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Liv.52 (Ayurveda): Heilmittel oder Gift?

kAart`ax hat die Diskussion gestartet


Mein Vater leidet unter Zyrrhose der Leber im Stadium B und ich bin bei meinem letzten Griechenlandaufenthalt in einem Reformhaus auf LIV.52 (ich finde leider keine andere Bezeichnung) gestossen. Nachdem mir der Ladenbesitzer Wunderdinge über das Medikament erzählt hat, habe ich zwei Packungen gekauft.

Das Medikament enthält:

65 mg Capparis spinosa

32mg Terminalia arjuna

32mg Solanum nigrum

65mg Cichorium intybus

16mg Cassia occidentalis

16mg Achillea millefoli

16mg Tamarix gallica

33mg Mandur bhasma

Bevor ich das Medikament einnahm habe ich mich im Internet ausführlichst über LIV.52 informiert und bin auf für mich beunruhigende Informationen gestossen: bei jüngsten Studien soll das Medikament die Sterberate bei Zyrrhosekranken verdoppelt haben und sei deshalb vom Markt genommen worden. Auch diverse Ärzte äussern sich äusserst bedenklich über das Medikament. Auf der anderen Seite lese ich auch dass es sehr gut bei Zyrrhose/Lebererkrankungen helfen soll.

Bei Anrufen bei verschiedenen Ayurveda Ärzten wussten wenige von dem Medikament, die die Bescheid wussten, sagten es hilft, die anderen sagten Ayurveda Produkte haben "MAxxx" Bezeichnungen und dass LIV.52 nicht bekannt sei. Aber es gibt viele Studien/Artikel im Internet über das Medikament...

Nun habe ich Angst, das Medikament zu geben, da ich befürchte sein Zustand könnte sich verschlimmern. Wie ist der Stand der Forschung im Bereich LIV.52? Schadet es nun wirklich? Wurde es vom Markt genommen?

Antworten
cCidaliKa


ist es nicht vielleicht ein tibetisches medikament?

deswegen finden oder kennen die ayuverda ärzte es nicht!?

hast du schon was von Brottrunk gehört?

soll angeblich wunder vollbringen bei der leber

schaden kann es nicht

und geld verliert man auch keins, wenn es nichts bringt

kostet nur ca. 1,80 euros die flasche in der drogerie

jCackoX007


es bringt garantiert nix,

aber schaden kann es durchaus. Sogar Placebos haben Nebenwirkungen.

F+ra*nca


Ayurveda ist u.U. mit Arsen und anderen Giften belastet.

mein Sohn hat Gewürze, Heilmittel etc.. jahrelang verwendet.

Wir haben eine Haaranalyse gemacht, er ist mit Arsen und Aluminium vergiftet.

fLos&cxa


Das Ayurvedische Kräuter oder Mischungen mit Arsen und Aluminium belastet sind, möchte ich bei Produkten von Himalaya bezweifeln. Die Firma setzt sehr hohe Qualitätsstandards und vertreibt unter anderem liv. 52

Nach [...] sollte man es jedoch auf keinen Fall einfach mal so einnehmen sondern nur unter fachlicher Anleitung und der genau abgestimmten Dosierung!

v#elv?et raxin


Huhu,

die Homöopathie ist dafür bekannt, dass die Inhaltsstoffe in hohen Dosen häufig hochgiftig sind, in den geringen Dosen wie sie in den Mitteln zu finden sind aber die Heilung fördern..

Wenn Du unsicher bist, würde ich es absetzen und mich nach etwas anderem umsehen, bringt ja nix sich unnötig zu besorgen!

a-sahi"1


@ kartax

Vor einer Behandlung - egal nach welcher Methode - sollte zunächst die Ursache abgeklärt werden. Es nützt i.d.R. wenig, irgendetwas einzunehmen, nur weil es von Irgendjemandem erfolgreich gegen eine bestimmte Krankheit eingesetzt wurde. Man weiß nicht, welche Ursachen bei dem Patienten zugrundelagen, bei dem es geholfen hat bzw. welche Ursachen bei solchen Menschen vorhanden waren, wo es nicht geholfen hat. Durch den unkritischen Einsatz kommt daher manche an sich gute Methode in einen schlechten Ruf. Dauerhaft helfen kann immer nur das, was sich gegen die Ursache richtet. Alles andere mag die Symptome lindern, oder auch gar nichts bringen.

Gerade bei einer Leberzirrhose können sehr viele Ursachen eine Rolle spielen; Leberschädigende Medikamente, Nahrungsmittelzusätze wie Farb- Konservierungs- oder Süßstoffe, Virusinfektionen, übermäßiger Alkoholgenuß, falsche Ernährungsweise, berufsmäßiger Umgang mit Industriegiften wie z.B. Lösungsmittel, Farben, Lacke u.v.m.

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