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Warum sind die Ärzte in Bezug auf Krebs so engstirnig?

TvranGquil=lo


Und glaube mir, ich hab auch im Bereich Alternativmedizin bei Krebs einen Erfahrungsschatz, der deinen bei Weitem übertreffen wird.

schnecke1985

find ich gut :)^ Hast du denn schon mal von diesen Therapien gehört, die ich oben genannt habe, also z.B. BioImmuntherapie, Cellsymbiosis, biologische Ausgleichstherapie?

Tiranq;uilxlo


Wobei die Erfolge ja schon jahre vorher ersichtich wurden, das Ganze ist ja wiederum nichts neues, Bio-Immuntherapie hat ja schon Prof. Tallberg von der Univ. Helsinki vor 15 Jahren schon relativ erfolgreich betrieben,

edit: sorry, Fehler meinerseits, die ersten Therapien begannen schon Anfang der 1970er Jahre d.h. nicht seit 15 Jahren sondern seit fast 40 Jahren gibts schon Erfahrungen damit

[[http://www.naturheiltv.de/index2.php?option=com_content&do_pdf=1&id=21]]

TOrangquilxlo


Brandmarke

krebs ist keine dumme infektion oder etwas, das der körper bekämpfen könnte.

ich bin davon überzeugt daß der Organismus prinzipiell in der Lage ist, Krebszellen wieder redifferenzieren zu lassen. Eine Spontanheilung ist eigentlich nichts anderes als erfolgreiches Redifferenzieren von Krebszellen.

Z.B ist in Krebszellen die Anzahl der Mitochondrien um bis zu 80% reduziert und um diesen Mangel wieder zu beheben, grob gesagt, gibts schon Möglichkeiten und Therapien.

BUran@dmark4e


ich bin davon überzeugt daß der Organismus prinzipiell in der Lage ist, Krebszellen wieder redifferenzieren zu lassen. Eine Spontanheilung ist eigentlich nichts anderes als erfolgreiches Redifferenzieren von Krebszellen.

ach, dann schüttet der körper also das anti-krebs-mittel aus, damit die zellen auch schön wissen, dass sie redifferenzieren sollen? dafür gibt es an der zelle natürlich auch einen geeigneten rezeptor, denn die tumorzelle ist ja so nett, dass sie so eine möglichkeit natürlich offen lässt. die denkt sich dann: mann, ist der blöd, da hab ich so einen schönen rezeptor auf der zelle und er nutzt ihn einfach nicht.

mal ehrlich, hast du auch ein paar fundierte details, die mehr sind als nur eine überzeugung? die will ich dir natürlich nicht nehmen, aber es gibt keinen wie auch immer gearteten hinweise dafür, dass sich der körper selbständig gegen krebs wehren könnte. es ist eher so, dass der körper den krebs gar nicht wahrnehmen kann.

Z.B ist in Krebszellen die Anzahl der Mitochondrien um bis zu 80% reduziert und um diesen Mangel wieder zu beheben, grob gesagt, gibts schon Möglichkeiten und Therapien.

wo soll das ein beispiel für die körpereigene abwehr sein? hier geht es um medikamentöse therapien. diese sind noch weit davon entfernt, überhaupt in studien belegte ergebnisse zu liefern. der ansatz ist aber gut.

sSchnhecke19>85


@ Tranquillo

Hast du denn schon mal von diesen Therapien gehört, die ich oben genannt habe, also z.B. BioImmuntherapie, Cellsymbiosis, biologische Ausgleichstherapie?

Nein, zumindest nicht unter diesem Namen. Leider hab ich die Erfahrung gemacht, dass sich viele Leute / Heiler nicht zu Schade dafür sind, für dubiose "Behandlungen" Geld zu verlangen und Krebskranke in ihrer Not nach dem letzten Strohhalm greifen und diesen Leuten noch ihr gesamtes Hab und Gut überschreiben, bevor sie dann doch an Krebs sterben (hab in einem großen Krebs-Forum schon viele Geschichten solcher Art gelesen).

Meiner Meinung nach machen nur folgende Begleittherapien Sinn (wobei ich nochmals vehement darauf hinweisen möchte, dass ich nicht an eine alleinige Heilung von Krebs durch die Alternativmedizin glaube!)

- Mistelspritzen (werden in der Krebstherapie sehr empfohlen, auch wenn die Wirkungsweise / das Wirkungsausmaß noch nicht wissenschaftlich erforscht ist); wenns keinen Nutzen bringen sollte (der Nutzen ist bei solchen Behandlungen immer schwer zu eruieren), dann schadet es dem Körper wenigstens nicht

- unterstützende Therapie mit Vitaminen und Spurenelementen zur Stärkung der Immunabwehr (z.B. ist gerade bei Bestrahlung eine erhöhte Dosis von Selen wichtig; Vitamin B kann Nebenwirkungen der Chemo lindern, wenn z.B. Nerven angegriffen wurden...)

- spezielle Säfte aus Roter Beete, die beim Aufbau der Immunabwehr und von Leukos nach der Chemo helfen

- Physiotherapie / Lymphdrainagen

- Sex (das beste natürliche Mittel gegen Schmerzen und Depression) ;-)

Geben tut es natürlich noch einen Haufen mehr Sachen. Ich finde es wichtig, dass jeder für sich selbst die Nutzen und Risiken dieser Begleittherapien abwiegt und nach gesundem, skeptischen Menschenverstand abwiegt, was sinnvoll ist und was nicht.

Meiner Meinung nach nichts bringen tun:

- Geistheiler (ja, das wurde auch ausprobiert, allerdings nicht auf Betreiben des Patienten *heutenochgrins*)

- diese ganzen "spirituellen" Masseure, Handaufleger, die sich auf irgendwelche dubiosen "Energieflüsse" und "-blockaden" beziehen und dafür 50 Euro für 45 min verlangen; ebenso Pendler, die Wasseradern usw. suchen; Heilsteine usw.

- Aprikosenkerne essen (schadet dem Patienten, weil die Wirkung nicht erwiesen ist aber im Gegenzug dazu die Gefahr einer Vergiftung oder der Schädigung von weiteren Organen hoch ist)

Andere Sachen, mit denen ich vertraut bin, führe ich hier nicht an. Weil diese zwar meiner Meinung nach nichts bringen, aber so wirklich widerlegen kann ich es auch nicht.

Lg

sochnec<ke"1985


ich bin davon überzeugt daß der Organismus prinzipiell in der Lage ist, Krebszellen wieder redifferenzieren zu lassen. Eine Spontanheilung ist eigentlich nichts anderes als erfolgreiches Redifferenzieren von Krebszellen.

Hierauf bezogen bin ich ganz und gar Brandmarkes Meinung. Krebs ist eine so hochkomplexe Krankheit, dass es der Wissenschaft bis heute nicht gelungen ist, diese ganz zu durchschauen. Und so lange die Alternativmedizin keine handfesten Beweise für ihre Wirksamkeit vorbringen kann, ist die Schulmedizin (die man durchaus mit anderen Sachen kombinieren kann) die einzige Möglichkeit zur Heilung.

Und noch ein Link (es gibt auch einen Film mit dem Titel "Der Fall Dominik"), der aufzeigen soll, was falsche Heilsversprechen anrichten können.

[[http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?tab=2&source=/ard/sendung/90378/index.html]]

M(oerxus1


...das ist ja ganz schön dick aufgetragen: "Schulmedizin...die einzige Möglichkeit zur Heilung von Krebs". Die Frage ist nur, wie oft kann denn wirklich geheilt werden und wie oft ist vllt. der Eingang in die Mühlen der Gesundheitsindustrie nur eine qualvolle kurzzeitige Verlängerung des Lebens.

Aencxk


Oha, hier hat sich ja einiges getan!:-o

Also, was soll ich sagen. Die einen sagen, was unterstützendes machen, nicht noch weiter verwirren, die anderen schreiben ich soll mich weiter in die Richtung Alternativmedizin umhören, aber keiner hält was von Dr. Kroiss. Hat schon jemand seine Homepage angesehen?

Aber was mich auch stutzig macht: Dass alles soviel kostet. Klar, wenn die Krankenkasse nicht alles übernehmen würde, würde die Schulmedizin auch einiges kosten....

An Geistheiler, Handaufleger usw. glaube ich natürlich auch nicht.

Dr. Kroiss schreibt, dass viele dieser Alternativmethoden deshalb nicht wissenschaftlich erforscht wurden, weil sie nicht patentierbar sind und/oder nicht viel Geld damit zu machen wäre. Denn wenn herauskäme dass zB. Aprikosenkerne (keine Angst, davon halte ich nichts) wirklich wirken würden, was für einen Gewinn könnte die Pharmaindustrie daraus machen? Kaum einen. Und er sagt, vieles was man an der Universität lernt, sei ebenfalls von der Pharmaindustrie beeinflusst, sodass viele Ärzte einiges gar nicht wissen, dieses ganzheitliche Denken fehlt ihnen. Aber wie gesagt, ich bin selbst skeptisch, denn ich weiß einfach nicht was ich glauben soll, ich würde sie nie dazu überreden die Chemo abzubrechen, wenn es dann ein Fehler war, bin ich auch noch Schuld!

Nun, die Ärztin meiner Mutter ist nicht komplett gegen die Komplementärmedizin, aber meiner Meinung nach legt sie zuwenig wert darauf. Meine Mutter versucht nochmal mit ihr zu reden, wegen was zusätzlichem. Ganz wichtig ist auch, dass nachher das Immunsystem so schnell es geht auf Vordermann gebracht wird. Das ist eins der Dinge, das die Schulmedizin vernachlässigt. Die Ärztin hat sogar gesagt, sie kennt einen Arzt der sich damit auskennt, der sich auch mit Komplementärmethoden beschäftigt und da schickt sie meine Mutter nach der Chemo hin.

Ich war vor kurzem bei einem etwas anderen Ernährungsvortrag und dort erfuhr ich, dass wir zuwenig Vitamin D und Omega 3 Fettsäuren in uns haben, beides ist für den Kampf gegen Krebs hilfreich. Die Ernährung meiner Mutter ist momentan eh nicht dort wo sie sein soll, ich werde erstmal mit ihr in diese Richtung gehen, vielleicht geht sie auch zu diesem Vortrag.

Mir ist schon klar, das Krebs eine komplexe Erkrankung ist, ich glaube fest, dass es auch was mit dem Tod meines Vaters zu tun hatte. Doch wie beseitigt man so eine psychische Belastung? Der geliebte Mensch kommt ja nie wieder! Ich bin zwar für sie da, aber ich mache selbst gerade eine Ausbildung, habe genug Probleme, trauere auch selbst, wie soll ich sie da großartig positiv unterstützen??

AUnck


@ Moerus1,

aber der Knoten meiner Mutter war noch klein. Ich glaube nicht, dass das unnötige Qualen sind...

M|oeLr>u%s1


Mr. schnattergusche,

ich bitte dich mal aus gutem Grund ;-), deine Meinung zu sagen, ob "metaphysische Kräfte" bei der Heilung von Krankheiten wirklich nichts ausrichten können. Ich sehe auch erst seit einiger Zeit, dass da einiges dran sein muss. Auch wenn ich Berichte von Heilmethoden von Urwaldbewohnern lese. Und es ist auch zu verstehen, wenn es irgendwie gelingen würde, das Immunsystem spezifisch zu stimulieren...

Die Fähigkeit mit spiritistischen Mitteln zu heilen, dürften aber nur Ausnahmepersönlichkeiten haben. Deshalb gibt es vermutlich einen unseriösen grauen Markt. Da hat schnecke sicher Recht.

A~nxck


@ Moerus1,

ja, mit der Chemo schießt man mit Kanonen auf Spatzen.

Es gibt aber soviele gegenteilige Meinungen, dass man als einzelner und letzter in der Kette auf verlorenen Posten steht. :(

M.oe*rus1


Anck,

ich würde solch ein Spitzenzentrum für Krebsmedizin aufsuchen. Ich hatte das aus einem nagelneuen Zeitungsartikel gestern oder vorgestern zitiert.

Es gibt vier solcher Zentren: Dresden, Freiburg, Köln/Bonn, Tübingen. 6 weitere sollen folgen.

Ich habe aber keine Ahnung, wie man dort hinkommen kann. Es ist ja das zusätzliche große Leiden, wenn man den Schaden hat, auch wirklich an optimale Behandlung zu kommen. Ich würde die Kassen fragen, wie das Krebszentrum bspw. in Köln genau heißt, vllt. findet es man es auch bei google und dann selbst dort anrufen und fragen, ob man hinkommen kann.

Würde ich persönlich in diesem Fall nach dem Ende der Chemo machen. Ansonsten vor der ersten Behandlung.

Worüber ich nachdenke, dass seit einiger so viele Fälle von Brustkrebs bekannt werden... Da sagen nachdenkliche Beobachter: vielleicht wäre ein Tumor auch ohne Behandlung vom eigenen Immunsystem zerstört worden...

AHnck


Ja, vielleicht. Aber dieses vielleicht ist mir zu unsicher, ich könnte nie ruhig dasitzen und warten ob der Krebs wieder weggeht.

Ich muss dazusagen, ich komme aus Österreich und meine Mutter ist zwar in einem Krankenhaus, aber ihre Ärztin hat viel Erfahrung mit Krebs, hat schon in Amerika gearbeitet und noch irgendwas und die Abteilung im Krankenhaus hat einen guten Ruf. Aber mal sehen wie es weitergeht. Wenn ihre Ärztin nachher zuwenig macht, werde ich mich sicher nach einer zweiten Meinung umhören. Das hab ich meiner Mutter sowieso geraten, aber sie wollte nicht.

B]randEmarkme


ja, mit der Chemo schießt man mit Kanonen auf Spatzen.

dazu kann man erst was sagen, wenn man den histopathologischen befund, die klassifikation des tumors und evtl. lymphknotenbefunde hat. dass eine biopsie gemacht wurde, setze ich mal voraus.

details zu ihrem krebs hast du ja nicht genannt. ich bin mir aber ziemlich sicher, dass die chemotherapie nicht zum spaß gemacht wird. grundsätzlich wird in der medizin auch die relation zwischen belastung und wirkung beachtet.

B)rAandmkark'e


Worüber ich nachdenke, dass seit einiger so viele Fälle von Brustkrebs bekannt werden... Da sagen nachdenkliche Beobachter: vielleicht wäre ein Tumor auch ohne Behandlung vom eigenen Immunsystem zerstört worden...

das ist nicht möglich. das immunsystem erkennt den tumor nicht als fremdgewebe.

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