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Tierheilpraktikerausbildung bei Paracelsus

_qdemwolanxt_


@ Gilgamesch

Bei einem Arzt ist klar geregelt, was er darf.

Bei einem Heilpraktiker ist ganz klar geregelt, was er NICHT darf!

Und das ist überaus wenig! Vielleicht beschäftigst Du Dich einmal mit dem Heilpraktikergesetz!

Hmmm... Darf ein Heilpraktiker den Genitalbereich untersuchen? Darf er rezeptpflichtige Medikamente verschreiben? Darf er eigenverantwortlich eine Strahlentherapie durchführen? Was ist mit Gelenke einrenken?

Gilgamesch, selbst wenn die Heilpraktiker vom Gesetz her mehr dürfen als sie machen, dann ist die Mehrheit eher nicht in diesen Bereichen tätig...

Den Heilpraktiker bezahlt der Patient aus eigenen Mitteln.

Die Kirche erhält ihre Spende auch von Gläubigen aus eigener Tasche.

@ bernie

Den Rest (die 60%) sog. "soft skils", Führungsqualitäten, Konflikt- und Konsensfähigkeit wirst du dir anders beibringen müssen.

Mit Menschen umzugehen macht mir Spaß. Ich habe gerne sozialen Kontakt. Hätte ich damit ein so extremes Problem, wie du es scheinbar von mir denkst, wär ich gar nicht auf die Idee gekommen Medizin studieren zu wollen.

Hier gebe ich dir zu einem kleinen Teil recht. Ich bin der Meinung, dass ihr Erfolg auf ihren "soft skills" basiert.

Ich versteh nicht wieso Heilpraktiker bessere soft skills haben sollten als Mediziner. Es gibt genauso viele Heilpraktikeridioten wie Medizineridioten.

Im Übrigen gibt es an der derzeitigen Schulmedizin sehr viel zu kritisieren, da muss sich einiges tun.

Seh ich genauso! *:)

bPer6nie+-a74


Die Kirche erhält ihre Spende auch von Gläubigen aus eigener Tasche.

...nun ja, damit unterstellst du allem Menschen (das sind recht viele, zahlungskräftige und auch gebildete), die jemals bei einem Heilpraktiker waren, dass sie eigendlich nicht so richtig sind im Kopf.

Mit Menschen umzugehen macht mir Spaß. Ich habe gerne sozialen Kontakt. Hätte ich damit ein so extremes Problem, wie du es scheinbar von mir denkst, wär ich gar nicht auf die Idee gekommen Medizin studieren zu wollen.

....das ist doch toll. Ist nur die Frage, ob die Menschen von oben mit dir noch umgehen wollen, nachdem du ihen unterstellt hast, sie seinen auf eine "Religion" hinengefallen.

Im übrigen lebt die Kirche von Kirchensteuern, die auch gerichtlich "eingetrieben" werden dürfen. Müsste sie von dem leben, was "freiwillig" im Opferstock landet, könnten sie so ziemlich zusperren.

Lange Rede kurzer Sinn, ich selbst habe gerade eine neue (gute) berufliche Position eingenommen. Ich bin keine Mediziner, aber (auch) das was man in der Regel als "Fachidiot" bezeichnet. Meine Bewerbungsgespräche für diese einzige Position dauerten insges. 4 Stunden, in meine Zeugnisse wurde nicht geschaut. So läufts halt heutzutage.

Ich würde halt an deiner Stelle nicht meine kostbare Zeit damit vergeuden, Heilpraktiker und die Patienten die dorhingehen zu beschimpfen, sondern mich fragen warum sie dies tun. Das hat rationelle Gründe, auch wenn du sie dir (noch) nicht erkären kannst. Sie sind nicht unbedingt im med. fachlichen Bereich zu finden.

Die Erkenntnis die du daraus gewinnst, nutze sie für deinen persönlichen Vorteil.

_Kd~emOolaAnt_


bernie

Du gehst von einem falschen Ausgangspunkt aus, auf dem du deinen ganzen Beitrag aufbaust.

...nun ja, damit unterstellst du allem Menschen (das sind recht viele, zahlungskräftige und auch gebildete), die jemals bei einem Heilpraktiker waren, dass sie eigendlich nicht so richtig sind im Kopf.

Mir ist leider nicht ganz klar, wieso du zu der Annahme kommst, dass das beleidigend gemeint war? Es war vielmehr eine Feststellung. Ich verstehe ebenfalls nicht, wieso du die Tatsache, dass Gläubige spenden mit "nicht ganz richtig im Kopf" verbindest. War gar nicht meine Intention dies auszusagen und habe ich auch nicht. Siehst du Gläubige etwa so negativ?

Damit wollte ich eigentlich Aussagen, dass bestimmte alternativmedizinische Methoden eben nicht mehr als Glauben sind, die dogmatische Ausgangspunkte haben. Des Weiteren verlangen Gläubige von Gott Seelenheil und körperliches Wohlergehen. Die Tatsache, dass sie in ihrem Leben trotzdem Leid erfahren bringt sie logischerweise nicht von ihrem Glauben ab. So ähnlich sehe ich das mit bestimmten alternativmedizinischen Verfahren.

das ist doch toll. Ist nur die Frage, ob die Menschen von oben mit dir noch umgehen wollen, nachdem du ihen unterstellt hast, sie seinen auf eine "Religion" hinengefallen.

Wieder verstehe ich nicht warum du es als so schlimm empfindest von Glauben zu sprechen.

Ich würde halt an deiner Stelle nicht meine kostbare Zeit damit vergeuden, Heilpraktiker und die Patienten die dorhingehen zu beschimpfen, sondern mich fragen warum sie dies tun.

Überprüfe deine Unterstellung nocheinmal, bitte ;-)

L|eukozxyt


Es ist durchaus interessant zu sehen was aus einem Thema mit einem gänzlich anderen Bezug gemacht werden kann.

Nur verstehe ich nicht warum hier wie so oft auch draußen der große Fehler begangen wird, dass sich die wissenschaftlich nachweisbare Medizin und die Alternativmedizin mal wieder arg bekriegen anstatt zum Wohl der Menschen einander zu ergänzen.

Hier geht es um Kompetenzgerangel. Der Eine darf das und dem anderen ist jenes untersagt.

Einem Zahnarzt ist es auch untersagt Krankheiten die nicht Mund, Kiefer oder Zähne betreffen zu heilen, und das obwohl er jahrelang studiert hat.

Es gilt immer noch der Satz, wer heilt hat Recht und dazu ist es egal ob er nun 6 oder 11 Jahre an der Uni verbracht hat oder auch in 2-3 Jahren eine Heilpraktikerausbildung gemacht hat.

Ebenso würden Ärzte ebenfalls gerne viel häufiger Naturheilverfahren und / oder homöopathische Medis anwenden, leider wird ihnen allerdings von den Pharmafirmen ebenso wie von vielen KK ein Strich durch die Rechnung gemacht.

Jede Ausbildungsform hat ihre Vor-und Nachteile,

man schaue sich mal die Studienunterlagen und Themenbereiche sowie Klausuren, 1 und 2 Staatsexamen der Mediziner an. Wer dann noch der Meinung ist, dass dieser Mensch noch den gesamten Zahlenwirrwar und Klein-Klein Krempel drauf hat, der sollte sich mal mit approbierten Ärzten unterhalten.

Verständlich, denn in der täglichen Praxis wird sicherlich keine Patient vorbeikommen und nach der Zellatmung oder bestimmten biochemischen Produkten sowie deren Entstehung in ihrem Körper fragen. Kurz um es wird etwas für eine Klausur gelernt und dann schnellstmöglich vergessen zu werden, da der Platz für wichtige Sachen benötigt wird. Ganz abgesehen davon dass viele Lösungen auch schon vor der Klausur unter der Hand zu haben sind. Es gibt eben überall undichte Stellen. Da interessiert es auch niemanden wieso das Kreuz an der richtigen Stelle gemacht wird, sondern dass es halt genau dort hin muss. Begründung- egal!

Und genau dort setzt das Problem vieler Medizinstudenten an, ihnen fehlt der logische Zusammenhang und der wird in der allg. Praxis stark gefordert. Warum hat der P. dort schmerzen, dort ein Ödem , die Blutwerte sind in Ordnung aber.....

Viele Ärzte sind dann überfordert und wissen nicht weiter....

Zum Glück ist das aber nicht bei allen so.

Also die Ärzte können sich dann oft retten indem sie Hammer-Medis verschreiben und die werden es dann schon richten ...

Der HP aber kann diese chem. Keule nicht auspacken und daher wird sein Therapieerfolg oft nicht gerechtfertigt in Frage gestellt.

Überigens gibt auch im I-Net ne ganz nette Seite, auf der Zahnärzte damit werben, dass sie ganzheitlich behandeln, da sie zusätzlich Heilpraktiker sind. Interessant oder?

Hat schon mal jemand was von den beiden Orthopäden gehört die ebenfalls eine HP Ausbildung gemacht haben, die Überprüfung aber nicht bestanden haben und nun auch ihre ärztl. Approbation los sind. Sie klagen nun dagegen.

Der HP darf eben keine Gefahr für die Volksgesundheit darstellen.

Wenn dieses auch für Ärzte gelten würde, dann hätten wir bestimmt 30-50% mehr arbeitslose Ärzte.

Na denn prost Mahlzeit

Gruss an alle

G"ilQgam|esxch


Hat schon mal jemand was von den beiden Orthopäden gehört die ebenfalls eine HP Ausbildung gemacht haben, die Überprüfung aber nicht bestanden haben und nun auch ihre ärztl. Approbation los sind. Sie klagen nun dagegen.

Daß es Ärzte gibt, die die HP-Ausbildung gemacht und die Prüfung nicht bestanden haben, ist nicht einmal selten.

Immer noch aber gibt es tatsächlich Zeitgenossen, die die HP-Ausbildung als Nebenbeschäftigung ansehen, die man an 2 Abenden o.ä. die Woche machen kann; die meinen, nur mal eben in die Lehrpläne sehen zu müssen, um beurteilen zu können, daß HP Mediziner 2. Klasse sind.

Solche Argumentation hört man vor allem von jenen, die noch nie eine HP-Schule besucht haben, aber glauben, zu wissen, was Sache ist.

b"eBrnie-ax74


Ich denke, es wird nicht mehr lange dauern, da werden die Krankenkassen auch Heilpraktikerleistungen bezahlen.

Erst dann hat der Patient wirklich "freie Wahl".

Dann wir es interessant werden, zu wem der Patient ---wirklich---lieber geht.

Der freie Markt wird es machen *:)

_:demmolaxnt_


Wieso sollten Ärzte die Heilpraktikerprüfung absolvieren wollen? Macht für mich keinen Sinn, weil sie erstens die Approbation verlieren und 2. keinen nutzen daraus haben.

???

b*ernFie-xa74


Approbation verlieren

also son absoluten Schwachsinn hab ich jetzt echt schon lange nicht mehr gehört.

G9ilgVamqesxch


weil sie erstens die Approbation verlieren und

Ich schmeiß mich wech ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D

Ein schlagender Beweis dafür, wie gut und unfehlbar so manche Forumsteilnehmer informiert sind ;-)

_Rdemo0lanxt_


Jungs, ich schmeiß mich auch wech! ;-D

[[http://www.laekh.de/upload/Hess._Aerzteblatt/2001/2001_04/2001_04_12.pdf]]

Die Ausübung des Berufes als Arzt

und Heilpraktiker in einer Person führt

zu einer Vermengung der Rechts- und

Pflichtenstellung des Arztes und des

Heilpraktikers, die aus Gründen des

Patientenschutzes zu verhindern ist.

Wäre die Ausübung beider Berufe

durch eine Person möglich, so bestünde

die Gefahr, daß der Arzt bei der

Ausübung der Heilkunde mit der Berufsbezeichnung

"Heilpraktiker" nicht

an die besonderen ärztlichen Berufspflichten

gebunden wäre.

Peinlich nicht?

_"demSolanxt_


Ein schlagender Beweis dafür, wie gut und unfehlbar so manche Forumsteilnehmer informiert sind

Stimmt, besonders, wenn sie selbst Heilpraktiker sind! :)^

_hdemolSanxt_


Netter Versuch Gilgamesch. Allein durch das Beantworten eines Fragebogens verliert man natürlich nicht die Approbation. Aber bei einer bestandenen Heilpraktikerprüfung ist man Heilpraktiker. Das bedeutet, dass man als Arzt offiziell an keiner solchen Prüfung teilnehmen kann. Es sei denn man nimmt den Verlust in Kauf oder lehnt den Titel des Heilpraktikers ab.

Auf solche Kleinigkeiten rumzureiten ist unangebracht. Für dich ist es neu, dass Arzt nicht gleich Heilpraktiker sein kann. Sei froh, dass du es jetzt weißt und verfolge nicht das Ziel deinen Gegenüber in irgendwelche juristischen Spitzfindigkeiten zu verfangen.

Mein Ausgangspunkt war ganz einfach, dass man mit bestandener Heilpraktikerprüfung Heilpraktiker ist. Ich habe das gleich gesetzt. Ein Jurist würde sowas vielleicht nie tun, kann sein.

Es bleibt aber die Frage warum Ärzte nun diese Heilpraktikerprüfung, wenn nicht aus Spaß, machen sollten. Somit verstehe ich auch nicht das Beispiel mit den 2 Orthopäden nicht.

Warum haben sie diese Prüfung absolviert? Gibt es Zeitungsartikel zu dem Fall?

_CdemholajntI_


Er verliert sie, wenn er den Beruf des Heilpraktikers AUSÜBT.

Es langt schon, wenn er diesen Titel trägt. Es steht eindeutig in dem Aufsatz, dass man den Titel des Heilpraktikers als Arzt gar nicht mal bekommt!

G\ilga4mescxh


dumm nur, daß ich Ärzte kenne, die die HP-Prüfung absolviert haben und immer noch als Arzt arbeiten

dumm, nicht?....

Es bleibt aber die Frage warum Ärzte nun diese Heilpraktikerprüfung, wenn nicht aus Spaß, machen sollten.

Vielleicht, weil sie festgestellt haben, daß die Schulmedizin nicht der Weisheit letzter Schluß ist....

_(demvolaxnt_


dumm nur, daß ich Ärzte kenne, die die HP-Prüfung absolviert haben und immer noch als Arzt arbeiten

dumm, nicht?...

Ich habe keine Lust Kasuistik zu betreiben. Aber vermutlich wird dein Bekannter nicht mehr den Titel als Heilpraktiker führen dürfen.

Dumm ist auch, dass in dem Aufsatz ziemlich eindeutig steht was Sache ist und auch die Begründung plausibel ist.

Vielleicht, weil sie festgestellt haben, daß die Schulmedizin nicht der Weisheit letzter Schluß ist...

Das kann ja sein, dass sie der Meinung sind. Aber dazu muss ich keine Heilpraktikerprüfung absolvieren, die ja letztlich aus primär wissenschaftsmedizinischem Wissen besteht. Man kann sich auch auf Homöopathie, Naturheilkunde oder was weiß ich, als Arzt in einer anderen Art und Weise spezialisieren. Es gibt ja die alternativmedizinischen Weiterbildungsmöglichkeiten.

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