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Schulmediziner vs. Heilpraktiker

K<urt2.22


re

Hallo Sega83,

nimms nicht so tragisch wenn dich niemand verstehen kann (will ?)

Als Alternativanwender ist man in den Foren tagtäglich damit konfrontiert. Das ist nicht schlimm, weil ja die reale Praxis durchaus anders aussieht ;-)

Es ist noch ein langer Weg bis alle miteinander können und niemand mehr dem anderen seinen Willen oder das sich angeeignete Wissen mit allen Mitteln "einprägen" möchte.

Intoleranz gegenüber anderen und das aufblähen des eigenen Egos war schon immer eine (bedauernswerte und primitive) Stärke des Menschen. An dieser Verhaltensweise hat sich bis heute noch nicht viel geändert.

Geh deinen Weg weiter so wie du es dir vorgenommen hast und lasse dich nicht beirren. Solange du auf diesem Weg ehrlich zu dir selbst bist und diese Ehrlichkeit anderen weiter gibst wirst du ein guter Heilpraktiker :-)

Wen interressiert schon das Gebelle der anderen, wenn man täglich eigene Erfahrungen machen darf und bei Erfolg diese Erfahrungen anderen weitergibt.

Vg

Kurt

d'emrolaxnt


Sega 83

Ich habe das Gefühl, dass du dich gar nicht damit auseinandersetzen willst. Das ist das Problem von Heilpraktiker, die ich hier kennen gelernt habe . Sie reagieren scheinbar sehr schnell gereizt und empfindlich, wenn man ihre Thesen "ankreidet". Dabei will doch wirklich niemand mehr als eine gute Diskussion führen.

Jetzt geht das mit zitieren los ;-)

Ich bin nun voll geheilt dank der Natur.

Das glaub ich dir gerne!

Ich habe mir mal die Homepage der Osteopathen angeschaut. Da ist mir positiv aufgefallen, dass sie einsehen, dass man nur die natürlichen Selbstheilungskräfte des Menschen unterstützen kann.

Wenn ich mir hier demolant aus dem Forum anschaue, dann sehe ich, das er 1987 geboren wurde und meine Thesen hier ankreidet.

Was hat mein Alter mit der Fähigkeit des Diskutierens zu tun? Nicht auf mein Alter schauen, sondern auf die Argumente! Das versteht man auch unter sachlichem diskutieren und ich bitte dich dabei zu bleiben.

Vitamine dürfen nicht sein, aber Chemiepillen machen gesund. Nicht umsonst wurde hier von allen Seiten immer und immer wieder vormundig alles als falsch hingestellt was ich schrieb.

´

Das hat wirklich niemand gesagt. Natürlich haben auch Vitamine ihre Berechtigung. Sogar häufiger im normalen Leben als Chemiepillen. Aber wir müssen doch einsehen, dass alles seinen Platz hat. Chemiepillen gehören zum Beispiel zur Behandlung von Depris. Oder möchtest du verantworten, einen depressiven Patienten nur mit Vitaminen zu behandeln?

Ihr könnt sie ja auch gerne weiter nehmen, macht euer Ding, aber hört auf schlecht über andere zu reden.

Du warst auch nicht gerade freundlich. Aber anstatt dies zu wiederholen könntest du mal argumentieren. Das ist nämlich besser als diese Behauptungen aufzustellen. ;-)

Ein Heilpraktiker ist ein Heilpraktiker, ein Schulmediziner ist ein Schulmediziner.

Ein Elektroniker ist ein Elektroniker und ein Elektriker ist ein Elektriker.

Da ist was dran!

Ich werde hier nun auch nichts mehr zu schreiben, da eh gleich wieder die Naturheilkunde in den Dreck gezogen wird. Warum ist dieses Thema denn überhaupt erstellt worden?

Hier kann wirklich jeder seine Meinung äußern und du musst damit rechnen, dass es Leute gibt, die nicht deine Meinung teilen. Dann musst du dich mit den Argumenten eben auseinandersetzen. Aber du solltest die Dinge hier nicht in den falschen Hals kriegen. Keiner will dir was böses.

S;egax83


Kurt 222, so sehe ich das auch. @:)

Ich werde meinen Weg sowieso unbeirrt weiter gehen und auch gegen dieses Forum etwas unternehmen.

SCegax83


achja und demolant ;-D du hast wirklich nichts verstanden.

Ihr setzt euch nicht mit meinen Argumenten auseinander und DU willst mir DEINE MEINUNG aufzwingen so schön fleißig wie du immer nun noch keine Ruhe gibst und ;-D trotzdem zitierst!!!!

aaahhhhhhhhh!

d\emjol{anxt


Sega 83

Wo zwing ich dir meine Meinung auf? Ich teile dir nur meine mit. Das ist ein großer Unterschied.

K~athfibaby


Sega83

Heilpraktik ist ein sehr umfangreiches Studium mit sehr sehr viel Stoff zum lernen.

Falsch. Heilpraktik ist kein Studium und es ist noch nichtmal eine geregelte Ausbildung. Jeder, aber wirklich jeder darf sich zur HP-Prüfung anmelden, dafür muss er keinerlei Aubildungszeiten noch eine höhere Schulbildung nachweisen. Und in dieser Prüfung wird nur festgestellt, ob der Heilpraktiker eine "Gefahr für die Volksgesundheit" darstellt. In Berlin besteht die schriftlich Prüfung wohl aus ca. 60 Fragen. Vergleiche diesen Umfang mit einem Medizinstudium und Du wirst merken, warum Ärzte diesen "Beruf" für lächerlich halten.

KMurt2x22


re

Hallo Seaga :-)

Ich werde meinen Weg sowieso unbeirrt weiter gehen und auch gegen dieses Forum etwas unternehmen.

..wie darf ich das verstehen..etwas gegen dieses Forum zu unternehmen ??

Vg

Kurt

A1mplxo


Sag mal Amplo was soll so eine Verleumdung? Bist du Arzt? [...] Heilpraktik ist ein sehr umfangreiches Studium mit sehr sehr viel Stoff zum lernen.

Was heißt da "Verleumdung"? Meine Aussagen entsprechen der traurigen Realität. Da ist nichts Verleumderisches dran.

Und ja, ich bin Arzt. Und ich kenne die Gegebenheiten an den Heilpraktiker-Schulen sehr genau, und ich weiß auch, welche gravierenden Wissens- und Könnenslücken HP-Anwärter bei der Prüfung haben.

Außerdem ist "Heilpraktik" kein Studium, es ist auch keine Lehre oder sonst eine Berufsausbildung.

Und unter "umfangreich" versteht man etwas anderes. Naja, im Vergleich mit einem Erste-Hilfe-Kurs ist es vielleicht wirklich "umfangreich", aber im Vergleich zu der Tatsache, dass HP ungehindert und unkontrolliert Menschen behandeln dürfen, ist und bleibt das, was die diversen HP-Schulen gerne als "Studium" verkaufen, einfach nur eine Schmalspurausbildung.

d0emolaxnt


Amplo

Als ich so etwas geäußert habe. Wurde ich persönlich beleidigt. Mal schauen, ob das bei dir auch so sein wird.

Cvet{uxs


->demolant,

Ich habe mir mal die Homepage der Osteopathen angeschaut. Da ist mir positiv aufgefallen, dass sie einsehen, dass man nur die natürlichen Selbstheilungskräfte des Menschen unterstützen kann.

Es ist ja positiv zu werten, wennn man Informationen der "anderen" Seite zu verstehen versucht.

Aber..., hattest du in Biologie mal was von den Suturen des Schädels gehört? Wenn ja müssten dir die Differenzen zur Anatomie/Physiologie aufgefallen sein.

Wenn nicht würde ich mal die Meinung der hiesigen Ärzteschaft einholen, was sie von der Beweglichkeit z.B. eines Art. spheno-palatinums hält!?

Was ich damit meine: nicht der Wille eines Therapeuten ist entscheident (Selbstheilungskräfte aktivieren wollen viele) sondern was als Ergebnis rauskommt ist für uns Patientinnen und Patienten entscheident.

@Amplo

die Kassen der KKassen sind offensichtlich maßgeblich an der Wirksamkeit alternativer Medizin beteiligt. Oder wie sonst ist die ansteigende Anzahl der Ärzte zu erklären, die alternative Medizin in ihrem Praxisprogramm aufgenommen haben, proportional zur Kassenleere. Ein Schuft, der......

Ich habe was gegen das Mantra: wir sind die Guten, die Anderen die Bösen. Egal wer es sagt und ich befürworte somit ein plurales Gesundheitswesen.

A)mpVlo


Hallo Cetus,

man darf IGeL-Verfahren nicht mit Alternativverfahren gleichsetzen, auch wenn eine Schnittmenge vorhanden ist. Die Kürzungen der Kassenleistungen zwingen dazu, viele sinnvolle therapeutische und diagnostische Verfahren als IGeL anzubieten. Dazu gehören in erster Linie Laboruntersuchungen als CheckUp (Kassen zahlen nur Cholesterin- und Blutzuckerbestimmung) und bspw. Behandlungen bei grippalen Infekten - hier zahlen die Kassen nur Antibiotika, die meist gar nicht erforderlich sind.

Natürlich nutzen aber einige Ärzte den IGeL-Trend, um auch alternative Verfahren zu verkaufen. Ich denke, hierbei wird die Nachfrage den Markt regeln. Wenn man sich mal so im KollegInnenkreis umhört, sind die Alternativ-IGeL-Anwender deutlich in der Minderheit und auch nicht sehr erfolgreich - weder therapeutisch noch wirtschaftlich.

Auf viele Patienten wirkt es zudem befremdlich, wenn der alteingesessene Hausarzt plötzlich irgendwelche Zusatzleistungen verkaufen will, von denen vorher nie die Rede war. Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich wirklich noch nie von einem Patienten nach alternativen IGeL gefragt wurde.

vg

CHetxus


Hallo Amplo

die Zahlen vom Institut für Demoskopie Allensbach sind mir da schon informativer:

[[http://www.gbe-bund.de/pls/gbe/ergebnisse.prc_tab?fid=8192&suchstring=sozialverteilung_naturheilkunde&query_id=&sprache=d&fund_typ=TAB&methode=2&vt=&verwandte=1&page_ret=0&seite=1&p_lfd_nr=1&p_news=&p_sprachkz=D&p_uid=gast&p_aid=77659625&hlp_nr=3&p_janein=J]]

Festzuhalten ist hier der eindeutig ansteigende Trend und daran haben nicht zuletzt die Ärzte eine Mitschuld.

hier gehts weiter:

Die Zahl der Ärzte, die alternative Untersuchungs- und Heilmethoden in ihrer Praxis einsetzen, hat im letzten Jahrzehnt ebenso zugenommen wie die Inanspruchnahme durch Patienten. Deutlich wird dies an den wachsenden Mitgliederzahlen in Ärzte-Verbänden und der zunehmenden Zahl einschlägiger Zusatzbezeichnungen. Solche Zusatzbezeichnungen im Umfeld der alternativen Methoden und der Naturheilverfahren führen heute viele Ärzte, ohne dass diese damit durchgängig als »nicht-schulmedizinisch« charakterisiert werden könnten (Tabelle 2). Insgesamt sind es, wenn man auch Balneologen und Chirotherapeuten einschließt, 35.312 Ärzte/Ärztinnen, die im Jahre 2000 eine solche Zusatzbezeichnung führten, also knapp 10% der insgesamt 369.000 Ärzte in Deutschland

Quelle: Heft 9 - Inanspruchnahme alternativer Methoden in der Medizin

aus der Reihe "Gesundheitsberichterstattung des Bundes"

Autoren: Dr. phil. Gerd Marstedt

Universität Bremen

Zentrum für Sozialpolitik

Dr. rer. nat. Susanne Moebus, MPH

Universitätsklinikum Essen

Institut für Medizinische Informatik,

Biometrie und Epidemiologie

Redaktion: Robert Koch-Institut

Gesundheitsberichterstattung

Dr. Thomas Ziese (v.i.S.d.P.)

Seestraße 10

13353 Berlin

Herausgeber: Robert Koch-Institut

(August 2002)

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