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Warum sind die Ärzte in Bezug auf Krebs so engstirnig?

sRchnecke@1985


@ Brandmarke

:)^

Genau so ist es...

@ Anck

Ihre Ärztin hat auch gesagt, dass die Chemo auf sie abgestimmt ist, aber als ich fragte wann man mal eine Kontrolle macht, um zu sehen wie gut die Chemo wirkt, kam als Antwort: Erst nachher in der Nachsorge. So nach dem Motto: Machen wir mal eine Chemo, mal sehen, vielleicht ist der Krebs weg, vielleicht auch nicht, oder er kommt bald wieder... unter anderem das wird auch bei der Schulmedizin bemängelt.

Das ist normal, dass erst später kontrolliert wird. Immerhin arbeitet die Chemo nicht nur im Moment der Infusion, sondern auch noch Wochen später und daher braucht es auch dementsprechend lange, bis man wirkliche Erfolge nachweisen kann. Das hat nichts mit "experimentellem" Herumgeschludere zu tun, sondern einfach damit, dass eine Chemo nicht ad hoc wirkt.

Steh deiner Mutter bei und verunsichere sie nicht noch weiter. Lila hat schon die Misteltherapie als Begleittherapie genannt, dagegen ist auch nichts einzuwenden. Aber immer in Verbindung mit der Schulmedizin... es hilft einfach nichts anderes.

Lg

M1oeRr9uos1


...also ich kenne auch Frauen, bei denen mit der üblichen Chemotherapie Brustkrebs erfolgreich behandelt wurde.

Ich will aber folgendes zitieren:

Berliner Zeitung (März 2009), Artikel: Krebsmedizin auf hohem Niveau. Noch immer werden viele Krebsarten in Deutschland nicht nach dem neuesten Stand des medizinischen Wissens behandelt. (jetzt ein Zitat) "In unserer Region trifft das auf rund 60% der Patienten mit häufigen Tumorarten zu - wir waren sehr erschrocken, als wir das feststellten", berichtete der Strahlenmediziner Rolf Sauer vom Universitätsklinikum Erlangen gestern vor Journalisten in Berlin.

weiter im Text des Artikels: "auch in anderen Teilen Deutschlands sei die Versorgung von Tumorkranken längst nicht immer optimal, beklagte der Vorsitzende der Deutschen Krebshilfe, Friedrich Carl Janssen. Ein bundesweites Netzwerk von Spitzenzentren der Krebsmedizin soll das ändern..."

Wenn ich eine Diagnose "Krebs" hätte, würde ich zu einem dieser Zentren fahren... Dem normalen Arzt um die Ecke traue ich auch nicht.

Ich schreibe vllt. später noch etwas zu dem jüngsten 12-seitigen SPIEGEL-Artikel, Titel: "Mediziner zweifeln am Nutzen von Gesundheits-Checks". Gerade bei Brustkrebs gibt es Falschdiagnosen und Fälle, wo behandelt wird, was sich von selbst regeneriert hätte... Da ist eine Frau am Thema dran. Prof. Dr. Ingrid Mühlhauser, Universität Hamburg (google).

M}oeruxs1


Mit Scientologen will ich aber auch nichts zu tun haben und bei Krebs kann man sich nicht allein auf Alternativmedizin verlassen.

Brustkrebs ist oft heilbar.

Bei Krebsarten, die als unheilbar gelten, ist es aber die Frage, ob man sich den Torturen der Gesundheitsindustrie aussetzen soll und dann eben elendig lebt die letzte Zeit. Ich habe kaum praktische Erfahrung, aber viel gesehen und gelesen. Manchmal kann man mit einem sehr langsam wachsenden Tumor alt werden.

s'chnat]t6ergusxche


wer krebs mit irgendetwas anderem als der schulmedizin behandeln will, hat das leben des betreffenden auf dem gewissen.

Wer hat das Leben der Krebspatienten auf dem Gewissen, denen die Schulmedizin nicht helfen konnte?

alternativmediziner, die meinen, krebs mit ihren eigenen methoden heilen zu können, sollte man eigentlich anzeigen.

Es steht Dir frei, das zu tun. Für den Betroffenen zählt nicht Dein Pauschalurteil, sondern der persönliche Erfolg.

@ Anck

Ich finde Krebs zu ernst für jegliche Experimente. Die der Schulmedizin genau so wie die der Alternativmedizin. Ich würde nach einem Komplementärmediziner suchen. Einem, der nicht dem Nischendenken unterliegt, daß eine Methode die allein richtige ist. Es geht darum, genau abzuwägen, ob man die Ursache für den Krebs (@Brandmarke: "Zufälle" sind noch nicht erkannte Zusammenhänge!) beseitigen kann, oder bereits die schwereren Geschütze der Schulmedizin aufgefahren werden müssen. Die haben zwar heftige Nebenwirkungen, können aber auch die gewünschte Wirkung hervorrufen. In diesem Fall kann die Komplementätmedizin die negativen Auswirkungen auf den übrigen Organismus begrenzen und den Umgang mit ihnen erleichtern.

Nicht zu vergessen ist auch die Unterstützung für die Angehörigen.

B%ra]ndmarxke


Wer hat das Leben der Krebspatienten auf dem Gewissen, denen die Schulmedizin nicht helfen konnte?

lol das ist wohl eine grundsatzfrage. gott? die evolution? wissenschaftlich betrachtet ist krebs nichts anderes als eine alterserscheinung, die durch zufall (und div. einflussfaktoren) auch früher entstehen kann.

die fehler bei der replikation haben eben deshalb persistiert, weil der mensch eigentlich gar nicht so lange leben sollte. nach der fortpflanzung ist er eben für die evolution nicht mehr relevant. die evolution hat also gegen krebs deshalb nichts getan, weil es nicht notwendig war. also ist wohl die natur schuld.

sbchnaGt^tergtuschxe


lol das ist wohl eine grundsatzfrage. gott? die evolution? wissenschaftlich betrachtet ist krebs nichts anderes als eine alterserscheinung, die durch zufall (und div. einflussfaktoren) auch früher entstehen kann.

Was immer Du auch bist. Ein Arzt bist Du auf keinen Fall. Eher ein [...] Nur leider für meine Begriffe bei diesem Thema völlig fehl am Platze.

s(chnJeck,e19x85


@ Moerus

Ich habe kaum praktische Erfahrung, aber viel gesehen und gelesen. Manchmal kann man mit einem sehr langsam wachsenden Tumor alt werden.

Ich habe aber praktische Erfahrung in der Hinsicht und viele, viele, viele Menschen gesehen und mich mit vielen, vielen, vielen Krebskranken unterhalten. Den Spiegel-Artikel habe ich unter anderem auch gelesen (jawoll, man staune, ich kann lesen).

Wenn DU hingegen genauer gelesen hättest, dann hättest du auch diese Stelle verstanden

Aber immer in Verbindung mit der Schulmedizin... es hilft einfach nichts anderes.

Also nochmal für dich: Gegen alternative / zusätzliche Behandlungen ist nichts einzuwenden, so lange es sich nicht um irgendwelche ominösen Geschäftemachereien handelt und diese Therapien nicht noch zusätzlich der Gesundheit schaden. Und glaube mir, ich hab auch im Bereich Alternativmedizin bei Krebs einen Erfahrungsschatz, der deinen bei Weitem übertreffen wird.

B/rAandm7a3rke


Was immer Du auch bist. Ein Arzt bist Du auf keinen Fall. Eher ein [...] Nur leider für meine Begriffe bei diesem Thema völlig fehl am Platze.

oh, bitte versuch auch mal mit argumenten zu arbeiten, [...]

Jhust qD<o MIt


Großes Thema, weil großes Problem.

Ein Arzt studiert im Schnitt 10 Jahre und sammelt in dieser zeit Unmengen an Wissen. Aber wissen tut er danach doch noch sehr wenig, weil sehr wenig bekannt ist. Und Krebs eine der besterforschten Krankheiten der Welt, ist dadurch leider nicht am besten therapiebar.

M)oeru}s1


schnecke,

warum soll ich dir glauben, wie du mir nahe legst? Das könnte doch das sein, was in dem nagelneuen Zeitungsartikel beklagt wurde (siehe oben), dass nämlich in Deutschland viele Krebskranke nicht nach dem neuesten Stand des medizinischen Wissens behandelt werden.

gSshx55


Liebe/r Anck, bevor ich Dir antworte kurz eine Bemerkung zu Brandmarke:

Du [...] hast Dich mit alternativen Heilmethoden wahrscheinlich noch nie befaßt oder? Ich krieg echt die Krise, wenn Leute [...] Ich habe mich sehr viel mit alternativen Heilwesen beschäftigt, weil ich mich nie nur auf Ärzte verlassen würde, mit der Betonung auf "nur".

Ancke ich gebe Dir voll Recht, [...] Für mich wäre eher entgiften angesagt, die Psyche stabilisieren, das Umfeld reinigen, sprich, Leute, die einem schaden, zu meiden und dann gibt es durchaus alternative Heilweisen, die den Krebs heilen, ohne den Rest des Körper zu vergiften, Ernährung etc.

Apropos Geldmacherei, ich kenn oben genannten Arzt nicht und seine Mittelchen aber was glaubt ihr eigentlich, was die Pharmaindustrie da an Geld macht, das ist einiges und auch so einfach das Rezept: Krebs = Chemotherapie oder Bestrahlung. Auch hilft einfach wegschneiden des Tumors nicht auf Dauer, der wächst ja nicht einfach aus dem Nichts! Das, was dieses Wachstum auslöst hängt wahrscheinlich von vielen Faktoren ab, dazu gehören auch schlechte Ernährung, Stress, Kummer, familiäre Belastung etc.

Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, besorgt euch folgendes Buch von Herrn Hirneise: "Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe"! Das sollte jeder Krebskranke lesen, Herr Hirneise beschreibt alle Therapien, sowohl schulmedizinische als auch alternative Wege, da sind dermaßen interessante Modelle drin, die sollten mal mit Millionen Forschungsgelder unterstützt werden! Ich kann jedem dieses Buch wärmstens empfehlen.

Bitte versteht mich nicht falsch, ich verteufle nicht die Ärzte, aber trotzdem würde ich jedem Onkologen empfehlen, dieses Buch zu lesen und klüger und weiser zu behandeln als mit Chemo und Konsorten.

Liebe/ Ancke, ich weiss nicht, ob ich Dir damit weiterhelfen konnte und natürlich, wie schon mehrfach erwähnt muss Deine Mutter alleine entscheiden, was sie macht, nur wie soll sie entscheiden, wenn sie keine Alternativen weiss! Ich wünsch Dir und Deiner Mutter viel Kraft, was immer unternommen wird.

LG

g,sh5x5


P.S. Nur zur Klarstellung, ich bin mit dem Buchautor weder verwandt noch habe ich sonst irgendwelche Vorteile, ich finde das Buch einfach nur so gut, dass ich es weiter empfehlen wollte.

s3chnecakeV1985


@ Moerus

schnecke,

warum soll ich dir glauben, wie du mir nahe legst? Das könnte doch das sein, was in dem nagelneuen Zeitungsartikel beklagt wurde (siehe oben), dass nämlich in Deutschland viele Krebskranke nicht nach dem neuesten Stand des medizinischen Wissens behandelt werden.

Das habe ich doch nirgends bestritten, oder ??? ?? Ich störe mich allerdings an deinem aggressiven Ton. Und da du selbst auch keine andere / bessere Alternative zu bieten hast als die von mir genannte frage ich mich, was du von mir willst? Ich persönlich kenne kein Kraut oder Pille, die Krebs heilen kann. Man kann den Körper durch alternative Methoden unterstützen, aber heilen kann bisher nur die Schulmedizin.

wFinneQtou-aderW-z|w1ei.txe


Die Wahrheit kann hart sein

aber Brandmarke und Lupititia haben vollkommen Recht!

T6ranqeuillxo


Ist der Weg den die Alternativärzte einschlagen so daneben?

Ich bin davon überzeugt daß auch bei Krebs eine komplementäre Therapie sinnvoll ist, allein schon um die Nebenwirkungen der Chemo usw. abzumildern und die Immun- und Stoffwechselfunktionen anzuregen. Insofern kann man genausogut sagen, wer sich nur mit reiner Symptombehandlung beschäftigt, dessen Weg ist genauso daneben.

Ich finde z.B. das Cellsymbiose-konzept nach Dr. Heinrich Kremer ziemlich plausibel. Und dafür, dass die hier zugrundeliegende Grundlagenforschung von Prof. Otto Warburg vor 80 bzw. 60 Jahren zweifach Nobelpreis-gekrönt wurde kann es ja nicht so daneben sein, wenn man sowas überhaupt als Alternativmedizin einstufen will, aber solang solche ursachen-bezogenen Therapien nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden muss man es wohl als Alternativmedizin betrachten.

Das dahinterstehende Prinzip wurde auch schon in einer Studie der Univ.Jena und Potsdam erfolgreich bestätigt, wo bei dem Versuchstier sogar eine Tumorremission erreicht wurde!

[[http://www.g-o.de/wissen-aktuell-4107-2006-01-10.html]]

Wobei die Erfolge ja schon jahre vorher ersichtich wurden, das Ganze ist ja wiederum nichts neues, Bio-Immuntherapie hat ja schon Prof. Tallberg von der Univ. Helsinki vor 15 Jahren schon relativ erfolgreich betrieben, aber richtige universitäre Studien gab es in dieser Richtung vermutlich noch nicht, daher bin ich mal gespannt, wie es mit den Forschungen von Prof. Michael Ristow und seinem Team weitergeht.

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