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Asthma homöopathisch behandelbar?

P$ix*iebfairy2x8 hat die Diskussion gestartet


Ich würde gerne eure Meinung hören, bei mir wurde beim Lungenfacharzt vor ein paar Wochen leichtes Asthma festgestellt, bekam auch Sprays usw.

Jetzt war ich bei meinen Homöopathen dem ich sehr vertraue und er gab mir etwas homöopathisches das ich einmal 4 Monate einnehmen muß. Die Sprays hab ich jetzt weggeworfen, möchte sie nicht mehr nehmen weil es mir danach nicht gutging.

Meine Fragen:

Hat jemand von euch Asthma und dieses homöopathisch behandeln lassen??

Ist dies überhaupt möglich ohne Folgeschäden??

Ich muß sagen ich fühl mich viel besser seit ich die Globulis nehme.

Antworten
Kwarixn71


Brottrunk soll angeblich auch bei Asthma helfen....

Ich nehme das Zeug gegen meine Hautallergie und es hilft mir besser als die Cortisonsalbe die ich früher bekommen hab.

Schaden kann es auf jeden Fall nicht.

M<y-ricsticxa


Hallo Pixyfairy28,

wenn du dich viel besser seit den Globuli fühlst, ist es doch schön. Deinem Homöopathen vertraust du auch... deshalb verstehe ich deine Anfrage nicht so recht.

Sicher weisst du seit der Erstanamnese, dass die Homöopathie den erkrankten Menschen und nicht den Krankheitsnamen in den Mittelpunkt stellt. Deshalb wird es auch nicht weiterbringen nach anderen Menschen zu fragen die auch irgendwann mal Asthma hatten und es homöopathisch behandeln ließen.

Jeder Mensch ist so individuell wie seine Krankheit.

Wie meinst du das mit den "Folgeschäden"?

P5ix!ief=airy28


Ich frage nur deswegen weil ich trotz Behandlung unsicher bin. Normalerweise wir Asthma ja konservativ behandelt mit Sprays usw, ich halte aber nicht viel von Cortison und Co.

Ich hab nur gehört dass unbehandeltes Asthma auf die Gelenke geht und auch das Herz angreifen kann. Das macht mir schon etwas Sorgen!!

MOy-riastixca


Du bekommst eine homöopathische Behandlung, d.h. die Selbstheilungskräfte werden gestärkt, damit dein Körper sich selbst von der Krankheit befreien kann und die Heilung geschehen kann.

Mit Cortison & Co. werden die Symptome unterdrückt, das nennt die derzeitige Medizin Behandlung.

MYiRoOLxi


Hallo Pixiefairy,

Asthma ist eine entzündliche Erkrankung der Atemwege. Durch die Entzündung werden Substanzen freigesetzt, die zu einer Kontraktion der Bronchien führt, die dich dann bei der Atmung behindert.

Es gibt zwei Möglichkeiten hier therapeutisch einzugreifen: Zuallererst muss man bei einem akuten Asthmaanfall dafür sorgen, dass der Patient nicht erstickt. Dafür werden sogenannte ß-Mimetika als Spray verwendet. Unabhängig davon, ob du dich homöopathisch behandeln lässt oder nicht, solltest du dieses Spray unbedingt immer bei dir haben – ein Asthmaanfall kann lebensbedrohlich sein! Wenn du wirklich nur leichtes Asthma hast, wird das schon die ganze Therapie sein.

Bei schwereren Verläufen muss man der Entzündung zu Leibe rücken, weil chronische Entzündungen zu Gewebsuntergängen führen.

Seit einigen Jahren werden hier die inhalativen Steroide, also "Cortison" eingesetzt. Weil die Substanz direkt in der Lunge deponiert wird, tritt kaum etwas in den Blutkreislauf über und die zu Recht gefürchteten Cortison-Nebenwirkungen werden weitestgehend ausgeschlossen.

Insgesamt ist die modern Asthmatherapie eine der großen Erfolgsgeschichten der wissenschaftlichen Medizin. Ich würde dir daher dringend raten, dich spezialisierten Ärzten anzuvertrauen.

Ksassenk!nec[ht


Hallo Pixiefairy!

Dem, was MiRoLi schreibt, ist nichts hinzuzufügen.

Wer heutzutage noch die Angst vor "Cortison" schürt, und die unsinnige Behauptung aufstellt, es würde nur die Symptome unterdrücken, hat keine, aber auch wirklich überhaupt keine Ahnung von moderner Medizin! Tausende von Asthmatikern verdanken den inhalativen Corticosteroiden und anderen Asthmamitteln ihr Leben, und noch viel mehr können beschwerdefrei leben, anstatt bei körperlicher Anstrengung keuchend stehen bleiben zu müssen. Von Homöopathika kann man das definitiv nicht behaupten.

Du kannst für dich selbst ja mal den Test machen: nimm ein paar Tage die Kügelchen und gehe wieder zur Lungenfunktionsprüfung. Es wird sich nicht viel ändern. Nimm dann ein paar Tage das verordnete Spray, und du wirst staunen, wie sich die Lufu-Werte verbessern.

Homöopathen haben es bislang nicht geschafft, einen Nachweis dafür zu erbringen, dass die Wirkungen der Homöopathie über den Placeboeffekt hinausgehen. Es mag heutzutage zwar in Deutschland "schick" sein, sich mit dem einen oder anderen Wehwehchen vom Homöopathen behandeln zu lassen, und dagegen ist auch gar nichts einzuwenden, aber wenn es um potentiell lebensbedrohliche Erkrankungen geht, sollte man doch besser primär der seriösen Medizin vertrauen, wobei dann auch nichts dagegen spricht, noch nebenbei die Kügelchen zu schlucken.

vg

Lman9dogxarner


Meine beiden Vorpostern ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Wollte nur aus persönlicher Erfahrung (hab seit über 20 Jahren Asthma) noch sagen die Sprays können oder sind wirklich überlebenswichtig und das A und 0 in einer vernünftigen Therapie, bitte unterschätz das nicht, nicht das es schlimmer wird. :-)

HSansnelinxe


Umgekehrt würde ich allerdings auch sagen, daß sich hier bitte nur die melden sollten, die eine Ahnung von Homöopathie haben UND die gewillt sind, die Darstellung der TE ernstzunehmen. (Nach den bisher verwendeten konventionellen Mitteln ging es ihr schlecht. Seit der neuen Behandlung fühlt sie sich besser. - Um Mißverständnissen vorzubeugen: Ich weiß fast nichts über Asthma und nur relativ wenig über Homöopathie. Dafür umso mehr über Kommunikation, und die läuft hier gerade eindeutig schief.)

k{iwix8


Entdeckt wurde mein Asthma von einem Homöopathen, der aber ja auch noch gleichzeitig ein normaler Arzt war. Der hat mir dann ein Spray verschrieben. Der meinte Homöopathie (Kügelchen) würden da nix bringen.

Allerdings soll Akkupunktur die Beschwerden etwas lindern.

Und ich hab mal von einer Schlangengift Therapie gehört die auch dagegen helfen soll. Frag einfach mal bei deinen Ärzten nach.

Und bezüglich der Sprays: Behalte sie. Das können wirklich Lebensretter sein!

Knasse>nCknechxt


daß sich hier bitte nur die melden sollten, die eine Ahnung von Homöopathie haben UND die gewillt sind, die Darstellung der TE ernstzunehmen.

Man braucht keine Ahnung von Homöopathie zu haben, um zu wissen, dass es sich um ein Placebo handelt. Ahnung über Homöopathie zu haben, ist viel wichtiger. Und gerade deshalb sind Beiträge, wie der von Pixiefairy sehr ernst zu nehmen, da hier die naive alleinige Anwendung von Homöopathie zu lebensbedrohlichen Zuständen führen kann.

vg

p_o=cah^onDtas


Hallo Pixiefairy,

grundsätzlich würde ich sagen, daß zumindest allergisches Asthma erfolgreich homöopathisch behandelt werden kann. Ich spreche aus Erfahrung. Dazu brauchst Du in den meisten Fällen Geduld und in jedem Fall einen erfahrenen Therapeuten.

Ich bin sogar akut erfolgreich behandelt worden, ohne etwas zusätzlich einnehmen zu müssen.

Inzwischen habe ich seit längerem keine Beschwerden mehr.

Allerdings habe ich ein Asthmaspray und werde es auch nicht wegwerfen. Das empfehle ich Dir auch, das gibt Sicherheit und wirkt in jedem Fall, wogegen die richtigen Globuli nicht immer erreichbar sind und herumexperimentieren möchte bei einem richtigen Anfall wohl niemand.

Wenn Du noch etwas wissen möchtest, frag nach!

_~demmolzant_


Das gibts ja nicht. Ich halte das Unterdrücken der Symptome bei einem krassen Bronchienspasmus für keine schlechte Idee. Die Konsequenz, wenn du nicht aufpasst, ist ersticken.

Zusätzlich muss bedacht werden, dass auch bei leichten Asthmatikern Kontakt mit diversen Stoffen zu einem starken Anfall führen kann. Aspirin zum Beispiel.

Wenn du dir da nen paar Globuli reinpfeifst, wirst du auch nicht besser atmen können.

Hol dir nen neues Spray!!!!!!!!

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