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Tierheilpraktikerausbildung bei Paracelsus

Grilg,amesxch


Aber vermutlich wird dein Bekannter nicht mehr den Titel als Heilpraktiker führen dürfen.

Das habe ich auch nie behauptet.

Sicherlich muß er sich nun die Frage gefallen lassen, warum er diese Ausbildung absolviert hat, wenn er nicht als solcher arbeitet.

Aber: welche Behandlung er seinem Patienten angedeihen läßt und was er mit der Krankenkasse abrechnet, bleibt ihm überlassen ;-)

Letztlich hält es auch JEDER Arzt so.....

_od+emoulanxt_


Aber: welche Behandlung er seinem Patienten angedeihen läßt und was er mit der Krankenkasse abrechnet, bleibt ihm überlassen

Letztlich hält es auch JEDER Arzt so...

Das ist auch gut so ;-)

Solange er den Patienten über die jeweilige Methode gut aufklärt und der Patient weiß woran er ist kann er machen was er will. Natürlich sollte die Methode auch im Leistungskatalog der Krankenkasse sein. ;-)

Gfilg3amesxch


Solange er den Patienten über die jeweilige Methode gut aufklärt und der Patient weiß woran er ist kann er machen was er will. Natürlich sollte die Methode auch im Leistungskatalog der Krankenkasse sein.

Den Arzt möchte ich sehen, der seine Patienten genau aufklärt und nur Methoden anwendet, die im Leistungskatalog stehen.

Eine solche Vorstellung widerspricht jeglicher Praxis.

_0dbemolagnt_


Den Arzt möchte ich sehen, der seine Patienten genau aufklärt und nur Methoden anwendet, die im Leistungskatalog stehen.

Eine solche Vorstellung widerspricht jeglicher Praxis.

Naja, es gibt durchaus noch Ärzte, die ihre Patienten genau aufklären. Verallgemeinern würde ich das jetzt nicht. Aber es kann durchaus passieren, dass aus Unlust und Zeitmangel die Aufklärung manchmal zu kurz kommt. Dieser Entwicklung gilt es unbedingt entgegenzuwirken.

Also, wenn eine Therapie nicht im Leistungskatalog steht dann gibt es 2 Möglichkeiten.

Entweder der Arzt bezahlt sie selbst oder der Patient bezahlt die Behandlung privat. Mir fällt jedenfalls keine Möglichkeit ein eine Therapie von einer Kasse bezahlen zu lassen, die diese Methode nicht anbietet.

GAilga\mescxh


Mir fällt jedenfalls keine Möglichkeit ein eine Therapie von einer Kasse bezahlen zu lassen, die diese Methode nicht anbietet.

Schwache Leistung ;-D

Der Arzt macht, was er für richtig hält, auch wenn diese Therapie nicht im Leistungskatalog steht.

Auf der Abrechnung mit der KK steht dann etwas ganz anderes.

So etwas nennt sich - gängige Praxis....

G]il-gamexsch


...und jetzt geh ich auf die Piste.

Meine "Therapie" halt.... ;-)

_'demfolxantx_


Der Arzt macht, was er für richtig hält, auch wenn diese Therapie nicht im Leistungskatalog steht.

Auf der Abrechnung mit der KK steht dann etwas ganz anderes.

Sowas dachte ich mir schon ;-D

Aber das sollte dann besser nicht auffliegen. ^^

...und jetzt geh ich auf die Piste.

Und ich zu meinem Geschi Buch :°( :-/

b6erQnie-Ma7N4


Er verliert sie, wenn er den Beruf des Heilpraktikers AUSÜBT.

Gigamensch, er verliert sie NICHT. Den Text den demolant reingestellt hat ist kein juristischer Text. "Plicht" usw. ist nicht im juristischen Sinne gemeint.

Medizinisch kann ein Arzt alles machen was er will, (Lehrmeinungsfreiheit) seine Approbation verliert er lange nicht.

Nicht einmal die sog. "Nazi"-Ärzte haben sie verloren.

_=demolYa,nxt_


Medizinisch kann ein Arzt alles machen was er will, (Lehrmeinungsfreiheit) seine Approbation verliert er lange nicht.

Es wurde eindeutig in dem Aufsatz beschrieben und die Quelle ist durchaus verlässlich.

Aber das bedeutet nicht, dass er keine Alternativmedizin praktizieren kann. Aber es ist a) unsinnig die Heilpraktikerprüfung als fertiger Arzt zu absolvieren und b) würde ein Arzt durch den Titel des Heilpraktikers seine Approbation verlieren!

_GdemKolant_


Medizinisch kann ein Arzt alles machen was er will

Auch das ist nicht korrekt. Ein Arzt kann durchaus belangt werden. Ein Beispiel wäre als alleinige Krebstherapie Aspirin zu verschreiben. Der Arzt verliert seine Apporbation ebenfalls, wenn er so ein Schwachsinn macht.

bTernie-0a7x4


Ein Beispiel wäre als alleinige Krebstherapie Aspirin zu verschreiben.

...wenn der Patient über die Wirkung und Nichtwirkung einer solchen Behandlung nach derzeitigem wissenschftlichen Standpunkt vom Arzt aufgeklärt wird (das muss er sowiso), dann nicht!

b=ern@iex-a74


z.B. bietet eine Ärztin an:

Die ..........–Essenzen beinhalten elektromagnetische Schwingungen von Edelsteinen übertragen auf Wasser unter dem Einfluss von Sonnenlicht und konserviert durch Alkohol (Weinbrand). Unter der Einwirkung von Frau .......... entstehen Edelstein-Essenzen mit einem starken und stabilen Informationsgehalt.

Die ..............–Essenzen, wie auch die Bach–Blüten gehören zu dem System der exogenen Multiresonanztherapie mit einer niederenergetischen Bioinformation.

Diese elektromagnetischen Schwingungen wirken ausgleichend auf den energetischen Zustand des Meridiansystems und des vegetativen Nervensystems, wodurch eine energetische Balance des morphogenetischen Feldes (Aura) und der Chakren erfolgt.

Dieser Vorgang unterstützt die Heilungstendenz auf körperlicher, seelischer, geistiger und energetischer Ebene.

Die ..........–Essenzen finden Ihre vielseitige Anwendung in der

.........–Bioresonanz – bzw. Multiresonanz–Therapie.

Weiters wird die Therapie auch durch die Einnahme von .........–Essenzen in Form von individuell für den Patienten zusammengestellten Arbeitsmischungen unterstützt.

In der heutigen Zeit der starken energetischen Belastungen die uns fortwährend umgeben, stellen die ...........–Essenzen in Form von Phiolen die am Körper getragen werden können, einen wirksamen Schutz dar.

offensichtlich gibt es keine "Grenzen".

G8ilgame+sch


Gilgamesch, er verliert sie NICHT. Den Text den demolant reingestellt hat ist kein juristischer Text. "Plicht" usw. ist nicht im juristischen Sinne gemeint.

Drücken wir es einmal so aus ;-):

er könnte einige Schwierigkeiten bekommen, wenn er an seiner Eingangstür z.B. sowohl stehen hat: "Dr. für Allgemeinmedizin" und gleichzeitig(!) "Heilpraktiker".

Wenn er lediglich seinen Doktortitel an die Türe pinnt und dennoch nach allen Regeln der Heilpraktiker arbeitet, wird ihm so schnell keiner was.

Sofern bei der Abrechnung mit der KK die Behandlung "getarnt" wird und ihm kein Patient "vor die Karre scheißt".

Und Ärzte, die so arbeiten, kenne ich durchaus..... :-)

Ein Beispiel wäre als alleinige Krebstherapie Aspirin zu verschreiben. Der Arzt verliert seine Apporbation ebenfalls, wenn er so ein Schwachsinn macht.

Er verliert sie -wenn überhaupt- dann, wenn man ihm so einen Schwachsinn nachweisen kann.

Wenn jeder Arzt für schwachsinnige Behandlungen seine Approbation verlieren würde, gäbe es eine ganze Menge Ärzte weniger......

Es wurde eindeutig in dem Aufsatz beschrieben und die Quelle ist durchaus verlässlich.

Die Quelle ist ebenso zuverlässig wie jedes andere "Wissen", welches Du hier immer nur von diversen Websites zitierst.

Vielleicht solltest Du Dich einmal mehr mit der Realität beschäftigen *:)

_Tdem9olanxt_


Die Quelle ist ebenso zuverlässig wie jedes andere "Wissen", welches Du hier immer nur von diversen Websites zitierst.

Vielleicht solltest Du Dich einmal mehr mit der Realität beschäftigen

Die Realität steht auf der von mir zitierten Website.

Was macht es nun für einen Sinn eine extrem abgespeckte Prüfung zu absolvieren, die sie schonmal extrem umfangreicher gemacht haben? Ein Arzt kann auch anders Homöopathie praktizieren ohne die Heilpraktikerprüfung bestanden zu haben. *:)

L~euk&ozxyt


In Anbetracht der entstandenen Diskussion bzgl. Approbation und gleichzeitig Heilpraktiker-Berufsbezeichnung gilt:

Ein approbierter Arzt darf ebenfalls Heilpraktiker sein, er muss jedoch eine für den Patienten erkennbare Trennung der beiden Tätigkeitsbereiche bzw. Berufe herbeiführen.

In der Praxis wird es natürlich nicht viele Ärzte geben, die diesen Status haben, da sie in der Anwendung der Therapie frei sind, ebenso wie der Heilpraktiker unter Beachtung der Beschränkungen und Verbote.

In erster Linie sind mit gleichzeitigem Vorliegen beider Bezeichnungen die Zahnärzte betroffen, da sie, anderes als der Nicht-Zahnarzt keine ganzheitlichen Behandlungen z.B. Darmsanierungen, Ausleitungsverfahren etc anwenden dürfen und somit durch Erwerb des HP dazu berechtigt werden. Diese Regelung geht aus dem § 1 ZHG ( Zahnheilkundegesetz ) hervor.

Es macht natürlich für einen anderen Arzt wenig Sinn eine HP Prüfung zu absolvieren ( insbesondere für den FA f. Allgemeinmed. oder den prakt. Arzt oder auch den Internisten ) Im Bereich vieler anderer Fachärzte sind dem Arzt einige Hindernisse u. Schranken in Bezug auf die Therapiefreiheit auferlegt. ( zum Teil durch KK zum Teil durch Gesetz )

Dazu werden allerdings von den Ärztekammern regelmäßig Fortbildungsmaßnahmen angeboten, die vor allem in Bereich NHV , Sportmedizin und dergleichen regen Zuspruch finden.

Also nochmal grob zusammengefasst. Der Arzt kann auch HP sein, es muss jedoch für den Patienten ersichtlich sein, von wem er gerade behandelt wird. Dazu gibt es umfassende Lektüre im I-net.

Das ist natürlich die Theorie. Jeder weiss, dass es in der tägl. Praxis anderes aussieht.

Gruss Michael

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