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Krank durch Homöopathie?

R(i-xEla


Hallo Sofia, schau mal in deinen Postkorb *:)

LBittleO=nxe30


Hallo Nils, ich weiß ja nicht ob Du hier überhaupt nochmal reinschaust. Nachdem es hier ja eigentlich garnicht mehr über das konkrete Problem von dir ging, sondern es mal wieder ein Grundsatzgerangel über die Wirksamkeit von Homöopathie ging.

Jedenfalls glaube ich nicht, dass Deine Symptome von den Mittelgaben kommen. Es klingt eher nach einer Infektion. Irgendjemand hatte das hier auch schon geschreiben. Z.B. EBV. Lass Dich doch einfach mal durchchecken und mach Dich nicht verrückt.

Es ist nicht unüblich so zu verfahren, wie es Dein HP gemacht hat.

Alles Gute.

KNun{terbuSnte


Hi, ichichich:

Eine Geschichte zum Nachdenken:

Vor über 3 Jahren wurden von meiner Tochter 2 MaineCoon-Kätzchen erworben (Alter etwa 6 Wochen von einer Züchterin). Dann trat nach zwei Tagen bei einer der Katzen ein richtiger Kratzzwang auf, das Tierchen hatte nach 1 Tag das Fell total abgerissen und die untere Haut blutete. Die Nacht war unruhig, am Tag schlief das Tierchen auch nicht. Da die Züchterin in Urlaub war, konnten wir nur einen Tierarzt anrufen, der Weihnachten aber auch nicht sehr einsatzbereit war und telefonisch ein Pülverchen empfahl.

Der Anruf bei einer Tier-Heilpraktikerin hatte mehr Erfolg. Sie schaute sich das Verhalten der kleinen Katze an, bat um einige Stunden Zeit und brachte dann 2 Globuli, die sie hergestellt hatte. Eines gab sie dem Kätzchen sofort, und zur großen Überraschung aller Anwesenden wurde die Katze in wenigen Minuten ruhig und wandte sich ihrem Futter zu.

Fortan gab es nie wieder einen Kratzanfall, die Haut heilte innerhalb von 48 Stunden total ab, das Fell war nach etwa 3 Wochen wieder nachgewachsen.

Hier spielt eindeutig weder ein Placebo-Effekt noch Einbildung eine Rolle. Ganz offenbar war es die richtige Potenzierung des richtigen Mittels, das einen solchen Heilerfolg brachte.

Wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, würde ich es nicht glauben.

Hieran erinnerte ich mich, als ich wegen eines Fersensporns vor 2 1/2 Jahren nicht mehr laufen konnte. Der Orthopäde zeigte mir das Röntgenbild und meinte, dass man mit einem solch riesigen Fersensporn viel Geduld haben müsse. Schmerzmittel und eine Ferseneinlage sollten Linderung schaffen. Half aber nichts.

Ich holte mir dann Hekla Lava D 6 Globuli, nahm das 1 x, drei Tage später Hekla Lava 200 auch nur 1 Kügelchen, und dann war alles ausgestanden. Ich habe bis heute nichts mehr vom Fersensporn gemerkt, obwohl man ihn immer noch tasten kann. Aber er schmerzt nicht mehr.

Wenn man das richtige homöopatische Mittel einsetzt, kann die Heilung recht rasch geschehen.

N'ils6x8


Danke an alle die konstruktiv geantwortet haben.

Und an alle, die diesen Thread dazu benutzen über Wirksamkeit oder Unwirksamkeit der Homöopathie zu diskutieren: schämt Euch. Da suche ich Hilfe und dann wird herumgelabert und klug-gesch... ohne Ende. Was soll mir das helfen?

Ich werde diesen Thread nicht mehr weiter verfolgen.

Nils.

T@iXgerx76


Lieber Nils,

falls Du doch noch einmal in dieses Forum schaust, würde ich mich sehr freuen, wenn ich mit Dir in Kontakt treten könnte. Durchlebe eine ähnlich schlimme Situation durch Überdosierung bzw. viel zu ofte Gabe eines Mittels und habe bisher noch keine Hilfe finden können.

Ganz liebe Grüsse

F&ra>nca


Der Behandler ist nicht OK. Schon die Tatsache daß er bei Verschlimmerung oder Neuauftreten von Symptomen "mehr einnehmen" sagt ist falsch. Man macht da in jedem Fall eine Pause.

RpenJa62


Mich würde interessieren, was aus Nils geworden ist.

Ich möchte ausdrücklich widersprechen, dass Homöopathie reiner Placeboeffekt ist, habe nämlich das gleiche erlebt wie Nils und hatte ganz starke Überreaktionen von homöopathischen Hochpotenzen, dass ich mich davon regelrecht krank fühlte, wobei der damalige Heilpraktiker immer wieder neue Mittel versuchte und sich nicht sicher war, bis ich aufgehört habe und nichts mehr davon genommen habe.

Daxi Reich

bzernFije-a7x4


Der Beitrag ist zwar schon Uralt, aber was auch jeder wissen sollte homöopathische Arzneimittel werden nicht auf Nebenwirkungen hin überprüft. Das Zulassungsverfahren wie "normale" Arzneimittel müssen homöopathische Arzneimittel nicht haben. d.h. würde ein homöopathische Arzneimittel Nebenwirkungen haben so würde man dies gar nicht wissen.

Bin keinenfalls ein Gegner von Placebobehandlungen, aber nur dann wenn man sich wirklich sicher ist, dass die Behandlung keine Nebenwirkung hat. Bei stark verdünnten Giften bin ich mir da nicht so sicher.

Im übrigen könnte auch der Noncebo-Effekt (Gegenteil von Placebo) gewirkt haben, durch die Einnahme von Medikamenten könnte ich mich krank fühlen und dadurch noch kränker werden.

t9h?illo-wal4lixe


Homöopathie hilft. Es gibt eine sogenannte Erstverschlimmerung. Aber bei der Latte an Kügelchen, die du genommen hast, bin ich nicht so sicher, warum du so viele verschiedene Kügelchen nimmst. Ein erfahrener Homöopath würde das nicht machen. Ich halte Homöopathie nicht so sehr für Unerfahrene geeignet. Das Repertorisieren muss schon stimmen. Wende dich an einen guten Homöopathen, dann wirst du auch andere Erfahrungen machen.

s?ir.sfpadmalot


Homöopathie hilft genau so viel wie ein x-beliebiges Placebo. Es handelt sich um Pseudomedizin.

Wenn das Zuckerkügelchen doch nicht die erwünschte, eingebildete Wirkung hat, nenn der Homöopath das dann eben "Erstverschlimmerung". Was ein kritisch denkender Mensch als bloße Wirkungslosigkeit erkennen würde, baut der Homöopath in sein Glaubensgebäude als integralen Bestandteil ein. Nüchtern betrachtet ist es nichts weiter, als ein sich-selbst-in-die-Tasche-Lügen. Die "Erstverschlimmerung" dauert dann eben so lange, wie der die Selbstheilungskräfte brauchen, den Körper wieder gesund zu machen – oder bis der Patient tot ist.

JHuli_anixa


Ich kann mir schon vorstellen, daß man durch Homöopathie krank werden kann.

... weil man nämlich statt zum richtigen Arzt lieber zu seinem Quacksalber geht und die Krankheit sich so chronifizieren und verschlimmern kann.

:-p

G7oldeneWintXexr


@ Kunterbunte

Ich habe auch so eine Geschichte. Meine Katze hatte ständig Bindehautentzündungen und daher imme rein tränendes, triefendes Matschauge. Wir bekamen ständig antibiotische Tropfen. 4-5 Mal am Tag musste wir tropfen über eine Woche lang. Es ging immer weg, kam aber nach spätestens 4 Wochen immer wieder (6-8 mal dieselbe Prozedur). Wir dachten uns, dass es ja nicht sein kann informierten uns mal im Internet. Dort empfahl man uns Euphrasia Augentropfen. Einmal am Tag tropfen und das über 4 oder 5? Tage. Es wurde sehr schnell besser und ist bis zum heutigen Tag nicht mehr wiedergekommen.

Und auch hier ist kein Placeboeffekt möglich.

Nwu>r'arihyxon


Hauptsache was geschrieben :|N Auch bei Tieren gibt es einen Placeboeffekt. Aber warum 30 Sekunden googlen, wenn man auch einfach sein Unwissen verbreiten kann. So ein Schmus. Manche Tiere können mir nur von Herzen Leid tun. Diesmal war es "nur" eine kleine Sache. Ich hoffe bei einer schwerwiegenden Erkrankung deines Tieres holst du dir kompetente Hilfe. %-|

Gtar+opu78


Das hohe Potenzen in der Homöpathie pures Gift sein sollen, ist mir allerdings völlig neu! Mittelchen die so stark verdünnt werden, dass man sogar im Labor nichts mehr davon nachweisen kann, ist für mich sehr suspekt.

Für mich ist die ganze Sache wie ein Placebo: Glaube ich daran, dann hilft es auch!

Das viele Geld, dass der "Thread-Öffner" zum Heilpraktiker geschleppt hat, dass hätte er auch sparen können.

bQernite-a7x4


Was ich nicht verstehe ist, dass Placeboeffekte immer so negativ gesehen werden. Das Placebos helfen, ist wissenschftlich bewiesen.

Durch Zuwendung...Fürsorglichkeitsgefühle werden im Körper Botenstoffe ausgeschüttet die sich positiv auf das Immunsystem auswirken (Im umgekehrten Fall, im Stress, werden wiederum andere Botenstoffe ausgeschüttet die negativ auf das Immunsystem wirken)

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