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Heilpraktiker oder Homöopath?

d"emolaHnt


Gibt es da was zu behandeln?

Gentherapie vielleicht irgendwann! :)^

Auf so was dolles sind die Homöopathen noch nicht gekommen. :-p

NneueErMatt


Das Organon zum Nebeneinander

Das Idealziel wäre doch ein miteinander, nicht ein gegeneinander

Dummerweise verbietet Hahnemann das im Organon, zumindest für die Gleichberechtigung von Homöopathie und Allopathie.

§52:

"Jede steht der andern gerade entgegen und nur wer beide nicht kennt, kann sich dem Wahne hingeben,

daß sie sich je einander nähern könnten oder wohl gar sich vereinigen ließen, kann sich gar so

lächerlich machen, nach Gefallen den Kranken, bald homöopathisch, bald allopathisch in seinen Curen

zu verfahren; dieß ist verbrecherischer Verrath an der göttlichen Homöopathie zu nennen!"

Und nun?

dEemoxlant


Göttliche Homöopathie!

:-/

l.eaniTnxa


"Dummerweise verbietet Hahnemann das im Organon, zumindest für die Gleichberechtigung von Homöopathie und Allopathie."

Ja, dummerweise... doch alles entwickelt sich weiter, so hoffentlich auch die Homöopathie und die Anwender dahinter. Heutzutage haben unzählige Leute homöopathische Hausapotheken zuhause, das wäre für Hahnemann genauso undenkbar gewesen...

Und was jeder einzelne am Schluss macht, ist doch jedem seine eigene Entscheidung. Wir fahren sehr gut so, weder unser Kinderarzt noch der Homöopath haben ein Problem damit. Ich musste es am Anfang nur klar genug formulieren, wie ich mir die Zusammenarbeit vorstelle.

Mir hat niemand was vorzuschreiben, was ich wie kombiniere und Hahnemann am allerwenigsten :-p

@demolant

Interessant... hat dein Vater eine Hausarzt-Praxis, arbeitet er im Spital oder auf einem Spezialgebiet?

Mark46, ich bin zwar nicht Arzt-Tochter, aber die Frau eines Weisskittelchens ;-D und ich finde es gar nicht abwägig, wenn er hier schreibt.

[Bezieht sich auf durch die Moderation gelöschte Versuche der Diskreditierung]

Schliesslich brauchen Leute die sich informieren wollen auch die gegensätzlichen Meinungen. Wären alle immer nur dafür und hell begeistert, würde der Gegenpol fehlen...

dAem[olaOnt


Interessant... hat dein Vater eine Hausarzt-Praxis, arbeitet er im Spital oder auf einem Spezialgebiet?

Chefarzt der radiologischen Abteilung in Namsos.

So jetzt aber wieder back to topic!

l6eanixna


:-) Danke, back to topic :-)

... auch wenn ich die letzte Kontrastmittelspritze fürs MRI vom Knie oberfies fand... Also ich hoffe dein Vater hat das etwas besser drauf, ohne auf der Knochenhaut rumschrubbeln... grmpf

dXemoladnt


Ist ne schwere Sache mi'm Knie! Können nicht viele. Es gibt sogar ein paar Radiologen die sich da gar nicht ran trauen. Mich würde noch interessieren, was dein Mann für'n Facharzt hat.

Dann wieder back to topic :-)

lzeanKina


Er ist der Leiter der Notfallstation am Kantonsspital...

Weisskittelchen aber kein Arzt :-p Sowas nennt sich bei uns Notfallpfleger ggg

K~urt2x22


re

man sollte allerdings nicht vergessen, welche Holzhacker zu Hahnemanns Zeit Ärzte waren. Die Medizin hat sich Gott sei Dank weiterentwickelt.

Hahnemann stand zur damaligen Zeit mit seiner Meinung sicherlich nicht alleine.

Vg

Kurt

K]unrtx222


Eingangsbeitrag

Wäre es wieder möglich beim Eingangsbeitrag zu bleiben und nicht dauern abzuschweifen?

Nur mal so zur Erinnerung.

Vg

Kurt

d1emo*laxnt


man sollte allerdings nicht vergessen, welche Holzhacker zu Hahnemanns Zeit Ärzte waren. Die Medizin hat sich Gott sei Dank weiterentwickelt.

Das seh ich ausnahmsweise auch so! Die haben alles mit hochgiftigen Chemikalien behandelt ohne sich deren Konsequenzen bewusst zu sein. Zur damaligen Zeit, wäre ich auch nicht gerne zu den Ärzten gegangen...

dHeCmol9ant


Kurt222

Die Ausgangsfrage wurde doch schon geklärt, oder?

l]eanixna


Ja, ich glaube die Grundfrage ist ausdiskutiert... c.sunflower80 meldet sich ja auch nicht mehr...

@:)

bpila


@demolant

Es kommt nicht auf die Menge der Fragen, sondern vor allem auf die Schwierigkeit und die Themenbreite an ob eine Prüfung schwierig ist oder nicht.

Im Gegenteil, ich finde sogar manche Prüfung wäre einfacher (da dann weniger glücksache) wenn sie aus mehr Fragen bestehen würde...

Der Grund warum Ärzte die Prüfung machen wollen ist der, dass sie den Titel Heilpraktiker führen wollen. Warum musst du schon die fragen, die Gründe werden sehr individuell verschieden sein. Ich habe nie behauptet HP's hätten ein grösseres Wissen. Nicht umsonst ist die Durchfallquote bei der Prüfung so gross, da ist es auch "normal" wenn Ärzte unter denen sind, die durchrasseln. Denn wie ich schon gesagt habe: ist der selbe Grundlehrstoff.

Zum Lehrplan: hab gerade keinen online, hier aber die Themengebiete:

- schau dir mal das Basislehrbuch innere Medizin von Urban und Fischer an (ja, für Medizinstudenten!), alles was auf diesen 1200 Seiten vorkommt kann und wird bei den Prüfungen gefragt.

Dazu kommen noch die Fächer:

- Neurologie

- Pädiatrie

- Psychiatrie

- Auge

- HNO

- Dermatologie

- Orthopädie

- Endokrinologie

- Labor

- Hygiene

- Gesetzeskunde

- Zytologie, Histologie

- Infektionskrankheiten

- Grundzüge der Pharmokologie

- Grundzüge der Embryologie

Ausser bei Pharmokologie und Embryologie sind auch bei diesen Fächern dieselben Bücher als Grundvoraussetzung da wie bei den Medizinern. Ausser natürlich (wie ich schon mehrfach erwähnt habe) Physik und Chemie, wir müssen relativ wenige Kenntnisse dieser Fächer haben, was einen Grossteil der Zeitersparnis erklärt...

... und ja, ein HP darf tatsächlich eigenständig neurochirurgische Eingriffe durchführen (wie bereits geschrieben, solange er eine "Ausbildung" nachweisen kann, ist dem HP so ziemlich alles erlaubt was ihm so einfällt). Allerdings wüsste ich nicht, ob es jemals vorkommt dass ein Heili so einen selber durchgeführten Eingriff als sinnvoll erachten würde ;-)

_%de^molUant_


bila

Der Grund warum Ärzte die Prüfung machen wollen ist der, dass sie den Titel Heilpraktiker führen wollen.

Mit Verlaub! Aber ein approbierter Arzt hat den Titel des Heilpraktikers doch gar nicht nötig! ???

Es gibt höchstens die Zusatzausbildung des Homöopathen oder andere. Aber die Heilpraktikerprüfung als fertiger Arzt zu machen macht wirklich keinen Sinn! Ich habe ein paar Prüfungsfragen zum Heilpraktiker in einem Medizinstudentenforum gestellt. Ich kopier ein paar Antworten Anonym rein.

Ich find die Fragen relativ einfach. Ich kommt jetzt ins 4. Semester Humanmedizin und hab mehr als 50% der Fragen sicher ohne gross zu überlegen beantworten können.

Ich hab die Fragen mal überflogen, sie sind für jeden, der das Studium beendet hat, ziemlich simpel.

Und kein approbierter Arzt würde eine Heilpraktiker-Ausbildung machen, warum auch?

So, das reicht.

... und ja, ein HP darf tatsächlich eigenständig neurochirurgische Eingriffe durchführen (wie bereits geschrieben, solange er eine "Ausbildung" nachweisen kann, ist dem HP so ziemlich alles erlaubt was ihm so einfällt).

Entschuldige, wo kämen wir dann hin? Darf ich auch chirurgische Eingriffe vornehmen, wenn ich es "gelernt" habe?

Ich finde es erschreckend, dass sich ein angehender Heilpraktiker nicht mit seinen Grenzen befasst hat! Chirurgische Eingriffe sind natürlich nicht erlaubt. Noch nichtmal ein Arzt darf einfach an dem Kopf eines Patienten rumoperieren.

[[http://www.ar.ch//Default.asp?TNR=176&TNR2=549&Inhalt=549&Info=10]]

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