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Tierheilpraktikerausbildung bei Paracelsus

_LdemolLantx_


Ein approbierter Arzt darf ebenfalls Heilpraktiker sein, er muss jedoch eine für den Patienten erkennbare Trennung der beiden Tätigkeitsbereiche bzw. Berufe herbeiführen.

Wie sieht diese Trennung denn aus? Und wie genau sind deine Ausführungen mit dem Artikel vereinbar, den ich gepostet habe?

Ist er mittlerweile veraltet oder hast du einen neueren in dem man das nachlesen kann?

Würde mich mal interessieren.

Grüße

L$eukNozyt


Es gibt keine genaue Anweisung, die gesetzlich festlegt, wie die Trennung beschaffen sein muss. Die Rechtsprechung ist diesbezügl. richtungsweisend aber nicht bindend. Der Richter entscheidet autark, wenn es denn so weit kommen sollte. Man sollte sich auch nicht nur an der Theorie festbeißen. In der Praxis wird eben vieles anders gemacht als gesetzl. vorgegeben. Wo kein Kläger, da kein Richter.

Gut vereinbar.

Was genau meinst du mit veraltet und wo möchtest du was nachlesen. Bitte um konkrete Angabe.

Gruss

_kdempolanxt_


Wo kein Kläger, da kein Richter.

Klar, nur fällt es den Amtsärzten sehr schnell auf, wenn vor ihnen ein Dr. med sitzt, der unerlaubterweise den Heilpraktikertitel haben möchte. Das ist es, was mich wundert

Was genau meinst du mit veraltet und wo möchtest du was nachlesen. Bitte um konkrete Angabe.

Ich wollte wissen, ob die von mir zitierte Quelle veraltet ist und somit, rein rechtlich, das Besitzen beider Titel möglich ist, solange man dem Patienten sagt, ob gerade der Heilpraktiker behandelt oder der Arzt.

Für mich klingt das sehr abenteuerlich und unglaubwürdig. Mich interessiert also erstmal die rechtliche Seite. Mit der Realität kann man sich danach beschäftigen ;-)

_fGillgam8esEchx_


Ich wollte wissen, ob die von mir zitierte Quelle veraltet ist

Warum bemühst du dich nicht selbst um Klärung?

Lediglich Herunterzitieren von Websiteinhalten ist nur zu billig, sich aber einmal an echte Informationsquellen zu wenden, ist mir Arbeit verbunden. Die muß man sich nun mal gelegentlich machen....

Für mich klingt das sehr abenteuerlich und unglaubwürdig.

Das ist dein subjektives Empfinden. Willst du damit argumentieren, wo du doch sonst immer eine sachliche (!) Argumentation verlangst?

Mit der Realität kann man sich danach beschäftigen

Du kannst nur in der Realität leben oder in einer Phantasiewelt.

Kommt darauf an, was du wählst.....

bHernuie-iax74


Aaaaaalso mit ist elativ egal welchen Beruf mein behandler hat.

Fest steht nur, dass ein Arzt im Beruf des Arztes auch Heilpraktiker-Praktiken ausüben darf. Warum sollte er dann Heilpraktiker werden?

KEasusenzknechxt


er könnte einige Schwierigkeiten bekommen, wenn er an seiner Eingangstür z.B. sowohl stehen hat: "Dr. für Allgemeinmedizin" und gleichzeitig(!) "Heilpraktiker".

Die Schwierigkeit sähen dann so aus, dass er von der Ärztekammer abgemahnt und aufgefordert würde, die Bezeichnung "Heilpraktiker" zu entfernen. Möglicherweise wäre die Abmahnung auch mit einem Bußgeld belegt. Folgte er der Aufforderung nicht, könnte eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Heilpraktikergesetz erfolgen, denn dort ist ganz klar geklärt, wer die Bezeichnung Heilpraktiker führen darf, nämlich Personen, die die Heilkunde ohne Bestallung (=Approbation) ausüben. In letzter Konsequenz könnte man sich auch vorstellen, dass der betreffende Arzt, wenn er sich trotzdem weiter stur stellt, letztendlich seine Approbation entzogen bekommt, bzw. dass diese solange ruht, bis er die Bezeichnung "Heilpraktiker" wieder ablegt.

Ein approbierter Arzt darf ebenfalls Heilpraktiker sein, er muss jedoch eine für den Patienten erkennbare Trennung der beiden Tätigkeitsbereiche bzw. Berufe herbeiführen.

Das ist falsch. Demolant hat dazu ja auch schon einen entsprechenden Text verlinkt und zitiert.

Wie soll denn auch ein Mensch gleichzeitig die Heilkunde mit und ohne Approbation ausüben? Ein Arzt kann seine Approbation nicht mal so eben ablegen wie einen Mantel, um sie nach 10 Min wieder anzunehmen.

Entweder man hat eine, dann trägt man die Berufsbezeichnung "Arzt", oder man hat keine, dann trägt man die Tätigkeitsbezeichnung "Heilpraktiker". Beides in Personalunion geht nicht, wobei auch klar gestellt werden muss, dass "Heilpraktiker" kein Beruf i.e.S. ist. Heilpraktiker gelten bezüglich ihrer Ausbildung, die ja nicht geregelt ist und der auch keine Prüfung, sondern nur eine Überprüfung folgt, als medizinische Laien.

Warum sollte denn auch ein approbierter Arzt, der gegenüber einem HP sehr viel weitreichendere Kompetenzen und Rechte hat, auf diese verzichten, wenn er doch als Arzt sowieso alles das tun dürfte, was ein HP darf.

_1Gi?lgaXmescxh_


wenn er doch als Arzt sowieso alles das tun dürfte, was ein HP darf.

Das ist faktisch falsch, und das sollte sich herumgesprochen haben. Es ist auch eine Sache des jeweiligen Fachgebietes.

Daß ein Arzt nicht gleichzeitig als Arzt und HP offiziell auftreten kann, sollte aus dem Obengenannten hervorgegangen sein.

Was er letztlich in seiner (Arzt)Praxis macht, bleibt ihm überlassen. Solange er nicht mit dem Gesetz in Konflikt kommt.

Wie gesagt: ich kenne durchaus Ärzte, die die HP-Prüfung absolviert haben und weiterhin als Arzt praktizieren.

und der auch keine Prüfung, sondern nur eine Überprüfung folgt

Das ist richtig, aber wo der Unterschied zwischen Prüfung und Überprüfung liegt, solltest Du dann einmal klären.

KJassen6knlecht


Das ist faktisch falsch, ...[/i]

Nein, das ist faktisch absolut richtig! Andernfalls nennen Sie mir bitte ein Beispiel, was ich als Arzt nicht machen dürfte, ein HP aber wohl dürfte.

K`as`seBnknechxt


Sorry, falsch editiert ... nochmal:

Das ist faktisch falsch, ...

Nein, das ist faktisch absolut richtig! Andernfalls nennen Sie mir bitte ein Beispiel, was ich als Arzt nicht machen dürfte, ein HP aber wohl dürfte.

KVasse[nknecxht


Nochmal genauer:

Als Arzt darf ich grundsätzlich alle Verfahren durchführen, egal ob evidence based, alternativ, esoterisch oder was auch sonst.

Als Hausarzt darf ich bspw. eine Herztransplantation oder Chemotherapien durchführen, und ich darf Homöopathie betreiben, Bioresonanz oder Pendeln. Nichts ist mir rein rechtlich verboten! Aber: ich muss, wenn es schief gegangen sein sollte - was bei der HTX aus Qualifikationsgründen, bei der Bioresonanz oder dem Pendeln aus Verfahrensgründen sehr wahrscheinlich wäre - für die Folgen haften.

_UGilgagmesckh_


Nein, das ist faktisch absolut richtig! Andernfalls nennen Sie mir bitte ein Beispiel, was ich als Arzt nicht machen dürfte, ein HP aber wohl dürfte.

Abgesehen einmal davon, daß ein HP keine Zahnbehandlungen vornehmen darf, darf ein Allgemeinmediziner es z.B. ebensowenig.

Was ein Arzt darf, hängt -wie oben bereits genannt- letztlich also auch von seinem Fachgebiet ab.

Somit läßt sich die Frage, was ein HP darf, ein Arzt aber nicht, nicht so leicht beantworten.

Allerdings ist somit auch die Aussage, daß ein Arzt ohnehin alles darf, definitiv falsch.

_sGilgQamescfhx_


Als Hausarzt darf ich bspw. eine Herztransplantation oder Chemotherapien durchführen, ..

Aber: ich muss, wenn es schief gegangen sein sollte - (...) aus Qualifikationsgründen, (...) - für die Folgen haften.

Das ist keine Ebene, auf der man diskutieren kann!

Rein rechtlich gibt es kein Verbot, welches dem HP eine Herztransplantaion untersagt. Somit darf auch der HP eine Herztransplantation vornehmen.

Was ein HP NICHT darf, ist geregelt. Rein rechtlich dürfte er somit alles, was ihm nicht ausdrücklich verboten ist, ausüben.

Wenn du hier darüber diskutieren willst, was rein rechtlich möglich, aber praktisch nicht vorkommt - bitte.

Über solchen Unsinn werde ich mich nicht weiter auslassen.

KQasseKnkn6echxt


Abgesehen einmal davon, daß ein HP keine Zahnbehandlungen vornehmen darf, darf ein Allgemeinmediziner es z.B. ebensowenig.

Sorry, ich ging davon aus, dass wir hier ausschließlich von Humanmedizin reden und nicht von Zahnmedizin. Das sind zwei Paar Schuhe.

Was ein Arzt darf, hängt -wie oben bereits genannt- letztlich also auch von seinem Fachgebiet ab.

Trotz Wiederholung ist das immer noch falsch! Allein die Tatsache, dass sich ein Arzt für eine Fachrichtung entschieden hat und dort seine Gebietsarztausbildung absolviert hat, nimmt ihm nicht das Recht, auch in anderen Fachrichtungen tätig zu sein. Die Approbation für einen Humanmediziner erstreckt sich eben über den gesamten Bereich der Humanmedizin und nicht nur auf seinen Facharztbereich. Eine Einschränkung gibt es, aber die gilt auch grundsätzlich immer für alle HP: die Anwendung von ionisierenden Strahlungen, denn hierfür benötigt man eine Sonderausbildung, die aber auch Nichtradiologen erwerben dürfen ("Strahlenschutzkurs"), HP aber nicht.

Rein rechtlich gibt es kein Verbot, welches dem HP eine Herztransplantaion untersagt. Somit darf auch der HP eine Herztransplantation vornehmen.

So ist es. Voraussetzung zu jeder OP ist nämlich immer nur das Einverständnis des Patienten. Wie kommen Sie aber auf die Idee, dass ein HP als medizinischer Laie etwas dürfte, was ein Arzt mit einer anderen Fachrichtung als Herzchirurgie nicht dürfte?

Und meine Frage haben Sie nicht beantwortet:

Nennen Sie mir bitte ein Beispiel, was ich als Facharzt Ihrer Meinung nach nicht dürfte, ein HP aber wohl.

Ksassenknnecht


Prüfung und Überprüfung

Das ist richtig, aber wo der Unterschied zwischen Prüfung und Überprüfung liegt, solltest Du dann einmal klären.

Ganz konkret ist in der Durchführungsverordnung zum HPG zu lesen (§2, Abs. 2., Satz 10):

Die Überprüfung stellt keine Fachprüfung dar; es soll aber festgestellt werden, ob der Antragsteller so viele heilkundliche Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt, dass die Ausübung der Heilkunde durch ihn nicht zu einer Gefahr für die Volksgesundheit wird.

_PGillgam2escxh_


Noch einmal, weil falsch eigegeben:

Trotz Wiederholung ist das immer noch falsch! Allein die Tatsache, dass sich ein Arzt für eine Fachrichtung entschieden hat und dort seine Gebietsarztausbildung absolviert hat, nimmt ihm nicht das Recht, auch in anderen Fachrichtungen tätig zu sein.

Ich weiß zwar nicht, wo Du diesen Mumpitz her hast, aber Du scheinst nicht auf dem neuesten Stand zu sein.

Oder willst Du behaupten, daß ein Allgemeinmediziner eine Zahnbehandlung vornehmen darf?

Damit käme er mit dem Gesetz über die Ausübung der Zahnheilkunde in Konflikt.

Ich bin kein Jurist und werde meine Zeit nicht darin investieren, Gesetzestexte zu studieren.

Dennoch ist bei einem Arzt eindeutig geregelt, was er darf, bei einem HP eindeutig, was er NICHT darf.

Und das ist - siehe HP-Gesetz- überaus wenig...

Weiter werde ich mich zu dieser blödsinnigen Diskussion nicht auslassen.

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