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Kraft der Gedanken

B/lbumexhh hat die Diskussion gestartet


Hallo,

mich würde mal interessieren wie ihr so das Thema betrachtet. Richtig ist (finde ich jedenfalls), dass viele Erkrankungen (wenn nicht sogar alle) aufgrund von Psychischen Konflikten oder Situationen entstehen können. Der Körper reagiert halt auf die Gedanken.

Die Alternativ-Medizin befasst sich ja sehr mit dem Thema.

Ich bin nun schon sehr lange "Krank", war bei mehreren Ärzten und Heilpraktikern, aber wirklich helfen konnte man mir nicht. Nicht falsch verstehen, ich lege sehr viel Wert auf die Alternativmedizin auch wenn man mir bisher noch nicht weiterhelfen konnte.

Mein Freund sagt mir immer ich muss vielleicht meine Einstellungen bzw. Denkweisen ändern.

Habt Ihr vielleicht sowas ähnliches oder anders erlebt? Was meint Ihr über das Thema?

Antworten
Mgollie@nchxen


Ich habe eine Hautkrankheit (Rosazea), die meine Psychotherapeutin als "Streßkrankheit" bezeichnet hat. Also muss es wohl zusammenhängen. Außerdem entzünden sich bei viel Streß meine Augen bis hin zur Hornhautentzündung innerhalb weniger Stunden. Wer da sagt, das ist Zufall, übersieht irgendwas...

Herzstolpern hab ich auch. Und Schlafstörungen.

Ich denk jetzt zwar nicht, dass mein psychisches Befinden meine Krankheiten auslöst, aber ganz sicher beeinflusst es den Verlauf und die Ausprägung.

Dass man Krankheiten mit mentaler Stärke in den Griff bekommen oder zumindest mildern und verlangsamen kann, sehe ich an einer Kollegin, die Morbus Bechterew hat. Die ist psychisch unheimlich stabil (*bewunder*) und ihre Krankheit noch lange nicht so weit fortgeschritten, wie sie laut Ärzten sein sollte. Sie lebt praktisch normal, macht auch Sport etc. und ist wild entschlossen, sich von der Krankheit nicht unterkriegen zu lassen. Zwar geht es jetzt so allmählich voran bei ihr (Schmerzen in manchen Gelenken etc.), aber wenn es nach der Prognose ihrer Ärzte ginge, müsste sie schon seit ein paar Jahren im Rollstuhl sitzen.

Da bin ich fest der Meinung, die hat selbst einen großen Anteil an ihrer momentanen körperlichen Stabilität.

Welche Krankheiten hast Du denn, wenn ich fragen darf? Und hast Du psychische Probleme (weil Dein Freund sagt, Du sollst Deine Einstellungen ändern)?

B/l:umehxh


Wirklich Krank bin ich nicht.

Ich hatte vor ein paar Jahren ein schweren Unfall und es heilt eine Verletzung einfach nicht, obwohl sie hätte längst verheilt sein müssen. Niemand weiß wieso das so ist.

Naja ich glaube ich habe keine wirklichen psychischen Probleme. So das übliche.. bin unzufrieden mit mir und meinem Leben, naja eher mit mir ;-D.

Wie gehst du mit deiner Krankheit um? Hat sie dich und dein Verhalten verändert? Denkst du anders?

N1adjaYleixn


Nichts ist stärker als die Kraft der Gedanken! Wir sind alle ein Resultat unserer Gedanken. Ich bin mir dessen sicher und habe diesbezüglich schon viele Erfahrungen am eigenen Leib gemacht.

Wenn jemand krank ist, dann ist es oft nicht leicht, die gedankliche Ursache zu finden, denn der Mensch ist sehr komplex. Bei Krebs zB richtet sich die Zelle gegen den eigenen Körper, weil sie jahrelang gedanklich darauf trainiert wurde. Rüdiger Dahlke ist ein Spezialist in solchen Fragen.

Ich war noch nie richtig krank, und es ist für mich natürlich leicht, zu klugscheissern. Trotzdem habe ich durch Psychohygiene schon viele Krankheitsbilder in den Griff bekommen. Unter anderem zB Heuschnupfen, Stauballergie, Rückenschmerzen.

Blumehh, wenn du magst, dann erzähl hier deine Krankheitsgeschichte und - wenn du dich darauf einlässt - verspreche ich dir Besserung.

Wenn du sofort anfangen willst, dann richte deine Aufmerksamkeit auf das, was sein soll. Male dir in Gedanken (Fotoqualität) aus, wie es ist, gesund zu sein. Ueberlege dir, was du dann alles machst, fühle dich gesund! Du kommst dahin, wo deine Aufmerksamkeit ist. Wenn du durch die Krankheit Schmerzen hast, dann denke nie mehr als 2 oder 3 Sekunden an die Schmerzen. Denke dir: "Ideal wäre es, wenn ich schmerzfrei und gesund bin".

Alles Liebe

Von Herzen

Nadja

M(ol/lie.nchen


Unzufrieden mit mir bin ich auch, aber das geht schon weit übers normale Maß hinaus, glaube ich.

Also, die Krankheit als Krankheit zu behandeln, habe ich aufgegeben, weil nichts hilft bzw. kein Arzt etwas weiß, das helfen könnte. Die einen verschreiben Salbe, die alles verschlimmert, die anderen (Augenärzte) sagen, ich sei da "halt empfindlich" und verschreiben bloß Tränenflüssigkeit (die nicht hilft). Ich finde es supermegaoberätzend, dass man nichts tun kann, aber ich versuche, mich damit zu arrangieren...

Ich habe jetzt gerade ganz frisch eine Psychotherapie angefangen und will mal sehen, ob seelische Zufriedenheit auch einen günstigen Einfluss auf meine Krankheiten hat. Vor allem und am schlimmsten die Schlafstörungen... Die sind ganz sicher psychisch... Und sehr lästig...

Ob die Krankheiten mein Verhalten geändert haben? Na ja, rotes Gesicht und rote Augen schlagen ziemlich auf's Selbstbewusstsein... :-( Und dauernd müde zu sein, weil man nie richtig pennt, ist ja auch nicht grad energiefördernd. Das kann einem schon Kraft nehmen... wo ich doch eh nicht so viel davon hab.

B+lumGehxh


Danke.

Von Rüdiger Dahlke hab ich schon was gelesen und fand es sehr interessant und hilfreich. Aber ich weiß einfach nicht wo ich ansetzten soll mit einer Veränderung.

Dein Tip mit dem Ausmalen der Gedanken ist wirklich sehr gut, ich werde es aufjedenfall mal ausprobieren.

Zu meiner Krankheitsgeschichte gibt es nicht viel. Ich hatte einen schweren Autounfall wo ich mir untere anderem das Bein gebrochen habe. Dieser Bruch (so banal es klingt) heilt einfach nicht. ich wurde nun schon 5 mal diesbezüglich operiert. Bisher heilt der Bruch wohl nicht, nächste Untersuchung ist übernächste Woche und ich mache mich zur Zeit total verrückt.

Ich war (weil ich bis vor kurzem nicht laufen konnte) Krankgeschrieben. Es fing auch alles an gut zu laufen. Nun habe ich mit dem Arbeiten wieder angefangen und es geht total Berg ab. Was mir natürlich bezüglich der Untersuchung sorgen macht.

BDlumxehh


@ Mollienchen

Nein ich meine hast Du mal versucht dein Leben zu ändern, in der Hoffnung, dass die Krankheit sich dann bessert?

Ich habe von einem Mann gehört, der hatte Jahres lang schweres Asthma... das wurde immer und immer schlimmer. Irgendwann hat ihm mal jemand gesagt, das kommt daher, dass seine Freundin ihn so ein engt. Er hat sich dann von seiner damaligen Freundin getrennt und innerhalb von 4 Monaten war das Asthma vollständig verschwunden.

M'ollhienxchen


@ Blumehh

Ach so meinst Du das. Na ja, ich habe bisher noch nicht versucht, mein Leben zu ändern, weil es noch nicht so lange her ist, dass ich festgestellt habe, warum es mir eigentlich (psychisch) so schlecht geht. Inzwischen weiß ich: Depressionen, Minderwertigkeitskomplexe, Ängste.

Wo die wiederum herkommen, ahne ich, weiß es aber nicht auf den Punkt gebracht.

Ich fange jetzt, wie gesagt, eine Psychotherapie an. Das ist mein allererster Schritt überhaupt in diese Richtung. Dann werde ich sehen, ob es mir körperlich auch weiterhilft. Hoffentlich... *bittebittebitte*

Hattest Du noch mehr Brüche und sind die denn geheilt? Hast Du vorher im Leben auch schonmal Knochenbrüche gehabt und wenn ja, wie war es da?

Bllum-ehh


Ich hatte noch mehr Brüche, die sind aber verheilt. Hatte mir bis dahin noch nie etwas gebrochen oder mich ernsthaft verletzt.

Bolumaexhh


Ich finde es ganz toll, dass du Dich für die Therapie entschieden hast. Hast Du dich von selbst dazu entschieden, oder hat es Dir jemand geraten?

MMollyienchxen


@ Blumehh

Hast Du dich von selbst dazu entschieden, oder hat es Dir jemand geraten?

Sowohl als auch, würde ich sagen...

Ich habe einen Kumpel, der auch psychische Probleme hat, den habe ich bis dato immer vollgejammert. Er erzählte mir, dass er auch schon eine Therapie hinter sich gebracht hat und brachte mich auf die Idee, es auch zu versuchen.

Lange hab ich mich noch innerlich dagegen gewehrt - denn vor lauter Ängsten hatte ich auch Angst vor einer Therapie - aber irgendwann kam ich an einen Punkt, wo ich dachte: "Hier komme ich allein einfach nicht weiter."

Deshalb habe ich mich - zwar angespornt, aber letztlich aus freien Stücken - dazu entschlossen. Mal sehen, was es bringt. Hatte bisher erst eine "Sitzung"... Und habe auch irgendwie immer noch Angst... Aber ich muß es einfach versuchen. :)z

BGlxume`hh


Ich ziehe den Hut vor Dir. Finde deinen Entschluss ganz toll.

"Wo die wiederum herkommen, ahne ich, weiß es aber nicht auf den Punkt gebracht. " Du hast das geschrieben.

In wie weit bist du bereit, dein Leben dann zu ändern? Wenn du den Punkt weißt?

MTolline^nchxen


Ääääähm....

Das kann ich wohl erst sagen, wenn ich weiß, ob es wirklich der Punkt ist.

Wenn es aber der ist, den ich ahne, dann liegt der in der Vergangenheit und ich kann ihn nicht mehr ändern, sondern nur noch mein zukünftiges Verhalten, d.h. meine Ängste in den Griff kriegen.

Also, ich bilde mir zumindest ein, ich habe nicht "den falschen Partner", "den falschen Job" oder so etwas, sondern in mir drin liegt etwas schief, das mir selbst im Weg steht bei egal was ich mache und bei egal mit wem ich zusammen wäre und welchen Job ich hätte. %-|

BYellwaSbwan-Cuxllen


ich empfehle zu diesem thema´´thre secret-das buch´´

MdolliNencxhen


Meinst Du dies?

Secret-Das-Geheimnis-Arkana

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