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Zu schnell zu hoher Puls

M'arlk46 hat die Diskussion gestartet


Habe gerade gleichen Beitrag unter "Blut, Gefässe, Herz...." gepostet; stelle ihn hier gleichllautend ein.

Die Freundin meines Sohnes erzählte letztens folgendes Problem:

Sie hat, obwohl sie zwischen 10 und 18 langjährige aktive Schwimmerin (Training u. Wettkämpfe wöchentlich ca. 4 x rd. 1 Stunde), heute 25 J. ist, regelmäßig Kickboxen betreibt und Joggen, bei beginnender Belastung immer einen sehr schnell steigenden Puls in Richtung 190/200; ein Belastungs-EKG beim Internisten bestätigte diese Feststellung, zeigte aber auch auf, dass der Puls nach Belastung wieder zügig auf den Ausgagswert von ca. 78 p. M. fiel. Der Internist hielt das EKG für absolut in Ordnung, meinte aber, aus ihren Laborwerten eine Schilddrüsen-Überfunktion sehen zu können, die er mit einem Mittel (?) anging, welches nach mehrwöchiger Einnahme jedoch nichts am Sachverhalt änderte; er meinte dann eine Zeit später, man müsse evtl. einen Spezialisten konsultieren (welchen? Endokrinologen?); mehr kam dann aber nicht.

Sie kann mit diesem Zustand sehr gut leben, meint aber, dass es doch irgendwie belasten würde, weil man davon ausging, das doch nicht alles g a n z in Ordnung wäre.

Wer hat hier eine fundierte Meinung dazu oder auch gleichlautende Erfahrungen gemacht?

VG

Antworten
Rpotsc.hopfx2


Ich habe als Schilddrüsenpatientin schon einiges mitgemacht. Wenn der Arzt eine SD-Fehlfunktion festgestellt hat (egal, welcher Art), ist es leichtsinnig, zu sagen, "ich kann damit leben". Dann muß man in der Tat zum Spezialisten gehen. Ja, der Endokrinologe ist eine Möglichkeit. Besser finde ich den Nuklearmediziner. Der bekommt auf jeden Fall mehr SD-Patienten zu sehen.

Und es stimmt auch, dass man ein Präparat einnehmen muß und dass in der Regel lebenslänglich.

Unbehandelte Schilddrüsenprobleme bessern sich nicht von alleine. Sie verschlimmern sich. Oft so langsam, dass der Betroffene es erst merkt, wenn es zu spät oder sehr spät ist. Gerade bei einer ÜF besteht das Risiko der Herzschädigung.

Wichtig wäre, dass der Spezialist auch die Autoimmunwerte der SD untersucht, falls das der Internist noch nicht gemacht hat. Solange nicht abgeklärt ist, dass keine Autoimmunerkrankung vorliegt, würde ich persönlich Jod meiden.

Das Mittel gegen eine SD-Überfunktion hat auf Dauer auch Nebenwirkungen. Da würde ich den Experten mal fragen, was er davon hält, die SD komplett entfernen zu lassen und Substitution durch L-Thyroxin vorzunehmen. Ich lebe seit 2000 ohne SD mit L-Thyroxin, und es geht sehr gut.

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