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Wirkung von Phosphorus

T@etr6aedfepr7x9 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich bin neu im Gebiet der Homöopathie und habe mal ein paar Fragen dazu an euch, vielleicht könnt ihr mir da helfen.

Ich habe aufgrund versch. akuter Symptome die während und nach einem starken bronchialem Infekt auftraten mich an eine Homöopathin gewandt, die mir dann nach Anamnese das Mittel Phosphorus LM 6 gegeben hat. In der Zwischenzeit habe ich über Phosphorus auch einiges gelesen und finde, dass es durchaus sehr gut zu mir passt.

Meine Beschwerden hatte ich ca. 1 Woche sehr stark, dann von Mi bis Fr waren sie verschwunden.

Ich habe dann am FR mit der Einnahme von Phosphorus begonnen (1 Tropfen in wenig Wasser einnehmen), vorher einmal das Fläschchen kräftig aufstoßen.

Am SA (nach der 2. Einnahme von Phosphorus) hatte ich auf einmal körperliche Symptome die ich im Zuge des Infekts einmal hatte (Atemprobleme, Husten, Nackenbeschwerden, usw) und auch aus der Vergangenheit einige Beschwerden (BE, Durchfall, usw.). Zwar nicht ganz so stark wie vorher, aber sie waren da.

Am Sonntag waren diese körperlichen Beschwerden weg, allerdings fingen dann meine "Angstattacken" wieder an, die ich vorher ca. 1 WO sehr stark hatte. Auch diese Angstattacken waren nicht so stark wie vorher, aber sie waren halt wieder da und beunruhigen mich ein wenig.

Mein Husten, den ich nun seit 5 WO hatte und der durch die vorherige Behandlung mit Penicillin und Hustensaft überhaupt nicht besser geworden ist, ist seit gestern übrigens fast weg. Genauso wie mein Schnupfen der mich jetzt seit 7 WO begleitet, der ist auch schon wesentlich besser geworden.

Heute habe ich dann meine HP angerufen und sie meinte, dass ich wohl sehr sensibel auf die HP ansprechen würde und sagte mir, ich solle Phosphorus verdünnt einnehmen (hat sie mir dann erklärt wie ich es machen soll). Sie meinte, dass alle Symptome die ich nun am WE hatte/habe ein Zeichen für eine Erstverschlimmerung seien und dass sie dies nicht als schlecht einordnen würde und ich mir keine Gedanken machen solle und ein wenig Geduld haben soll.

Diese Erstverschlimmerung bei der HP ist das denn normal?

Meine körperlichen Symptome sind für mich nicht das Problem, sondern eher meine innere Unruhe, Nervösität und Angstattacken, etc. Wie lange dauert es denn ca., bis man eine Verbesserung an sich feststellen kann? Ich habe von einem Neurologen ein leichtes Mittel bekommen, damit ich nicht mehr so angespannt und nervös bin und die Angstattacken sich lösen, welches ich zur Zeit noch nicht anwende, weil ich es erst mit der Homöopathie versuchen wollte. Kann man denn davon ausgehen, dass man innerhalb von einer Woche eine deutliche psychische Besserung verspüren kann und wie merkt man, ob es überhaupt besser wird?

Ich freue mich auf eure Antworten.

Viele Grüße

Tetraeder

Antworten
B~etulosiJlvarxius


Hallo Tetraeder,

eine sog. Erstverschlimmerung ist in der Homöopathie recht häufig anzutreffen. Manche Homöopathen raten in dem Fall auf eine höhere Potenzierung umzustellen (hat nichts zu tun mit Verdünung), die tiefer wirkt. In Ihrem Fall scheint das Hauptproblem mehr auf seelischen Ebene zu liegen, die durch die körperliche Symptomatik zeitweise "überlagert" war. Dagegen kann man homöopathisch sehr gut angehen, dass weiß aber Ihre HP sicher.

Man sollte auch wissen, dass Antibiotika die Krankheit nur unterdrücken und nicht heilen. Es dauert einige Zeit, um diese unerwünschte Wirkung homöopathisch wieder aufzuheben. Hier ist wirklich Geduld angesagt. Eine zusätzliche Hilfe ist eine Darmsanierung und Darmflora-Wiederaufbau, das stärkt das eigene Immunsystem und gibt dem Körper Kraft mit der Krankeit fertig zu werden. Es kann sich ebenfalls positiv auf die Psyche auswirken.

Von chemischen Medikamenten (Mittel von Neurologen) würde ich eher abraten, die würden die Heilung noch zusätzlich verzögern.

Auch hier handelt es sich nur um Unterdrückung der Symptome, die Ursache der Krankheit bleibt aber unberührt.

Gute Besserung!

Twertraeodexr79


Danke schonmal für die Antwort.

Wie merkt man denn, ob die HP auch wirklich hilft? Meine HP meinte, dass ich bis DO eigentlich schon eine deutliche Besserung meiner Psyche feststellen müsste.

Ich fühle mich immer noch innerlich sehr unruhig, habe immer mal wieder diese Angstattacken und dadurch dann auch eine unruhige Atmung. Mein Schlaf ist auch wieder unruhiger geworden...

BtetgulosZi0lvaxrius


Wie oft nehmen Sie das Mittel?

Ich denke die HP sollte neu repertorisieren und überprüfen, ob Phosphorus den in den Vordegrund getretenen Symptomen noch entspricht (es gibt auch andere Mittel mit ähnlicher Wirkung). Ich würde nicht länger als max. noch eine Woche warten. Bessern sich bis dahin die Symptome nicht, sollte man nach einem anderen Mittel suchen.

T;etrae'dxer79


Hallo Betulosilvarius,

vielen Dank für die Antwort.

Ich habe gestern, nachde meine psychische Verfassung wieder schlechter geworden ist, mit meiner HP gesprochen und sie meinte, dass Phosphorus dann doch nicht das geeignete Mittel für mich sei.

Ich weine wieder mehr, habe auf einmal wieder Herzklopfen, innere Unruhe und Schlafstörungen.

Sie hat mir gestern dann Pulsatilla LM 6 verordnet. Seit gestern nehme ich es ein und hoffe, dass ich nun eine schnelle Besserung feststellen werde, denn so langsam macht mich das alles ganz schön fertig.

Grüße

Tetraeder

T.etraVedexr79


Das Mittel soll ich wie folgt nehmen:

1 Tropfen mit wenig Wasser morgens einmal einnehmen. (Vorher einmal das Fläschchen kräftig aufstoßen.)

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