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Kinesiologie

Lborexda hat die Diskussion gestartet


Hallo,

wer kennt sich (gut) mit Kinesiologie aus?

Mich interessiert ob es da auch eine Möglichkeit gibt, um testen zu lassen ob man sich operieren lassen soll.

Also vielleicht dass man erstmal die betreffende Körperregion kinesiologisch untersucht und dann vielleicht zu einem hilfreichen Ergebnis kommt damit die Entscheidung etwas unterstützt wird.

Es geht um ne Sache im gynäkologischen Bereich wollte jetzt aber noch ausserhalb des gynäkologischen Spezialbereichs schauen.

Viele Grüße und bitte melden

auch mit anderen hilfreichen Hinweisen.

Antworten
bcerqnie-xa74


Ich persönlich halte von der Kinesiologie nicht viel. Gehört in die Schublade der Hokus-Pokus-Sachen. Leicht möglich, dass sich durch Kinesiologie andere positive Wikungen einstellen:

Wirkt beruhigend

stärkt das Vertrauen zum Arzt

fördert somit auch die Komunikation mit dem Arzt

Wems hilft, der solls machen. Um sachliche Informationen zu bekommen ,die eine Entscheidungsgrundlage für eine Operation darstellen sollen, ist meiner Meinung nach die Kinesiologie nicht geeignet.

fakten und Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten (auch hier) ist sicherlich sinnvoller.

M4i-risfxad


Ich halte von Kinesiologie eine ganze Menge, was aber nicht heißt, daß ich sie für alle Fragen in Anspruch nehmen würde. Außerdem gibt es sehr verschiedene Richtung der Kinesiologie [[http://www.therapeuten.de/therapien/kinesiologie.htm]], die man sich erst anschauen sollte, bevor man sich überhaupt dazu entschließt, damit zu arbeiten.

Die Entscheidung, ob eine Op sein soll oder nicht, würde ich nicht über die Kinesiologie fällen. Soviel ich weiß, soll man keine Fragen kinesiologisch testen, die um Krankheiten und solche Themen gehen. Schon allein die Frage "habe ich Krebs" (z.B.) ist ja schon so mit Stress beladen, daß der Muskeltest den Muskel schwach werden läßt...

Was man evtl. machen könnte, wäre, den STress auf das Thema "Operation" zu lösen, damit man ohne Panik und Angst an das Thema drangehen kann.

:-)

Lrore@dxa


Was kann Kinesiologie

Hallo,

danke erstmal für die Antworten.

Das mit dem Stress auf das Thema "Operation" lösen, kann ich mir auch vorstellen, dass das eine Möglichkeit ist sich vielleicht mit etwas mehr Entspannung oder Lockerheit auf das Thema

OP einzustimmen.

Falls es dann irgendwann dazu kommt oder schon vorher werde ich wohl demnächst mal einen Kinesologen/in kontaktieren und mal über das thema sprechen.

Habe auch schon selber Erfahrungen mit Kinesiologie. Bei dem einen Mal vor einigen Jahren war es das Thema Verdauung und Allergien. Bei diesen Tests kamen dann so viele Nahrungsmittelunverträglichkeiten raus, dass ich wirklich von dem

üblichen Essen (und was auch allgemein üblich ist) fast alles hätte weglassen müssen. Das habe ich nicht gemacht wäre auch für mich nicht vorstellbar gewesen sowas zu machen, da müßte ich wirklich schon sterbenskrank sein. Außerdem hat sich das dann doch auf andere Art geregelt - nämlich durch eine gute "klassische homöopathische" Behandlung. Also in der Hinsicht hat die Homöopathie mir enorm viel geholfen im Lauf der Zeit (hat sie übrigens auch bei anderen Sachen).

Also habe im nachhinein das Gefühl, dass die Kinesiologin nicht so die Ursachen für meine Beschwerden wahrgenommen hat (andere Ärzte häufing übrigens auch nicht) und ich dann aufgrund der testung ein sehr strenges Diätprogramm hätte durchziehen sollen.

Da stelle ich mir halt was anderes an Hilfe vor.

Durch frühere OP etc. lagen die Beschwerden u.a. in Veränderungen nach und durch die OP.

Ansonsten bin ich auch bei einem Zahnarzt der ne bestimmte Zahnsanierung bei mir gemacht hat, und da ich hochsensibel auf Zahnwerkstoffe und Materialen reagiere hat er dann auch diese Werkstoffe (Füllstoffe, Kronenmaterial etc.) nochmal extra getestet. ( Er hat auch kinesiologische Ausbildung). Da denke ich schon, dass er das ganz gut getroffen hat mit dem austesten.

Wobei ich gerade bei der Kinesiologie schon denke, dass man eine bestimmte Sensiblität und ein genaues Wissen um die Körperzusammenhänge braucht , damit die Ergebnisse auch relevant sind. Also ich habe den Eindruck für mich, dass die Kinesiologíe bestimmte Sachen leisten kann und bei anderen Sachen stelle ich das vielleicht in Zweifel ob das immer so stimmen kann was getestet wird. Dazu müsste ich mich aber auch noch eingehender damit befassen um da ein umfassenderes Bild für mich zu bekommen.

Außerdem denke ich mittlerweile generell bei medizinischer/ heilpraktischer etc. Behandlung dass es sehr auf das Wissen, Erfahrung und Fähigkeiten des jeweiligen Behandlers ankommt, was er auf seinem Gebiet vermag/ leisten kann.

Grüße

lde{animna


hallo

Ich bin Kinesiologin, hier in der Schweiz sind wir bei richtiger Ausbildung (was ich habe) Kassenanerkannt...

Um mit den gängigen Vorurteilen aufzuräumen nehme ich gleich diese Antwort, es ist so ziemlich typisch für "Unwissende" die leider keine Ahnung haben von seriöser Kinesiologie:

"Ich persönlich halte von der Kinesiologie nicht viel. Gehört in die Schublade der Hokus-Pokus-Sachen."

Kinesiologie ist mitnichten Hokuspokus! Es wird mit dem ganzen Körper Seele Geist System des Körpers gearbeitet. Der Test dazu wird über Muskeln ausgeführt. Die "alte" Kinesiolgie wird mehr und mehr von neuzeitlichen Kinesiologen abgelöst, die sich vertieft mit dem Bereich Psyche und Gehirn, Biochemie der Psyche usw. auseinandersetzten.

Ich könnte den "Zweiflern" auch gaaaaanz genau darlegen, wie es funktioniert und warum, aber dazu habe ich jetzt keine Lust und keine Zeit

Für deine konkrete Frage: Nein, zu diesem Zweck wird Kinesiologie nicht angewendet. Es könnte anderweitig gearbeitet werden. Z.B. dich auf die bevorstehende OP vorbereiten, Stress von alten OP's ablösen, Narben danach entstören, usw.

Kinesiologie stellt keine Diagnosen und solche Fragen wie: habe ich Krebs, bin ich schwanger, soll ich diese OP machen usw. usw. sind ethisch nicht vertretbar und können durch den darin befindlichen Stress auch als falsch positiv oder negativ testen.

Das hat ja auch schon jemand geschrieben, weiter oben....

Also mein Tip, setzt dich mit deiner OP auseinander, sprich mit den operierenden Ärzten, lass dir soviel Zeit wie du benötigst und geh, wenn du das möchtest zu einer Kinesiologin um die Entscheidungsfindung zu erleichtern....

bMernvie-xa74


Ich könnte den "Zweiflern" auch gaaaaanz genau darlegen, wie es funktioniert und warum, aber dazu habe ich jetzt keine Lust und keine Zeit

...immer das selbe, so ein Pech für mich.

b[erni e-a7x4


Damit es zu keiner Verwirrung kommt, bitte erkläre was "Kassenanerkannt" heißt?

lJea9nixna


grins

also bernie wenn es dich wirklich interessiert, schreib ich dir das *wie es wirkt* nach bestem wissen und gewissen hier auf....

aber sag zuerst, ob du es überhaupt wissen möchtest oder ob es dir sowieso egal ist....

kassenanerkannt heisst in der schweiz, dass die krankenkasse, wenn man den zusatz alternativmedizin dazu bezahlt einen grossteil der kosten übernehmen. (grundversicherung deckt minimales ab, ist obligatorisch und bei jeder kasse gleich, zusätze kann jeder individuel dazu kaufen und kriegt dann z.b. homöopathie, osteopathie, kinesiologie, craniosacraltherapie u.ä.) grösstenteils zurückvergütet.

wieviel welche kasse zurückvergütet ist von kasse zu kasse unterschiedlich.

das läuft zwischen 60fr. pro stunde bis 90% der Rechnung.

kinesiologie kostet hier zwischen 80.-- und 130.-- pro stunden, je nach therapeut und region...

ah ja, anerkannt wird man, wenn man die vom eidgenössischen erfahrungsmedizinischen register angenommen wurde.

hier könntest du nachlesen, was es zur zeit für kinesiologie braucht:

[[http://www.emr.ch]]

hilft dir das weiter?

b9erniie-xa74


...danke, ich bin sehr, sehr offen für alles und lasse mich gerne überzeugen.

Werd mir den link mal ansehen.

loeaani8na


schubs

mal schnell hochschubs, ich schreibe anfang nächster woche, diese woche komme ich kaum dazu und muss noch 4 tage auf eine fortbildung....

nicht das du denkst ich hätte es vergessen, bernie :)D

bXernBie-a7x4


:)D

LZor\eda


leanina

Hallo,

wollte mich schon mal für deinen Beitrag bedanken.

Eigentlich denke ich dass ich unbedingt jetzt diese OP machen sollte, weil ja die Druckbeschwerden aufgrund der Lage der GM/ Myome so enorm sind.

Jetzt hat noch jdm. der meine Beschwerden gut kennt, der aber auch HP ist gemeint, ich soll es mal mit "Glauben" versuchen - also dass damit das Myom etc. wegginge und ich mir ne OP sparen könnte.

Da das Ding aber so groß ist will ich es eigentlich ganz schnell weghaben, und wenn ne OP so ne einfache Sache wäre hätte ich das schon gemacht.

Hmh..

Was meinst Du?

lkeanixna


grippe

bernie du musst noch ein wenig :)D habe gerade eine dicke grippe erwischt und irgendwie funktioniert das nachdenken nicht so wie's nötig wäre für den kinesiologie - bericht.

@loredana

ich werde mich hüten, hier irgendwelche op's zu raten oder abzuraten. dein myom stört dich, du fühlst dich unwohl damit...

frag dich selber, was dich davon abhält es operativ zu entfernen und danach deinen körper mit alternativen methoden wieder ins gleichgewicht zu bringen?

das wäre so mein gedanke dazu.... das mit dem glauben hm, glauben versetzt bekanntlich berge - das sagt man so... ob es myome verschwinden lässt ???

dein immunsystem müsste in der lage sein, das myom zu "vernichten" und zu verarbeiten.... einfach rauszaubern kann das teil wohl niemand...

gruss leanina

p&luCto7x3


Grundlagen der Kinesiologie

Grundlagen der Kinesiologie

Die Lehre von den Energiekanälen, den Meridianen, in denen das Qi in unserem Körper zirkuliert, und ihren besonderen Stellen auf der Körperoberfläche, an denen man die Energie besonders günstig beeinflussen kann, wurde bei uns im Westen vor allem durch die Akupunktur bekannt, einem Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

"Qi" - meint diejenige Kraft in uns, die jeden lebendigen Ausdruck begleitet und bedingt. Es ist das jahrtausende alte Wissen der Chinesen, dass sich die Lebensenergie in unserem Körper nach klaren Gesetzmäßigkeiten bewegt und - durch dieses Wissen - auch beeinflusst werden kann.

Kann die Lebensenergie in ihren Bahnen ungehindert fließen, wird weder übermäßig verbraucht noch blockiert, dann kann sich auch das Leben in uns harmonisch entfalten und wir erfreuen uns körperlicher Gesundheit und emotionaler Ausgeglichenheit. Ist der Energiefluss in uns, in unseren Meridianen jedoch blockiert, führt dies zu Störungen in unserer Befindlichkeit und unserer Gesundheit. Die östliche Medizin spricht hier von einem Disharmoniemuster und bezeichnet damit eine Disbalance der Energiesysteme untereinander.

Kinesiologie setzt genau an dieser Disbalance an, hilft, die ins Ungleichgewicht geratenen Körpersysteme auszugleichen und unterstützt den Organismus darin, seine Funktionen wieder in vollem Umfang wahrzunehmen.

Qi, die alles durchströmende Lebenskraft, zirkuliert im menschlichen Organismus nach klaren Gesetzmäßigkeiten. Qi fließt hier vor allem in den sogenannten Meridianen, einem Netzwerk von energetischen Bahnen, die den gesamten Körper durchdringen. Jedem Organ - korrekter: Organsystem - der chinesischen Medizinlehre sind Energiekanäle zugeordnet, die sowohl oberflächlich als auch in der Tiefe verlaufen.

Der Einfachheit halber spricht man beispielsweise von Herz-, vom Lungen- oder vom Blasen-Meridian, doch handelt es sich dabei um eine - bewußte - Vereinfachung, da neben dem oberflächlichen und dem tiefen Verlauf des Hauptmeridians noch zahlreiche Verästelungen, Nebenverläufe und Querverbindungen mit dazugehören.

Vergleichbar mit Wasser- oder Landstraßen eines Landes überziehen die Meridiane und ihre Verbindungen den Körper, und das darin strömende Qi kann an bestimmten Stellen, den Akupunkturstellen, besonders gut beeinflußt und reguliert werden.

Und Akupunkturpunkte haben durch das System der Meridiane - im Sinne einer wechselseitigen Beeinflussung - eine enge Beziehung zu den mit ihnen verbundenen Organen, Organsystemen.

Als Ergebnis von jahrhundertelangen Beobachtungen und Forschungen (die früheste Beschreibung des Meridiansystems und seiner auf ihm liegenden Punkte findet sich im Huang Di Nei Jing, das aus etwa 200 vor Christi Geburt stammt) haben die frühen chinesischen Ärzte erkannt, daß die Lebenskraft in Form einer Welle alle Meridiane durchflutet. Jeder Meridian (und damit auch das zugehörige Organsystem) zeigt deshalb im Laufe eines Tages charakteristischerweise einen maximalen Ladungszustand (ebenso wie auch einen physiologisch normalen, energetischen Leerezustand), was als Kreislauf der Meridiane oder "Organuhr" beschrieben wird.

Die zwölf Hauptmeridiane (Reguläre Meridiane), die jeweils paarig (d.h. auf beiden Körperhälften) verlaufen, sind der Lungen-, der Dickdarm-, der Magen-, der Milz-Pankreas-, der Herz-, der Dünndarm-, der Blasen-, der Nieren-, der Perikard-, der Drei-Erwärmer-, der Gallenblasen- und der Leber-Meridian, wobei jeweils ein Yin- und ein Yang-Meridian zusammen ein innerlich (über die Organe) und äußerlich (über die Meridianstruktur) gekoppeltes Meridianpaar bilden. Jedes dieser Paare ist einem der Fünf Elemente zugehörig und wird von ihm kontrolliert.

Die beiden Außerordentlichen Meridiane Konzeptionsgefäß (Ren Mai) und Gouverneur (Du Mai) verlaufen zentral über die Körpermitte und lassen sich als übergeordnete Strukturen beschreiben. Das Konzeptionsgefäß verläuft an der Vorderseite und reguliert das Yin, wohingegen der Gouverneur (vor allem) an der Rückseite verläuft und das Yang kontrolliert.

Krankheit ist im traditionellen chinesischen Verständnis ein Disharmoniemuster, eine Disbalance der Körperenergien und des Zusammenspiels der Organe und Substanzen des Organismus. Wird ein solches Krankheitsmuster festgestellt, so zeigt dies ein Abbild der momentanen Situation, sagt jedoch nichts über die zu Grunde liegende Ursache aus. Appetitlosigkeit, Müdigkeit und weicher Stuhl sind beispielsweise Ausdruck einer Schwäche der vitalen Funktionen der Milz. Das Disharmoniemuster wird dementsprechend als Milz-Qi-Schwäche oder Milz-Qi-Leere bezeichnet. Die Schwäche des Qi der Milz ist in diesem Fall aber nicht der Grund für die Erkrankung, vielmehr der Ausdruck der momentanen Disharmonie. Die Ursachen für das Krankheitsmuster hingegen liegen etwa in schlechten Ernährungsgewohnheiten oder sonstigen, den Organismus in spezieller Weise belastenden Lebensweisen.

Die Suche nach den Krankheitsursachen ist von großer Bedeutung, denn ihre Identifizierung hilft bei der Auswahl der richtigen Behandlungsmethode. Sind Verdauungsbeschwerden durch falsche Ernährungsgewohnheiten bedingt, so muss die Therapie in einer anderen Richtung ansetzen, als wenn "dieselben" Verdauungsprobleme eine emotionale Ursache haben.

Durch die Identifikation der ursächlichen Bedingungen für die "Entgleisung" kann man den Patienten/Klienten beraten, um zu vermeiden, dass die Erkrankung wieder auftritt, oder um die Wahrscheinlichkeit und Intensität ihres Auftretens zu minimieren.

Um die Ursache einer Erkrankung herauszufinden, ist zum einen die "Untersuchung des Syndroms" und zum anderen die Befragung von großer Bedeutung.

Bei vielen Erkrankungen steht das Wesen eines Disharmoniemusters in direkter Beziehung zu seiner auslösenden Ursache. Dies trifft insbesondere auf äußere, klimatische Krankheitsursachen zu. Andere Erkrankungen hingegen lassen den Rückschluss auf die Ursache nicht (direkt) zu, weshalb die Befragung hier sehr wichtig ist.

Zeitlich betrachtet man bei der Suche nach den ursächlichen Bedingungen für eine Erkrankung vielfach drei Abschnitte, nämlich die vorgeburtliche Zeit, die Zeit der Kindheit und des Heranwachsens und die Zeit des Erwachsenenlebens.

Die Gesundheit und Verfassung der Eltern und die Zeit vor der Geburt (z.B. der Ernährungszustand der werdenden Mutter, Erkrankungen, die Einnahme von Medikamenten u.ä.m.) sind von grundlegender Bedeutung für die Konstitution eines Menschen, die während des Heranwachsens (z.B. durch gute oder schlechte Ernährung und sonstige Bedingungen der Kindheit und Jugend) stärker oder schwächer wird.

Unterteilt werden die Krankheitsursachen üblicherweise in:

Innere Krankheitsursachen (Emotionen),

Äußere Krankheitsursachen (klimatische Einflüsse) und

Andere Krankheitsursachen (schwache Konstitution, Überanstrengung, übermäßige sexuelle Aktivität, falsche Ernährung, Trauma, Parasiten und Vergiftung, falsche Behandlung).

pKlutoV73


(...)

Grundlagen der Kinesiologie

Die Lehre von den Energiekanälen, den Meridianen, in denen das Qi in unserem Körper zirkuliert, und ihren besonderen Stellen auf der Körperoberfläche, an denen man die Energie besonders günstig beeinflussen kann, wurde bei uns im Westen vor allem durch die Akupunktur bekannt, einem Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

"Qi" - meint diejenige Kraft in uns, die jeden lebendigen Ausdruck begleitet und bedingt. Es ist das jahrtausende alte Wissen der Chinesen, dass sich die Lebensenergie in unserem Körper nach klaren Gesetzmäßigkeiten bewegt und - durch dieses Wissen - auch beeinflusst werden kann.

Kann die Lebensenergie in ihren Bahnen ungehindert fließen, wird weder übermäßig verbraucht noch blockiert, dann kann sich auch das Leben in uns harmonisch entfalten und wir erfreuen uns körperlicher Gesundheit und emotionaler Ausgeglichenheit. Ist der Energiefluss in uns, in unseren Meridianen jedoch blockiert, führt dies zu Störungen in unserer Befindlichkeit und unserer Gesundheit. Die östliche Medizin spricht hier von einem Disharmoniemuster und bezeichnet damit eine Disbalance der Energiesysteme untereinander.

Kinesiologie setzt genau an dieser Disbalance an, hilft, die ins Ungleichgewicht geratenen Körpersysteme auszugleichen und unterstützt den Organismus darin, seine Funktionen wieder in vollem Umfang wahrzunehmen.

Qi, die alles durchströmende Lebenskraft, zirkuliert im menschlichen Organismus nach klaren Gesetzmäßigkeiten. Qi fließt hier vor allem in den sogenannten Meridianen, einem Netzwerk von energetischen Bahnen, die den gesamten Körper durchdringen. Jedem Organ - korrekter: Organsystem - der chinesischen Medizinlehre sind Energiekanäle zugeordnet, die sowohl oberflächlich als auch in der Tiefe verlaufen.

Der Einfachheit halber spricht man beispielsweise von Herz-, vom Lungen- oder vom Blasen-Meridian, doch handelt es sich dabei um eine - bewußte - Vereinfachung, da neben dem oberflächlichen und dem tiefen Verlauf des Hauptmeridians noch zahlreiche Verästelungen, Nebenverläufe und Querverbindungen mit dazugehören.

Vergleichbar mit Wasser- oder Landstraßen eines Landes überziehen die Meridiane und ihre Verbindungen den Körper, und das darin strömende Qi kann an bestimmten Stellen, den Akupunkturstellen, besonders gut beeinflußt und reguliert werden.

Und Akupunkturpunkte haben durch das System der Meridiane - im Sinne einer wechselseitigen Beeinflussung - eine enge Beziehung zu den mit ihnen verbundenen Organen, Organsystemen.

Als Ergebnis von jahrhundertelangen Beobachtungen und Forschungen (die früheste Beschreibung des Meridiansystems und seiner auf ihm liegenden Punkte findet sich im Huang Di Nei Jing, das aus etwa 200 vor Christi Geburt stammt) haben die frühen chinesischen Ärzte erkannt, daß die Lebenskraft in Form einer Welle alle Meridiane durchflutet. Jeder Meridian (und damit auch das zugehörige Organsystem) zeigt deshalb im Laufe eines Tages charakteristischerweise einen maximalen Ladungszustand (ebenso wie auch einen physiologisch normalen, energetischen Leerezustand), was als Kreislauf der Meridiane oder "Organuhr" beschrieben wird.

Die zwölf Hauptmeridiane (Reguläre Meridiane), die jeweils paarig (d.h. auf beiden Körperhälften) verlaufen, sind der Lungen-, der Dickdarm-, der Magen-, der Milz-Pankreas-, der Herz-, der Dünndarm-, der Blasen-, der Nieren-, der Perikard-, der Drei-Erwärmer-, der Gallenblasen- und der Leber-Meridian, wobei jeweils ein Yin- und ein Yang-Meridian zusammen ein innerlich (über die Organe) und äußerlich (über die Meridianstruktur) gekoppeltes Meridianpaar bilden. Jedes dieser Paare ist einem der Fünf Elemente zugehörig und wird von ihm kontrolliert.

Die beiden Außerordentlichen Meridiane Konzeptionsgefäß (Ren Mai) und Gouverneur (Du Mai) verlaufen zentral über die Körpermitte und lassen sich als übergeordnete Strukturen beschreiben. Das Konzeptionsgefäß verläuft an der Vorderseite und reguliert das Yin, wohingegen der Gouverneur (vor allem) an der Rückseite verläuft und das Yang kontrolliert.

Krankheit ist im traditionellen chinesischen Verständnis ein Disharmoniemuster, eine Disbalance der Körperenergien und des Zusammenspiels der Organe und Substanzen des Organismus. Wird ein solches Krankheitsmuster festgestellt, so zeigt dies ein Abbild der momentanen Situation, sagt jedoch nichts über die zu Grunde liegende Ursache aus. Appetitlosigkeit, Müdigkeit und weicher Stuhl sind beispielsweise Ausdruck einer Schwäche der vitalen Funktionen der Milz. Das Disharmoniemuster wird dementsprechend als Milz-Qi-Schwäche oder Milz-Qi-Leere bezeichnet. Die Schwäche des Qi der Milz ist in diesem Fall aber nicht der Grund für die Erkrankung, vielmehr der Ausdruck der momentanen Disharmonie. Die Ursachen für das Krankheitsmuster hingegen liegen etwa in schlechten Ernährungsgewohnheiten oder sonstigen, den Organismus in spezieller Weise belastenden Lebensweisen.

Die Suche nach den Krankheitsursachen ist von großer Bedeutung, denn ihre Identifizierung hilft bei der Auswahl der richtigen Behandlungsmethode. Sind Verdauungsbeschwerden durch falsche Ernährungsgewohnheiten bedingt, so muss die Therapie in einer anderen Richtung ansetzen, als wenn "dieselben" Verdauungsprobleme eine emotionale Ursache haben.

Durch die Identifikation der ursächlichen Bedingungen für die "Entgleisung" kann man den Patienten/Klienten beraten, um zu vermeiden, dass die Erkrankung wieder auftritt, oder um die Wahrscheinlichkeit und Intensität ihres Auftretens zu minimieren.

Um die Ursache einer Erkrankung herauszufinden, ist zum einen die "Untersuchung des Syndroms" und zum anderen die Befragung von großer Bedeutung.

Bei vielen Erkrankungen steht das Wesen eines Disharmoniemusters in direkter Beziehung zu seiner auslösenden Ursache. Dies trifft insbesondere auf äußere, klimatische Krankheitsursachen zu. Andere Erkrankungen hingegen lassen den Rückschluss auf die Ursache nicht (direkt) zu, weshalb die Befragung hier sehr wichtig ist.

Zeitlich betrachtet man bei der Suche nach den ursächlichen Bedingungen für eine Erkrankung vielfach drei Abschnitte, nämlich die vorgeburtliche Zeit, die Zeit der Kindheit und des Heranwachsens und die Zeit des Erwachsenenlebens.

Die Gesundheit und Verfassung der Eltern und die Zeit vor der Geburt (z.B. der Ernährungszustand der werdenden Mutter, Erkrankungen, die Einnahme von Medikamenten u.ä.m.) sind von grundlegender Bedeutung für die Konstitution eines Menschen, die während des Heranwachsens (z.B. durch gute oder schlechte Ernährung und sonstige Bedingungen der Kindheit und Jugend) stärker oder schwächer wird.

Unterteilt werden die Krankheitsursachen üblicherweise in:

Innere Krankheitsursachen (Emotionen),

Äußere Krankheitsursachen (klimatische Einflüsse) und

Andere Krankheitsursachen (schwache Konstitution, Überanstrengung, übermäßige sexuelle Aktivität, falsche Ernährung, Trauma, Parasiten und Vergiftung, falsche Behandlung).

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