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Die "berühmte" Lancet-Studie zur Homöopathie

v{olk`erx46


Hat sich mal jemand darüber Gedanken gemacht, wieso die ach so tollo schulmedizinische Wissenschaft seit mehr als 40 Jahren nicht fähig ist ein "Heilmittel" gegen Bluthochdruck zufinden? Stattdessen wirft die Pharmaindustrie einen Betablocker nach dem anderen auf den Markt. Das tolle an den Blockern ist, dass die Patienten nicht mehr von den Mistdingern wegkommen. Liest man die Beipackzettel, dann schäumt man über vor Freude bzgl. der netten Nebenwirkungen.

Ich stelle mir immer bildlich vor, wie ein Schulmediziner sich nach der ersten Verschreibung eines solchen Mittels anschließend vor den Spiegel stellt und sich wie Tarzan auf die Brust schlägt und ruft: ´"Hach bin ich ein toller Kerl, schon wieder einen in die Abhängigkeit gebracht."

Barium carbonicum ist seltsamerweise sehr hilfreich bei Bluthochdruck. Es hat keine Nebenwirkungen und man kann es auch wieder absetzen. Ebenso hilfreich ist Homviotensin. Auch dies ist frei von Nebenwirkungen.

L7icPhtw5esxen


@Beat

und wie sieht es bei den Nebenwirkungen aus? Gibt es dazu auch Studien?

@Basilaris:

Ich weiß schon, was ich da schreib.. ;-)

sRomluf100


Zur Wissenschaftlichkeit

von Forschung im Allgemeinen empfehle ich die Lektüre von Karin Knorr-Cetina: Die Fabrikation von Erkenntnis. Darin untersucht sie die Realität von Laborwissenschaften und zeigt auf wie die "Papierversion" nach und nach durch die Realität angepasst wird, so dass zwar hinterher eine Untersuchung "wie aus einem Guss" vorgezeigt werden kann aber schlicht nur deswegen, weil die vielen Modifikationen im Verlaufe nicht aufgezeichnet werden.

Nur weil wir keine angemessene Methode kennen die Methoden der Homöopathie zu erfassen, heißt das nicht, dass diese Methoden deswegen falsch sind noch dass die schon vorhandenen Methoden damit automatisch die einzig wahren sind.

sHchnitxzs


Warum werden hier eigentlich immer die "schwarzen Schafe" der Hochleistungsmedizin dargestellt und von diesen dann verallgemeinert? Ist es nicht genau diese Art, die die meisten Homöopathieglaubigen and den modernen Medizinern kritisieren? Die Verallgemeinerung eines Einzelfalls? Scheinbar nutzen dann alle Homöopathiegläubigen das gleiche Niveau, welches die bei der Gegenseite kritisieren.

@ Volker46:

Du kritisierst die Medizin, da sie kein Mittel gegen Bluthochdruck findet. Was tust Du denn ganz persönlich gegen Deinen möglicherweise zu hohen Blutdruck? Verzichtest Du auf Tee, Kaffee, Zigaretten? Ernährst Du Dich salzarm? Treibst Du in ausreichender Menge Sport zur Staärkung des Herz-reislaufsystems? Oder begibst Du Dich auch nur wie so viele in die Hängematte der diversen Mittelchen - seien es Betablocker, ACE-Hemmer,... oder Mixturen der Homöopathie? Die Medizin bietet uns lediglich Möglichkeiten unser aller Lebensqualität zu verbessern und unser Leben zuverlängern.

Es verlangt doch niemand, dass Du einen Betablocker nimmst. Du bist für Deine Gesundheit ganz alleine Verantwortlich und kein Arzt oder wer auch immer. Diese können Dir höchstens ihre Hilfe anbieten mit ihrem Wissen. Was Du aus der Hilfe machst liegt alleine in Deiner Hand. Wenn Du magst kannst Du auf alle medizinischen Möglichkeiten verzichten - samt Impfungen und Operationen - die Entscheidung liegt nur bei Dir. Aber dann musst Du auch mit der Wahrheit leben, das Deine Lebenszeit auf Erden nicht bei ca. 77 Jahren liegt sondern nach etwa 40 oder 45 Jahren ein Ende nimmt.

Und ein letztes noch, lieber Volker46, die Behauptung Betablocker machen abhängig ist schlicht weg falsch. sie machen nicht abhängig. Man kann immer eine Therapie mit Betablockern beenden solange man das Medikament ausschleichen lässt über einen kurzen Zeitraum.

Gruss

d1emol5anxt


Ja Volker,

Das habe ich mich auch schon gefragt. Warum hat die tolle Schulmedizin denn bitte kein Mittel gegen den Tod gefunden? Das kann einfach nicht angehen. Diese blöde Schulmedizin!

%-|

Aent+igSonxe


@ schnitzs

In der Medizin gilt stets: Was wir heute für den letzten Schrei halten kann morgen schon als Kunstfehler gelten.

Jepp. Und genau DESHALB meide ich die "wissenschaftliche Medizin" wo es nur geht.

Die Chirurgie ist wunderbar bei Notfällen. Da sage ich auch gar nichts.

Auch bei wirklichen Notfällen ist es ein Segen, wenn schnell ein lebensbedrohlicher Zustand behandelt werden kann.

Aber ansonsten hat mich das, was allein im Grundstudium Medizin gelehrt wurde, doch sehr abgeschreckt. :-o

lg

s?chniTtzs


@Antigone

Leider übersiehst bzw. unterschlägst Du in Deinem Zitat, dass auch diese Methoden stets der Kontrolle unterliegen und nur deshalb womöglich als Kunstfehler gelten, da man inzwischen deutlich bessere und potentere Mittel und Wege gefunden hat und nicht weil der zuvor beschrittene Weg falsch war. Er ist lediglich nicht mehr auf dem aktuellen Stand.

Du sprichst vom Grundstudium der Medizin. Bis zu welchem Punkt (Fachsemester) hast Du denn Einblick genommen?

Und noch eine Frage, wenn die Hochleistungsmedizin bei Dir so einen schlechten Stellenwert hast, warum rettest Du Dich, wenn es ernst und lebenbedrohlich wird wieder in ihren Schoss? Vertraust Du ihr doch mehr als du zu geben magst. Oder ist in akut Situationen Dein Glaube an die alternativen Wege doch nicht so gefestigt?

Und noch eine Frage:

Wenn die Homöopathie doch so gut ist, welches Mittel empfehlt ihr mir z.B. gegen eine HIV Infektion. Alternativ würde mich noch interessieren was bei einer bakteriellen Meningitis, einer Hepatitis B, bei Diabetes mellitus Typ I und einem Nierenversagen aus homöopathischer Sicht helfen kann.

MAarkQ46


@Hallo Homöopathie- u. Alternativmedizin-Anhänger

ihr habt es natürlich schon längst gemerkt: ihr kämpft (argumentativ gemeint) mal wieder gegen die, welche andere schnell als ohne Ahnung hinstellen, diese selbst aber besitzen.

Ich gehe davon aus, dass sie (die Anhänger der Schuldmedizin) und ihr alle natürlich wisst, das

- medizinische Kritiker behaupten, das die Fortbildung deutscher Ärzte sehr oft von den Pharma-Referenten geleistet würde und zusätzlich von Seminiar-Dozenten, die der Pharma-Industrie nahe-stehen

- dass Arzneimittel-Fachleute sagen, dass durch Nebenwirkungen von Medikamenten jährlich 10.000 bis 15.000 Patienten -vermeidbar- in die ewigen Jagdgründe eingehen

- dass bei einer verordneten Medikamenten-Kombination von 3 bis 4 Medikamenten (z.B. bei Herzbeschwerden oder Bluthochdruck) kaum ein Arzt mehr in der Lage wäre, die dabei möglichen Nebenwirkungen im Griff zu haben

- dass es die Codex-Alimentarius-Kommission (eine Pharma-Hersteller-Vereinigung, schön im Hintergrund arbeitend) gibt, die schon seit Jahren versucht, über EU und Länder fast alle Stoffe,

selbst Vitamine, als Arzneimittel einzustufen und zumindest apothenpflichtig zu machen

- dass die BRD in 2003/2004 eine Novelle zur Änderung des Arzneimittelgesetzes (als vorgegebene Umsetzung einer EU-Verordnung) nicht im Verhältnis 1 zu 1, sondern deutlich schärfer umgesetzt hat, mit der Folge, dass rd. 9.500 Alternativpräparate auf einen Schlag aus dem Markt geflogen sind (überwiegend produ-ziert von kleinen und mittelständischen Firmen). Kritikern wird ent-gegengehalten, dass man ja über einen Nachzulassungs-Antrag die Mittel wieder zulassen könne;(mit sog. Doppelblind-Studien bei Kosten von im Einzelfall 8 bis 10 Mio. Euro, was keine dieser Firmen kann :-).

Nur wer diese Fakten kennt und damit umgehen kann, kann sich überhaupt ein Urteil über den Sinn oder Unsinn von Homoöpathie und alternativen Mitteln erlauben.

Jeder halbwegs tolerante Mensch unter uns wird den Kritiker ernstnehmen, wenn er dann sagt: "Ich kenne diese Fakten, halte aber trotzdem alle alternativen Methoden und Mittel für nicht brauchbar."

Ansonsten: "Schlaumeier" und "Klugsch....." kennen und haben wir schon in anderen und in diesem Forum genug.

Vg

snchnitMzxs


Gibt es eine homöopathische Dialyse bei Nierenversagen?

LIiXchtwjesexn


Schnitz...

die Frage ist falsch gestellt! Und darin liegt des Pudels Kern

dpemoolanxt


Hier wird so geredet als seien die Alternativmedizin Anhänger etwas besseres! %-|

Etwas unverschämt ist das ja schon. Wir sind auch keine Klugsch..., wenn wir eine andere Meinung vertreten und diese auch verteidigen. Soviel zum Diskussionsverhalten.

Also etwas mehr Respekt!

- dass bei einer verordneten Medikamenten-Kombination von 3 bis 4 Medikamenten (z.B. bei Herzbeschwerden oder Bluthochdruck) kaum ein Arzt mehr in der Lage wäre, die dabei möglichen Nebenwirkungen im Griff zu haben

dass Arzneimittel-Fachleute sagen, dass durch Nebenwirkungen von Medikamenten jährlich 10.000 bis 15.000 Patienten -vermeidbar- in die ewigen Jagdgründe eingehen

Wie viel würden ohne Medikamente sterben?

Guter Ansatz Schnitzs. Das würde mich ja auch mal interessieren, wie ihr eine Dialyse homöopathisch ersetzen würdet!

Das könntet doch niemand verantworten!

dAemoslant


Wie kann denn diese Frage falsch gestellt sein? ???

s[chn@itzs


Ich möchte nun mal als Vertreter der Hochleistungsmedizin sprechen.

Ich sehe und fürchte die alternativen Methoden in keiner Form als Konkurrenz zu meinem Arbeitsgebiet.

Denn zumeist verhält es sich doch so wie Antigone es schon beschrieben hat, wenn es eng wird und das Leben in Gefahr zu sein scheint oder die Probleme und Schmerzen erdrückend werden oder wenn es nur der berühmte "Schein" ist, kommen sie doch alle zur Hochleistungsmedizin zurück.

Ich sehe somit keine ernst zu nehmenden Gegner in den homöopathischen Wegen. Jeder darf an das Glauben an was er mag. Allerdings verraten viele Homöopathiefreunde irgendwann doch ihren Glauben und gehen zum Arzt.

So wer nun mag darf über mich herfallen und mich arrogant oder sonstiges schimpfen, diese Freude mag ich hier niemandem nehmen. Doch alle die es versuchen wollen, seid gewiss, ich kann damit Leben und jede Nacht gur schlafen.

s`chniitzs


Liebes Lichtwesen ...

so besitze doch bitte die Freundlich- und auch Höflichkeit mir zu erklären wer oder was an der Frage nach der homöopathischen Alternative zur Dialyse bei Nierenversagen falsch ist?

Und um mit demolant zu sprechen:" wie kann eine Frage falsch gestellt sein?"

Klingt mir eher nach Ausflüchten als nach dem ernst gemeinten Versuch einer Antwort.

A=nPtigonxe


@ schnitzs

Solange es sachlich bleibt, diskutiere ich gerne.

Ich weiß noch zu gut, wie enthusiastisch und überzeugt ich damals das Medizinstudium begann.

Und ich hatte schon gute Lehrer, besonders im 3. Semester, die auch sehr gute Lehrbücher mitverfasst haben. ;-)

Du hast von Kunstfehlern geschrieben und da musste ich sofort an Semmelweis denken, der ja leider nicht mehr mitbekam, welche durchbrechende Entdeckung er gemacht hat, weil er von Zweiflern und Spöttern umgeben war.

Und welcher Kontrolle unterliegen derzeitige "neueste Erkenntnisse"?

Wenn ich an die Behandlung von Tumoren denke, sagen die Äzte selbst, dass es das einzige ist, was sie anbieten können, auch wenn es nicht immer hilft.

Warum greifst du jetzt auf Notfälle zurück und fragst, warum ich da kein Vertrauen in andere Methoden habe?

NIEMAND wird behaupten (wenn er ernst zu nehmen ist), dass man eine starke Blutung wegen eines abgetrennten Beins (nur mal als Beispiel) oder einen Blinddarm, der am Platzen ist, ruhig anderes behandeln kann.

Wenn die Homöopathie doch so gut ist, welches Mittel empfehlt ihr mir z.B. gegen eine HIV Infektion.

Geht so nicht. Das wurde schon im Ansatz erklärt.

Ob es nun das HIV gibt, oder nicht sei hier mal nebensächlich.

Hauptsächlich sind die einzelnen Beschwerden, die jemand hat.

Genausowenig gibt es etwas gegen Leishmaniose - aber man kann sehr gut behandeln, so dass es nicht zu Organmanifestationen kommt.

Und wenn es ein plötzliches Nierenversagen ist, welches SOFORT eine Schädigung des Nierenparenchyms zur Folge hat, hilft auch nichts mehr.

Abgestorbenes Gewebe ist NICHT mehr zu retten.

lg

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