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Schulmediziner vs. Heilpraktiker

LEivchtw~esen


Die Antwort ist recht einfach:

Weil wir Manches nicht anwenden dürfen!

BTW, rein theoretisch dürfen wir sogar operieren! Allerdings greift hier die "Sorgfaltspflicht".

dvemkolaHnt


Ja aber was sagst du denn zu den extremen zeitlichen Unterschieden der Ausbildung!

Wie könnt ihr da ein vergleichbares Wissen sammeln?

LmichtTw<esexn


Okay...

wir sind gehalten, uns regelmäßig weiterzubilden. Alle Weiterbildungsmaßnahmen, die wir in Anspruch nehmen, müssen wir voll bezahlen.

Allerdings - alles ist abhängig von der Richtung, die ein HP hier in Deutschland einschlägt. Ich weiß, welche Bereiche ich später praktizieren werde. Beide Bereiche verlangen von mir, dass ich mich über alles NEUE auf dem Laufenden halte. Ich muss publizieren, ich muss mich der Kritik der Kollegen stellen und ich muss - nein!!!- will meinen Patienten gegenüber qualifiziert sein!

Ich hatte lange im KH gelegen und bin dort so manchem Ar*** von Arzt begegnet. Die Frage "na, wie geht es UNS denn heute?" war dabei eine der harmlosesten Fragen. Nur EIN "Betreuer", seines Zeichens ZIVI, erkannte, dass meine Lagerung im Bett eine massive Folge haben würde und griff sofort ein! Zu diesem Zeitpunkt lag ich schon einige Wochen auf der Station und hatte jeden Tag CHEFVISITE. Was mir dabei aber passierte, das will ich lieber nicht erzählen, denn das war ein absolutes Armutszeugnis für die gesamte Ärzteschaft!

Manche Schäden.. ne, eigentlich alle, die ich habe, .. habe ich den Ärzten zu verdanken! Ein persischer Arzt versuchte einzugreifen und wurde von seinen sog. Kollegen "weggebissen". Hätte man mich nach seiner Empfehlung damals behandelt, wären mir mindestens 6 (wenn nicht sogar mehr) OPs erspart worden!

Über die "qualifizierten" Ärzte, die ich wg. meiner Endometriose um Hilfe rief, hatte ich mich vor Monaten schon ausgelassen.

Wenn ich also auf meine Erfahrungen mit der Ärzteschaft zurückblicke, dann hatte ich es bis auf eine Ausnahme durchweg mit absoluten Nieten und Är*** zu tun! Zu dieser Kategorie rechne ich neben Gynäkologen auch Orthopäden...

Ich komme aus einer alteingesessenen und vielleicht auch bekannten Ärzte"sippschaft". "Heilen!" ist das uneingeschränkte Motto unserer Familie. Von daher weiß ich, welche Verantwortung ein Heiler, was auch ein Arzt sein sollte, gegenüber seinem Patienten hat! Ich glaube, ich gehöre zu den wenigen Patienten, die Arztpraxen "aufgeräumt" haben, denn ich habe einen Mund, aus dem ich das Wort "NEIN, NICHT MIT MIR!" sprechen kann!

Bis jetzt habe ich nur einen einzigen Arzt kennengelernt (er ist leider inzwischen tot!), der wirklich gut war!

Demolant, vielleicht solltest du also einfach mal aufhören, alle HPs über einen Kamm zu scheren! Denn unter uns (künftigen) gibt es einige, die wirklich gut sind und auch in sehr guten Richtungen praktizieren!

Djon VJoMkexr


Re: Zur Eingangsfrage

Zweifellos verfügen Ärzte im Vergleich zu Heilpraktikern über die umfangreichere Ausbildung auf dem Gebiet der wissenschaftlich anerkannten Medizin. Beide Berufsgruppen sind in dieser Hinsicht nicht miteinander vergleichbar. Will sagen: Ein Heilpraktiker ersetzt keinen Arzt.

Das sagt allerdings wenig über individuelle Fähigkeiten und Kompetenzen aus. Im Ausnahmefall ist der Patient beim Heilpraktiker besser aufgehoben.

Inwieweit z.B. einem "austherapierten" Krebspatienten, der seine letzte Zuflucht beim Heilpraktiker sucht (natürlich nicht irgendeinen), geholfen werden kann, hängt von vielerlei Faktoren ab. Einige davon sind rational erfaßbar, (z.B. das Stadium des Krebsbefalls) andere wiederum nicht (globaler Immunstatus).

Auch die Onkologie hat in den letzten zwanzig Jahren an Erkenntnissen gewonnen und dementsprechend ihre Methoden verfeinert. Und doch hat sie es vermieden, wichtigen Hinweisen vergangener Forschung (Enderlein u.a.) nachzugehen, die den Einfluß des pH-Wertes im Gewebe auf das Wachstum von Krebszellen zur Diskussion stellen. Obwohl es sich hier teilweise um Erkenntnisse handelt, die in Fachkreisen heftig umstritten sind, konnte Enderlein ebenso wenig widerlegt werden. Mir jedenfalls ist keine Paper bekannt, die Enderleins These falsifiziert. Dieses, milde ausgedrücht, halbherzige im Sande verlaufen lassen einer Erfolg versprechenden Idee, illustriert aus meiner Sicht ein dunkles Kapitel der Schulmedizin. Es tut mir Leid, das sagen zu müssen.

Genau hier aber setzt der verantwortungsvolle informierte Heilpraktiker an: Sein alternatives Konzept zielt auf eine Entsäuerung des Gewebes ab. Und in der Tat konnte in bestimmten Fällen (nicht in allen, denn so einfach ist es nun auch wieder nicht) das Wachstum von Primärtumoren zum Stillstand gebracht werden. Vorausgesetzt, der Patient wurde in den Prozeß aktiv integriert.

Kaurto22x2


re

Hallo :-)

Lichtwesen schrieb:

Zu diesem Zeitpunkt lag ich schon einige Wochen auf der Station und hatte jeden Tag CHEFVISITE. Was mir dabei aber passierte, das will ich lieber nicht erzählen, denn das war ein absolutes Armutszeugnis für die gesamte Ärzteschaft!

...diese Erfahrung durfte ich leider auch machen :-(

Gerade in solchen Situationen ensteht bei vielen manchmal ein für mich verständliches Feindbild gegen die Ärzteschaft. Trotzdem ist es immer wichtig zwischen guten Ärzten und guten HPs zu unerscheiden und nicht deswegen alles für schlecht zu erklären.

Ich durfte total gute Ärzte kennenlernen die den Patienten nicht als Geldquelle oder einfach nur so von oben herab, sondern als Mensch mit Gefühlen ansehen.

Natürlich kann das bei HPs auch passieren, was da allerdings gravierendere Folgen hat wie bei einem Arzt. Ein schlechter HP ist schnell weg vom Fenster. Bei Ärzten spricht sich das nicht so schnell herum, da gibts sowas wie nen Ehrenkodex untereinander ;-)

Wenn ein Arzt sich über einen HP auslässt, hat das schwerwiegendere Folgen als umgekehrt.

Dabei wärs ganz einfach, beide arbeiten Hand in Hand, so wie es bei uns im Ort und in der Umgebeung schon seit einiger Zeit Praxis ist. Die Medikamentenkosten sind dadurch drastisch verringert worden, was natürlich der Pharmalobby nicht so gefällt.

Der Staaat (also wir alle) und der Patient profitieren davon. Nur wollens viele nicht so sehen ;-( Da wird lieber gegen die HPs geschimpft und gemeckert, aus Futterneid oder was auch immer.

Vg

Kurt

dPemolxant


@ Lichtwesen

Es tut mir Leid, dass du so schlechte Erfahrungen machen musstest. Aber so etwas gibt es leider nicht selten. Überall gammeln irgendwelche Hohlroller rum, deren Leidenschaft nicht die Medizin und das Wohl der Patienten ist. Aber man muss sagen, dass unser System nicht gerade dazu beiträgt die Ärzte zu motivieren.

Aber das ist ein anderes Thema.

Ich habe ja schonmal bemerkt, dass das für die Komplexität des Körpers und der Medizin spricht. Deshalb plädiere ich für eine gute Ausbildung des Therapeuten. Genau das ist, wie ich schon oft bemerkte, das Problem der Heilpraktiker. Meine Auflistung der Ausbildungsszeiten zeigen dies ganz gut.

Ich habe auch nix gegen die Alternativmedizin an sich. Maasai hat mir eine interessante PN dazu geschickt.

Sein wir mal ehrlich. Es gibt unter den Heilpraktikern genauso viele Idioten, wie unter den Medizinern. Eine Klassifizierung ist nicht objektiv.

Ich verallgemeinere eine objektive Sache, die man verallgemeinern kann; die Ausbildungszeit und Ausbildungsqualität.

Es ist ein Faktum, dass die der Heilpraktiker nicht so hoch ist, wie die der Mediziner.

Die Heilpraktiker haben also einen Job, dessen Komplexität nicht so extrem ausgeprägt ist. Außerdem ist die Verantwortung weit geringer einzuschätzen.

Bei akuten Fällen und Unklarheit wird zu einem Arzt geschickt und so muss das auch sein. Das hat alles seinen Grund!

Es ist meiner Meinung nach nicht zulässig zu sagen, dass es nur sehr, sehr wenige gute Ärzte gibt. Ich habe schon viele gute Ärzte kennen gelernt.

Man muss nur wissen, wo die sind.

Zum Schluss: Würdet ihr denn nicht alle lieber Medizin studieren wollen und danach eine Zusatzausbildung machen.

Ich meine, dann könntet ihr ja die Ärzteschaft unterstützen, da ihr mehr Verantwortung hättet und mehr behandeln dürftet. ???

@ Don Joker

Ich stimme dir im Großen und Ganzen zu!

KZat<hibraby


Lichtwesen

Zum Schluss: Würdet ihr denn nicht alle lieber Medizin studieren wollen und danach eine Zusatzausbildung machen.

Ich meine, dann könntet ihr ja die Ärzteschaft unterstützen, da ihr mehr Verantwortung hättet und mehr behandeln dürftet.

Genau das gleiche wie demolant habe ich mir auch gedacht, als ich Deine Ausführungen gelesen habe. Warum möchtest Du dann keine bessere Ärztin werden, als die die Du erlebt hast? Als HP kannst Du Dich ja schließlich nicht allen Ernstes mit studierten Medizinern messen wollen.

d0emol!anpt


Als HP kannst Du Dich ja schließlich nicht allen Ernstes mit studierten Medizinern messen wollen.

Das versuche ich die ganze Zeit zu sagen. Aber es gibt Leute, die das Rationale nicht wahrhaben wollen.

KeathiEbab}y


Das versuche ich die ganze Zeit zu sagen. Aber es gibt Leute, die das Rationale nicht wahrhaben wollen.

Genau demolant *:) .

dxem%olaxnt


Ach ja:

Heilpraktiker sind:

Psychiater, Allgemeinmediziner, Urologen, Labormedizner, dürfen theoretisch operieren, Arbeitsmediziner, Radiologen, Gyns, Allergologen, Tropenmediziner, Infektionsspezialisten (Facharztname?), Neurologen, Endokrinologen und vieles mehr.

Aber sie sind Fackundiger als alle Ärzte zusammen.

Merkt ihr eigentlich wie absurd das ist?

meaaQsCai


gemach, demolant

keiner der hier anwesenden hat etwas derartiges behauptet (von ein paar früheren Postern abgesehen, aber die sind wirklich nicht ernstzunehmen). Im Gegenteil, die Diskussion verläuft in einem angenehmen und sachlichen Stil, jeder kann davon profitieren und so sollte es auch sein. Lass es uns weiter so halten.

Grüsse vom Maasai

d emoulant


Ok, du hast recht! Vergesst den Beitrag!

lQuJna"cxy \lxunacy


demolant, du wiederholst immer und immer wieder, dass die Mediziner länger ausgebildet werden als die Heilpraktiker. Niemand bestreitet das (auch wenn hier natürlich einige sagen, hallo, die HPs haben auch so und so viele Stunden - klar).

Deine Eingangsfrage lautete: wer ist besser, zu wem würdet ihr gehen?

Das kann man pauschal nicht sagen. Das ist individuell verschieden. Und wenn Doktor Z Methoden A, R und X für ein bestimmtes Problem beherrscht, dann kann ich die ja versuchen. Wenn aber nicht, dann wäre ich doch bescheuert, wenn ich nicht Methode G, die von Heilpraktiker X angeboten wird, nicht auch noch ausprobiere. Das ist gesunder Menschenverstand.

Hörst du den Leuten eigentlich zu?

Du verteidigst knallhart die Schulmedizin; für Dich ist sie das Beste. Bei dir hat ja auch Methode A oder R funktioniert, ich gratuliere dir dazu.

Aber du hast hier auch einige andere Berichte gehört. Meinst du, die Leute lügen dir was vor, oder warum siehst du deren Geschichten nicht?

K;a*thixbaby


Lunacy

Hier geht es meines Erachtens nicht um Schulmedizin und Alternativemedizin an sich, sondern darum, wer diese ausübt. Wenn ich in Erwägung ziehe eine alternative Behandlungsmethode an mir anwenden zu lassen, würde ich zu einem Arzt gehen, der in naturheilkundlicher Sicht bewandert ist und dies auch nachweisen kann, z.B. ein Facharzt für klassische Homöopathie. Denn da bin ich mir sicher, dass eine langjährige geregelte Ausbildung dahintersteckt und er sein Handwerk beherrschen sollte, ganz einfach. Und das hat nichts mit Abneigung gegen alternative Heilmethoden und einer Verfechtung der Schulmedizin zu tun.

Kdurt2M2x2


re

Hallo Kathibaby,

Wenn ich in Erwägung ziehe eine alternative Behandlungsmethode an mir anwenden zu lassen, würde ich zu einem Arzt gehen, der in naturheilkundlicher Sicht bewandert ist und dies auch nachweisen kann, z.B. ein Facharzt für klassische Homöopathie.

..diese Ärzte gibt es leider nicht zu oft. Ein Arzt der Homöopathie betreibt wird gerne von den fanatischen Kollegen die keine Ahnung haben geoutet. Der Pharmaindustrie sorgt schon dafür dass es noch eine Weile so bleibt.

Vg

Kurt

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