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Die "berühmte" Lancet-Studie zur Homöopathie

C/etuxs


->

Hilfreich wäre die Kenntnisnahme folgende Aussagen:

[[http://www.unioncomed.ch/pdf/Medienmitteilung_21_04_2005/Homoeopathie_Stellungnahme_ISPM_Studie_Righetti_2005_04_21.pdf]]

s(chpnitRzqs


ich möchte es einmal so formulieren:

1. auch hier fehlt die konkrete Angabe der erwähnten Quellen, welche angeblich nicht seriös sind und

2. disqualifiziert sich eine solche Stellungnahme schon von selbst dadurch.

3. The Lancet würde nie eine angeblich so unseriöse Studie veröffentlichen, da sie a) ausreichend kommpetente wissenschaftliche Mitarbeiter haben und b) sich nicht die blöße einer schlecht dokumentierten Studie geben können. Wir reden hier immerhin über eines der renommiertesten unabhängigen Magazine in der medizinischen Literatur und nicht nur über den "Schweizerischen Verein homöopathischer Ärztinnen und Ärzte", also einem Interessenverband.

The Lancet als wissentschaftliches Magazin verfolgt keine anderen Interessen als die wissenschaftlichen und hat weder einen Vor- noch einen Nachteil durch einen Artikel für oder gegen dieHomöopathie im Gegensatz zu dem "Schweizerischen Vereins homöopathischer Ärztinnen und Ärzte". Diese würden einen Teil ihrer finanziellen Grundlage aufgeben würden sie der Publikation in "The Lancet" zu stimmen.

Ich möchte nochmals darum bitten die -Ihrer Meinung nach zu unrecht - genutzten Publikationen hier zu nennen, so dass sich ein jeder von uns ein Urteil bilden kann.

schnitzs

C7etxus


->

warum nutzen sie nicht die im Link als letztes angegebene Adresse, wenn sie alle Studien nacharbeiten wollen..

Cret"uxs


btw, the Lancet

Selbst The Lancet sieht seine Glaubwürdigkeit in Gefahr:

//[....]Auch die Firma Knoll wollte sich die Geschäfte nicht vermiesen lassen. Um sieben Jahre verzögerte man deshalb die Veröffentlichung einer Studie, welche die mittlerweile verkaufte Tochterfirma Boots in Auftrag gegeben hatte. Das Ergebnis dieser Untersuchung war, dass eine von Boots hergestellte Variante des Hormons Levothyroxin bei Schilddrüsenerkrankungen nicht wirksamer war als drei andere, wesentlich billigere, Präparate der Konkurrenz. Letztendlich erschien die Studie nicht nur in der auflagenstärksten US-amerikanischen Medizinzeitschrift, dem "Journal of the American Medical Association" (JAMA). Knoll musste zudem 42 Millionen Dollar bezahlen, um die nachfolgenden Schadensersatzforderungen von 37 US-Bundesstaaten beizulegen.

Trotz dieser Lektion hat die Zahl der Repressionsversuche und Interessenskonflikte in den vergangenen Jahren ständig zugenommen, wie ein Symposium der amerikanischen Wissenschaftler-Vereinigung AAAS 1999 ergeben hat. Nicht nur die "Annals" und "JAMA” sehen ihre Glaubwürdigkeit bedroht, sondern auch der "Lancet" und das "New England Journal of Medicine", die beiden meistzitierten medizinischen Fachzeitschriften. Ob die jetzt beschlossenen Maßnahmen dieses Problem lösen können, ist zweifelhaft. Schließlich hatten viele Magazine die Brisanz des Themas schon in den 80er Jahren erkannt und verlangen seitdem von ihren Autoren Auskunft über mögliche Interessenskonflikte. Das New England Journal ging noch weiter und erklärte 1990, man werde keine Übersichten und Leitartikel von Autoren mehr annehmen, die ein finanzielles Interesse an den Gegenständen ihrer Abhandlung haben. Trotzdem erschienen immer wieder fragwürdige Beiträge. So verniedlichte Jerry H. Burke 1997 in einer Buchbesprechung die Risiken krebserregender Substanzen. Der Mann war zwar Medizinischer Direktor beim Chemieriesen W.R. Grace & Co, doch davon erfuhren die Leser zunächst nichts. Später entschuldigte man sich mit der Begründung, der verantwortliche Redakteur habe diesen offensichtlichen Interessenskonflikt "unerklärlicherweise" übersehen.

Nur wenige Wochen später erschien ein Leitartikel, der jeden Zusammenhang zwischen Brustkrebs und Östrogenen in der Umwelt bestritt. Die Studien des Autoren Stephen H. Save an der Texas A&M University waren jedoch über drei Jahre hinweg mit insgesamt 150 000 Dollar von der Chemical Manufacturers Association gefördert worden. Zu den Mitgliedern dieser Handelsgruppe gehören auch die meisten amerikanischen Östrogen-Hersteller. In nur drei Jahren habe man die eigenen Richtlinien 19 Mal verletzt, musste die Chefredakteurin Marcia Angell im Februar 2000 bekennen.[...]//

Der gesamte Artikel:

[[http://www.simmformation.de/html/haupttext_medien.html]]

Cdetxus


et al.,

Lancet-Artikel entbehrt wesentlicher wissenschaftlicher Grundlagen

wtp

Wien (pte/15.09.2005/12:30) - Einige Wissenschaftler sind der Ansicht, dass der Glaube an ein Heilverfahren die Linderung bzw. Heilung bestimmter Symptome bewirkt, nicht das in der Homöopathie verwendete Mittel selbst. Eine große Studie einer Forschergruppe um Matthias Egger von der Universität Bern behauptet dies in der jüngsten Ausgabe des angesehenen Wissenschaftsjournals "The Lancet" [[http://www.thelancet.com]]. Die Autoren fordern, Ärzte sollten nun so ehrlich sein, diese"Erkenntnis" auch ihren Patienten mitzuteilen. Doch bei genauererBetrachtung gibt es einige Unregelmäßigkeiten in der Art wie dasErgebnis zustande gekommen ist, meinen Wiener Wissenschaftler im pressetext-Interview.

Die Wissenschaftler um Egger planten ursprünglich, 110 Studien der Homöopathie und die gleiche Zahl von konventionellen Studien hinsichtlich der Wirksamkeit beider Methoden zu untersuchen. In allen Studien trat der jeweilige Wirkstoff gegen ein Scheinmedikament (Placebo) an. Weiters bewerteten sie die Untersuchungen nach Teilnehmerzahl und methodologischer Qualität. Eine besonders gute Bewertung wurde randomisierten doppelblinden Studien gegeben, das sind Studien, bei denen weder die Teilnehmer noch die Mediziner wussten, welche Substanz jeweils verabreicht wurde. Das sensationelle Ergebnis dabei war: In diesen insgesamt 220 Studien zeigten sowohl die Homöopathie als auch die konventionelle Medizin eine deutliche Wirksamkeit.

Von diesen 220 Studien wurden dann so genannte "große, methodologisch bessere" Untersuchungen, nämlich acht homöopathische und sechs konventionelle Studien nochmals analysiert:

Nun fanden die Autoren plötzlich nur noch bei konventionellen Methoden einen spezifischen Effekt, nicht jedoch bei der Homöopathie. "Diese Ergebnisse passen zu der Annahme, dass die klinischen Effekte der Homöopathie Placebo-Effekte sind", lautet die Schlussfolgerung im Lancet-Artikel. Sie gehen von der Annahme aus, wenn nach einer homöopathischen Behandlung eine Besserung zu bemerken sei, die auch mit einem Scheinmedikament erreicht hätte werden können - notwendig sei lediglich der Glaube an die Wirksamkeit des verabreichten Mittels.

Von einem wissenschaftlichen Standpunkt aus, gibt es aber einige Anmerkungen, wie dies die Wiener Forscher Michael Frass von der Klinik für Innere Medizin I am AKH-Wien [[http://www.meduniwien.ac.at]] , Ernst Schuster vom BE für medizinische Statistik und Informatik an der Medizinischen Universität und die Pharmazeutin Ilse Muchitsch im pressetext-Gespräch bemerken. "Die aufregende Nachricht ist, dass

Homöopathie wirkt, wie in den Resultaten beschrieben wurde: bei beiden Gruppen konnte ein günstiger Effekt gezeigt werden, wenn alle 110 Studien berücksichtigt wurden. Die Autoren anerkennen eine weniger ausgeprägte Heterogenität bei den homöopathischen Studien. Zudem wurde eine höhere Qualität der untersuchten Studien bei der Homöopathie Gruppe konstatiert. "Hier herrscht weitgehende Übereinstimmung mit den Autoren", kommentieren die Wiener Wissenschaftler.

Probleme gäbe es aber mit der Schlussfolgerung. "Zunächst bleibt es selbst bei sorgfältiger Auswahl problematisch, Studien aus einem Pool von 165 bei der Homöopathie mit mehr als 200.000 bei der konventionellen Medizin zu vergleichen. Dieser Faktor von 1.000 enthält bereits eine Asymmetrie in diesem Vergleich". Das sei vergleichbar mit einer Fußballmannschaft: Wenn der Nationaltrainer die Möglichkeit, Fußballer aus einem Land mit 80 Mio. Einwohnern auszuwählen, so hat er eine größere Chance, gute Fußballer zu finden, als aus einem Land mit acht Mio. Einwohnern.

Kritisiert wird von den Wiener Experten auch die Tatsache, dass weder die Kurzfassung noch die Einleitung der Publikation ein klar definiertes Studienziel enthalten. Zudem weicht das Design der Studie von der tatsächlich angewandten Analyse ab und daher stellt die ausführliche Beschreibung der Auswahl der Arbeiten und Datenbasen eine Scheininformation dar:

anstatt die durch ihre Ein- bzw Ausschlusskriterien gefundenen 220 Studien in ihrer Gesamtheit zu analysieren, reduzieren die Autoren die Zahl der eingeschlossenen Studien auf "größere Untersuchungen höherer Qualität". Bei Verwendung dieser Untergruppen, scheinen die Resultate zwischen konventioneller Medizin und Homöopathie unterschiedlich. Allerdings bleibt eine gewisse Unsicherheit über die Auswahl dieser acht (Homöopathie) versus sechs (konventionelle Medizin) Studien bestehen.

"Der Leser sollte im Auge behalten, dass diese Arbeit nicht, wie im Titel suggeriert, Studien der Homöopathie mit Studien der konventionellen Medizin vergleicht, sondern die spezifischen Effekte der beiden Methoden in unabhängigen Analysen. Daher darf ein direkter Vergleich aus dieser Studie nicht gezogen werden", argumentieren die Wiener Forscher. "Hätten sie das nämlich getan, dann wäre kein statistisch nachweisbarer Effekt übrig geblieben", lautet die Schlussfolgerung. "Was die Autoren möglicherweise nicht ausdrücklich wissen, ist, dass die größeren Studien selten klassische homöopathische Interventionen sind:

daher kann das Hauptprinzip der Homöopathie, die individuelle Verordnung, nicht angewandt werden. Dadurch mangelt es der Studie an einer Kenntnis dessen, was Homöopathie eigentlich repräsentiert", schlussfolgern die Wiener.

"Beim Lesen der Studie waren wir zunächst überzeugt, dass die Autoren das Bemühen hatten, mehr Information zum Leser zu bringen und den Ärzten eine Hilfe zur Beratung der Patienten in die Hand zu geben." Allerdings werde dieser Eindruck durch das Editorial völlig überraschend verwischt, denn bereits der Titel impliziert die Intention, diesen speziellen Artikel zu publizieren. Beim Lesen des letzten Satzes "Nun müssen die Doktoren mutig und ehrlich mit ihren Patienten sein" entstehe die Besorgnis, Lancet deutet an, homöopathische Ärzte seien unehrlich.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria

Redakteur: Wolfgang Weitlaner

NneuerMcatt


Na also:

Was sagt der Text?

Es gibt keine homöopathischen Studien, die wissenschaftlichen Erkenntnisstheorien und damit der Logik entsprechen. Mit der Begründung, dass die wissenschaftliche Sichtweise nicht auf die Homöopathie passe, entzieht sich die Homöopathie der Beurteilung.

Der einzige Hinweis ist die Einzelfallbeurteilung der Patienten.

Wenn Homöopathen also behaupten, dass es Studien geben, die die Homöopathie beweisen (sie also bei korrektem Design nicht falsifizieren können), dann lügen sie.

spchlnijtzs


@ Cetus

Warum stört es Sie so sehr, dass Ihrer Meinung nach die Lancet-Studie wesentliche wissenschaftliche Grundsätze vermissen lässt?

Das die "Wissenschaft" Homöopathie ALLE wissenschaftlichen Grund- und Ansätze vermissen lässt, scheint Sie doch auch nicht zu stören.

C3e2tus


-> schnitzs,

Geht es ihnen/dir jetzt um die Wirksamkeit oder Wissenschaftlichkeit der Homöopathie.

Obige Studie (sollte) wollte die Unwirksamkeit belegen.

btw: man schätzt die wissenschaftliche Basis eines Ärztealltages auf ~40%...

dbemo/lxant


Könntest du deinen letzten Punkt bitte etwas genauer erläutern?

Cxetuxs


->demolant

In einer Ärztezeitschrift [wo, wird gesucht] stand, dass ca. 60% aus Intuition und eigener Erfahrung besteht und nur ca. 40% einer wissenschaftlichen Überprüfung standhalten würde.

Cfetuxs


hier hab ichs doch...

...; und da war ich mit meinen 40% noch sehr optimistisch...

Nicht gesicherte diagnostische Maßnahmen, Medikamente ohne Wirkungsnachweis, ungesicherte operative Therapien - das Angebotsspektrum der Ärzte ist zu 80 Prozent wissenschaftlich nicht belegt. So wundert es nicht, daß der Ruf nach einer "evidence-based Medizin" laut wird, weil sich die Gesellschaft den Luxus ärztlicher Intuition nicht mehr leisten kann. Ist das Ende der ärztlichen Therapiefreiheit nun eingeläutet?

guckst du hier:

[[http://www.med-on-net.de/html/bereiche/n.htm]]

und hier, neben dem zweiten Bild, allerdings ohne % Angaben:

[[http://www.aerztezeitung.de/docs/2002/10/31/197a00401.asp?cat=/magazin/20_jahre/aerzte_politik]]

Ceetuxs


-> auch interessant...

Im British Medical Journal vom Oktober 1991 berichtet der Herausgeber, Dr. Richard Smith, daß es »auf der ganzen Welt vielleicht 30.000 biomedizinische Fachzeitschriften gibt und ihre Zahl seit dem siebzehnten Jahrhundert stetig um etwa 7% pro Jahr angewachsen ist. Aber nur 15% aller medizinischen Eingriffe basieren auf soliden wissenschaftlichen Beweisen« und »nur 1% der Artikel in medizinischen Fachzeitschriften sind wissenschaftlich fundiert.« »Viele unserer Behandlungsmethoden«, sagt Dr. Smith, »sind nie auch nur im geringsten geprüft worden«.

So weit würde selbst ich nicht gehen wie folgender Arzt:

//Dr. med. Vernon Coleman: Die moderne Medizin ist keine Wissenschaft

Die orthodoxen Medizin, die sich hochwissenschaftlich gibt ist ein moderner Hokuspokus, bei dem Aberglaube, falsche Diagnosen, subjektive Meinungen, Arroganz und Ignoranz stets den Vorrang vor irgendeiner Form der Wissenschaftlichkeit haben.//

[[http://www.tierversuchsgegner.org/Pharmakritik/unwissenschaft.html]]

...und hier aus dem niedersächsischen Ärzteblatt:

Da ärztliches Handeln nicht nur im Sammeln von Daten, deren Auswertung und Anwendung zur Therapie besteht, sondern sich durch die nicht meßbare Erfahrung und Intuition des einzelnen Arztes ergänzt, stellen Leitlinien lediglich das Gerüst für eine bessere Behandlungsstrategie und höhere Ergebnisqualität dar. In dieses Gerüst fließen Intuition und Empirie als weitere qualitätsverbessernde Faktoren ein.

[[http://www.haeverlag.de/archiv/n1000_3.htm]]

SQa*ndr}inexp


Eine Frechheit

Welche Homöopathen hätten die Placebos verordnet?

Ich kenne keinen einzigen, der das tun wüde! Es gehört eine gewisse Ethik dazu, homöopath zu sein! Die Studie beweißt nur eins: der Schuldmedizin ist es völlig egal, wie der Patient sich fühlt, hauptsache, die Laborwerte sind in Ordnung.

SCandrCinexp


@schnitzs

Warum wirken denn die "falschen" Hochpotenzen dann nicht ??? ?

N.euerFMatt


Warum wirken denn die "falschen" Hochpotenzen dann nicht

Wie beurteilt man die Wirkung oder Nichtwirkung?

Durch eine Fülle von Einzelbeobachtungen -> nichtwissenschaftlich.

Es werden einfach verschiedene Mittel in verschiedenen Potenzen durchprobiert. Wenn der Patient dann von selber gesund wird, hat man das "richtige" gefunden. So kann man sich auch selber betrügen.

Ich kenne unzählige Patientenbericht von Patienten, die lange von homöopathisch behandlet wurden, und denen nichts geholften hat. Die werden nur selten erwähnt, von selber sagen sie selten was. Wer will sich schon als esoterikgläubig outen wenn man keine Wundergeschichte zu erzählen hat.

Klar, auch bei der richtigen Medizin gibt es Fälle, in denen nicht zu helfen ist. Und wie unterscheidet man dann Methoden, die nicht oder nicht über Placeboniveau helfen von denen, die eine gewisse Wirkung haben aber nicht immer helfen? Genau, man betrachtet eine ganze Menge gleich behandelter Patienten, mit und ohne Placebo, schön doppeltverblindet und kriegt die Mittel raus, die auf unterschiedlichem Niveau einigen helfen. Und genau vor dieser Untersuchungsmethode drückt sich die Homöopathie wegen "nicht dafür geeignet" schon immer.

Solange sie das tut kann ich immer sagen, dass ausser Glauben keinerlei Beweis für die Wirksamkeit der Homöopathie existiert.

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