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Silberwasser- warum wirkt es bei allen & bei mir nicht? ?

WUiessRner


B17:

Hier ist zum Beispiel ein Erfahrungsbericht von einem Patienten, der seine von der Schulmedizin unheilbare "Akne Inversa" durch Silberwasser kurierte:

Und hier ein Patient, der Nierenkrebs erkrankte und nur durch das B17 wieder vollständig gesund wurde:

In Mexiko gibt es sogar eine Klinik, die seit über 30 Jahren erfolgreich mit B17 behandelt.

In Mexiko gibt es sehr viele private Kliniken die ständig aufmachen, geschlossen werden, woanders wieder aufmachen usw. Typisch für die Städte Tijuana und Juarez. Die sortigen Kliniken werden hauptsächlich für über die Grenze kommende US-Bürger angeboten. Alle möglichen Quacksalber, die aus rechtlichen Gründen in den USA ihr Zeug nicht loswerden, machen da eine Klinik auf.

Auf der privaten Seiten des Akne-inversa Patienten habe ich nichts entdecken können, was für die Hypothese sprechen würde dass die innerliche Einnahme von dem kolloidalen Silber hilfreich wäre. Der Mann nennt nicht die Menge an Silber, die er nahm, beschrieb nicht wie er das einnahm. Er verglich auch nicht seine Anwendung mit einer anderen Anwendung. Er kann also gar nicht nachweisen, dass dieses Mittel in seinem Fall wirksam war. Möglicherweise nahm er auch zusätzlich andere Mittel,. Er gibt auch an operiert worden zu sein, er wurde also chirurgisch versorgt. Das alleine würde eine besserung plausibel machen.

Allein ein verblindeter Vergleich zweier Patientengruppen (eine placebobehandelt, die andere mit dem verum) könnte bei ausreichend grossen Kollektiven den Nachweis bringen. In der evidenzbasierten Medizin würde ein eventueller Wirksamkeitsnachweis nicht vom Schicksal eines einzelnen, ausgesuchten Krankheitsfalles abgeleitet werden. Es bleibt unklar warum dieser Mann als Beispiel ausgesucht wurde. Mit der gleichen Berechtigung wäre es ein leichtes haufenweise enttäuschte Käufer der unerlaubten KS-Mittel zu zitieren um das Gegenteil nachzuweisen. Wenn keine überzeugenderen Beispiele präsentiert werden, muss der Nachweis tatsächlich sehr schwer zu führen sein. So what ?

Zu der privaten Webseite des Herrn Gehring:

Der Mann spricht von einem "Nierentumor" seit Februar 2004. Er erwähnt aber nicht die genaue Diagnose, ein Nierentumor kann alles mögliche sein, auch ein maligner Nierenzelltumor. Also keine Nennung des histologischen Typs, kein staging. Im März 04 wird ihm der Tumor chirurgisch entfernt. Warum nennt er nun den histologiscchen Befund nicht ? Merkwürdig.

Nach der OP kehr der Mann nach Hause zurück und wendet alles mögliche an:

- Gebet

- die Einstellung zum täglichen Leben ändern (wird nicht näher erörtert)

- Amygdalin mit Nahrungsergänzung

- Q10

- Misteltherapie (Helixor P)

- Unbekannte "Dinge zum Einnehmen"

- Floradix Kräuterblut

- Wobenzym N

- Thym-Uvocal

- Vitamin C 1000

- Vitamin A

- Vitamin E AL 400

- Selenase 100

- Orthomol Immun

- Ananas (Enzym Bromelain)

- Papaja

Das ist das typische Verhalten vieler Tumorpatienten. Man hört was, Freund empfehlen was und man will es sich selbst und/oder den Anderen recht machen. Irgendwas wird schon wirken... Ein Mischmasch Querbeet von der orthomolekularen Medizin bis zum Geistheilen. Und die Nahrungsergänzungmittelindustrie verdient hier gleich mit, genauso wie die Hersteller zugelassener Arzneimittel.

Fazit: der Mann wurde herkömmlich chirurgisch behandelt und gesundete. Zumindest lebte er bis 2007 (also drei Jahre) nach der OP. Aus Sicht der Medizin wüsste man aber erst 2009 mit grosser Wahrscheinlichkeit ob er alles überstanden hat. Wir wünschen ihm alles Gute und man kann hier nur hoffen dass der ganze Cocktail an Mitteln ihm nicht allzu viel geschadet hat. Gefahrenpotential sehe ich hier vor allem bei Amygdalin (die Abgabe durch einen Apotheker ist strafbar), Vitamin A und der hohen Vitamin C - Einnahme. Für alle diese Substanzen gibt es bekannte Nebenwirkungen. Als Mensch mit einer einzigen Niere sollte er zum Beispiel mit hohen Einnahmen der Ascorbinsäure (Vit C) aufpassen, da dadurch das Risiko für Nierensteine steigt. Auf Krebs hat die oral eingenommene Ascorbinsäure keinen bekannten Einfluss.

VBittamina B1x7


Der Krebspatient hat alles richtig gemacht!

Er nahm das B17 (Laetrile) gekoppelt mit Enzymen (insbesondere Papaya und Ananas), das ist wichtig, weil die Enzyme die äußeren Schichten der Krebszellen durchlässiger machen, so dass das B17 leichter in die Zelle kommt. Außerdem soll B17 auch immer gemeinsam mit einer hohen Dosis Vitamin A eingenommen werden, dessen Aufnahme nicht mit der Nahrungsaufnahme erfolgen sollte.

Das wird in dem Video "Der Kampf um die Gesundheit" von Philipp Day auch so erwähnt. Es kamen viele ganzheitlich orientierte Ärzte aus den USA zu Wort!

Und wenn Du Dir das Buch "Krebs- Stahl, Strahl, Chemo und co- vom langen Ende eines Schauermärchens" einmal durchgelesen hättest, dann wüsstest Du, WARUM B17 nicht toxisch ist.

Im übrigen waren das nur Beispiele. Im ganzen Internet finden sich massenweise Erfahrungsberichte zu B17 und zum Silberwasser, gerade aus den USA.

Wciwe|s\sxner


Hallo B17 !

Was ist denn nun mit Deinen Beispielen ? Ich warte noch...

b;erniex-a74


Silber ist nicht patetntierbar. Dadurch wird sich auch niemand finden der bereit ist einen Wirkungsnachweis zu bezahlen.

So einfach ist das.

Was patentierbar ist = Schulmedizin

Nicht patentierbar = Alternativmedizin

Schade dass sich die selbsternannten Wissenschafter hier sich nicht auf den Weg machen die Wirkung (und Nebenwirkungen) des Silberzeugs wissenschftlich zu untersuchen.

Schon aufgebenen, weil sich niemand findet der das bezahlt?

b:ern{ie-a74


@ robert

Silber wird auch nicht zum Entkeimen von Trinkwasser eingesetzt. Dafür müsste es einen Beleg geben.

Wird z.B. in den Produkten "Micopur" und "Certisil Argento" verwendet.

Silber wird i.A nicht als Schwermetall bezeichnet.

Unter der Nummer E174 hat das Zeugs auch eine Zulassung als Lebensmittelzusatzstoff (Farbstoff).

Aklex7u873


@ bernie

*:)

Könntest Du bitte Deine Mailbox etwas freischaufeln, die ist nämlich voll. ;-)

W+iesusner


Bernie a74:

.....Silber ist nicht patetntierbar. Dadurch wird sich auch niemand finden der bereit ist einen Wirkungsnachweis zu bezahlen.

So einfach ist das.

Was patentierbar ist = Schulmedizin

Nicht patentierbar = Alternativmedizin

Schade dass sich die selbsternannten Wissenschafter hier sich nicht auf den Weg machen die Wirkung (und Nebenwirkungen) des Silberzeugs wissenschftlich zu untersuchen.

Schon aufgebenen, weil sich niemand findet der das bezahlt?.....


So richtig ein Einblick in die einfachen Denkschemen eines Verschwörungstheoretikers: Halbahrheiten und ''graue Nachrichten''. Beispiel Generica: Für die Acetylsalizylsäure ist der Patentschutz schon lange abgelaufen und sie ist trotzdem eines des populärsten Arzneimittel mit nachgewiesener Wirkung und ist in Ländern wie Tchechien zB sehr niedrig pro Kilo als Rohstoff zu bekommen. Ein grosser Teil der heute zugelassenen Arzneimittel hat seit langem keinen Patentschutz mehr. Andererseits gibt es Patente zuhauf für alle möglichen Verfahren und Anwendungen in der Alternativmedizin. Man denke an die peinlichen Streitigkeiten und Eitelkeiten um Markenregistrierungen von fernöstlichen Techniken, für die dann Monopole und Lizenzen auf erteilte ''Diplome'' anfallen die sich vermarkten lassen.

Die Unterscheidung von wissenschaftlicher, evidenzbasierter Medizin zu Alternativmedizin hat daher nichts mit Patentrechten oder Wortmarken usw zu tun, sondern leitet sich davon ab wofür eine in wissenschaftlichen Studien nachgewiesene Wirkung gezeigt werden konnte. Und zwar in prospektiven, kontrollierten Studien. Dabei zählt nur eine Wirksamkeit die über den Placeboeffekt hinausgeht. Daher gehören Homöopathie und analoge Verfahren nicht in diesen Bereich. Daher wurde beispielsweise auch die Anwendung von Nadeln in die wissenschaftliche Orthopädie eingeführt nachdem in den Gerac-Studien eine über den Placebo-Effekt hinausgehende Wirkung belegt werden konnte.

Das Geld für klinische Studien ist vorhanden. Die Alternativ- und Komplementärmedizin setzt jedes Jahr alleine in den USA mehr als 30 Milliarden US-Dollar um, das ist mehr als viermal soviel wie für die Krebsforschung dort ausgegeben wird.

Und zu dem ''Silberzeugs'':

Micropur ist ausdrücklich, laut Hersteller NICHT zur Entkeimung von Wasser geeignet. Bitte mal einen Beipackzettel von Micropur lesen oder die Webseiten von Katadyn lesen. Es geht ausschliesslich um die Haltbarkeits-Erhaltung von sauberem Wasser in Situationen wo Wasser nicht abgekocht werden kann. Das ist also ganz was anderes.

Silber ist ein Schwermetall, genauso wie Kupfer, Cadmium, Gold oder Blei und es gibt keine bekannte biologische Funktion für Silber.

Die Liste der wissenschaftlichen Studien zur Toxizität, oder zum oligodynamischen Effekt von Silber ist so lang dass sie auf eine Seite wie diese hier nicht passen würde. Das nicht zu wissen liegt wohl daran dass Du nicht recherchiert hast. Die Medline, Cochrane oder Google scholar helfen weiter. Ein Nachweis dafür dass das kolloidale Silber gesundheitliche Vorteile bringen würde (bei bekannten Risiken) gibt es nicht. Alleine in der Dermatologie finden sich Anwendungen.

Der Kollege Vitamin B war ja auch nicht in der Lage einen Literaturhinweis zu bringen. Ich warte da noch.....

bberMniex-a74


Für die Acetylsalizylsäure ist der Patentschutz schon lange abgelaufen und sie ist trotzdem eines des populärsten Arzneimittel mit nachgewiesener Wirkung und ist in Ländern wie Tchechien zB sehr niedrig pro Kilo als Rohstoff zu bekommen.

Richtig. Nur es gab mal einen Patetnschutz und dadurch war die Erforschung finanzierbar.

Andererseits gibt es Patente zuhauf für alle möglichen Verfahren und Anwendungen in der Alternativmedizin.

Ja in weiten Teilen der Medizin geht es wild zu. Vermarktung von Produkten scheint oft wichtiger zu sein, wie die Wissenschaft Medizin.

Daher gehören Homöopathie und analoge Verfahren nicht in diesen Bereich.

Homöopathie ist-auch in Sinne einer evidenzbasierenden Medizin- ausreichend Erforscht (meiner Meinung nach...).

Daher wurde beispielsweise auch die Anwendung von Nadeln in die wissenschaftliche Orthopädie eingeführt nachdem in den Gerac-Studien eine über den Placebo-Effekt hinausgehende Wirkung belegt werden konnte.

*gg* jetzt wird es interessant. Was hat man den als Placebo gegeben? Und hat man berücksichtigt dass auch Placebowirkungen unterschiedlich stark sein können. (So "wirken" Placebonadeln stärker wie Placebopillen, Scheinoperationen haben übrigens die stärkste Placebowirkung)

Alleine in der Dermatologie finden sich Anwendungen.

Na ja, auf so einen Anwendungsfall bezog sich ja die ursprüngliche Frage.

bKerniHe-ax74


Hab da noch was gefunden:

[[http://www.pharmazeutische-zeitung.de/fileadmin/nrf/PDF/1-Silber-kolloid.pdf]]

M/iR@oHL,i


hallo Bernie

Richtig. Nur es gab mal einen Patetnschutz und dadurch war die Erforschung finanzierbar.

Die blutverdünnende Wirkung des Aspirins ist erst vor 15 oder 20 Jahren entdeckt worden. Da war der Patentschutz lange abgelaufen. Trotzdem wird auch heute auf diesem Gebiet intensiv geforscht.

Ja in weiten Teilen der Medizin geht es wild zu. Vermarktung von Produkten scheint oft wichtiger zu sein, wie die Wissenschaft Medizin.

Das gilt unisono für alles und jeden in der Marktwirschaft. Eine Alleinstellung der wissenschaftlichen Medizin kann ich hier nicht erkennen.

Und hat man berücksichtigt dass auch Placebowirkungen unterschiedlich stark sein können.

Meine Frau hat als Patientin an der Gerac-Studie teilgenommen. Man hat herausgefunden, dass Akkupunktur gegen bestimmten Schmerzen hilft. Allerdings war es egal, an welche Stelle die Nadeln gesetzt wurden, womit das "theoretische Gebäude" dieser Therapie ad absurdum geführt wurde.

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