» »

Die "berühmte" Lancet-Studie zur Homöopathie

hTendya3dyoixn


ich habe nur gesagt, dass leute mit niedrigem intellekt an jede noch so dämliche studie glauben. z.b. die studie, die belegte, dass 3 aspirin in der woche das lungenkrebsrisiko um 64% senkt, oder dass kaffee ja ach so gesund ist, weil er diabetes II vorbeugt, und dass man vor dem sport 2-3 tassen extra starken kaffee trinken sollte usw.

damit versucht man den leuten einzutrichtern dass unsere lebensweise eigentlich doch gesund ist, so nach dem motto: trinkt viel kaffee, ist gesund, schluckt nur fleißig aspirin, dann kriegt ihr weniger krebs!!

in einer studie wurde sogar belegt (eifrig gefälscht) dass joghurt ungesund ist, natürlich nur zum nutzen der schulmedizin.

bei vielen studien ist von vornherein klar, was rauskommen soll, und so wird das dann auch hingebogen. zb schiebt man einfach jemanden von der medikamentengruppe in die placebogruppe und schon hat sich die sache. deswegen sind am anfang einer studie auch meist weniger placeboteilnehmer als danach. warum bloß?

wenn jemand nicht an die homöopathie glaubt, dann von mir aus. aber die leute, die die schulmedizin als das allesheilende, unfehlbare, ansehen, mit dem man wirklich alles in den griff kriegen kann, die halte ich nicht für besonders intelligent, denn die stehen außerhalb der realität.

DZer =Rainexr


Beweise, Untersuchungen, Sicherheit usw.

Ich beobachte gerade einen anderes Thema und bin dabei auf diese Diskussion gestoßen. Ich möchte daher mal ein wenig dazu beitragen.

Meist (nicht nur hier) geht es um Beweise, um Studien, um sichere Ergebnisse usw. Nur das scheinen wir zu akzeptieren. Vollkommenheit und Perfektionismus sind aber Dinge die es nur im (gestörten) menschlichen Dasein gibt. Wenn also die hier diskutierte Homöopathie oft hilft, ein anderes mal vielleicht nicht, so wird das von Gegnern gern als Zufall angesehen.

Ein Beweis ist meiner Meinung nach für Natur- und Alternativ-Heilmethoden niemals zu erbringen, weil es in der Natur keine Vollkommenheit und Ausschließlichkeit gibt.

Ein Beispiel soll das erläutern: viele Menschen können mit den bekannten Wünschelruten Wasseradern aufspüren. Die meisten haben aber auch eine mehr oder weniger hohe Fehlerquote. Nach wissenschaftlicher Ansicht ist aber damit kein Beweis für deren Fähigkeit erbracht. Nach dem natürlichen Prinzip, das immer einen Ausgleich der entgegengesetzten Pole (im fernöstlichen Verständnis Yin und Yang genannt), hier zwischen Erfolg und Mißerfolg, Fähigkeit und Unfähigkeit usw. anstrebt, ist die Fähigkeit aber durchaus vorhanden. Für die Natur und einen sorry: "normalen" Menschen ist das selbstverständlich und ein (einmaliges) Scheitern wird ihn niemals an seinen Fähigkeiten zweifeln lassen.

Ich bin also der Meinung, dass die Nicht-Beweisbarkeit der Wirkung von homöopathischen Mittel nicht als Argument gegen sie vorgebracht werden darf.

Grüße

Rainer

Das Gute siegt am Ende - das Böse immer nur am Anfang

MLarkx46


@der Rainer

guter Beitrag von Dir, spricht mir aus der Seele. Habe durch Mitlesen/Mitschreiben in etlichen Foren dieselben Erkenntnisse gewonnen, konnte es nur nicht so gut ausdrücken. Vereinfacht ausgedrückt: Mensch A hat mit hom. Mittel A gute Erfahrungen gemacht, Mensch B hat mit gleichem hom. Mittel A überhaupt nichts an seiner Krankheit geändert, womit wir dann bei der von Dir beschriebenen Vollkommenheit bzw. fehlenden Vollkommenheit sind. Welche Schlüsse werden dann gezogen?

Anhänger der Homöopathie: A hat A geholfen, A hat B nicht geholfen, weil sein Körper anders ist und nicht auf A reagiert hat,

positive hom. Wirkungen wurden trotzdem nachgewiesen und sind somit vorhanden.

Gegner der Homöopathie: Mittel A hat nur ganz zufällig oder über Placebo-Effekt Mensch A geholfen; B hat es nicht geholfen, was normal ist, weil Hom. grundsätzlich nicht hilft.

Dann kommen in Foren solche Sätze wie: Ich bin naturheilkundlich tätiger Arzt; ich bin Chemiker/Physiker; beliebt auch nachfolgend solche Sätze wie: ich weiss garnicht, welche Zusammenhänge Du da gerade herstellst; Du hast da aber im Studium irgendwo nicht aufgepasst und andere dieser Art.

Ich behaupte dann immer, das wir "zivilisierten" Mitteleuropäer nicht mehr oder viel zu selten in der Lage sind, "einfacher" zu denken und mal nach seinem/ihrem Bauch bzw. Gefühl zu handeln und solche Dinge anerkennen. Natürlich haben auch wir manchmal vielleicht kleine Zweifel, wir halten uns dann aber an die Aussage: Wer heilt, hat recht!

Viele Grüsse

NCeuer>Mxatt


Wer heilt, hat recht

Und Nashornpulver oder Tigerpenis ist gut gegen Impotenz. :-/

dSemoElanxt


Mit Rainers Theorie könnte man jede nichtwissenschaftliche Theorie glaubwürdig erscheinen lassen.

Ich für meinen Teil denke da schon lieber etwas "komplizierter" und halte mich an das leider nie zu erreichende Ideal einer wissenschaftlicher Studie. Denn eine Annäherung ist besser, als eine komplett andere Richtung.

Würden wir wie Rainer mit seiner Methode alles legitmieren wären wir bald eine in den Abgrund stürzende Welt!

L*ichtewxesen


Stimmt!

und aus diesem Grund ist unsere Gesellschaft auch eine der gesündesten und all die Länder und Völker, die eine aus unserer Sicht "alternative" Medizin verwenden, sind sowieso schon ausgestorben. Aus diesem Grund gibt es keine Inder mehr, über die Amazonas-Indios wollen wir nicht sprechen und auch gar nicht an die Aborigines in Australien denken.

All diese Völker sind sowas von furchtbar krank, und das nur, weil sie an Schamanen und die irrige Wirkung von so grünen Sachen wie Kräuter, Tees, Tinkturen, Verreibungen usw. glauben. Eigentlich dürften diese Völker gar nicht mehr leben, denn ihr Dasein ist ein Widerspruch in toto zu manchen "blasphemischen" Ansichten..

Stimmt! Wir mit unserer Pharmaindustrie sind so gut und so gesund.

BTW, schon [[http://www.altheal.org/toxicity/house.htm mal davon]] gehört? Da lob ich mir doch meine Homöopathie und meine Phytotherapie! Denn um deren Wirkungen zu beweisen oder bestätigt zu sehen, braucht es keine Magensonden!

Sorry, ich kann nur über soviel Medizinhörigkeit den Kopf schütteln! Überlegt mal, wer hinter der "Schul"-Medizin steht! Das sind rein wirtschaftliche Interessen von Pharmaunternehmen.... und manche von Euch stimmen in deren Reigen noch ein.

A5ntiLglone


was mich an der "wissenschftlichen Medizin" stört:

Man weiß bei vielen Krankheiten die Ursache nicht, versucht aber die Symptome und Erreger und kranken Zellen zu bekämpfen.

Es wird also gegen einen Feind gekämpft, von dem man nicht viel weiß.

Ist das wissenschaftlich?

Bis heute ist die Entstehung von Krebs noch nicht geklärt, aber es wird fleissig operiert, chemotherapiert und bestrahlt.

Wenn wundern dann die Rezedivraten ???

lg

d\emol4an\t


Wir sollten mal rein aus Interesse zwei Systeme errichten. Eine schwört auf die Alternativmedizin die andere Seite auf die Schulmedizin. Mich würde echt mal interessieren, was es mehr bringt!

L~ich_twesien


Demolant et al.

das Ergebnis ist doch schon da! z.B. die tibetanische Medizin oder die Medizin der Anaconda-Stämme im Amazonas Gebiet. Schau, diese Kulturen "nähren" sich vom Schamanentum (PFUI!) und von Kräutern und Gebeten... (wie erbärmlich!). Deshalb gibt es diese Kulturen auch schon gar nicht mehr, sie sind doch schon längst ausgestorben, oder etwa nicht?

Ganz PFUI und WIDERWÄRTIG ist es, dass gerade in der heutigen Zeit sich die Pharmaindustrie ganz besonders dafür interessiert, warum manche Heilkräuter dieser Kulturen (oh wie igitt!) bei Krankheiten helfen, die unsere chemischen Produkte kaum zu beherrschen wissen.

Die Antwort, was diesen Kulturen (besonders den Amazonas-Gebieten) unsere Kultur und unsere Medizin gebracht hat, müsstest du/ Ihr für dich/ Euch ganz alleine finden.

sPchEnit_zxs


Mal an alle, die hier die angeblich so chemischen Mittel der Medizin verteufeln.

Ihr strotz nicht gerade vor Ahnung. Ein großer Teil der in der modernen Medizin angewandten Medikamente nimmt ihren Ursprung in der Natur. Beispiele dafür sind z.B. viele Antibiotika, Chemotherapeutika, Schmerzmedikamente wie das Morphium, Medikamente die während der Narkose eingesetzt werden um die Muskulatur zu lähmen (Curare, das Pfeilgift der Indianer), Medikamente die bei Herzschwäche eingesetzt werden entstammen dem Fingerhut (Digitalis). Ich kann diese Liste noch ewig fortführen. Aber nur um alle die einmal etwas zu sensibilisieren, die ahnungslos gegen moderne Medikamente wettern. Medizin und sei sie noch so modern findet ihre Wurzeln immer wieder in der "einfachen" Natur.

Folglich wäre ich mit solchen sprüchen gegen die moderne Hochleistungsmedizin etwas zurückhaltender.

sXchnixtzs


@Antigone

Sicherlich kennt die moderne Hochleistungsmedizin nicht alle Ursachen und versteht bei weitem noch nicht alles, aber sie ist immer und stets bereit ihre Methoden zu hinterfragen, zu überprüfen und bei bedarf auch zu erneuern. In der Medizin gilt stets: Was wir heute für den letzten Schrei halten kann morgen schon als Kunstfehler gelten.

Was aber genau diese Hochleistungsmmedizin deutlich von allen alternativen Wegen abgrenzt ist genau die Tatsache die eigenen Wege zu hinterfragen und stets zu erneuern. Was macht die Homöopathie? Kennt sie den genauen Feind beim Krebs zum Beispiel? Mir ist dies nicht bekannt, aber die Homöopathie hat ihren Weg trotz aller neuer Erkenntnisse seit dem Jahre 1790 nicht geändert. Sie glaubt noch immer, Methoden die dem damaligen Stand der Wissenschaft entsprachen gelten auch heute noch so. Falls dies für die Hochleistungsmedizin der Fall wäre, so würden wir auch heute noch Quecksilberpasten anwenden.

Weder die Hochleistungsmedizin noch die Homöopathie kennt eine Antwort auf all die komplexen Fragen, aber im Gegensatz zur Homöopathie behauptet die Hochleistungsmedizin dies auch nicht.

sMchni(trzs


Dann möchte ich hier noch schnell die Frage in den Raum stellen:

Warum gibt es denn in der Literatur so extrem wenige gute und kontrollierte Studien zur Homöopathie. Bei so vielen Anhängern sollte es doch eine ausreichend große Interessensgruppe geben.

Aber ich möchte hierzu nur eines mal einwerfen: man bot einem gewissen Herrn Urigella $1.000.000, wenn er seine "Künste" oder "Fähigkeiten" unter kontrollierten Bedingungen im Labor vorführt. Er hat nie diese $1.000.000 bekommen, da er nie bereit war. Ist es mit der Homöopathie genauso?

Was befürchtet die Homöopathie, dass sie zu solchen Studienreihen nicht bereit ist, müsste doch dort ihr wahres Potential erfasst werden können.

Lhicqhtw)esegn


Schnitz

weil sich eine homöopathische Behandlung NICHT statistisch erfassen läßt. Sie wird unter ganz anderen Regeln durchgeführt als die Schulmedizin wirkt. Beispiel: eine Krankheit kann sich bei dir mit anderen "Symptomen" zeigen als bei mir. Dabei werden nicht die für die Krankheit typischen Allgemein-Symptome wie "Halsschmerz" genommen, sondern die Art des Halsschmerzes. Mache einfach mal in deinem Bekanntenkreis einen Versuch. Wenn jemand über Schmerzen klagt, dann frage ihn doch mal, wie sich der Schmerz anfühlt. Ob es ein Drücken, ein Brennen, ein Schneiden, ein Pochen oder was auch immer ist. Er oder sie soll den Schmerz mal mit einem "als ob" beschreiben. Nun gehe zum nächsten Bekannten, der offensichtlich unter der gleichen Krankheit leidet und bitte ihn, ebenfalls den Schmerz zu beschreiben.

Am besten ist es, du machst es bei Freunden und Bekannten, die unter Migräne leiden. Du wirst dich wundern, wie unterschiedlich die Migräne beschrieben wird.

Dann frag weiter: Was ist der Auslöser der Migräne? Vielleicht Stress oder Wetterwechsel oder hormonelle Schwankungen? Und die Antworten werden sich auch hier unterscheiden.

Und wenn du keinen Migräne-Bekannten hast, dann warte darauf, bis die nächste Erkältungswelle kommt. Und frage dann mal danach, wie sich die Leute fühlen, wie sich der Schnupfen anfühlt, welche Symptome noch dazu kommen, wie sich der Halsschmerz anfühlt, ob der Schnodder klar und beißend oder klar und juckend ist....

An solchen Punkten macht sich die Homöopathie fest. Wie willst du also diese Symptome statistisch erfassen? Die Beschreibung kann zwar statistisch erfasst werden, aber nicht das Mittel. Die Beschreibungen allerdings werden alle zu 80% etwa unterschiedlich sein. Denn das Mittel, das eingesetzt wird, wird in den Fällen höchstwahrscheinlich nicht das selbe sein.

Das ist aber der Kern des Problems, warum man Homöopathie nach den derzeitg geltenden Regeln nicht erfassen kann. Es ist ein Trugschluss, wenn man behauptet, SEPIA hilft IMMER bei unfruchtbaren Frauen! Das ist falsch! Es ist ein Trugschluss zu glauben, APIS hilft immer bei Schnupfen. Wenn es kein Apis-Schnupfen ist, dann hilft Apis nicht - dann könnte es Aconit sein oder Belladonna usw... Es ist abhängig von den individuellen "als-ob"-Symptomen.

Ich hoffe, ich habe es halbwegs verständlich erklären können, nach welchen Grundregeln man das homöopathische Mittel wählt und verdeutlichen können, warum man hier keine wissenschaftliche Erhebung machen kann.

B4eatCxh


hallo Lichtwesen

Deine Begründung enthält einen systematischen fehler.

Auch das Medikament hilft nicht immer bzw kann ich alle Symptome aller ursachen zum verschwinden bringen.

Wenn aber in Studioen ein Medikament gegenüber dem Placebo zb bei 60% der Migräne-Fälle (Placebo zb nur bei 40%) hilft, heisst dies, dass es ca. 20% der Patienten wegen dem Wirkstoff des Medikamentes besser geht.

Wenn das homöpathische Mittel aber auch nur bei ca 40% der Patienten wirkt, dann heisst dies, dass die Hilfe dieses homöpathischen Medis alleine auf dem Placeboeffekt beruhte.

Wenn das homöpatische medi aber zumindest einigen Migränepatientren helfen sollte, dann sollte die Besserung nicht bei allen, aber signifikant höher als beim Placebo sein.

Und gemäss bisherigen Studien ist es dies eben nicht!!!

Gruss

beat

BEa'sil2aris


@Lichtwesen

Bei einer Erkältung sollte das Medikament ja nicht die Symptome (die jeder individuell erlebt) beseitigen, sondern die Ursachen, welche zu den Symptomen führt.

Homöopathische Mittel lindern bloss die Symptome einer Krankheit, weil sich das Indivuum Mensch auf geistiger Ebene mit den Symtomen auf vielfältige Weise auseinander setzt. Das Bewusstsein löst im Körper allerlei Botenstoffe aus, welche Linderung schaffen ;-)

Basilaris

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Alternativmedizin oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Schönheit und Wohlfühlen


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH