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Schulmediziner vs. Heilpraktiker

d~emolxant hat die Diskussion gestartet


Hallo Forum?

Mich interessiert die Frage schon länger. Zu wem würdet ihr gehen oder wer ist besser?

Das soll keine Diskussion über Alternativmedizin gegen Schulmedizin werden. Ich beschränke mich da auf den Therapeut. Was haltet ihr davon, dass jemand mit 2 jahren Ausbildung dasselbe macht, wie jemand mit 14 Jahren Ausbildung?

Freue mich auf Antworten

Antworten
RqaucOhsch,walxbe


Na ja-

mein Hausarzt ist Schulmediziner und macht zusätzlich Naturheilkunde, er ist aber kein ausgewiesener Homöopath.

Meinem Arzt vertraue ich in vielen Situationen, wenn er nicht weiter weiß, gehe ich zum Facharzt.

Beim Heilpraktiker war ich nur 1 x für 10 Sitzungen vor ca. 12 Jahren. Das hat mir schon gutgetan, aber die Wirkung war leider nicht lange nachhaltig. Und immer hätte ich mir das nicht leisten können.

Wenn ich viel Geld hätte, würde ich mir vieles im alternativen Bereich gönnen, Fußreflex usw. aber wie schon erwähnt: da muß man das Geld dafür haben.

Ich gebe schon viel Geld für meine Gesundheit aus (im Jahr ca. 2000-3000 Euro), mehr ist wirklich nicht drin. Das sind dann Sachen wie OZON-Therapie, Vitamin-C.-Hochdosis usw.

Das macht mich fit- bin kaum mehr erkältet oder so.

Jeder muß für sich selbst herausfinden, was ihm guttut. Bestimmte Dinge werden ja auch von den Kassen bezahlt. Akupunktur, Misteltherapie, Homöopathie (nicht von allen, aber vielen)

Grüße

N}or-a2x2


Ich war noch nie beim Heilpraktiker, halte davon aber auch rein gefühlsmäßig nicht so viel. Ich finde aber auch, dass man einen Arzt nicht mit einem Heilpraktiker vergleichen kann, schon allein wegen der von dir angesprochenen Ausbildung. Bei "Kleinigkeiten" kann es ja sogar sein, dass ein Besuch beim Heilpraktiker hilft, wenn man nur genug daran glaubt. Aber bei mir in der Umgebung gab es kürzlich den Fall von einer Heilpraktikerin, deren Therapie bei einer Krebspatientin daraus bestand, 1x/Tag einen Draht zu berühren, der in eine Keksdose gebastelt war.

Sie können sich ziemlich viel erlauben und den Patienten das Geld aus der Tasche ziehen, den Patienten, die sich beim Hausarzt über 10 € Praxisgebühr aufregen.

Na ja, es soll sich niemand angegriffen fühlen, es gibt sicher auch "tadellose" Heilpraktiker, aber im Großen und Ganzen halte ich sie eher für fragwürdig.

ZPimxt


Ich war schon beim Heilpraktiker. Wir haben damals dort festgestellt, dass ich gegen Äpfel, Karotten, Spargel usw...(war noch was...) allergisch bin. (bzw. dass mir diese Lebensmittel nicht "gut tun" -richtig allergisch wäre wohl übertrieben)

Dann bekam ich einen Plan, welche Lebensmittel ich weglassen soll.

Ich hab mich eine zeitlang dran gehalten, letztendlich aber festgestellt, dass ich genauso gut wieder Äpfel und das ganze zeug essen kann, ohne dass es mir bedeutend schlechter geht. In Maßen eben.....

Nun, also es hat demnach nicht wirklich viel gebracht.....

sfmarKt4x8


ich tendiere eindeutig zum homöopathen. ich habe so viel gute erfahrungen gemacht und einige chronische krankheiten (permanente mandelentzündungen, kopfschmerzen etc) endlich geheilt zu wissen.

jetzt habe ich das gefühl, die ursache und nicht das problem behandelt zu haben.

aber ich habe auch immer auf die ausbildung und den menschen gegenüber beachtet. ein arzt mit naturheilverfahren würde mir nicht genügen. wenn ich zu einem arzt gehen würde, dann auch nur mit homöopathischer ausbildung. aber priorität hat bei mir der klassische homöopath

RKauchs%chwalbe


Homoöpathie ist ja auch wieder was ganz anderes als Naturheilkunde. Bei der Homöopathie greift das Ähnlichkeitsprinzip- bei der Naturheilkunde wie auch in der Schulmedizin behandelt man entgegen der Symtomatik.

Was besser ist? Darüber weiß nur einer genau Bescheid: der geheilte oder zumindest in Besserung befindliche Patient.

Gibt ja auch noch Bachblüten, Schüßlersalze, Säure-Basen usw.

Alles hat seinen Platz in der Medizin.

Auch unterscheidet sich klassische Homöopathie sehr von der heute gebräuchlicheren- mit Mischungen, dauerhaften Einnahmen usw. Die Firma Heel hat großen Erfolg mit Mischungen, selbst Pferde werden damit erfolgreich behandelt.

Grüße

s'martx48


@rauchschwalbe

gute ausführungen, thx.

die fa. heel kenn ich nicht. ich bevorzuge die mischungen von der fa. gudjons. aber in deutschland sind in letzter zeit einige nicht mehr zugelassen. deshalb kann man sehr gute homöopathische mittel in der schweiz besorgen.

in der tierheilkunde gibt es sehr viele große erfolge mit alternativer medizin. da bin ich sehr froh, dass sich dieser weg weiter erfolgreich fortsetzt.

R8au:chscZhw'alxbe


@smart48

was bedeutet die Abkürzung "thx"?

Die Mischungen "Zeel" und "Traumel" sind echte Klassiker in der Heilkunde- ob für Mensch oder Tier.

Lahmende Pferde und Hunde laufen besser- und weißt Du was toll ist? Das gibt es auch als Salbe- ich habe eine große OP-Narbe, wo ein Riesen-Störfeld ist- kein schulmedizinisches Präparat hat geholfen. Die Narbe wurde hart- zog ein. Ein paar Tage Traumeel-Salbe drauf- schon wurde sie weich wie Butter. Ist Tatsache.

Hoffentlich darf man hier Markennamen nennen- wäre sonst schwierig, das zu erklären.

Grüße

Ckhamä3leoxn


Wie kommst Du...

Was haltet ihr davon, dass jemand mit 2 jahren Ausbildung dasselbe macht, wie jemand mit 14 Jahren Ausbildung?

auf diese Ausbildungszeiten? Homöopathen brauchen meines Wissens schon 3 Jahre & für Spezialgebiete satteln die auch noch 'ne Weiterbildung oben drauf. Mediziner brauchen 6 Jahre Studium, danach könnten sie sich theoretisch niederlassen & privat abrechnen wie die Heilpraktiker. Leg' etwa 5 Jahre Facharztausbildung drauf & Du hast Deinen "Allgemeinarzt" oder "Internisten". Macht 11 Jahre Ausbildung (dass es de facto meistens doch länger dauert ändert nix an der Tatsache, dass es theoretisch in der Zeit durchzuziehen ist) bei den klassischen Hausärzten & sagen wir mal 4 Jahre oder so (kenn' mich da net sooooo überragend aus) bei den Heilpraktikern. Unterschied rein zeitlich immer noch deutlich da, aber schon ein wenig zusammengeschrumpft.

Dann... machen die mitnichten exakt dasselbe wie die Ärzte. Du wirst niemals einen Heilpraktiker im OP sehen, es sei denn als Patienten oder als Gast. Oder einen, der Röntgenbilder macht. Insofern ist die Handlungsbreite der Heilpraktiker doch stark eingeschränkt. Im Wesentlichen auf das, was in der Medizin die "Innere" ist - ein Riesenfachgebiet.

Ich persönlich würd's ja eigentlich sogar noch weiter einschränken & zwar auf chronische Krankheiten mit zumindest psychischer Beteiligung. Das sind Patienten, die so ein bisschen durch das schulmedizinische Raster fallen. Denen wird häufig nicht so & nicht in dem Umfang geholfen, wie sie's eigentlich bräuchten. Genauso wie Patienten mit diffusen Schmerzen oder anderen Symptomen, wo man net so recht weiß, wo die herkommen sollen. Die werden vom Arzt kurz angeschaut, kriegen irgendein Rezept & werden retour nach Hause geschickt. Und da glaub' ich, tut so ein Heilpraktiker richtig gut. So 'ne homöopathische Anamnese dauert ja auch ewig. Wird also der Patient mal insgesamt angeschaut & dann was gemacht, das nicht unbedingt mit den Symptomen an sich zu tun haben muss. Die haben Zeit, was an sich schon ein therapeutischer Faktor ist, & die bringen da neue Ideen & Ansätze rein für die Fälle, wo sich die Schulmedizin ein bisschen festgefahren hat.

Damit mich keiner falsch versteht: wenn ich bei wem wirklich psychische Probleme vermute, dann soll der ganz klar zum Psychologen.

Ich persönlich geh' zum Arzt. Erstens gibt's bei mir kaum großartig was zu therapieren & zweitens, wenn, dann sind das immer Impfungen oder irgendwelche kleineren Schnippelaktionen, also Dinge, die gar nicht in das klassische Betätigungsfeld eines Heilpraktikers passen.

C{ha4xleon


PS:

Bei den chronischen: unterstützende Behandlung durch Heilpraktiker. Je nachdem, was es jeweils für eine Krankheit ist, isses mehr oder minder nur eingeschränkt ratsam, die schulmedizinische Therapie abzusetzen.

sfmarCtx48


@rauchschwalbe

die abkürzung thx bedeutet "thanks" also danke.

kann vielleicht mit den markennamen schon ein problem hier sein, ich weiß es nicht. aber sicher ist sicher. sende mir doch die hersteller oder bezugsdaten mit namen als PN in meine mailbox. würde mich freuen. noch einen schönen sonntag!

dLemolxant


[[http://berufenet.arbeitsamt.de/bnet2/A/B8410100ausbildung_a.html]]

Mediziner brauchen 6 Jahre Studium, danach könnten sie sich theoretisch niederlassen & privat abrechnen wie die Heilpraktiker. Leg' etwa 5 Jahre Facharztausbildung drauf & Du hast Deinen "Allgemeinarzt" oder "Internisten". Macht 11 Jahre Ausbildung (dass es de facto meistens doch länger dauert ändert nix an der Tatsache, dass es theoretisch in der Zeit durchzuziehen ist) bei den klassischen Hausärzten & sagen wir mal 4 Jahre oder so (kenn' mich da net sooooo überragend aus)

Gut ich habe mir bei meiner Aussage schon einen langen Facharzt rausgesucht. Beispielsweise den Gesichtschirurgen. Sie studieren 6 Jahre und 3 Monate Medizin plus praktisches Jahre, dann studieren

sie Zahnmedizin, wieder 5 Jahre und zum Schluss machen sie eine 5 jährige Facharztausbildung.

Das macht insgesamt 16,3 Jahre. Allerdings wär das Regelstudienzeit. Das schaffen die wenigsten.

[[http://www.heilpraktikerschule-duesseldorf.de/index.htm?http://www.heilpraktikerschule-duesseldorf.de/ausbild-heilpraktiker-detail.htm]]

So und jetzt vergleicht mal die Ausbildung von einem Heilpraktiker mit einem Mediziner.

Da lacht sich der Mediziner kaputt, wenn der Heilpraktiker ein bisschen Psychiatrie lernen muss.

Aus diesem Grund würde ich nie zu einem Heilpraktiker gehen, wenn der jegliche organische Ursachen immer ausschließen möchte. Das ist ohne Ergänzng zum Humanmediziner sogar gefährlich. Aber ist nur meine Meinung.

Und hier noch die lächerliche Dauer:

32 Abende donnerstags (ca. 9 Monate) à 3,5 Unterrichtsstunden, kein Unterricht in den Schulferien · 3 Einzelstunden zur individuellen Prüfungsvorbereitung (10% Schülerrabatt auf alle Fachausbildungen (außer Homöopathie, NLP);.

LÄCHERLICH! :-o

sFma9rtx48


@demolant

schau dir bitte mal die ordentliche ausbildung zum heilpraktiker (da gibts den kleinen schein für psychotherapeut und den ordentlichen hp) und dann weiter zum homöopathen.

erkundige dich mal um die durchfall-quoten der ausgebildeten ärzte, zahnärzte, apotheker etc. bei der homöopathie-ausbildung. immer mehr wollen natürlich diese boomende und sanfte medizin erlernen und erkennen den wert dieser erkenntnisse. erkundige dich in uni´s (z.b. lmu in münchen), da gibt es homöopathische arbeitskreise. und da lachen inzwischen sich die wenigsen kaputt, sondern nehmen diese ernst

Dviffexrter


Es gibt mehrere Komponenten

Also soviel ich weiss,braucht man für eine Heilpraktikerausbildung

3 Jahre.Ich habe mal in Saarbrücken in einer Apotheke gearbeitet,in dem selben Haus ist eine Heilpraktikerschule.Was da ab und zu für Gestalten reingekommen sind,bäh schauder,schauder.Die glaubten auch, sie wären Doktor Allwissend ;-D

Ich selber schwöre auf die Einzelmittel-Therapie.Damit hab ich bei meinen Kindern auch gute Erfahrungen gemacht.Mein Hausarzt der ebenfalls eine Heilpraktiker Ausbildung(die dauerte ca.10 jahre)hat,verordnet auch nur Einzelmittel.Ich kann jetzt aber nicht sagen,ob man,wenn man auf die Heilpraktikerschule geht irgendeine besondere Schulausbildung braucht.Medizin kann ja nicht gerade jeder mit Abi studieren,da braucht man schon einen NC von mindestens 1,5(berichtigt mich,wenn es nicht stimmt!!!)

Auf jeden fall weiss ich jetzt,warum es nicht so viele Gesichtschirugen gibt ,ist ja voll der Stress :)^ Hut ab 8-)

Schönen Sonntag *:)

d<emoxlant


@ smart

Normalerweise sehr gerne, allerdings bist du an der Reihe zu beweisen, dass meine ausgearbeiteten Kontraste nicht stimmen. Diese Websites beziehen sich beide auf die Ausbildung und ich sehe bis jetzt keinerlei Gründe irgendetwas anderes zu glauben.

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