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Schulmediziner vs. Heilpraktiker

d]emo,lxant


Nochmal meine Meinung:

Jemand, der sein Halbwissen an Wochenenden lernt, möchte ich meine Gesundheit nicht in die Hände legen.

Man bedenke nur mal:

Das Physikum ist 2 Jahre lang. Die Heilpraktikerausbildung dauert auch ungefähr 2 Jahre (Wochenendkurse).

Man bedenke, dass das Physikum nur die naturwissenschaftlichen Grundlagen schaffen soll. Da frage ich noch einmal. Wer hat mehr Peilung. Arzt oder Heilpraktiker.

Jeder, der meint ein Heilpraktiker habe die gleiche Ausbildung und dasselbe Wissen, wie ein Arzt, macht sich in meinen Augen lächerlich!

YNar<on


Zitat:

"Jeder, der meint ein Heilpraktiker habe die gleiche Ausbildung und dasselbe Wissen, wie ein Arzt, macht sich in meinen Augen lächerlich!"

Sorry, demolant, aber Du solltest Dich einmal mit dem Wissen des HP beschäftigen.

Denn die lernen mehr als ein Arzt!

Ich habe die HP-Schule besucht und kann Dir ein Liedchen davon trällern.....

Soll natürlich nicht heißen, daß es keine unfähigen HPs gibt. Die gibt es genauso wie bei Ärzten.

ddem9o{lant


Sorry, demolant, aber Du solltest Dich einmal mit dem Wissen des HP beschäftigen.

Denn die lernen mehr als ein Arzt!

:-o

Wie bitte?

Vielleicht solltest du dich mal mit dem geforderten Wissen eines Mediziners beschäftigen. Außerdem wäre es angebracht mal Beweise dazu einzubringen. Denn ich habe schon 2 Links geliefert, die meine Aussage bekräftigen! Das kann nämlich jeder behaupten!

K/urtl22x2


re

Hallo :-)

na ja ein Arzt hat mehr zu lernen als ein Heilpraktiker, das steht mal fest. Ich denke wer da etwas anderes sagt belügt sich selbst ;-)

Ein HP besitzt jedoch ein anderes Wissen als ein Arzt. Schon das empathische Wissen und Können übertrifft den Großteil der Ärzte. Dieses Wissen und Können unterscheidet sich meilenweit und ist von unschätzbarem Wert. Der Arzt lernt zwar die Anatomie des Menschen auf der Uni kennen, das Wissen welche Mittel für eine Behandlung greifen. Der angehende Mediziner lernt dabei auch wie man sich von Menschen fern hält und diesen nur als Patient ohne Seele sieht. Man kann diese Verhaltensweise bei jungen angehenden Ärzten (und länger praktizierenden, die sich keine Mühe geben den Patienten wirklich zu verstehen) sehr oft gut erkennen.

Die Uni lehrt das kalte Prinzip einer sterilen Menschengesellschaft, ohne empathisches Wissen mit dem feinen Gespür für das nicht "so stofflich begreifbare" , das eine der wertvollsten Medizin ist.

Ein guter HP setzt dort an was ein guter Mediziner verabsäumt hat zu lernen. Beide ergänzen sich hervorragend, aber nur dann wenn die Sturheit dazwischen keinen halt findet.

Vg

Kurt

m=aasa8i


kurt222

deinem ersten Satz muss man vollinhaltlich und deinem letzten Satz kann man mit Vorbehalt zustimmen. Was dazwischen steht, kann nicht unwidersprochen bleiben. Woher weisst du, dass das empathische Wissen und Können(!) eines Heilpraktikers einen Grossteil der Ärzte übertrifft. Woher weisst du, dass ein Arzt lernt, sich von Menschen und deren Seele fernzuhalten und nur das kalte Prinzip einer sterilen Menschengesellschaft beigebracht bekommt? Wird man durch den Besuch einer Heilpraktikerschule automatisch ein empathiefähiger Gutmensch oder durch das Medizinstudium automatisch ein kaltherziger Rationalist? Mit Verlaub, ich halte das für Quatsch. Empathie kann man nicht lernen, man kann sie empfinden oder nicht! Man kann allerdings sehr gut nicht vorhandenes Wissen durch esoterisch verbrämte Rituale kompensieren und mit Totschlagargumenten wie "ganzheitlich", "feinstofflich" oder eben auch "Empathie" um sich werfen. Du weisst wohl selbst sehr gut, dass bis vor kurzer Zeit die Heilpraktikerprüfung allenfalls eine Lachnummer war; ebenso weisst du, dass die Entscheidung zum Ergreifen dieses Berufes oft aus Verlegenheit, Frustration oder eigener "Sinnfindung" zustande Kommt, wie kommt es dann zu diesen undifferenzierten Lobeshymnen?

Ein Heilpraktiker kann tatsächlich in manchen Fällen sinnvolle Leistungen erbringen; man kann aber genauso frustriert werden wie bei einem der von dir erwähnten Ärzte (die es natürlich ebenfalls gibt), teurer wirds beim Heilpraktiker in jedem Fall!

Grüsse vom Maasai

LDyta


Ich finde das ein Unding, wie hier schwarz-weiss gemalt wird und "Arzt" versus "Heilpraktiker" mit Schulmedizin contra "Alternativmedizin" (was immer das ist) gleichgesetzt wird.

Wieviele Ärzte bieten denn heute Naturheilkunde, Homöopathie, Kinesiologie, Traditionelle Chinesische Medizin etc. etc. an, sowohl Kassenärzte als auch und besonders Privatärzte. Ich kenne schulmedizinisch ausgebildete Ärzte, die gut gehende Kassenpraxen aufgegeben haben, frustriert über jahrzehntelange Mißerfolge besonders mit chronisch kranken Menschen, und die heute so gut wie nur noch "altermedizinisch" behandeln. Ich kenne sogar Ärzte, die erst Heilpraktiker gelernt haben, dann Schulmedizin studiert haben und dann wieder zur Alternativmedizin übergegangen sind.

Auch wenn demolant das vielleicht nicht glauben will, es gibt genug Leute, die jahrelange Odyseen über verschiedenste schulmedizinische Behandlungsmethoden hinter sich haben, und denen nicht geholfen werden konnte. Ist doch klar, dass so jemand früher oder später sich der "Alternativmedizin" zuwendet!Und das nicht selten mit guten Erfolgen.

Die Frage "Arzt contra Heilpraktiker" stellt sich so für mich nicht. Das beste ist für mich ein Arzt, der zusätzlich eine breite Ausbildung in alternativmedizinischen Methoden hat - von denen gibts genug. Allerdings ist das besonders bei chronisch Kranken eine teure Variante, weil bei alternativmedizinischen Behandlungen (die normale Kassen üblicherweise nicht zahlen), ein Heilpraktiker immer wesentlich preisgünstiger ist. Deshalb kann ich es gut verstehen, wenn jemand, der jahrelang mit der Schulmedizin nicht weiterkommt, und sich einen Arzt mit alternativen Behandlungsmethoden nicht leisten kann, dann zum Heilpraktiker geht.

KKurt2x22


@maasai

Hallo maasai,

vorerst mal zu deiner letzten Bemerkung:

Ein Heilpraktiker kann tatsächlich in manchen Fällen sinnvolle Leistungen erbringen; man kann aber genauso frustriert werden wie bei einem der von dir erwähnten Ärzte (die es natürlich ebenfalls gibt), teurer wirds beim Heilpraktiker in jedem Fall!

..für den Patienten ist ein HP meistens teurer als ein Arzt.

Für die Allgemeinheit ist ein Arzt jedoch meistens teurer als ein HP.

Einfach deshalb weil hier die Versichertenkasse, also wir alle bezahlen.

Beim HP muss direkt bezahlt werden, weil die Kasse nicht Willens ist etwas "unschulmedizinisches" zu behandeln.

Woher weisst du, dass ein Arzt lernt, sich von Menschen und deren Seele fernzuhalten und nur das kalte Prinzip einer sterilen Menschengesellschaft beigebracht bekommt?

...weil ich sehr oft damit persönlich konfrontiert bin ;-)

Wird man durch den Besuch einer Heilpraktikerschule automatisch ein empathiefähiger Gutmensch oder durch das Medizinstudium automatisch ein kaltherziger Rationalist?

..durch den Besuch einer HP-Schule wird man das natürlich nicht automatisch. Die Chancen sind dabei jedoch größer.

Durch die persönlichen Einstellungen der Professoren an den Unis wird man sehr wohl zur Kaltherzigkeit erzogen. Die Einstellungen der Professoren zur Alternativmedizin ist derart negativ, das spürt man meilenweit. Diese negativität wird den Studenten weitergegeben. Versuche einmal mit einem Professor über Homöopathie u.ähnl. zu reden. Da wird sofort brutal abgeblockt und der Student traut sich nichts mehr zu sagen.

Man kann allerdings sehr gut nicht vorhandenes Wissen durch esoterisch verbrämte Rituale kompensieren und mit Totschlagargumenten wie "ganzheitlich", "feinstofflich" oder eben auch "Empathie" um sich werfen

..dieses Argument ist nur bedingt gültig. Jemand der niemals Erfahrungen mit dem feinstofflichen gemacht hat, wird auch niemals die Tragweite dieser Energien erfassen können. Für Menschen mit dieser Gabe ist das spüren dieser Energien kein Problem und kann als Segen angesehen werden. Wenn man damit nicht umgehen kann, kann es auch ein Fluch sein.

Natürlich kommt es leider auch vor dass "nicht wissen" oft mit irgendwelchen esoterischen Ausreden in Verbindung gebracht wird. Das ist nicht ok und verurteile ich schärftens.

Nicht jeder HP oder jeder Arzt ist gut für den Patienten.

Ein guter Arzt ist jemand der nicht wegen jedem kleinen Husten Antibiotika verschreibt damit der Patient ruhe gibt, sondern sich mit dem Patienten auseinander setzt.

Ein guter HP ist jemand der seine Patienten auch zum Arzt schickt, ohne irgendwelche esoterischen Ausreden.

VG

Kurt

m+aasaxi


Nix für ungut kurt222,

aber die Vorurteile scheinen auf Seiten der Heilpraktiker mindestens so ausgeprägt zu sein wie bei den Ärzten! Dass die Abneigungen der Professoren gegen Alternativmedizin meilenweit zu spüren sind, mag in Einzelfällen ja stimmen, normal ist das jedoch keineswegs. In der Regel wird z. B. durchaus gewusst, dass es sowas wie Alternativmedizin gar nicht gibt! Auch wird oft die Meinung vertreten "früher habe ich auch alles gewusst, nach 30 Jahren weiss ich eigentlich nur noch wenig" -verstehst du?-Ein durchschnittlicher Heilpraktiker wird dieses Stadium aber nie erreichen, weil ihm schon das medizinische Grundwissen fehlt, welches er aus empirischen Gründen später ab und zu in Frage stellen könnte. Er beschreitet von Anfang an (wenn er die derzeit ein bisschen lästige Prüfung hinter sich hat) den Weg des Pendelns, Irisdiagnostizierens, Dunkelfeldmikroskopierens etc pp ohne wirklich zu wissen,was er tut. Andernfalls hiesse er Physiotherapeut, Masseur, Arzt oder Psychotherapeut.

Dass die Empathiefähigkeit durch den Besuch einer HP-Schule besser ausgebildet wird als durch ein Studium, halte ich nach wie vor für Unsinn. Und eine "Gabe" hat man entweder oder eben nicht-die Berufsbezeichnung "Arzt" ist genausowenig eine Kontraindikation dafür wie "Heilpraktiker" eine Gewähr. Und nochmal: nix für ungut-meine Frau ist HP und ich...du ahnst es?

Grüsse vom Maasai

KBurGt22x2


re

...meine Frau ist HP und ich... du ahnst es?

..nicht dass ihr beiden euch deswegen in den Haaren liegt ;-)

Vg

Kurt

d|anAycxa


maasai - sehr gutes Statement

Ich fühle mich bei meinen Ärzten sehr gut aufgehoben - fachlich wie menschlich.

Es gibt bestimmt auch fachlich kompetente Heilpraktiker. Doch denke ich, das die Zahl der Schwarzen Schafe da wesentlich höher ist. Der Zugangsweg ist nunmal viel einfacher. Viele Heilpraktiker können sich auch einfach mehr Zeit für Patienten nehmen, da sie viel weniger Patienten haben. Daher meinen wohl viele, sie hätten mehr Verständnis.

Bei meinen Ärzten kann ich nur sagen, das sie sich sehr wohl Mühe geben sich auch menschlich zu zeigen - und ich bin kein privataptient.

K>urtx222


re

Hallo Maasai,

was die Vorurteile anbelangt, wird das so lange bleiben bis beide Sparten zusammenarbeiten. Das Potential bei einer Zusammenarbeit wäre dabei groß.

Dass die Empathiefähigkeit durch den Besuch einer HP-Schule besser ausgebildet wird als durch ein Studium, halte ich nach wie vor für Unsinn.

..das ist Ansichtsache. Das Medizinstudium ist trocken und lässt da keine Zeit für Gefühle übrig. Der Mensch wird dabei anatomisch zerlegt, was ganz wichtig ist, jedoch wird dabei übersehen dass der Mensch ein fühlendes Wesen ist und keine medizinischer Artikel. Dabei wird auch übersehen dass der Körper eine wertvolle Hülle ist und sich im inneren etwas noch wertvolleres befindet, aber das ist eine andere Geschichte :-)

Er beschreitet von Anfang an (wenn er die derzeit ein bisschen lästige Prüfung hinter sich hat) den Weg des Pendelns, Irisdiagnostizierens, Dunkelfeldmikroskopierens etc pp ohne wirklich zu wissen, was er tut.

..genau diese Dinge richtig angewendet haben schon einiges großartiges bewirkt. Genau hier ist der Grad des "nicht verstehens" von beiden Seiten am stärksten zu spüren. Mit den von dir erwähnten Verfahren kann ein Mediziner nichts anfangen, was natürlich dann automatisch bedeuten muss, dass ein Naturheilkundiger keine Ahnung hat. Genau hier wird das innere Empfinden,fühlen und sehen stark gefordert. Diese Eigenschaften sind den meisten Medizinern abhanden gekommen, weil da nur das logische Denken Vorrang hat, nicht das logische Empfinden.

Kompliziert das ganze ;-)

VG

Kurt

VG

Kurt

dcany\ca


Es geht einfach darum, das man entweder der Typ ist, der gut mit Menschen umgehen kann und sich in sie einfühlen kann, oder man ist es eben nicht. Da ändert auch kein Studium oder eine Schule etwas dran.

Weiter hängt es davon ab, ob man auch unter Stress sich zusammenreißen kann und es nicht an den patienten ausläßt.

Unter dieser erschwerenden Belastung stehen HPs meist nicht.

K+urt22x2


re

Hallo danyca,

Es geht einfach darum, das man entweder der Typ ist, der gut mit Menschen umgehen kann und sich in sie einfühlen kann, oder man ist es eben nicht. Da ändert auch kein Studium oder eine Schule etwas dran.

...doch würde da ein Studium und eine Schule etwas daran ändern.

Man kann vieles erlernen, aber wenns nicht gelehrt wird....

Vg

Kurt

dIanyxca


Gewisse Werte sollte man durch die Erziehung und den eigenen Charakter haben.

Vorlesungen können zum Nachdenken über Probleme anregen, mehr aber nicht.

m~aasaxi


kurt222

Vorurteile werden durch ständiges Wiederholen nicht wahrer, sie setzten sich bei entsprechend vorbelasteten Menschen nur fester!Ich muss dir wirklich vehement widersprechen, wenn du gebetsmühlenartig behauptest, im Studium würde nur die leere Hülle betrachtet und der Mensch als ganzes nicht wahrgenommen, das Studium sei trocken etc.. Das ist einfach nicht wahr und ich frage mich ernsthaft, woher du diese Weisheiten beziehst! Natürlich wird im Studium der Mensch anatomisch zerlegt und nicht nur crashkursartig theoretisch abgehandelt mit einem kurzen Blick über die Schulter des Pathologen als besonderes Zuckerl, aber das ist doch nur die eine Seite der Medaille! Im Studium bleibt es -im Gegensatz zur Schule-von den vielen Pflichtveranstaltungen abgesehen jedem selbst überlassen, was er daraus macht. Phytotherapie, Naturheilverfahren, Einführung in manuelle Therapie, klinische und experimentelle Hypnose, medizinische Ethik, Sportmedizin, Akupunktur, Tropenmedizin: Das habe ich zum Beispiel neben den Pflichtveranstaltungen (sind weiter oben aufgeführt) besucht; jedem von uns war es am Ende des Studiums klar, dass jetzt die wirklich harte Zeit des Lernens beginnt! Zu keiner Zeit habe ich vergessen, dass ich es mit Menschen und nicht mit "Fällen" oder "Symptomen" zu tun habe!Wenn ich an die HP-Schule denke, die meine Frau besucht hat und an meine Studienzeit zurückdenke, rollt es mir bei statements, wie sie hier ab und zu zu lesen sind, glatt die Fussnägel auf! Unbeschwert von irgendeiner Sachkenntnis werden vollkommen unbedarft Weisheiten unters Volk gestreut und sofort dankbar aufgegriffen.

Und- ich liege mich mit meiner Frau gelegentlich schon in den Haaren; über medizinische Fragen aber tauschen wir uns durchaus zu beiderseitigem Vorteil aus. Man lernt nie aus-nicht mal ein Heilpraktiker(*zwinker*)

Grüsse vom Maasai

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