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Heilpraktiker oder Homöopath?

b"il^a


und im übrigen... auch ich wäre dafür dass die Ausbildung gesetzlich geregelt wird. Ich gehe sogar noch weiter und sage, ich würde es gern als Studienfach eingeführt sehen.

Dass allerdings der HP nur ein Therapeut sein soll, finde ich nicht notwendig. Vor allem da oft erst im Verlauf einer Therapie rausgefunden wird, was dem Patienten wirklich fehlt.

Und wenn der Verdacht auf eine bestimmte Krankheit besteht, weist man den Patienten in den meisten Fällen sowieso an den Facharzt zur genaueren Abklärung weiter

d^omper3ixdon


Ok, und wie genau will er das nachweisen?

So wie ein Arzt auch, er müßte nachweisen, daß er den Eingriff schon x mal unter Aufsicht eines erfahrenen Operateurs durchgeführt hat. Das das für einen Heilpraktiker eher schwierig ist, ist klar. Aber kein Gesetz verbietet es dem HP prinzipiell, so einen Eingriff durchzuführen. Ein explizites Verbot gibt es nicht. Und das ist eigentlch ein Skandal, daß man jemanden ohen jede Ausbildung die Tür dazu offen läßt.

Aber weg von der Theorie mit der Hirn OP: Es gibt schon die ersten, die auf die Schönheits-OP-Welle aufgesprungen sind und Fettabsaugungen machen. Alles ganz legal.

deswegen müssen Ärzte welche die Prüfung ablegen auch ihre Aprobation abgeben

Warum sollte ein Arzt sowas tun?

dhomperiRdoxn


und im übrigen... auch ich wäre dafür dass die Ausbildung gesetzlich geregelt wird. Ich gehe sogar noch weiter und sage, ich würde es gern als Studienfach eingeführt sehen.

Und ich wäre dafür, daß dieser Quatsch abgeschafft wird.

Mnark4x6


@demolant

***Es verbietet ihnen aber nicht, die Prüfung zu machen.

Wie gesagt! Es macht schlicht und ergreifend keinen Sinn. Ein Diplom Elektrotechniker würde niemals seinen Titel abgeben nur um den Ausbildungsberuf des Elektrotechnikers machen zu dürfen! Nur mal ein Beispiel!***

Mit der Aussage stehst Du, glaube ich, nicht ganz im Leben. Das ist, verstehe ich voll und ganz, für Dein Umfeld auch nicht ganz begreifbar.

Es gibt eine gewisse Zahl von Ärzten (wäre mal interessant, Zahlen der KV dazu geliefert zu bekommen), die sich, ganz gezielt und bewusst, aus den Zwängen des Medizinbetriebes und der eigenen Praxis verabschiedet haben, um OHNE die vielen Vorschriften und die viele Bürokratie, die schlechte Bezahlung in simplen Alltagsfällen und den Stress des vollen Wartezimmers mit Spass an der Freude zu arbeiten. Diese Ärzte führen dann

- entweder eine Privatpraxis oder

- eine Naturheilpraxis oder

- sind als Homöopathen tätig.

_@demoElant_


Mit der Aussage stehst Du, glaube ich, nicht ganz im Leben. Das ist, verstehe ich voll und ganz, für Dein Umfeld auch nicht ganz begreifbar.

Ich denke, dass es eben nicht klug ist 6 Jahre Studium einfach so ungültig zu machen. Sicherlich besitzt man das Wissen und das nimmt auch niemand, aber man kann auch als Homöopath oder Naturheilkundler als Arzt in einer Privatpraxis tätig sein. Dazu muss ich nicht unbedingt den Titel, den ich mir erarbeitet habe auf den Müll werfen und gegen einen eintauschen, der mich an die Grundlagen meines Studiums erinnert! Für mich wirklich unbegreiflich... :-|

Ich wollte noch einen Aspekt einbringen. Ein Arzt, der gerade als Assi anfängt zu arbeiten ist mit dem Klinikalltag meist vollkommen überfordert. Aber ein Heilpraktiker darf sofort nach seiner Ausbildung ne Praxis aufmachen?! Haben diese denn nicht das Gefühl der Überforderung?

_]demol"ant_


Im übrigen bin ich schockiert, was ein Heilpraktiker alles darf. Er durfte sogar mal röntgen. Oh Mann... :-o

boila


Ich denke es gibt einige HP's die am Anfang überfordert sind. Deswegen lohnt es sich ja, nicht nur auf die Prüfung zu büffeln sondern eine solide Ausbildung (auch mit praktischen Fächern und Patientenbetreuung unter Aufsicht) zu machen.

Allerdings hast du einen Vorteil wenn du die Praxis neu aufmachst: da du noch keinen Ruf hast (und das ist nun mal das wichtigste einer solchen Praxis), kommen am Anfang fast nur "leichte Fälle". Die schwerwiegenden Dinge werden erst im Verlauf der Jahre an dich rangetragen. Das heisst, je besser der Ruf (und somit grösser die Erfahrung), desto schwerwiegender die Krankheiten. Man hat so die Chance mit der Praxis zu wachsen.

b*ila


und noch mal zu den Ärzten, welche sich umschule lassen: es ist nicht damit getan eine 10 Stunden Zusatzausbildung in Pflanzenkunde (oder Akupunktur/Homöopathie/...) zu machen um dann Naturheilkunde auszuüben.

Auch viele HP's haben noch nicht ganz verstanden dass nicht jede Therapie in welcher keine chemischen Medikamente gegeben werden auch Naturheilkunde ist.

Das Grundgerüst auf welchem ich die Verschreibung mache ist ein anderes, der Denkansatz ist anders (man bemerke: ich sage nicht besser!).

Es gibt tonnenweise Ärzte und HP's die denken sie machen Naturheilkunde wenn sie bei Kopfschmerzen zum Beispiel ein pflanzliches Kopfwehmittel verchreiben. Das ist aber leider Schulmedizin mit Hilfe eines pflanzlichen Mittels, nicht mehr und nicht weniger.

Bei der "richtigen" Naturheilkunde kann dem Kopfschmerzpatienten mal ein Bauchwehmittel, mal eine Rückenbehandlung, Mal eine Psychotherapie oder wiederum ein Lymphmittel gegeben werden. Ganz individuell und mit Berücksichtigung der möglichen Ursache.

Das ist zum Beispiel ein möglicher Grund warum ein Arzt eine Zusatzausbildung als HP macht und sich dann für den Titel entscheidet.

NIeuerMaxtt


Im übrigen bin ich schockiert, was ein Heilpraktiker alles darf. Er durfte sogar mal röntgen. Oh Mann...

Und als Stahlenschutz hängt er dann einen Mistelzweig über das Gerät, oder dem Patienten einen Rosenquarz um den Hals. ;-D

Nje6uerHMaxtt


Ganz individuell und mit Berücksichtigung der möglichen Ursache.

Und immer wieder die grandiose Selbstüberschätzung man kenne im Gegensatz zu den doofen Schulmedizinern die wahre Ursache.

bhilxa


@neuermatt

... %-|

Fang nicht du auch noch was in meine Posts zu interpretieren was nicht da steht.

Hab auch hier ausdrücklich darauf hingewiesen dass ich nicht in böse Schulmediziner und gute HP's unterscheide!! Ist es denn so schwer richtig zu lesen?

Im von dir zitierten Post hab ich sogar zweimal HP miterwähnt bei der falschen ausübung der Naturheilkunde, zusätzlich habe ich nochmal ausdrücklich darauf hingewiesen dass ich nicht sage Naturheilkunde sei besser.

Alles was ich geschrieben habe war, dass der DENKANSATZ hinter den Verschreibungen bei Schulmedizin versus richtig angewandter Naturheilkunde ein anderer ist. Mir ist vollkommen klar dass das die Theorie ist und in der Praxis leider oft nicht (oder nur mit Vermutungen) angewendet werden kann.

bvilxa


Ja ich schon wieder!

Wollt nur mal so allgemein sagen dass es äusserst anstrengend ist hier zu diskutieren.

Finde es schade dass einem ständig Dinge unterstellt werden, die man nie gesagt hat.

Nicht alle Befürworter der Naturheilkunde sind Blumenkinder die sich nur von zuvor mit Kristallen gereinigten Lebensmitteln ernähren. Auch heisst es nicht, dass man ein Gegner der Schulmedizin ist.

Ich finde es schade, dass es kein Miteinander geben soll, ich für meinen Teil würde weder auf die Schulmedizin, noch auf die Naturheilkunde verzichten wollen.

Ich fände es schön, wenn die Diskusionen sich fortan auf die Dinge beziehen die man wirklich geschrieben hat und nicht alles so gedreht wird, dass es eine "Schulmedizin-ist-Scheisse-und-alle-die-sie-toll-finden-auch" Aussage wird!!!

Khurt2g2h2


re

Bila mach dir nichts draus. Dieses Rädchen dreht sich schon ewig.

Ich finde diese Verhaltensweise mehr belustigend.

Es darf jeder seine Erfahrungen machen oder es bleiben lassen.

Blöde Sprüche führen kann jeder, ist ja auch bequemer so ;-)

Eine uralte Regel die bis heute noch ihre primitive Berechtigung hat:

Kannst du etwas nicht bekämpfen, oder begreifst es nicht, gib dir keine Blöße, sondern ziehe es in das lächerliche, damit du andere mit in deinen Bann ziehen kannst.

So entstehen im übrigen seit Menschengedenken Kriege.

Nimm das ganze Locker, es sind sowieso immer die gleichen die hier gerne etwas umrühren möchten ;-)

Vg

Kurt

N4eue~rMaxtt


...oder begreifst es nicht,

Ja blöde Sprüche gibt es zuhauf, unter anderem dieses Totschlagsargument, das zusammen mit "über den Tellerrand schauen" eigentlich nur die Aufforderung ist kritisches Denken auszuschalten.

K+urt2o2q2


re

man kann auch kritisches Denken mit Fanatismus verwechseln.

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