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Kolloidales silber + virus abtöten?

T1eruranxer


@ _demolant_ Silber (Teil1)

wie gelangt das Silber von dem du gesprochen hast in den Stoffwechselkreislauf des Körpers, wenn es weder aufgenommen wird noch selbst gebildet werden kann?

Gestatte mir zunächst eine Vorbemerkung: Gegenwärtig wird noch darüber diskutiert, ob Silber den essenziellen Spurenelementen zuzuordnen ist. Manche zweifeln sogar daran, ob es sich hier überhaupt um ein >Spurenelement< handelt.

Fakt ist jedoch, dass der menschliche Körper Spuren von Silber enthält, wenngleich in weit geringerer Konzentration als bsw. Selen, Chrom oder Mangan. Dass es sich bei den drei Letztgenannten um essenzielle Spurenelemente handelt, wird kaum ein Ernährungswissenschaftler, Biologe oder Arzt in Frage stellen. Jeder weiß, dass ohne Chrom oder Mangan die Bauchspeicheldrüse nicht in der Lage ist, ihre Funktion zu erfüllen. Und doch macht hier die Dosis das Gift, denn große (unphysiologische) Mengen beider Metalle können im Extremfall tödlich wirken. Auf der anderen Seite ist gerade Mangan (in Form von Kaliumpermanganat) in der Lage, gefährliche Lebensmittelgifte wie z.B. Azaspiracid in vivo zu neutralisieren. Weniger bekannt ist indessen, dass Silber dazu ebenso in der Lage ist.

Wenn ich so die Kontroversen zwischen "Warnern" und "Befürwortern" von: kolloidales Silber als therapeutisches Mittel verfolge, dann muss ich mit Erstaunen zur Kenntnis nehmen, welche Ungereimtheiten da von beiden Seiten verbreitet werden. Allein die Streitfrage, ob es sich bei Silber nun um ein Schwermetall oder Edelmetall handelt, ist vollkommen absurd, denn es ist de facto sowohl Schwermetall als auch Edelmetall. Es gibt da festgelegte Definitionen und die müssten mindestens jeden Realschul-Absolventen bekannt sein: Schwermetalle sind per definitionem Metalle, deren Dichte gleich oder größer 4,5g /ccm ist. Das trifft auf Eisen und Mangan ebenso zu wie auf Silber und Blei. Edelmetalle wiederum definieren sich durch ihre extrem schwache Anfälligkeit gegenüber Oxidationsprozessen und dem hohen Grad ihrer Säureresistenz. Gleichzeitig lässt sich sagen, dass Edelmetalle immer auch Schwermetalle sind - nicht jedoch umgekehrt.

Auf Grund der Tatsache, dass bestimmte Schwermetalle wie bsw. Blei oder Quecksilber im Organismus lebensfeindliche Bedingungen schaffen, hat sich die irrtümliche Meinung verbreitet, dass Schwermetalle per se gesundheitsschädlich sind.

Niemand käme jedoch auf die Idee, diesen Gedanken konsequent fortzuführen und >eisenhaltige Nahrungsmitte< auf die Negativliste

zu stellen bzw. deren Verzehr zu "verbieten".

Kannst du meiner Ausführung bis hierher logisch folgen? (Kurzes Feedback wäre gut)

Fortsetzung folgt...

Fortsetz

_(demoxlantx_


Yo, kann ich! Aber es wäre cool, wenn du mir ne Website geben könntest, wo das bestätigt wird. Denn mir ist das sowas von neu, dass Silber im Körper rumschwirrt!

_odemIolzant_


Ich habe leider keine Website gefunden, die unabhängig von Kolloidales Silber ist und einfach nur Informationen liefert. Noch nicht mal im Campbell stand etwas über die Beteiligung von Silber am Stoffwechsel!

D2oan Jo.kexr


@ _demolant_

Die Logik mußt Du mir mal erklären :-/

Wie kann eine Webside abhängig oder unabhängig von irgendeiner chemischen Substanz sein ??? ???

_mdem,olaxnt_


Wie kann eine Webside abhängig oder unabhängig von irgendeiner chemischen Substanz sein

Verdammt ich war gestern angetrunken ;-D

Was ich damit sagen wollte ist, dass ich keine Website gefunden habe, welche unabhängig von der Behandlungsmethode mit kolloidem Silber ist und welche bestätigt, dass Silber im Körper vorhanden sein soll.

b)eka


Silber ist immunologisch ...

... ähnlich zu bewerten wie Kupfer. Silber steht im Periodensystem der Elemente nach Antropoff in der ersten Nebengruppe zwischen Kupfer und Gold und ist in der ersten Hauptgruppe zwischen Natrium und Kalium (beides Alkalimetalle) einzuordnen. Zink ist in der zweiten Nebengruppe und wird chemisch der zweiten Hauptgruppe zwischen Magnesium und Kalzium (beides Erdalkalimetalle) zugeordnet.

Die Erkenntnis, dass Kupfer einen maßgeblichen Anteil bei der Bekämpfung von entzündlichen Prozessen hat, hat zur Entwicklung von Kupferorotat geführt:

Anwendungsgebiete: Behandlung von Kupfermangelzuständen, die z.B. auftreten können bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises (insbesondere entzündlichen Prozessen), bei der Neubildung von Gewebe (Neoplasie) und bei Dickdarmentzündungen (Kolitis).

Kupfer wird in der Leber gespeichert. Bei entzündlichen Prozessen wird der Speicher entleert, was zu einem erhöhten Kupferspiegel im Blut führt. Kupfer ist sogar ein notwendiger Bestandteil vieler Enzyme. Kupfer ist ein Buntmetall und ein Schwermetall und obwohl gesundheitliche Störungen schon bei 0,8 mg/l Cu eintreten, sind wir auf dieses Metall angewiesen.

Silber wurde früher zur Haltbarmachung von Milch verwendet. Auch wenn man damals keine Möglichkeit hatte, festzustellen, ob man mit dieser Methode nicht auch eine Vergiftung erleiden kann, ähnlich wie durch Kupfer aus Kupferrohren, so hat die Methode inzwischen auch Einzug in die [[http://www.medizinauskunft.de/artikel/diagnose/krankheiten/27_08_silberstoff.php Behandlung von Neurodermitis]] und die [[http://www.medizinfo.de/wundmanagement/actisorb.htm Wundversorgung]] gehalten.

Die Erkenntnis, dass Silber auch eine gesunderhaltende Wirkung hat ist mindestens 2000 Jahre alt. Damals war man auf solche Tricks angewiesen, da es kaum Kühlschränke gab. Es stellt sich allerdings die Frage, warum das immer 2000 Jahre dauern muss, bis man sich endlich dahinterklemmt und aufhört andere wegen angeblicher Unwissenschaftlichkeit zu schikanieren.

Silber ist enthalten in Weizen, Spinat, Karotten, Pilzen, Muscheln und im Trinkwasser. Selbst in Kuhmilch kann man es nachweisen. Es ist also nicht so, dass man es nur ums Handgelenk trägt. Aus der Stellung im Periodensystem kann man schon erkennen, dass es eine chemische Verwandschaft und eine funktionelle Gemeinsamkeit zwischen Cu und Ag geben muss.

[[http://www.bedra.de/service/PeriodenSystem/Beschreibungen/Silber.shtml]]

DXon FJoxker


Re: beka

Aus der Stellung im Periodensystem kann man schon erkennen, dass es eine chemische Verwandschaft und eine funktionelle Gemeinsamkeit zwischen Cu und Ag geben muss.

Als paralleles Beispiel könnte man da die Elemente der Zinkgruppe (vor allem Zink~Cadmium) anführen. Allerdings bedeutet "funktionelle Gemeinsamkeit" dann ebenso Synergie wie Antagonismus. Der Körper bildet z.B. Enzyme, die aus Zink- und Cadmiumverbindungen bestehen. Andererseits ist Zink in der Lage, abgelagertes Cadmium zu eliminieren. Man kann also keineswegs sagen, das eine Element erfüllt auch die Funktion des anderen.

Ähnlich verhält es sich mit Kupfer und Silber. Gemeinsam ist ihnen vor allem ihre gute elektische Leitfähigkeit. Deswegen spielen die auch bei der Reizübertragung eine Art Schlüsselrolle.

_%demolxant_


Ich warte nach auf Erklärung Teil 2. *gespanntbin* :-)

TBer=ranxer


@ _demolant_

Habe bitte noch etwas Geduld. :-)

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