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Schulmediziner vs. Heilpraktiker

K*athi+babxy


diese Ärzte gibt es leider nicht zu oft. Ein Arzt der Homöopathie betreibt wird gerne von den fanatischen Kollegen die keine Ahnung haben geoutet.

Was meinst Du mit geoutet? Wenn er FA für Homöopathie ist, dann darf er sich das schließlich auch aufs Praxisschild schreiben, weil es eine geschützte Bezeichnung ist. Oder wie hast Du das gemeint?

K7urtx222


re

Hallo Kathibaby,

ich kenne Ärzte die von den Kollegen gemieden werden, weil auf deren Firmenschild u.a. Homöopathie steht. Homöopathisch arbeitende Ärzte stellen manchmal die schulmedizinischen (ich mag dieses Wort irgendwie nicht, das klingt etwas abwertend, mir fällt aber nichts besseres ein) Praktiken in Frage. Es wird eben anders als üblich vorgegangen. Das stößt den Kollegen gewaltig auf, weil all das gelernte umgeschmissen wird und man damit nicht umgehen kann. Es wird immer noch gegeneinander anstatt miteinander gearbeitet.

Vg

Kurt

KUath9ibabxy


Homöopathisch arbeitende Ärzte stellen manchmal die schulmedizinischen (ich mag dieses Wort irgendwie nicht, das klingt etwas abwertend, mir fällt aber nichts besseres ein) Praktiken in Frage. Es wird eben anders als üblich vorgegangen.

Genau das würde ich bezweifeln, solange es sich um seriöse Ärzte handelt. Denn schließlich ist ihnen auch bekannt, dass man z.B. eine Angina tonsillaris mit einem Antibiotikum behandeln sollte, anstatt es mit irgendwelchen Globuli zu versuchen, da es dann z.B. als Folge zu einem rheumatischen Fieber kommen könnte. Ich denke, dass solche Ärzte sehr genau wissen, wo die Grenzen der Homöopathie liegen und ganz klar die Indikation für eine "schulmedizinische" Behandlung gegeben ist. Diese Ärzte werden sicherlich nicht von ihren Kollegen geächtet.

Kwurtx222


re

wenn das "würde" und "wenn" nicht wäre ;-)

Die Praxis sieht leider oft anders aus.

Vg

Kurt

K2atjhibabxy


Die Praxis sieht leider oft anders aus.

Habe ich anders erlebt, zumindest bei denen, von denen ich weiß, dass sie seriös arbeiten. Gibt aber auch viele andere und wenn die belächelt bzw. geächtet werden, dann kann ich das auch gut nachvollziehen.

dremo/lant


@ lunacy lunacy

demolant, du wiederholst immer und immer wieder, dass die Mediziner länger ausgebildet werden als die Heilpraktiker. Niemand bestreitet das (auch wenn hier natürlich einige sagen, hallo, die HPs haben auch so und so viele Stunden - klar).

Richtig! Lichtwesen (in der Heilpraktikerausbildung) hat dies selbst behauptet. Außerdem hat sie und alle anderen noch kein einziges Argument gegen diese längere Ausbildungszeit gebracht. Es gibt gar nicht so wenige, die denken, dass die Heilpraktiker ähnlich ausgebildet worden sind.

Du verteidigst knallhart die Schulmedizin; für Dich ist sie das Beste. Bei dir hat ja auch Methode A oder R funktioniert, ich gratuliere dir dazu.

Aber du hast hier auch einige andere Berichte gehört.

Ich verteidige jediglich die Schulmediziner! Es geht hier, wie schon oft gesagt, nicht um die Medizin an sich, sondern um die Therapeuten.

Y0aroxn


Worum geht's Dir eigentlich, demolant?

Wenn ich diesen Faden so verfolge, frage ich mich wirklich, was Deine Absicht ist.

Deiner Aussage im Eröffnungsbeitrag (Zitat):

"Das soll keine Diskussion über Alternativmedizin gegen Schulmedizin werden."

habe ich schon von Anfang an keinen Glauben geschenkt, aber so langsam mutiert dieser Faden zu einer Farce. Und daß Du über das Grundwesen alternativer Heilmethoden nicht einmal ansatzweise Bescheid weißt, haben wir bereits im Faden [[http://www.med1.de/Forum/Alternativmedizin/145759/1/]] gesehen.

Es ist unsinnig, die Länge der Ausbildung als Maßstab der Wissensmenge und der Qualifikation zu nehmen. Bestenfalls ist ein langjähriges Studium nicht zuletzt ein trauriges Armutszeugnis unseres Bildungssystems, denn in anderen Ländern studieren angehende Ärzte weit weniger lang.

Über eines solltest Du Dir vielleicht auch einmal Gedanken machen: der Heilpraktiker ist ein anerkannter Heilberuf, und allen Unkenrufen zum Trotz wird die Heilpraktikerprüfung von Ärzten (!!!) abgenommen.

Wessen Wissen nicht reicht, fällt eben durch. Wie im wirklichen Leben. Die Ärzte (!) des prüfungsgremiums fragen nicht nach der Ausbildungsdauer.

Hast Du Dich einmal über die Durchfallerquote bei HP-Prüfungen informiert? Hier trennt sich die Spreu vom Weizen.

Wenn ich Dich einmal zitieren darf:

"Und hier noch die lächerliche Dauer: 32 Abende donnerstags (ca. 9 Monate) à 3,5 Unterrichtsstunden, kein Unterricht in den Schulferien · 3 Einzelstunden zur individuellen Prüfungsvorbereitung (10% Schülerrabatt auf alle Fachausbildungen (außer Homöopathie, NLP);. LÄCHERLICH!"

Oder auch:

"Und diese 1800 Unterrichtsstunden sitze ich in 3 Jahren am Wochenende ab. Macht 6 Stunden Samstag und Sonntag. Da sitz ich ja länger in der Schule. Abgesehen davon braucht man für ein Medizinstudium Abitur und für eine Heilpraktikerausbildung langt die Hauptschule."

Du hast recht: Deine Angaben sind tatsächlich lächerlich, und ich frage mich wirklich, wo Du diesen –pardon- Schwachsinn gefunden hast.

An der hiesigen HP-Schule dauert die Ausbildung im günstigsten Falle 2 Jahre. Die meisten benötigen mehr Zeit. Allein die Prüfungsvorbereitung dauert ein halbes Jahr!

Die mit Abstand meiste Zeit des Lernens findet beim HP-Schüler zu Hause statt! Da is nix mit abends Disco oder Kino oder Studentensaufgelage....

Nächstes Zitat:

"Normalerweise sehr gerne, allerdings bist du an der Reihe zu beweisen, dass meine ausgearbeiteten Kontraste nicht stimmen. Diese Websites beziehen sich beide auf die Ausbildung und ich sehe bis jetzt keinerlei Gründe irgendetwas anderes zu glauben."

Beweise ???

Mir kommen die Tränen!

Dir reichen also einige Links aus den endlosen Weiten des Internets als Beweis?

Wenn Beweise tatsächlich so leicht zu erbringen sind, studiere ich Jura und werde Rechtsanwalt. Dann gewinne ich jeden Prozeß :-) .

Eine Website bzw. deren Inhalt ist in erster Linie eines: eine Aussage einer Person. Die Richtigkeit dieser Aussage ist nicht einmal dann gewährleistet, wenn ein klangvoller Titel daruntersteht. Dahingehend kannst Du Dir Deine Recherchen sparen, denn was dabei herauskommt –siehe oben :-) .

Hier von "Beweis" zu reden ist – um Deine Worte zu verwenden: lächerlich!

Ist Dir noch nie der Gedanke gekommen, daß die Wissenschaft letztlich auch Geld braucht und solche "wissenschaftlichen Ergebnisse" hervorbringt, die gewinnbringend verkauft werden können? Daß heute immer mehr Krankheiten genetisch bedingt sein sollen, hat lediglich darin seinen Ursprung: dem Bürger die Gen-Manipulation schmackhaft zu machen! Wird beim Bürger ausreichend die Angst vor Krankheit geschürt und ihm glaubhaft gemacht, sich vor –angeblich- genetisch bedingten Erkrankungen nunmal nicht schützen zu können, ist die Akzeptanz der Gen-Manipulation nur noch eine Frage der Zeit. Und damit lassen sich dann Milliarden verdienen!

Sei Dir darüber im klaren, daß zu JEDEM Deiner "Beweis-Links" ein entsprechender "Gegen-Beweis-Link" gefunden werden kann. Hier muß man nur suchen, aber mir scheint, Deine Suche ist dahingehend recht –sagen wir: einseitig....

Und wenn Dir dann auf einen Einwand ein "Beweis" fehlt, dogmatisierst Du Deine Vermutungen. So kann man es sich auch sehr leicht machen....

Wenn die Wissenschaft wirklich den Stein der Weisen gefunden haben will und ach so unfehlbar ist, solltest Du Dir einmal folgende Fragen selbst beantworten:

a.

Warum wird die Bevölkerung trotz aller Fortschritte in der Medizin nicht gesünder?

Nach allen Fortschritten in der Medizin müßten die Menschen heute vor Gesundheit nur so strotzen. Warum ist dem nicht so? Warum steigen die Ausgaben der Krankenkassen dennoch von Jahr zu Jahr, stagnieren bestenfalls durch Leistungskürzungen?

b.

Warum nehmen psychische Erkrankungen mittlerweile 20% der Kassenausgaben in Anspruch (Tendenz steigend)?

Könnte es nicht vielleicht doch daran liegen, daß Krankheiten in erster Linie seelischen Ursprungs sind und somit von Ärzten nicht kausal behandelt werden (können)?

Aber lassen wir das.

Hier vielleicht noch kurz DAS BESTE ZITAT, welches ich je von demolant gelesen habe:

"Nämlich die Natur und ihre Gesetze. Und auch der Mensch gehört zu ihr und gehorcht ihren Gesetzen."

Der Mensch gehorcht den Gesetzen der Natur?

Ich könnte heulen! Wenn er das wirklich täte, würde er nicht die Atmoshäre zerstören, die er doch zum Atmen braucht; nicht die Böden vergiften, auf denen er seine Lebensmittel anbaut. Nicht die Meere vergiften, die er dann leerfischt. Er würde mit sich, seinesgleichen und der Natur in Einklang leben und müßte keine Kriege führen.

UND WÄRE GESUND!

demo, Du kannst auch weiterhin die Alternativmediziner schlechtreden.

Ich halte mich dann an dem Grundsatz:

demolant hat recht – und ich hab meine Ruhe :-)

So dürften es die meisten hier machen. Und sich an Deinen geistigen Ergüssen laben.

Der HP ist ein ANERKANNTER Heilberuf, daran wirst Du nichts ändern können. Und es wird immer Menschen geben, die der Alternativmedizin mehr vertrauen und ihr das Leben verdanken.

So, wie es umgekehrt auch der Fall sein wird.

Beide Richtungen haben ihre Daseinsberechtigung, und jegliche Grundsatzdiskussion darüber führt zu nichts und ist reine Energieverschwendung.

Und es wird immer ebensoviele gute und schlechte HPs geben wie es gute und schlechte Ärzte gibt.

Ohne Dir auf die Füße treten zu wollen:

Mit einem gerade mal 18-jährigen, der außer 3 Praktiken und den Gängen in Vaters Praxis nur aus dem Internet bezogene Theorie im Kopf hat, ohne wirklich die Zusammenhänge zu verstehen und dessen Arroganz und Überheblichkeit schon schmerzhafte Züge annimmt –von Lebenserfahrung ganz zu schweigen- möchte sich sicherlich nicht jeder unterhalten.

Vielleicht suchst Du mal einen Arzt auf, der ein –wissenschaftlich anerkanntes- Mittel gegen Deine Rechthaberei und Profilneurose hat.

K8aithib=aby


Yaron

Dann erklär Du mir bitte endlich, warum man auf einen Heilpraktiker vertrauen soll, dessen Ausbildung in keinster Weise mit der eines Arztes zu vergleichen ist, wenn man z.B. genauso zu einem Facharzt für Homöopathie gehen kann, wenn man eine homöopathische Behandlung wünscht oder aber zu einem Arzt mit der Zusatzbezeichnung Naturheilverfahren? Wieso muss es bei solchen Diskussionen immer in Richtung Alternativemdizin vs. Schulmedizin ausarten, obwohl es doch um etwas anderes geht, nämlich um die fundierte Ausbildung des Therapeuten.

YwaUrIon


Ganz einfach:

Der HP HAT eine fundierte Ausbildung!

L~ichtwXesexn


@Yaron

danke für deinen Beitrag! @:)

KSathibxaby


Yaron

Ich werde Dir gerne sagen, warum ich mir dahingehend nicht so sicher bin. Meine ehemalige Kommilitonin aus dem Medizinstudium hat seit dem 5. Semester in einer "renommierten" HP-Schule unterrichtet und zwar alle möglichen medizinischen Fächer, die da halt so auf dem Lehrplan standen. Deshalb weiß ich 1. in welcher Tiefe+Breite dies zu unterrichten war und 2. wurde es von einer Medizinstudentin unterrichtet. Und jetzt sag mir mal einer, dass das eine fundierte Ausbildung sein soll, wo Heilpraktikern von Medizinstudenten erklärt wird, wie es in der Medizin so zugeht (um es mal ein wenig überspitzt zu formulieren). Das hat mich dann doch ein wenig zum Nachdenken gebracht.

L[ic"htweAsxen


Kathi

in diesem Fall kann ich deine Bedenken gut verstehen und nachvollziehen! Ich hatte von ähnlichen Fällen gehört und auch selbst HPs erlebt, die mit Begriffen wie "akutes Abdomen" oder "Ikterus" nichts anzufangen wußten.

Ich weiß auch von Schulen, bei denen "frische" Absolventen die Ausbildung der anderen Schüler übernehmen können. Das müsste sich mit deiner Erfahrung decken.

Dennoch bleibt es jedem Schüler überlassen (ist eigentlich PFLICHT!), sich über das normale Lernpensum weiterzubilden. Und hier hat Yaron Recht, wenn er schreibt:

Beide Richtungen haben ihre Daseinsberechtigung, und jegliche Grundsatzdiskussion darüber führt zu nichts und ist reine Energieverschwendung.

Und es wird immer ebensoviele gute und schlechte HPs geben wie es gute und schlechte Ärzte gibt.

Liebe Grüße

HOypnosxe


Ne wirklich?

Es soll in primitiven Kulturen Schamanen geben, die Krankheiten heilen können. Richtige echte Krankheiten.

Angeblich haben diese Schamanen weder die HP-Ausbildung noch ein Medizinstudium. Aber solange die geheilten Patienten das nicht wissen macht es wohl nichts.

In China soll die chinesische Medizin vor tausenden von Jahren von Menschen ohne Abitur erfunden worden sein — gibts doch gar nicht.

Erfolgreiche Medizin hat mit Menschen und mit Leben zu tun, dafür braucht es keine universitäre Ausbildung — im Gegenteil, die blockiert oft nur. Massiv mit Pharma-Propaganda und Pharma-Lügen an der Uni gehirngewaschen kommt da selten noch ein freier und unabhäniger Gedanke durch.

In der traumatischen Akutmedizin ist Schulmedizin oft von Vorteil, aber diese Akutmedizin hat wenig mit Medizin zu tun. Akutmedizin ist Handwerksarbeit.

Zahnarzt, Röntgenarzt, Chirurg und noch einige Gattungen mehr sind keine Mediziner, das sind normale Handwerker. Sollte man sich immer vor Augen halten. Ein langjähriger und erfahrener Metzger könnte problemlos nach 2-3 Wochen Einweisung operieren.

Ansonsten hilft es auch sich die Aussagen und Statistiken der Pathologen zu Behandlungsfehlern und tatsächlichen Todesursachen anzusehen. Spätestens dann kommen massive Zweifel an der Tauglichkeit der weissen Zunft.

KSathi8baby


Hypnose

Ein langjähriger und erfahrener Metzger könnte problemlos nach 2-3 Wochen Einweisung operieren.

Das ist nichts Neues, jede Putzfrau, die jahrelang im OP geabeitet hat könnte operieren lernen, aber es gäbe immer noch einen entscheidenden Unterschied zwischen ihr und den Chirurgen: Nämlich, dass Chirurgen wissen warum sie es tun und die Putzfrau eben nicht. Vielleicht solltest Du Dir diesen Satz mal durch den Kopf gehen lassen, bevor Du mir unsachlichen Argumenten kommst, die einen immer wieder in der Annahme bestärken, dass es nur darum geht die Schulmedizin und Ärzte niederzumachen.

Khurt2x22


belächelt

Kathibaby chrieb:

Habe ich anders erlebt, zumindest bei denen, von denen ich weiß, dass sie seriös arbeiten. Gibt aber auch viele andere und wenn die belächelt bzw. geächtet werden, dann kann ich das auch gut nachvollziehen.

..du verwechselst da etwas ;-)

Die, die belächeln und ächten, sind meistens die, die keine Ahnung von der Sache haben. Das sind traurigerweise genau diese Ärzte die nicht gewillt sind sich ernsthaft weiter zu bilden(in Sachen Naturheilkunde), sich voll und ganz der Pharmaindustrie hingeben und bewiesenermaßen sich auch gerne mal einen Urlaub von den Pharmariesen sponsern lassen.

Es gibt selbsternannte seriöse Ärzte die beim Wort Homöopathie schon eine Blutdrucktablette brauchen um sich von Ihrem Tobsuchtsanfall wieder halbwegs in den Griff zu bekommen.

Wie du das darstellst sind die belächelten und geächteten nicht für voll zu nehmen weil diese Ärzte einen Sprung in der Schüssel haben. Ich denke eher dass es an der desinformation im Namen der Seriösität liegt. Ärzte die die naturheilkundlich arbeiten, sind sehr wohl seriös, seriöser wie die meisten anderen die das ganze ins lächerliche ziehen wollen.

Vg

Kurt

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