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Heilpraktiker oder Homöopath?

TBerraxner


@ Amplo

...das Bild eines vollkommen hypertrophierten HP-Anwärters ab, der noch nicht mal weiß, dass er nichts weiß.

???

als langjähiger ehemaliger Lehrer an einer HP-Schule

... sollte man wenigstens in der Lage sein, benutzte Fremdwörter angemessen einzusetzen. Solange HP- Schüler derartigen Lehrkräften ausgesetzt sind, wird sich das Niveau einer Heilpraktikerschule kaum verbessern. 8-)

PQhilo{ktext


Na klar glaube ich, was ich hier schreibe.

Kommt schließlich aus erster Hand.

Physikum war wie Klassenarbeit der 1. Klasse in der 13. nochmal zu schreiben.

Über manches muß man allerdings schmunzeln, weil man zwar weiß wie es die Schulmediziner gerne hören, aber genauso gut weiß wie rückständig oder teilweise falsch diese Wissen ist. :D

dlemolKanxt


Physikum war wie Klassenarbeit der 1. Klasse in der 13. nochmal zu schreiben.

Ich weiß zwar nicht, was du uns damit sagen möchtest, aber die meisten Studenten empfinden das Physikum eben nicht als so einfach. Du möchtest uns entweder vermitteln, wie intelligent du bist oder mitteilen, dass das Physikum einfach ist. Wahrscheinlich beides. Denn wie gesagt, der Medizinstudent denkt anders darüber und ich würde mal behaupten, dass die Studenten durchschnittlich intelligent sind.

Es scheint mir als hältst du dich mit deiner Osteopathieausbildung für einen Allwissenden. Es tut mir Leid, aber durch deine, Verzeihung, arrogante Art machst du dich etwas unglaubwürdig. Ich kenne kaum einen Studenten, der in der Art und Weise über das Physikum spricht...

NMeuersMatTt


Ich kenne kaum einen Studenten, der in der Art und Weise über das Physikum spricht...

...und die Durchfallraten der einfacheren Heilpraktierüberprüfung sprechen auch Bände.

l2amp"etexr


Muss mich auch mal...

... zu Wort melden.

Hier wird so getan,als ob Heilprakriker die besseren Ärzte sein wollten.Davon distanzieren sie sich aber-mit gutem Grund! Patienten ,die zum Heilpraktiker gehen,sind meist von der Schulmedizin entäuscht worden.Was ist schlimm daran,wenn sie sich in eine alternative Behandlung begeben,wo ihnen dann geholfen wird?Da wäre mir die Bezahlung auch egal.

Es wird ja auch nicht jeder auf die Menschheit losgelassen.Ob nun Prüfung,oder Überprüfung,sie müssen sich prüfen lassen und erst dann dürfen sie praktizieren.Wem das nicht reicht kann ja auch zu einem Arzt,der eine Ausbildung in Naturheilverfahren hat,gehen.

d7emolxant


lampeter

Da muss ich dir recht geben. Allerdings ist das schulmedizinische Wissen etwas angesehener, weil es anspruchsvoller ist. Deshalb tuen hier viele so ;-)

TBerrEa:ner


Ich kenne da auch so einen Kerl. 8-) |-o :-D Nach ein paar Semestern hat er dann hoffnungsvoll den Prof. gefragt: "Ihre historischen Ausführungen in Ehren. Wann erfahren wir nun etwas über den aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft?"

Später stellte sich dann heraus, dass es diese Wissenschaft gar nicht gibt. Na ja - dumm gelaufen. {:(

Wer will schon 6 oder 7 Jahre "studieren", damit er später in der Lage ist, jedes dritte Krankheitsbild mit Kortison oder Antibiotika zu behandeln? Da lernt man doch lieber einen handfesten Beruf.

dRemLolanxt


Wer will schon 6 oder 7 Jahre "studieren", damit er später in der Lage ist, jedes dritte Krankheitsbild mit Kortison oder Antibiotika zu behandeln? Da lernt man doch lieber einen handfesten Beruf.

Wenn das so wäre, müsste man nicht studieren!

Was machen beispielsweise Orthopäden, Chirurgen, Gyns, usw.?

Etwas polemische Aussage ;-)

TperranUer


Re: demolant

Natürlich ist die Aussage polemisch überspitzt. Aber tendenziell stimmt's doch. Und vieles von dem, was in der Uni an "Wissen" vermittelt wird, ist nutzloser Ballast. Das ist nicht nur mein persönlicher Eindruck. Das haben mir auch schon mehrere Ärzte bestätigt. Dem didaktischen Gebäude der Schulmedizin fehlt jegliche Innovation.

Neue Medikamante? - Ja! Neue medizinische Technik? - bedingtermaßen. Hinterfragung, Aussondierung, Neugestaltung des antiquierten Modells? Fehlanzeige!

Was machen beispielsweise Orthopäden, Chirurgen, Gyns, usw.?

Gynälologen verschreiben weiterhin fleißig die Minipille, obwohl wissenschaftlich anerkannte Studien eindeutig ihre schädlichen Nebenwirkungen belegen, die in keiner vernünftigen Relation zur Wirkung stehen. Zwei, drei pharmakologische Gutachten (wer hat sie wohl erstellt?), zertifizieren "Unbedenklichkeit" und das genügt dem Arzt, dem die Frauen vertrau'n, i.d.R. vollkommen.

Klagen die Betroffenen dann über massive Unbefindlichkeiten, dann wird in vielen Fällen nicht etwa die Pille abgesetzt (was schon die reine Vernunft gebietet), sondern zusätzlich ein Medikament verordnet, was angeblich die Beschwerden lindern soll. In Wahrheit lindert es nur den Geldbeutel der Patientin, denn die muss dank Gesundheitsreform kräftig zuzahlen.

Chirurgen lernen in der Uni, dass der Mensch zum großen Teil aus entbehrlichen Gewebeteilen besteht. Es ist noch gar nicht so lange her, da wurde den "Patienten" rein prophylaktisch Prostata, Mandeln, Dickdarmabschnitte und dgl. entfernt. Ein bloßer Verdacht genügte da schon und ehe der verstörte Patient auch nur ausatmen konnte waren die Messer schon gewetzt. Inzwischen wurde die Operationswut der Scalpelhelden zwar etwas eingedämmt, aber vom eigentlichen Ziel (keine unnötigen OP's) ist man noch meilenweit entfernt.

Bemerkenswert ist: Unter den Chirurgen gibt es wahre Könner und nicht wenige Menschen verdanken ihnen ihr Leben. Besonders im Bereich der Unfallchirurgie. Leider sind aber ein großer Teil der Fachärzte auf ihrem Gebiet so spezialisiert, dass sie nicht mehr in der Lage sind, den Menschen als Ganzes zu sehen. Ein flüchtiger Blick auf die Patientenkartei und schon kann es passieren, dass Patienten X ein gesunder Lungenlappen entnommen wird, während das Ca an anderer Stelle weiterwuchert. Dann wird natürlich später nachoperiert, doch dem Patienten stehen nun einige Milliarden Alveolen weniger zur Verfügung. Mit etwas Glück überlebt der die nächste Legislaturperiode und hofft in puncto Gesundheitspolitik auf bessere Zeiten.

Orthopäden lernen in der Uni nicht, dass Pulsierende Magnetfelder den Heilungsprozess einer Knochenfraktur signifikant beschleunigen. Und in der tiefen Überzeugung, dass man ihnen in ihrer regulären Ausbildung alles Wissenswerte übermittelt hat, können sie über derartige "Aufklärungsversuche" nur müde lächeln. Freilich nur so lange, wie sie den Erfolg nicht am eigenen Körper spüren. Denn auch ein Orthopäde bricht sich irgendwann mal ein Bein.

Schätzungsweise 95 von 100 Orthopäden empfehlen bei Osteoporose kalziumreiche Ernährung und nur die wenigsten favorisieren Silizium in Begleitung einer basenreichen Ernährung und körperlicher Belastung (z.B. Kraftsport) Und doch wurden da weltweit die besten Erfolge erzielt. Die einzig wirksame Form von Kalzium, die sich nachweislich positiv auf die Knochendichte auswirkt, nämlich Kalziumzitratmalat, ist ihnen ebenso wenig bekannt. Stattdessen hört man hin und wieder den ärztlichen Geheimtipp: Viel Milch trinken!

So viel Sachverständnis erfordert Respekt. Das lange Studium hat sich offensichtlich gelohnt. Die Frage ist nur: Für wen? 8-)

c2raWzyasunflmowerx80


ich bin baff, was so eine einfache Frage auslösen kann!!!!!!!!!!

danke für euere Antworten!*:)

T'errpaner


Nochmal zur Eingangsfrage

Ein Homöopath vertritt und praktiziert die Lehre Hahnemanns, die einen Gegenpol zur Allopathie (und somit auch zur Schulmedizin) bildet.

Ein Heilpraktiker unterstützt seine Klienten (Patienten) mit Hilfe alternativer Metoden zur Schulmedizin darin, die natürlichen Selbstheilungskräfte anzuregen, die Ursache einer Unbefindlichkeit oder Erkrankung aufzuspüren und gemeinsam mit dem Patienten ein individuelles Therapiekonzept zu erarbeiten.

Ein Homöopath kann sowohl Arzt als auch Heilpraktiker sein. Der berufliche Status allein sagt noch nichts über die persönlichen Fähigkeiten des Homöopathen aus. Allerdings steht dem Arzt ein größerer (rechtlich abgesicherter) Handlungsspielraum zur Verfügung.

Über die Frage, welche Methoden der Naturheilkunde zuzuordnen sind, herrscht noch keine Einigkeit. Zu den Urdisziplinen der Naturheilkunde zählt unbestritten die Phytologie (Pflanzenheilkunde).

bSila


Und noch mal was...

Hi Zusammen

hier noch eine kleine Ergänzung: ein Mensch, welcher die HP-Überprüfung bestanden hat, darf fortan die Bezeichnung Heilpraktiker führen. Dies sagt nichts über die von ihm angewendeten Therapiemethoden aus. Allerdings ist es ihm verboten, eine andere Bezeichnung (wie zum Beispiel Homöopath, Akupunkteur etc.) zu führen!!

Sein Schildchen darf also höchstens so aussehen: Hans Muster, Heilpraktiker, klassiche Homöopathie, Naturheilverfahren (o.ä.)

Warum weiss ich auch nicht aber ist so :-)

Margot

PS: Mein Exfreund hat auch Medizin studiert. In punkto Chemie und Physik wird bestimmt mehr gefordert (wer aber Leistungskurse in diesen Fächern belegt hat, kommt trotzdem bei den Fragen durch) aber ansonsten sind die Fragen der Überprüfung auf dem gleichen Niveau. So werden sogar häufig schriftliche Fragen für die HP Prüfung 1:1 aus den Statsexamen entliehen...

Cbet~uxs


In punkto Chemie und Physik wird bestimmt mehr gefordert (wer aber Leistungskurse in diesen Fächern belegt hat, kommt trotzdem bei den Fragen durch)

...ja ja, Medizin und Naturwissenschaften....., das ewige Thema %-|

d9emo+laxnt


PS: Mein Exfreund hat auch Medizin studiert. In punkto Chemie und Physik wird bestimmt mehr gefordert (wer aber Leistungskurse in diesen Fächern belegt hat, kommt trotzdem bei den Fragen durch) aber ansonsten sind die Fragen der Überprüfung auf dem gleichen Niveau. So werden sogar häufig schriftliche Fragen für die HP Prüfung 1:1 aus den Statsexamen entliehen...

Aha, also ein Heilpraktiker, der Physik und Chemie als LK hatte würde das Physikum bestehen. Na geil! Da frage ich mich doch glatt, wie das geht. Das Physikum kann man bestehen, wenn man 2 Jahre lang die Fächer intensiv gelernt hat. Die komplette Heilpraktikerprüfung kann man in derselben Zeit im Wochenendstudium bestehen. Wie um alles in der Welt soll nun ein Heilpraktiker das Physikum bestehen? Denn er beschäftigt sich sicherlich nicht 2 Jahre lang nur mit Naturwissenschaften...

dXemolaxnt


Heilpraktiker machen, dasselbe wie Mediziner? Is klar! %-|

[[http://www.thieme.de/viamedici/schwarzereihe/pdf.html?schwarzereihe/original/2005f/aerz_vorpr_f2005_1a.pdf%]]-|

[[http://www.kreawi.de/downloads/heilpraktiker-pruefungen.html]]

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