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Krank durch Homöopathie?

AMleoxnor


bernie, ich sehe das Problem eher da drin das dadurch möglicherweise eine bessere Behandlung "verschleppt" wird.

G_lauubIchNQicPhxt


Was ich nicht verstehe ist, dass Placeboeffekte immer so negativ gesehen werden. Das Placebos helfen, ist wissenschftlich bewiesen.

Am Placeboeffekt ist bestimmt nichts Negatives – nur gibt es den bei jedem Arzneimittel gleichermassen und eben nicht nur bei homöopatischen Globuli.

Wenn man so will ist der Placeboeffekt das absolute Minimum, was man von jedem Mittel erwarten darf.

Eine Medizin, die nur den Placeboeffekt liefern kann ist also eigentlich am unteren Ende der "Leistungskala" – denn noch weniger geht eigentlich nicht mehr.

Zu Hahnemanns Zeiten mag Placebomedizin sogar ein Fortschritt gewesen sein, denn die meisten der damals gebräuchlichen Therapien (Aderlässe und Co) hatte tatsächlich noch weniger Wirkung als ein Placebo – sie haben den Patienten nämlich in fast allen Fällen sogar noch zusätzlich geschadet.

Im Vergleich dazu war Homöopathie damals ein echter Fortschritt – denn Hahnemanns Zuckerpillen haben ja zumindest nicht geschadet – ganz im Gegensatz zu dem was die Allopathen seinerzeit so zusammenrührten.

Nur sind aber seit Hahnemann 200 Jahre verstrichen, von denen sich in den ersten 100 Jahren (trotz Verfügbarkeit der Homöopathie) praktisch nichts an der Lebenserwartung oder der Behandelbarkeit von Krankheiten getan hat.

Syphilis war schon 100 Jahre vor Hahnemann weit verbreitet und 100 Jahre nach Hahnemann immer noch – trotz homöopathischer Globuli und Co.

Erst 100 Jahre nach "Erfindung" der Homöopathie gab es deutliche Fortschritte bei der Lebenserwartung – in diese Zeit fiel dann auch "rein zufällig" die Entwicklung von Antibiotika und vieler Impfstoffe (zu Hahnemanns Zeiten gab es nur einen relativ schlecht wirksamen Pockenimpfstoff von dem Hahnemann aber recht angetan war – während viele heutige Homöopathen ja eher nicht zu Impfanhängern gehören)

Lange Rede kurzer Sinn – warum soll man sich bei ernsten Erkrankungen mit dem Placeboeffekt begnügen, wenn es Arzneimittel gibt die zusätzlich zum Placeboffekt noch eine darüber hinausgehende Wirkung haben?

Den "kostenlosen" Placeboeffekt nimmt jedes Heilverfahren mit – aber wirksame Medizin sollte schon etwas mehr bieten.

Zumal der Placeboeffekt alles andere als zuverlässig ist und oft genug eben auch alles andere als ausreichend.

Ein genetisch bedingte Diabetes kann man z.B. nicht mit dem Placeboeffekt behandeln – bzw. wenn man es versucht stirbt der Patient wesentlich früher als bei einer Behandlung mit Insulin.

Eine Syphilis wird man normalerweise auch nicht Placebos los – mit Penicillin aber in fast allen Fällen.

Durch Zuwendung...Fürsorglichkeitsgefühle werden im Körper Botenstoffe ausgeschüttet die sich positiv auf das Immunsystem auswirken (Im umgekehrten Fall, im Stress, werden wiederum andere Botenstoffe ausgeschüttet die negativ auf das Immunsystem wirken)

Zuwendung ist sicher was sinnvolles – aber nur mit Zuwendung (auch wenn zusätzlich noch Globuli verabreicht werden) sieht es zB mit der Restlebenserwartung von AIDS-Kranken kaum besser aus, als ohne jede Behandlung.

Die "Schulmedizin" kann da inzwischen weit mehr bieten.

Sie kann zwar AIDS (noch) nicht heilen aber immerhin bei rechtzeitiger Behandlung die Lebenserwartung Betroffener schon fast wieder auf den Durchschnittswert bringen.

Klar hat so eine Therapie auch Nebenwirkungen, aber die meisten Betroffenen nehmen die gernen in Kauf, wenn sie dadurch am Leben bleiben.

Ach ja – und die Schulmedizin konnte immerhin auch die Übertragungswege von AIDS aufdecken und Testverfahren zum Nachweis entwickeln – das heilt zwar keine Erkrankten aber reduziert immerhin die Zahl der Neuerkrankungen drastisch.

Mit einer Pseudo-Medizinlehre wie Homöopathie hätten man das wohl nie herausgefunden – Homöopathie hat ja in den letzten 200 Jahren rein gar nichts herausgefunden, was einer objektiven Überprüfung standgehalten hätte.

Nullkommanix...

Statt Erkenntnissen gibt es dafür Überzeugungen – so zB. die "Homöopathen ohne Grenzen", überzeugt sie könnten AIDS mit Homöopathie behandeln und rühren dafür dann auch munter die Spendentrommel.

Irgendwelche Hinweise darauf, dass das den Betroffenen tatsächlich hilft sind natürlich Fehlanzeige..

[[http://psiram.com/ge/index.php/Hom%C3%B6opathen_ohne_Grenzen]]

Die Spendengelder für deren Reisen und Zuckerpillen könnte man wohl besser in Medizin investieren, deren Wirksamkeit weit besser belegt ist....

GZlaubIch-Nxicht


bernie, ich sehe das Problem eher da drin das dadurch möglicherweise eine bessere Behandlung "verschleppt" wird.

Die hier geschildeterten Patienten würden das sicher ähnlich sehen – nur können die leider dazu nicht mehr posten,

Im Jenseits gibt es halt noch kein Internet.

[[http://whatstheharm.net/homeopathy.html]]

b~errnie-xa74


Hallo Leute,

entschudligt, dass ich mich erst jetzt wieder melde, hab ganz übersehen, dass es hier weitergegangen ist.

Danke für eure Beiträge. Ich denke grundsätzlich muss man 2 Dinge unterscheiden, eine Behadlungsmethode und Menschen die diese Behandlungsmethode falsch einsetzten. Wenn Menschen eine Behandlungsmethode falsch einsetzten, bedeutet dies nicht dass die Behamdlungsmethode selbst für immer und ewig falsch sein muss.

@ GlaubIchNicht,

danke für deinen Link.

Auch ich hab nen Link:

[[http://www.sueddeutsche.de/wissen/nebenwirkungen-von-arzneien-tod-aus-der-pillendose-1.623012]]

in Deutschland sterben dem Bericht zur Folge 16.000 - 58.000 Menschen an Arzneimittelnebenwirkungen.

Soll ich jetzt sagen, die Schulmedizin wäre schlecht, Nein das ist nicht so. Aber es gibt Menschen die diese Mittelchen falsch einesetzten. (Warum auch immer das so ist)

Ich geb euch recht, Placebos haben Grenzen. In vielen Fallen kann man sie nicht als "Alternative" ansehen. Es ist einfach notwndig diese Grenzen mal klar herauszuarbeiten.

Dazu kommt noch, dass Patienten total unterschidelich auf Placebobehandlungen reagieren (sog. Placeboresponder) Und ..... auch das ist wissenschaftlich nachgewiesen ..... emotionale "Rituale" können den Placeboeffekt verstärken.

Nun stellt sich halt die ethische Frage: Darf ich einen Patienten anlügen, um die Placebowirkung zu verstärken. Ich bin froh, dass ich nicht gezwungen werde diese Frage zu beantworten.

Was ich halt auch noch anmerken möchte: Placebos stehen halt im Verhältniss Wirkung / Nebenwirkung (und auch zu Kosten) verdammt gut da.

Sie sind nur (wenn man es wirklich ordentlich macht, was hier offenkundlich nicht der Fall war) wesentlich schwieriger einzusetzten.

GYlaubEIchNicxht


Ich denke grundsätzlich muss man 2 Dinge unterscheiden, eine Behadlungsmethode und Menschen die diese Behandlungsmethode falsch einsetzten. Wenn Menschen eine Behandlungsmethode falsch einsetzten, bedeutet dies nicht dass die Behamdlungsmethode selbst für immer und ewig falsch sein muss.

Richtig – nur wird aus einem unwirksamen Arzneimittel auch bei noch so gutem Einsatz kein wirksames.

Wer Syphilis mit Wasser oder Zuckerpillen behandelt wird nun mal höchst selten Erfolge erzielen – egal wie gut er als Therapeut ist.

in Deutschland sterben dem Bericht zur Folge 16.000 – 58.000 Menschen an Arzneimittelnebenwirkungen.

Nö. In dem Bericht heißt es:

Sind es 16.000 Tote jedes Jahr oder doch eher 58.000? Wie viele Menschen in Deutschland durch falsch dosierte Arzneimittel oder unerkannte Wechselwirkungen der Medikamente Schaden erleiden, kann niemand sagen.

Das ist also bestenfalls eine Schätzung – und letztlich müßte man auch noch die Fälle herausrechnen, bei denen des ohne die Medikamente durch die jeweilige Erkrankung zu noch größeren Schäden gekommen wäre.

(ein AIDS-Kranker der mit HAART therapiert wird bekommt viele Nebenwirkungen zu spüren – ohne HAART wäre er aber viel früher gestorben. In so einem Fall kann man dann doch selbst eine tödliche Nebenwirkung nicht als Argument gegen ein Arzneimittel anführen, wenn der Patient ohne dieses Mittel viel früher gestorben wäre...)

Was ich halt auch noch anmerken möchte: Placebos stehen halt im Verhältniss Wirkung / Nebenwirkung (und auch zu Kosten) verdammt gut da.

Auch "regemässiges Einatmen" steht nach diesen Kriterien verdammt gut da.

Wirkung: Man versorgt seinen Körper mit lebensnotwendigen Sauerstoff.

Unerwünschte Nebenwirkungen: Sind praktisch nicht bekannt.

Kosten für Einatmen: Unschlagbar günstig

Trotzdem taugt es weder zur Behandlung von Scharlach noch zur Behandlung von Diabetes noch zur Behandlung von....

Die Kosten können noch so gering und die Nebenwirkungen noch so wenig – solange es mit der Wirkung für eine Heilung oder zumindest zu einem Aufrechterhaltung des Status quo nicht ausreicht (von Wunderheilungen mal abgesehen) nützt das nicht viel....Dann stirbt man ggf. eben nebenwirkungsarm und kostengünstig – tot ist man trotzdem.

bVernViex-a74


Ich geb dir teilweise wieder vollkommen Recht.

Das mit dem Sauerstoff ist ein gutes Beispiel. Hast du davon zu wenig, brauchst du mehr davon.

Viele werden krank (oder können nicht gesund werden) weil ihr soziales Umfeld nicht o.K. ist. Denn eine gesunde psychische Stabilität hätte den selben Effekt wie Placebos.

Also bekommen Patienten beim Arzt auch Dinge, für die sie "normalerweise" nicht zuständig sind.

Wo ist das Problem, "wenn richtig angewendet".

Nur rumzudiskutieren über AIDS oder Syphilis, das NUR mit Placebos behandelt wird, möcht ich nicht, das macht keinen Sinn, da sind wir uns beide einig.

bSernDie-aw74


Nur eines noch zum "unwirksamen Arzneimittel".

Die richtige Formulierung ist: Die Wirkung geht nicht über den Placeboeffekt hinaus.

Glla?ubIchNxicht


Viele werden krank (oder können nicht gesund werden) weil ihr soziales Umfeld nicht o.K. ist. Denn eine gesunde psychische Stabilität hätte den selben Effekt wie Placebos.

Sorry aber "viele" ist mir in diesem Zusammenhang dann doch ein bisschen arg unscharfe Formulierung.

Reden wir von prozentual vielen – oder von absolut vielen?

Ist es nicht so, dass nicht nur viele sondern die meisten derer, die die nicht gesund werden "können" an chronischen Krankheiten wie Rheuma, Diabetes, Alzheimer oder Parkinson leiden?

Und ist es nicht so, das man die genannten Krankheiten auch im besten sozialen Umfeld bekommen kann und umgekehrt das beste soziale Umfeld auch höchst selten zu einer Heilung eben jener Krankheiten führt?

Bei "vielen" Krankheiten ist das soziale Umfeld auch praktisch fast egal – Masern bekamen in der Vorimpfära fast alle, ob arm oder reich, ob glücklich oder traurig.

Heute trifft es bei uns auffällig oft Waldorfschüler und deren Umwelt – was zwar tatsächlich an derem sozialem Umfeld liegt – aber eben daran das dieses soziale Umfeld überdurchschnittlich häufig die Impfung gegen Masern ablehnt....

"Viele" ist einfach ein bisschen arg dehnbar um daraus irgendwelche Schlussfolgerungen zu ziehen – auch wenn ich mir schon denken kann wie die Argumentation weitergehen könnte – etwa in der Art:

Wenn "viele" Krankheiten durch das soziale Umfeld verursacht oder die Heilung vieler Erkrankungen durch das soziale Umfeld verhindert würde, dann könnte doch in "vielen" Fällen möglicherweise auch eine Alternativheilmethode per Placeboeffekt "viele" Kranke heilen....

Das das soziale Umfeld eine Rolle spielt ist der Schulmedizin übrigens keineswegs entgangen – die Psychosomatik (übrigens Pflichtfach für jeden Medizinstudenten) beschäftigt sich damit intensiv.

Homöopathen beschäftigen sich stattdessen meist mit der Frage, wie man möglichst genau so verfährt wie Hahnemann es vor 200 Jahren für seine homöopathische Lehre ausgedacht hat – ohne zu hinterfragen, ob das auch stimmt...

Nur rumzudiskutieren über AIDS oder Syphilis, das NUR mit Placebos behandelt wird, möcht ich nicht, das macht keinen Sinn, da sind wir uns beide einig.

Schön das wir uns da einig sind – "viele" Homöopathen sehen das leider nicht immer so klar.

Z.B. vermisse ich ehrlich gesagt doch die entsprechenden Pressemitteilungen der homöopathischen Dachverbände (DZvhÄ,VKHD,BKHD und wie sie alle heißen) wenn "Homöopathen ohne Grenzen" genau das tun – nämlich in Afrika Menschen nur mit Placebos zu behandeln.

(solange Globuli keine von Zuckerpillen unterscheidbare Wirkung haben zähle ich die zu den Placebos)

So eine Aktion macht nämlich keinen Sinn sondern verschwendet Spendengelder, die man wesentlich sinnvoller nutzten könnte.

Trotzdem gab es von Seiten der Homöopathie praktisch keine öffentliche Kritik an dieser sinnlosen Aktion der "Homöopathen ohne Grenzen".

tXuff!armxi


Die "Schulmedizin" kann da inzwischen weit mehr bieten.

in vielen bereich leider nicht. es ist ja kein geheimnis, das eine vielzahl von krankheiten psychosomatischen ursprungs sind – hier bekämpft die schulmedizin lediglich die symptome, mehr auch nicht.

bMernuie-Ja74


Naja was willstn konkret kritisieren........offensichtlich haben diese armen Menschen in Afrika nur die Wahl zwischen keiner Behandlung und der homöopathischen Behandlung. d.h. sie können nur aus diesen zwei Entscheidungszweigen wählen; die schulmedizinische Behandlung steht bei ihnen nicht zur Option, weil sie niemand finanzieren möchte.

Bitte klär mich auf, wenn es anders sein sollte.

"Viele" ist ein zweistelliger %-Bereich bei praktischen Ärzten.

Und ja, statt homöopathische Mittel könnte man auch Zuckerkügelchen verwenden, mit der selben Geschichte dahinter, hätte die selbe Wirkung. Nur müsste man die Menschen (noch) mehr anlügen.

Und ich begrüße es sehr, wenn Psychosomatik inkl. den "soft skills" bei Ärzten in der Schulmedizin Einzug bekommt. Nimmt den schwarzen Schäfchen im Beiech der Alternativmedizin den Wind aus den Segeln.

thuffarxmi


offensichtlich haben diese armen Menschen in Afrika nur die Wahl zwischen keiner Behandlung und der homöopathischen Behandlung.

dachte wir reden hier über unsere breitenkreise – davon abgesehen, steht man ja nicht vor der wahl: entweder das eine oder das andere. es geht ja durchaus beides – je nach der diagnose halt auch! ;-)

tUuffa#rmxi


wenn ich ein gebrochenes bein habe, wird mir kein kügelchen helfen, sondern halt ein simpler gips – als pazient muss man halt schon auch mündig sein u. abwägen, wann eine schulmedizinische behandlungen indiziert ist.

ich selbst habe mit der homöopathie bislang noch keine wirklichen erfolge feiern können, hat bei mir also bislang auch keinen plazeboeffekt gehabt. der schulmedizin stehe ich aber dennoch insofern kritisch gegenüber, als dass ich nicht wegen jedem zipperlein ein hartes antibiotikum einwerfe! viele sind ja förmlich schulmedizin-gläubig und hinterfragen auch nicht die tägliche pillen-einnahme, ganz so als wären es eben bonbons (anders als bei der homöoptahie sind sie es aber eben nicht!) ;-D

b4erniex-a7x4


Danke für deinen Einwand, kann das auch nur unterstützen, wenn man die Wahl hat, kann man natürlich auch zu BEIDEM greifen. Man sollte nicht eine Möglichkeit auslassen, wenn irgendwas zusätzlich (Nebenwirkungsfrei + fast kostenneutral) hilft, ohne dabei falsche Wunder zu versprechen

ArlReonoxr


der schulmedizin stehe ich aber dennoch insofern kritisch gegenüber, als dass ich nicht wegen jedem zipperlein ein hartes antibiotikum einwerfe!

Habe letztens noch in einem Blog gelesen wo sich jemand kritisch drüber äußerte kleinen Kindern für jede Beule Homöopathika reinzuschmeißen ... weil man denen so antrainiert das man immer was nimmt wenn was ist

b er@nie-ax74


Danke Aleonor, man muss alt den Leuten mal klar machen, dass oft "guter Zuspruch" vollkommen ausreichend sein kann.

Ich kenn nur ein paar Ärzte auch...die in solchen Fällen richtig handeln.....die verlieren ihre Patienten, weil die halt meinen, ein Arzt der nix tut, ist ein schlechter Arzt.

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