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27.06.09 15:07
ich würde gern die Frage ausweiten: gibt es vllt. eine Zordnung zwischen Blutgruppe und Erkrankungshäufigkeit?
27.06.09 16:48
gute frage moerus.
bei Dr. Kremer hab ich was interessantes dazu gefunden:
Auch hier gibt es viele Spezialfragen, die man nur individuell oder in Therapieseminaren abklären kann. Nach meiner Erfahrung sind es überwiegend Betroffene mit der Blutgruppe B, A und AB, die eine erhöhte Disposition für Mangelzustände frei konvertierbarer Protonen aufweisen und für systemische Erkrankungen gefährdet sind. Da etwa 50 % der Bevölkerung Blutgruppe 0 haben, erklärt dieses Faktum neben vielen anderen Faktoren die unterschiedliche Krankheitsdisposition bei gleicher oder gar höherer Risikoexposition.
Die Assoziation für erhöhte Disposition bei Menschen mit bestimmten Blutgruppen (B, AB und A) für bestimmte Krebsformen, Asthma usw. (Enzym-Polymorphismus) ist bekannt, aber wenig systematisch erforscht. Das gilt auch für den Verdacht der Spätfolgen der Massenimpfungen, die insbesondre bei Impfprobanden mit Blutgruppe B, A und AB anscheinend eine erhöhte Disposition für den TH1-TH2-Switch auslösen können. Während der Schwangerschaft ist ein Typ2-Cytokin-Status in der Plazenta gegeben, und nach der Geburt muß erst eine natürliche TH1 (Typ1-Cytokin)-TH2 (Typ2-Cytokin)-Balance auf möglichst natürliche Art trainiert werden.
Diese Betroffenen haben zwar in der Kindheit auffallend wenig bakterielle Infektionen wegen des induzierten erhöhten TH2-Status (als Impffolge ungewollte Programmierung einer erniedrigten Empfindlichkeitsschwelle für den TH1-TH2Immunzell-Switch und den Cytokin-Typ1-Typ2Switch in der sensiblen Prägungsphase in der frühen Kindheit als Impffolge, Vorteil: verbesserte Antikörperproduktion, Nachteil: Verminderte NO-Abwehrgas-Synthese, gesteigerte Reaktionsbereitschaft gegen Fremdeiweiße und toxische Substanzen, erhöhter Glutathion-Verbrauch), können aber später wahrscheinlich häufiger Asthma, Neurodermitis, Allergien, Krebs usw. entwickeln.
27.06.09 16:52
Würde mich nicht wundern wenn Jopi Heesters und Helmut Schmidt Blutgruppe 0 haben. Man wundert sich ja oft wie unbeschadet manche langjährigen Raucher davonkommen. Vielleicht ist das ja eine Erklärung.
27.06.09 17:23
Blutgruppe B, A und AB, die eine erhöhte Disposition für Mangelzustände frei konvertierbarer Protonen aufweisen
Bei Störungen im Protonentransport kann es zu fehlerhafter ATP-Synthase kommen, wenn ich das richtig verstanden habe und dann kann es im schlimmsten Falle zu diesem "teuflischen" Kurzschluss im Photonenschalter kommen (lt. Cellsymbiose-Konzept), es kommt zu einer (evolutionsbiologisch programmierten) protektiven Umschaltung, wo Zellatmung dann nicht wie normalerweise über die Mitochondrien abläuft sondern über das Zellplasma. (1931 Nobelpreis Otto Warburg für die "Entdeckung des Atmungsferments" bei Krebs) d.h. grob gesagt : Krebs ernährt sich von Glucose/Fermentation - das erklärt in meinen Augen auch die Abmagerung/Kachexie der Krebspatienten (u.a. Reduktion der Gesamtkörper-Proteinmasse) aber ist nur Spekulation meinerseits.
Protonen-ATP-Synthasen gehören zu den wichtigsten Proteinkomplexen in jeder Zelle und sind die kleinsten rotierenden Motoren in der Biologie.
www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/59458/
Also wenn ich Raucher wäre und Blutgruppe B, A oder AB hätte würde ich schleunigst damit aufhören... 
27.06.09 17:41
ist zwar einerseits lustig daß ich oben ein Link gepostet habe dessen Forschungsergebnisse auf Grundlage einer Untersuchung von Spinat erfolgt sind aber auch in den menschlichen Zellen gibt es die "Protonen-ATP-Synthase"....
Auch als mögliche Ursache von Krankheiten und des Alterns werden Veränderungen im Wirkungsgrad der ATP-Synthasen diskutiert.
der Artikel stammt aus dem Jahre 2000, damals wurde noch darüber diskutiert, heute ist die Forschung ja gottseidank schon weiter und man darf hoffen dass sich die Erkenntnisse auch demnächst in der etablierten Medizin durchsetzen.
27.06.09 18:08
ja, danke. Ich hatte vor langer Zeit davon gehört, dass es einen Zusammenhang der Erkrankungshäufigkeit an Krebs mit der Blutgruppe gibt.
27.06.09 18:13
die krebspersönlichkeit gibt es nicht. es hat nie einen hinweis darauf gegeben.
die verbindung von blutgruppe und erkrankungshäufigkeit halte ich für schwachsinn, und glaube ich erst, wenn es dazu auch mal einen beweis geben würde (den es natürlich nicht gibt...nur die 'erfahrung' von dr. kremer)
bei manchen aussagen hier stehen einem die haare zu berge...ein teuflischer kurzschluss in der protonen-gradient betriebenen atp synthase? ist das also ein elektrisches phänomen? und welche störungen im protonentransport?
bei dem halbwissen, das du verbreitest, bekommt jeder wissenschafter ausschlag.
27.06.09 18:44
gibt es in keinem Land ein Krebsregister?
Dann könnte man doch einfach nachzählen, welche Blutgruppe die an Krebs Erkrannkten hatten, wie viel davon geheilt wurden, usw.
27.06.09 18:59
ich habe mich auch schon gefragt ,ob es eine krebspersoenlichkeit gibt.
es gibt dazu auch buecher, z.b. mars, krankheit als weg usw. teilweise wird davon ausgegangen, dass leute anfaelliger fuer krebs sind, die viel stress in der kindheit hatten, z.b. den krieg erlebten oder schlimme eltern hatten, viel verdraengen, sehr gutmuetig sind, usw.
27.06.09 19:05
Dann könnte man doch einfach nachzählen, welche Blutgruppe die an Krebs Erkrannkten hatten, wie viel davon geheilt wurden, usw.
ein derartiger, ausschließlich statistischer, zusammenhang wäre sehr wenig aussagekräftig. außer er wäre signifikant, was ich aber für unrealistisch halte...schließlich wäre es dann schon jemandem aufgefallen und es würden dazu schon eindeutige ergebnisse vorliegen. zusätzlich gäbe es dann auch kausale theorien.
es gibt dazu auch buecher, z.b. mars, krankheit als weg usw. teilweise wird davon ausgegangen, dass leute anfaelliger fuer krebs sind, die viel stress in der kindheit hatten, z.b. den krieg erlebten oder schlimme eltern hatten, viel verdraengen, sehr gutmuetig sind, usw.
die bücher gibt es nur deswegen, weil es menschen gibt, die sie kaufen. wissenschaftliche begründungen gibt es hierzu nicht. es bleiben theorien bzw. mutmaßungen. aber wer es glauben will, soll das von mir aus machen.
27.06.09 19:08
Ich glaube auch nicht, dass es eine Krebspersönlichkeit gibt. Es ist eher so etwas wie eine Laune der Natur, auf der der Mensch keinen Einfluss hat.
27.06.09 19:37
"aufgefallen" ist doch offenbar schon ein Zusammenhang, aus der Luft gegriffen ist die Beobachtung, dass die Blutgruppe O wenig beteiligt ist, doch vermutlich nicht.
Laune der Natur kann wohl auch nicht sein, wenn Erblichkeit vorliegt und es ein "Krebsgen" oder mehrere gibt. Dazu habe ich wiederum auch in der Berliner Zeitung gelesen (18.6.08):
Der Lebensstil wirkt sich aufs Erbgut aus - selbst Krebsgene lassen sich offenbar stilllegen.
Berichtet wird von einem Team um Dean Ornish von der University of California, publiziert im Fachblatt Proceedings of the National Academy of Science (PNAS). Und die Amerikaner sollen in der Krebsforschung und -therapie führend sein. (allgemein weiß man aber, dass es ein Irrglaube wäre, dass die Amerikaner auf anderen klassischen Wissensgebieten führend sind).
27.06.09 22:11
ein teuflischer kurzschluss in der protonen-gradient betriebenen atp synthase? ist das also ein elektrisches phänomen? und welche störungen im protonentransport?
@ tranqillo
bei dem halbwissen, das du verbreitest, bekommt jeder wissenschafter ausschlag.
Brandmarke
Brandmarke = Axt im Walde. Sowas ist auch nicht besonders wissenschaftlich. Ist mir eigentlich schon fast zu blöd jetzt mich mit dir aufgrund deiner beleidigenden Art herumzuschlagen, normalerweise wär auf dieser Basis die Diskussion jetzt schon zu Ende. Aber noch hab ich Geduld und gerade auch nichts besseres zu tun, ausserdem ist das Thema hochspannend.
Protonen/ATP-Synthasen sind die kleinsten Motoren in der Biologie - sogenannte Biomotoren. Es würde kein Leben geben ohne diese elektromagnetischen/-chemischen Biomotoren
Protonen-ATP-Synthasen gehören zu den wichtigsten Proteinkomplexen in jeder Zelle und sind die kleinsten rotierenden Motoren in der Biologie. Der Mensch erzeugt damit bis zu 70 kg des chemischen Energieträgers ATP pro Tag. Durch den Fluss von Protonen wird die Rotation der in Biomembranen eingelagerten Maschinerie bewirkt, die aus identischen Proteinuntereinheiten zusammengesetzt ist. Die Protonen-Turbine rotiert mit mehr als 100 Umdrehungen pro Sekunde und treibt dadurch die Synthese von ATP an.
28.06.09 02:04
Ich glaube auch nicht, dass es eine Krebspersönlichkeit gibt. Es ist eher so etwas wie eine Laune der Natur, auf der der Mensch keinen Einfluss hat.
In der Religionslehre heißt es "Gott", in der Medizin "Laune der Natur". In beiden Fällen steckt ein konkretes Unwissen dahinter, das auf nichtwissenschaftliche Weise begrifflich ausgefüllt werden soll.
Inzwischen ist aber bekannt, daß die DNA nicht nur Erbinformationen trägt, sondern auch später aufgeprägte. Damit wird verständlich, welchen Einfluß die Denk- und Lebensweise auf uns hat. Es gibt nicht nur "Krebspersönlichkeiten", sondern analog dazu entsprechende erworbene Veranlagungen für alle Krankheiten.
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