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Schmerzen nach Schwermetallprovokation

JGoggexr hat die Diskussion gestartet


Seit Ende Mai mache ich eine Phönix-Entgiftungskur mit Chlorella-Algenpresslingen, Zink und Selen. Ende August habe ich eine Schwermetallprovokation mittels DMPS-Infusion vornehmen lassen, nach dem mein Heilpraktiker eine starke Schwermetallbelastung, vor allem mit Quecksilber, festgestellt hat. Wenige Stunden später stellten sich im Oberschenkel Spannungschmerzen ein. Eine Woche später hatte ich nicht nur brennende und Spannungsschmerzen im Oberschenkel sondern auch, z.T. brennende Schmerzen im Knie und einen Druckschmerz in der Nierengegend. Aufgrund der Schmerzen, mitunter trotz Schmerzmittel, kann ich nicht sitzen. Insbesondere habe ich Dehnungsschmerzen beim Autofahren (Pedale treten!) Beim Stehen und Gehen merke ich weniger. Morgens habe ich oft die meisten Schmerzen. Im Laufe des Tages bessern sich diese, wenn ich mich länger bewegt habe.

Nach dem ich von vier Ärzten vier unterschiedliche Vermutungen für die Ursachen meiner Schmerzen bekommen habe, hat sich der Orthopäde jetzt auf eine Entzündung der Lendenwirbelsäule festgelegt und mir Schmerztabletten (Diclo75 SL), Elektrotherapie und Fangopackungen verordnet. Eine merkliche Besserung verspüre ich allerdings nach rund drei Wochen nicht. Ich glaube auch nicht mehr an diese Diagnose.

Kennt jemand solche Schmerzen nach einer DMPS-Infusion? An und für sich wollte ich durch die Entgiftung und Ausleitung gesünder werden und nun bin ich im Tagesablauf so eingeschränkt.

Was kann ich noch machen außer weiter entgiften?

Für Tipps wäre ich dankbar!

Gruß

Jogger

Antworten
F3ranxca


Ich weiß nur daß DMPS zu einer zu großen Ausscheidung von anderen Stoffen (nützlichen) führen kann, was die Schmerzen erklären könnte. Zink nimmst Du dazu aber andere nicht.

JWoggexr


Hallo Franca!

Die Phönix-Entgiftung und die Algenpresslinge scheinen jetzt doch zu wirken.

Gestern musste ich keine Schmerztablette nehmen. Auch lässt sich das, was ich spüre, einigermaßen ertragen.

Ich gehe jetzt davon, dass sich bei der DMPS-Infusion Schwermetalle auf die Nervenbahnen gelegt haben und dadurch die zeitweise unerträglichen Schmerzen verursacht haben. Jetzt scheinen sich die Schwer- bzw. auch Leichtmetallablagerungen zu lösen.

Ca. 10 Tage später wurde ein Blutbild gemacht. Dabei waren nur die weißen Blutkörperchen über den Normbereich, was bedeutet, dass eine leichte Entzündung vorliegt. Ein Mangel an Spurenelementen wurde nicht festgestellt.

NJeueerMatxt


Ganz vorsichtig möchte ich mal anfragen, ob denn eine eventueller Behandlungsfehler des Heilpraktikers bei den teilweise ja recht invasiven Maßnahmen wie zum Beispiel der Infusionen berücksichtigt und ausgeschlossen wurden.

JEoggeBr


Hallo Neuer Matt!

Zunächst einmal hat nicht der Heilpraktiker die Schwermetallprovokation mittels DMPS-Infusion vorgenommen, sondern dieser hat mich zu einem von den Krankenkassen anerkannten Arzt aus Kostengründen geschickt. Auf meinen Antrag hin und der Stellungnahme des "Schulmediziners" wurden auch die Kosten für die Schwermetallprovokation von der Krankenkasse übernommen.

Inzwischen habe ich in einem anderen Forum ([[http://www.symptome.ch/vbboard/amalgam-entgiftung/)]] in Erfahrung gebracht, dass DMPS-Infusionen und -Injektionen durch eine Umverteilung von Quecksilber häufiger Beschwerden nach sich ziehen können.

Nach meinem Dafürhalten hatte der Arzt, der die Ausleitung gemacht hat, nicht allzuviel Ahnung. Er bestritt auch, dass die Schmerzen mit der Schwermetallprovokation etwas zu tun haben. Aber durch die Phönixtherapie, wie oben beschrieben, bin ich die Schmerzen los geworden, merke aber nach wie vor, unregelmäßig und mit unterschiedlicher Intensität, etwas, was vorher noch nicht war. Aber ich werde dadurch in meiner Lebensqualität nicht mehr eingeschränkt.

t@ogexpi


Nach dem ich von vier Ärzten vier unterschiedliche Vermutungen für die Ursachen meiner Schmerzen bekommen habe, hat sich der Orthopäde jetzt auf eine Entzündung der Lendenwirbelsäule festgelegt und mir Schmerztabletten (Diclo75 SL), Elektrotherapie und Fangopackungen verordnet. Eine merkliche Besserung verspüre ich allerdings nach rund drei Wochen nicht. Ich glaube auch nicht mehr an diese Diagnose

Soll das ein Scherz sein?! Sich so ne Dosis reinpfeifen lassen weil der Heilpraktiker mit seinen Goldschälchen was festgestellt hat und dann von Arzt zu Arzt und dann zum Orthopäden zu rennen? Wenn es denn alternativ sein soll, dann bitte ganzheitlich. Und nicht sobald es über Zuckerkugeln hinausgeht wieder zum Arzt marschieren.

Jsog"gxer


Ist auch eine Meinung...

Leider war mein Heilpraktiker nicht erreichbar, als ich die starken Schmerzen hatte. Und ohne Betäubung der Schmerzen habe ich es kaum noch ausgehalten.

Als ich es wieder aushalten konnte, habe ich ja die Schmerztabletten gleich weggelassen und weiter entgiftet.

t/ogepxi


Du weißt, dass Schmerztabletten nicht so wiiirklich in das Entgiftungskonzept passen. Die HP meines Freundes würde den Versuch nun als gescheitert ansehen & einen neuen starten wollen, nachdem sie dich 6 Sitzungen lang ausgeleitet hat. Aber das ist echt das beste Beispiel, dass diese Rosinenpickerei bei der Alternativmedizin oft nicht funktioniert.

JwogMger


Natürlich weiß ich, dass Schmerztabletten nicht zu einer Entgiftung passen. Das Ganze sehe ich dennoch nicht als Rosinenpickerei. Wenn die Schulmedizin keine akzeptablen Antworten hat,([[http://www.med1.de/Forum/Stoffwechsel.Hormone/406956/)]] dann bleiben eben nur alternative Behandlungsmethoden.

tqogeDpi


Du darfst aber eben nicht Nebenwirkungen der alternativmedizinische Entgiftung mit schulmedizinischen Schmerzmitteln bekämpfen. Das ist Rosinenpickerei. Das ist so wie bei der Tour de France bei den Bergetappen ins Auto zu steigen, weil das sonst so anstrengend wäre..

Wenn du bei der Schulmedizin auch so 'konsequent' warst, wundert mich nicht, dass du nicht geheilt wurdest.

JMoPggxer


Zu Deiner Information: Eine DMPS-Infusion oder -injektion darf nur von einem Schulmediziner gemacht werden. Heilpraktiker leiten anders aus.

tXogexpi


Jap, ich weiß. Dennoch ist das keine schulmedizinische Behandlung im eigentlichen Sinn. Oder bin ich da fehlinformiert?

JQogxger


Dem kann ich zustimmen!

E=urxa


DMPS-Infusion

Sowas macht man einfach nicht, weil man nicht mit seinem Körper spielt!

DMPS ist ganz einfach giftig (starker Komplexbildner), das richtet in den Mengen alle möglichen Schäden an.

Das wurde in der exUDSSR angeblich als Therapie gegen Vergiftungen mit radioaktiven Metallen eingeführt, und mag auch bei akuten Vergiftungen mit anderen Schwermetallen helfen. Dass Sie keine Vergiftung hatten, wissen Sie selbst.

J*oggxer


Und kennen Sie etwas besseres, um Schwermetalle und Schadstoffe aus dem Körper auszuleiten?

Ein zu viel an Schwermetallen und Schadstoffen kann doch in der Zukunft die Ursache für vielerlei Krankheitsbilder sein, wie z.B. hirnorganische Störungen wie Alzheimer,Fibromyalgie, Autoimmunerkrankungen, Gedächtnisstörungen schon bei jungen Leuten

Weitere mögliche Schäden sind

· Stottern

· Lernstörungen

· Augenstörungen

· Ohrenstörungen

ferner die organischen Erkrankungen, die verursacht

werden, hauptsächlich

· Nierenerkrankungen

· Knochenmarkserkrankungen

· Leukämie

· Tumore (Vgl.:[[http://www.amalgam-info.ch/VKlinghardt.pdf)]]

Laut Klinghardt ist DMPS weitaus weniger gefährlich als Aspirin, sofern notwendige Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden.

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