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Kolloidales silber + virus abtöten?

T[erranIetr


@ _demolant_

Aber eins bleibt noch offen. Wie bewirkt das Silber das alles!

Ich sagte ja bereits, dass die genauen Zusammenhänge noch erforscht werden. Man wäre da schon längst weiter, würden den Fakultäten dafür entsprechende finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Sponsoren halten sich hier sehr bedeckt. Die Pharmalobby ist clever genug um zu wissen, dass es hier nichts zu verdienen gibt. ;-)

Wobei ich persönlich der Meinung bin, dass auch kolloidalem Sillber therapeutische Grenzen auferlegt sind und im Falle der Verifikation die Pharmakonzerne nicht dicht machen müssen. ;-D

Man hat interessanterweise festgestellt, dass diagnostizierte Karzinome immer mit herabgesetzen Silberanteil im Zellgewebe korrelieren. Silber erfüllt hier anscheinend immunologische Aufgaben, die bis dato noch nicht entschlüsselt sind. Es stellt sich hier allerdings die Frage, wie es überhauptzu einer Mangelversorgung an diesen Spurenelement kommt und inwieweit es als essenziell eingestuft werden müsste. Ich fürchte, wenn das geklärt ist, muss so manch "Heilige Kuh" zur Schlachtbank geführt werden.

:)D

_YdemoZlanlt_


Gut, aber die Korrelation der Silberteilchen mit beispielsweise einem Karzinom findet vielleicht statt, aber wieso muss die Konzentration des Silbers dabei herabgesetzt sein? Ich würde eher sagen, dass sie auf dem selben Level sein sollte, wie mit den zu korrelierenden pathologischen Zellen, denn ansonsten passiert nicht viel...

_gdemolIant_


....oder mit den zu korrelierenden Rezeptoren, je nach dem mit was es in Wechselwirkung tritt!

Twerr,anxer


Re:

aber wieso muss die Konzentration des Silbers dabei herabgesetzt sein?

Weil das Silber dann (wenn die Theorie stimmt) an Immunkomplexe gebunden ist und die verbrauchte Quantität sich damit der messbaren Größe entzieht. Jedenfalls bei herkömmlicher Messmethode. Ich halte das für ziemlich logisch.

_tdemoZlantx_


Was genau meinst du mit verbrauchter Quantität? Die Quantität des Silbers?

Aber es ist doch normalerweise so:

Wenn ich beispielsweise 20 Enzyme blockieren möchte, brauch ich noch eine höhere Dosis des Wirkstoffes. Der muss ersteinmal ähnlich aufgebaut sein, um überhaupt mit dem ursprünglichen Stoff konkurrieren zu können. So, wenn ich jetzt genauso viel Wirkstoffe-Moleküle, wie körpereigene Moleküle habe ist bei gleicher Konkurrenz die Wahrscheinlichkeit 50%, dass sich der Wirkstoff an ein Enzym dransetzt. Das macht bei 20 Molekülen ungefähr 10 blockierte und somit funktionsunfähige Enzyme. Jetzt müssen aber 15 besetzt sein, damit man die Auswirkung auch spürt, was bedeutet, dass ich die Dosis weiter erhöhen muss.

Verstehst du was ich damit sagen möchte?

TOerranxer


@ _demolant_

Was genau meinst du mit verbrauchter Quantität?

Vorab eine Bemerkung: Keiner weiß bis heute genau, wieviele verschiedene Enzyme in unserem Körper gebildet werden. Über 2000 wurden schon lokalisiert, aber ich halte das nur für die Spitze des Eisberges. Unser Körper stellt sie nämlich zum Teil permanent und zum Teil temporär (situationsbedingt) her. Welche Proteine und Proteide synthetisiert werden, hängt einerseits vom Hormonstatus ab und wird andererseits von Eicosanoiden und sogenannten Transkriptionsfaktoren beeinflusst. Es würde jetzt zu weit führen, den validierten Teil des Ablaufs zu erläutern. Unser Organismus arbeitet sehr komplex und nur ein Bereich davon wird in medizinischen Lehrbüchern erwähnt.

Fakt ist, dass einige Enzyme, die ich ihrem Auftreten nach als "temporär" bezeichne, Silbermoleküle enthalten. Mit anderen Worten: Die betreffenden Fermente können nur in Anwesenheit von Silber existieren. Können diese Enzyme auf Grund von Silbermangel nicht oder nur unzureichend gebildet werden, hat das physiologische Konsequenzen, die meist negativ sind. Zum Beispiel kann unter diesen Umständen der Tumornekrosefaktor (TNF) seine Aufgaben nicht erfüllen. Erstens, weil er zu seiner eigenen Herstellung Silber benötigt (obwohl weder TNF-alpha- noch TNF-beta- Moleküle silberhaltig sind), zweitens, weil Silber zu den Komponenten gehört, die entartetes Gewebe für TNF sensibilisieren. Deswegen (und aus weiteren Gründen) korreliert Silbermangel mit Tumorwachstum.

Ob nun substituiertes Silber in der Lage ist, einen bestehenden Tumor zum Verschwinden zu bringen, entzieht sich meiner Kenntnis.

Theoretisch halte ich das für möglich.

Um zur Frage zurück zu kehren: Im menschlichen Körper befinden sich sowohl im Zellgewebe als auch im Blutserum geringe (aber messbare) Konzentrationen von Silbermolekülen (ungeladen) und Silberionen. Kommt es nun -aus irgendwelchen Gründen- zum Wachstum von Tumorgewebe, erhöht sich der Silberbedarf und somit

wird das zirkulierende (verfügbare) Silber abgezogen und zum Aufbau

entsprechender Immunfaktoren verwendet. Von dieser Quantität rede ich. Das Silber ist noch im Körper, aber in der gebundenen Form nicht mehr messbar.

_edemo1lxant_


Wenn deine Informationen stimmen sollten klingt es sicher logisch. Ich habe gerade in einem etwas älteren Physiologie Buch geschaut. Da stand allerdings nichts von einer Beteiligung von Silber an diversen immunologischen Vorgängen.

_)demoPlantx_


Mir fällt gerade was auf. Wie soll das Silber überhaupt in den Körper gelangen? Es wird weder durch Nahrung aufgenommen, noch ist der Körper fähig selbst Silber zu synthetisieren... :-/

S+abine8 Bar(bara


Re:Kolloidales Silber - Virus abtoeten

Ich arbeite seit ca. 2 Jahren mit KolloidalemSilber und kann nur Gutes berichten, egal ob bei Mensch oder Tier!

Ich wuerde mich an den Rat Ihrer Mutter halten und die Kur mit Kolloidalem Silber durchfuehren.

Da sie Heilpraktikerin ist weiss sie sicherlich auch in welchen Mengen und in welcher Dosierung Sie das Koll.Silber einnehmen sollen.

Das ist naemlich sehr wichtig um einen Erfolg zu erhalten.

Sehr hilfreiche Buecher zum Thema Kolloidales Silber sind: Immun mit Kolloidalem Silber und Kolloidales Silber in der Medizin, beide im Buchfachhandel erhaeltlich.

j6acCkox007


Silber

ist ein Zellgift von dem man tunlichst die Finger lassen sollte, egal ob kolloidal oder nicht. Das wird naemlich nicht dem Virus, sondern deinen eigenen Koerperzellen schaden.

_8d;emolxant_


[[http://de.wikipedia.org/wiki/Kolloidales_Silber]]

Es hat sich ein wenig bis gar nicht regulierter Markt entwickelt, auf dem verschiedenste Produkte als "kolloidales Silber", "Silberwasser", "silver water" (engl.) oder "Hunzawasser" angeboten werden. Mitunter erfährt man aus unseriöser Quelle, dass Silber eine selektive Wirkung auf "schlechte" Bakterien hätte und dagegen weniger wirksam gegen "gute" Bakterien sei. Müller konnte jedoch 1985 zeigen, dass eher das Gegenteil der Fall ist. Aufgrund ihres deutlich zu hohen Silbergehalts können sie (besonders bei Verwendung über längere Zeiträume hinweg) Silberablagerungen (Silberakkumulation) im Organismus verursachen, die u.a. zu Argyrie (Dunkelverfärbung der Haut), Argyrose und neurologischen Problemen führen können. Auch eine erhöhte Fehlbildungsrate bei Neugeborenen, deren Mütter während der Schwangerschaft derartige Präparate eingenommen haben, kann aufgrund der Silberablagerungen nicht ganz ausgeschlossen werden.

Der Arzneifachmann Dr. med. Clemens Mittmann, Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf, weist auf folgende Schädigungen durch kolloidales Silber hin: Die chronische Einnahme kann zu einer quasi irreversiblen Einlagerung von Silbersalzen in Schleimhäute und die Haut führen. Aber auch in Gefäßen und inneren Organen wie Leber, Nieren, Milz und im Zentralnervensystem lagert sich Silber ab. Dies kann unter anderem zu chronischen Oberbauch-Schmerzen und zentralnervösen Erkrankungen wie Geschmacks- und Gangstörungen, Schwindel oder Krampfanfällen führen. Gewarnt werden muss vor der Einnahme vor allem während der Schwangerschaft. siehe auch umstrittene Krebstherapien mit kolloidalen Silberlösungen.

TqerLrTanxer


Re: Wikipedia-Zitat

Der selbe Text wird wortwörtlich in dutzenden Internetseiten zitiert. Eine seiöse Quelle, wer dieser "Müller" ist, gibt es jedoch nicht - selbst wenn man da vier Suchmaschinen abfragt.

Mitunter erfährt man aus unseriöser Quelle, dass Silber eine selektive Wirkung auf "schlechte" Bakterien hätte und dagegen weniger wirksam gegen "gute" Bakterien sei. Müller konnte jedoch 1985 zeigen, dass eher das Gegenteil der Fall ist.

Das Gegenteil wäre, wenn kolloidales Silber die obskure Eigenschaft hätte, gegen "gute" Bakterien vorzugehen und "schlechte" unbehelligt zu lassen. "Silberablagerungen" sind wieder ein völlig anderes Thema.

Der Mann, der diesen wirren Text verfasst hat, muss zweifellos eine *Experte* sein. ;-D

_gdemolxant_


Terraner, aber wie gelangt das Silber von dem du gesprochen hast in den Stoffwechselkreislauf des Körpers, wenn es weder aufgenommen wird noch selbst gebildet werden kann?

T%erraTner


@ _demolant_

Eine berechtigte Fragestellung :)^

Ich werde demnächst darauf eingehen. Allerdings müssen wir uns dann _zwangsläufig_ vom Kernthema entfernen. ;-)

Gruß

_Tdemolxant_


So sei es denn! *:)

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