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Heilsteine - wirksam oder Unfug?

_|demoBlaWntx_


Darüber Hinausreichendes (die organistische Komplexität und die damit verbundene physiologisch-dynamische Rückkopplung) findet in der wissenschaftlichen Studie keine Beachtung.

"Nachdem dann eine oder mehrere Substanzen feststehen, müssen diese auch noch auf ihre Wirksamkeit und ihre Unbedenklichkeit hinsichtlich Giftigkeit (durch Toxikologen) und andere schädlicher Nebenwirkungen untersucht werden. Diese Tests werden an Zellkulturen aber auch an Tieren, einem Nager und einem Nicht-Nager (meistens eine Ratte und ein Affe), durchgeführt."

[[http://www.lumrix.de/medizin/pharmazie/klinische_forschung.html]]

bRerOni$e-a7x4


klar, wenn was Wirkung hat, kann es auch Nebenwirkungen haben. IMMER!!!! LOGISCH!!

Nicht zu unterschätzen bei niderfrequenten Magnetfeldern. Die einen verwenden es als Theraphieform, andere warnen davor (Thema Elektrosmog).

Jerder dreht sich die Sache so, wie er halt gerade Geld aus der Sache schlagen kann (ich möchte dabei aber nicht verallgemeinern)

Mmark4x6


@ Marco_6

:)^ Ich liebe transparente und begründete Aussagen; nebenbei äusserst interessant, was Du da über Zusammenhänge zwischen

magnetischen Einflüssen auf Wasser und Wirkungen von "Heilsteinen" auf Wasser schreibst.

_ddemo2lantx_


klar, wenn was Wirkung hat, kann es auch Nebenwirkungen haben. IMMER!!!! LOGISCH!!

Darum ging es nicht. Marco hat behauptet, dass Pharmakologen nicht querdenken. Dabei tun sie das. ;-)

b.erni:e-a7a4


...hast recht, da hab ich was verwechselt.

Durch die Versuche die du zitierst ist sichergestellt, dass keine "groben Fehler" passieren. Langzeitauswirkungen auf Menschen lassen sich dadurch natürlich auch nicht ganz ausschließen.

mbarcqo_6


@ _demolant_

Entwickelt nun ein Pharmakologe ein bestimmtes Medikament, dann gestaltet es sich in der Praxis so, dass er den Organismus, auf dem dieses Medikament einwirken soll, funktionell und anatomisch abstrahiert. Das Abstraktionsmodell entspricht dann im Wesentlichen dem erkannten Störmechanismus, den es zu beheben gilt. Darüber Hinausreichendes (die organistische Komplexität und die damit verbundene physiologisch-dynamische Rückkopplung) findet in der wissenschaftlichen Studie keine Beachtung.

Es tut mir Leid, aber das ist doch wirklich unfug. Jeder Wissenschaftler abstrahiert eine Funktionseinheit, die man nicht mit bloßem Auge erkennen kann. Das ist ja nix besonderes und anders geht es auch nicht.

Mit dem Abitur in der Tasche lassen sich die Dinge, die ich meine, nicht nachvollziehen. Das ist natürlich nicht Deine Schuld, denn es handelt sich ja hier wirklich um eine neue Forschungsrichtung, die in Schulen/Gymnasien (noch) nicht gelehrt werden. Deswegen verstehst Du mich auch nicht. Und: Es ist auch wirklich kompliziert.

Dynamik nichtlinearer komplexer Systeme ist, bezogen auf das große Feld der Biologie ein völlig neuer Betrachtungsansatz, der sich vom bestehenden Wissenschaftsmodell grundlegend unterscheidet. Dieser Ansatz lässt sich nicht in die etablierte Medizin integrieren - er verlangt nach einem völlig neuen medizinischen Verständnis. Einen kleinen Vorgeschmack, von dem, was ich meine findest Du [[http://www.ipn.uni-kiel.de/aktuell/ipnblatt/ip100/ip100r01.htm hier]].

Kompliziertere Fachtexte bzw. Dissertationen zu dieser Thematik möchte ich Dir noch nicht zumuten. Sollte Dich die Sache wirklich interessieren, dann wirst Du Wege finden, Dich darüber schlau zu machen. Auf alle Fälle -soviel darf ich vorwegnehmen- ist Deine Aussage: "und anders geht es auch nicht" definitiv falsch.

Und dieses Quantensystem wird von diversen alternativen Verfahren durchschaut?

Das habe ich so nicht behauptet. Vor dem Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt. ;-)

Ich glaube dein Problem ist es, dass die Mediziner ein höheres Ansehen als Biologen genießen und du hier mit ihnen abrechnen willst!

Du hast mich durchschaut. Ich bin eben ein übler Bursche. :-D

Mit neidischen Grüßen *:)

j~ackNo00x7


Blödsinn

Medikamente werden nie nur an Zellen oder Versuchtstieren getestet, sondern immer auch am Menschen (=in vivo) bevor sie auf den Markt gelassen werden. Das ist zwingend per Gesetz vorgeschrieben, sowohl in Deutschland als auch in der EU und z.B. in den USA, und entspricht ethischen Vorgaben.

Klar sind zuerst Zellen, dann Versuchstiere dran. Oder meinst du man würde sonst freiwillige Probanden finden die eine neue Substanz einnehmen die noch nie von einem Säuger ausprobiert wurde?

Pharmakologen, insbesondere klinische Pharmakologen (letztere sind Ärzte die Medikamente am Menschen testen) benutzen also in letzter Instanz nicht abstrakte oder reduzierte Modelle, sondern den konkreten Menschen in seiner ganzen Komplexität um Medikamente in Wirkung und Nebenwirkungen (besser genannt "unerwünschte Arzneimittelwirkungen") beurteilen zu können. Die Beobachtung des positiven und/oder auch negativen Langzeiteffekts findet dann meist in Phase 4 statt, und das liegt daran dass sonst niemand mehr die Entwicklung von Arzneimitteln bezahlen könnte.

Erstaunlich dass ein Molekularbiologe von diesen Dingen nichts weiss.

mdaurc/o_x6


Re: jacko007

Medikamente werden nie nur an Zellen oder Versuchtstieren getestet, sondern immer auch am Menschen (=in vivo) bevor sie auf den Markt gelassen werden.

Wüsste nicht, dass ich das bestritten hätte. Ich schrieb:

Dem könnte man zwar bis zur entgültigen Freigabe des Medikamentes entgegenwirken, indem verstärkt humane (nicht an Mäusen usw. getestete) in vivo Studien zum Einsatz kommen, aber das scheitert wiederum (verständlicherweise) an ethischen Richtlinien.

Falls Du in diesen beiden Aussagen keinen graduellen Unterschied erkennst, müsste ich mir um unser Bildungssystem ernshafte Sorgen machen. Ja ist es denn möglich ??? :-o

Im Übrigen bedeutet in vivo nicht am Menschen, sondern im Lebenden. Erstaunlich, dass ein Mediziner so schlecht Latein beherrscht. 8-)

bQern0ie-ax74


:)^

Hallo Marco....endlich mal ein Wissenschftler hier, der sich auch so nennen darf.

Jemand der nicht verlernt hat zu denken.

Neuer Methoden in der Wissenschft benötigen wir.

In der Medizin, was sich derzeit "evidence based" nennt, ist ein Trend....in Zukunft wird sich da viel tun. :)^

mTarco$_x6


@ bernie-a74

Ich spiele leidenschaftlich gern Schach. Vielleicht hält das die grauen Zellen einigermaßen fit. ;-)

Jetzt sind wir natürlich alle vom Thema etwas abgekommen. Ich hoffe, Firewoman nimmt uns das nicht übel. Auf jeden Fall ist es keinFehler, an die Kraft von schönen Steinen zu glauben. Wer in einem Diamanten nichts anderes sieht, als eine pure Anhäufung von Kohlenstoffatomen, dem ist eh nicht zu helfen. *:)

_LdemWolkant_


Was deine Theorie von dort oben anbelangt muss ich dir recht geben. Ich kann sie noch nicht wirklich nachvollziehen. Vielleicht im Laufe des Studiums irgendwann mal...

Wer in einem Diamanten nichts anderes sieht, als eine pure Anhäufung von Kohlenstoffatomen, dem ist eh nicht zu helfen.

Ich finde die Diamanten schön. Aber an eine Heilung durch bloßes Auflegen glaube ich nicht!

Vielleicht ist ja auch dem nicht mehr zu helfen, der zu viel in die Kohlenstoffatome hineininterpretiert! ;-)

mJarceo_6


Re: _demolant_

Aber an eine Heilung durch bloßes Auflegen glaube ich nicht!

Ich ehrlich gesagt auch nicht. Aber wenn mir der Sultan von Brunei ein paar davon auf den Bauch legen würde und auf Sanskrit ins Ohr flüstert: "Sie sind dein", würde ich darüber glatt meine Kopfschmerzen vergessen. ;-D 8-)

_Qdemol!ant5_


;-D ;-D ;-D

CQSX_x37


Ich beschäftige mich nun schon seit 25 Jahren mit Mineralien und Kristallen (als Hobby). Ich suche auch selber welche in den Bergen und weiss, wie sie entstehen - das sind interessante geologisch-physikalische Prozesse.

Und die Leute, die das "Strahlen" sogar beruflich machen, (oder deren Vorfahren schon seit Jahrhunderten machten), von denen glaubt komischerweise auch niemand an die angebliche Heilkraft, und sie können auch nicht über selbsterfahren Heilkräfte berichten. Diese Leute, die tagtäglich mit Kristallen und Steinen zu tun haben, müssten ja als erste die angeblichen Heilkräfte erleben und spüren! Tun sie aber nicht!

Seriöse Händler verkaufen niemals Steine als "Heilsteine", denn für derlei Aberglaube geben sie ihren guten Ruf nicht preis. Nur diejenigen, die damit das schnelle Geld machen wollen, kaufen Importware aus Brasilien und sonst woher ein und verkaufen sie dann als Heilsteine an gutgläubige und gutzahlende Menschen.

Wenn jemand die Heilkräfte spürt und gesund wird, dann soll er das doch protokollieren, aufzeichnen, fotografieren, Bericht schreiben usw.

Wenn das nämlich wirklich so gut klappt, könnte er/sie ja vielen Menschen richtig helfen und der Pharmalobby mal ordentlich eins auswischen. Ich warte gerne darauf (...ich warte allerdings schon lange... ;-))

Grüsse

m arcxo_6


@ CSX_37

Seriöse Händler verkaufen niemals Steine als "Heilsteine", denn für derlei Aberglaube geben sie ihren guten Ruf nicht preis.

Das mag sicher stimmen. Andererseits glaube ich zu wissen, dass Leute, die sich selbst als "Heiler" verstehen, ihre Steine nicht von anderen kaufen. Sie sammeln die Steine meines Wissens nach selbst.

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