). Ich fühle mich jeweils gut dabei, beim Trinken und danach.

Ich habe Urin auch immer mal wieder zur Mundspülung (Gurgeln), zum Einreiben meiner Gesichtshaut und zum Vertreiben von Fusspilz verwendet. Bei Letzterem nicht durchwegs mit Erfolg.

afgnIexs


denn in Haaren sind Keratine

Man sollte Nägel schneiden, nicht feilen, damit man sie dazu essen kann, Kopfschuppen, Hornhaut (besonders saftig von von den Füßen), Ohrenschmalz, alles körpereigene nützliche Sachen.

M>ondhcäsche4n91


ich hab jetzt nicht alles durchgelesen, aber ich hab mal ne frage:

wie kann es sein das eigenurin hilft, wo der körper ihn doch ausscheidet, weil er nichts wertvolles daraus entnehmen kann??

sorry aber für mich klingt das ein bisschen abstrus ":/

ich weis das es meinem bekannten bei seiner starken neurodermitis geholfen hat, aber er hat es nicht trinken sondern draufreiben müssen :-|

ich glaube meine ekelgrenze wäre für sowas zu hoch, aber es interessiert mich trotzdem mal , welcher stoff im urin da genau helfen soll und gegen was ;-)

n>eexna


Hallo, es gibt zum Thema ein Buch von Carmen Thomas: "Ein ganz besondere Saft - Urin" von 1993, muss man sich gebraucht bei Amazon holen. Da steht viel drin, auch das Protokoll einer Radiosendung zum Thema. Viele Hörer haben über ihre Erfahrungen mit Urin geschrieben. Dabei geht es mehr ums Einreiben mit Eigenurin bei Wunden, Herpes, Warzen usw. Auch bei Kopfschuppen solls helfen. Das Trinken ist wohl nicht so der Hit. Auf jeden Fall muss man selbst giftfrei leben - nicht rauchen, keinen Alkohol trinken, keine Drogen nehmen und sich gut ernähren, dann ist der Urin ein Heilmittel. Ein "giftvolles" Leben hat natürlich auch schlechten Urin zur Folge und der sollte dahin, wo er normalerweise hinkommt. 8-)

dJr2ug


@ neena

Man kann überhaupt nicht giftfrei leben. Selbst der gesündeste Körper produziert Giftstoffe am laufenden Band.

Hraba3kuTcxk


Hallo Seit 2 Jahren trinke ich meinen Morgenurin 1 dl. weil ich die Prognose Prostatakrebs erhalten habe. Ich mache das mit der Hoffnung damit das Karzinom zu beseitigen. Für mich ist das trinken kein problem denn ich konsumire den Saft noch Körperwarm schluckweise.Das es danach manchmal zu Durchfall kommen kann schreibe ich der Reinigenden wirkung zu.Hat Jemand erfahrung mit Urinbehandlung gegen Krebs oder ein zuständiger Arzt auf diesem Gebiet? Für hinweise bin ich Dankbar. ???

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