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Wie habt ihr eure Erfahrungen mit einem Unfall verarbeitet?

hOexeTx.


Jede/r muß wohl auf seine art versuchen mit derartigen unfaällen umzugehen und sie zu verarbeiten. Da sport für mich schon alskleinkind einfach freiheit, bewegung, selbstständigkeit bedeutet hat, würde ich niemals aufgeben, irgendwas kann man immer machen. Mir wrude damals nach der op eröffnet ich müßte froh sein wenn ich weider normal laufen könnte, von wegen skifahren oder andere extreme belastungen das käme wohl nicht mehr in frage. Naja als ausgebildetet fachübungsleiterin mit ein bißchen wissen habe ich dann sehr früh angefangen mithilfe einer physiotherapeutin angefangen meine muskulatur zu erhalten und zu kräftigen, dazu beweglichkeit. Der arzt war entsetzt, ich war begeistert, es tat zwar weh, war mühsam, aber ich hatte ein ziel und das hies weider skifahren, klettern etc. und das habe ich erreicht. Darum niemals aufgeben es gibt immer einen weg, ich sage ganz ehrlich auch mit einem bein wäre ich wieder ski gefahren.

Heute treibe ich nicht nur selber sport sondern trainiere auch eine klettergruppe, und zwei jugendgruppen die eine im kletternujnd hochtouren und die andere ist eine renngruppe mit ev. zukünftigen kleinen Rieschs oder Neureuthers. Auch das macht viel spaß auch wenns zeit aufwendig ist.

s"ch5wein7ixx3


Es ist halt schwer ich habe jeden Tag 6 Stunden traniert wenn nicht so gar länger!

Und jetzt mmh naja es geht nix mehr meine 2 besten Sportarten für mich ausgerottet.

Ich bin aber froh das ich in meinen besten Sport noch eine Mannschaft tranieren darf hätte ich die nicht bekommen weiß ich nicht was los wäre noch ein 2 Selbstmordversuch?

Oder doch schon tot wer weiß will gar nicht darüber nachdenken was gewesen wäre wenn.

Slandra%200x6


Das ist richtig so, man muss nach vorne schauen! :)^ Immerhin gibst du deine Leidenschaft jetzt an andere weiter, statt verbittert da zu sitzen und zu denken, ich kann es selbst nicht mehr ausüben, also will ich damit nichts mehr am Hut haben! Ist schon super wie du das so meisterst!@:)

s4cShSweinxix3


danke es gab aber zeiten naja wie soll ich sagen ich war eine super sportlerin und dann naja.

Ich meister es wie alle anderen nur viel schlecht ich weine oft darüber und denke was wäre wenn ich meinen Traum leben gekönnt hätte

SXandrAa2R006


:°_ Ich kann das verstehen dass man darüber weinen muss.. aber hauptsache du kannst auch dein neues anderes Leben annehmen.. stell dir das Leben wie eine Straße vor, wo du jetzt eben nicht links abbiegen durftest, sondern nach rechts ausweichen musstest - dadurch eröffnen sich auch wieder neue Wege, die du sonst nicht gesehen hättest.. :)_

s2chwGeibnix3


Ja ich wäre glaube ich nie trainerin geworden ich wäre jetzt warscheinlich eine Spitzen Spielerin

DGipl. bPhysxikerin


Ich hatte 2002 einen allergischen Schock, nachdem ich ein Teilchen aus der Bäckerei verzehrt habe. Ich fragte extra nach, ob die Teilchen irgendwelche Bestandteile von Nüssen enthielten, die Antwort war nein. Wenige Minuten später brach ich in der Fußgängerzone zusammen. Der Notarzt musste einen Luftröhrenschnitt vornehmen und ich lag mehrere Tage bewusstlos im Krankenhaus. Es wurde später ermittelt und es kam raus, dass auf dem Backblech, wo mein Teilchen drauflag, vorher Nussecken gebacken wurden.

Mich hat dieser Unfall insofern stark beeinflusst, dass ich mir plötzlich der Endlichkeit meines Lebens sehr bewusst wurde. Plötzlich musste ich über vieles nachdenken, was meinen Charakter etwas veränderte. Ich wurde melancholischer und stiller. Es war nicht so, dass ich plötzlich dachte, ich müsse mein Leben jetzt so leben, als wäre jeder Tag der letzte, sondern vielmehr verlor für mich alles an Sinn und Wert. Alles erschien klein und schrecklich endlich. Ich hatte irgendwie meine Unbeschwertheit verloren.

Körperlich hatte ich zwar nach etwa einem Monat kaum noch Beeinflussung (bis auf die Tatsache, dass man bis heute den Luftröhrenschnitt sieht), aber meine Seele hat sich schwergetan. Bis heute esse ich keine Teilchen mehr aus der Bäckerei, sondern backe alles selbst.

Das Leben hat damals irgendwie an Zeit verloren. Und diese Angst hat bis heute nicht aufgehört. Manchmal denke ich nun auch: Will ich wirklich Kinder haben? Was, wenn mir was passiert und sie bleiben zurück?

Ich bewundere alle, die hier wieder so derart gut auf die Beine gekommen sind! :)*

sochweixnix3


finde gut das du so offen darüber schreibst!

a*lithxeaa


Ich war nicht selbst das Unfallopfer, aber ich musstevor fast 1 Jahr mit ansehen, wie ein Radfahrer von einem Auto mehrfach überrollt wurde. Die Bilder haben mich sehr gequält und ich war auf dem besten Weg, eine sog. "posttraumatische Belastungsstörung" (Angst, Depression) zu entwickeln. Ich bin dann den Weg gegangen, eine Traumatherapie zu machen. Das hat mir wunderbar geholfen! Ich muss täglich an der Unfallstelle vorbei, aber inzwischen denke ich nur noch selten daran und ich habe auch keine Angst mehr, wenn ich Radfahrer an einer Kreuzung sehe- vorher war immer der Gedanke "gleich passiert es wieder" in mir. Die Traumtherapeutin hat mir erklärt, dass die Therapie nicht die Bilder (oder auch Gerüche/Geräusche) verändert, sondern dass die Verknüpfung von Bild und Gefühl (in meinem Fall Angst) im Gehirn aufgehoben wird. So ist es jetzt auch. Ich kann die Unfallbilder "abrufen", aber die damit verbundenen Gefühle sind weg.

slch3weinxix3


Finds Spitze wie du das geschafft hast! :)^

Super

scchwei&nix3


Bin gerade an der gleichen Stelle gewessen weil ich meinen alten trainer besuchen wollte und wir sind dann auf den Platz gegangen und in mir ist alles wieder hoch gekommen :(v.

War ein scheiß gefühl mmh naja kann man nicht änderen leider

s3unsQhine8x3


Das kann ich mir vorstellen. Ich mach im Moment auch noch einen Bogen um die Trainingshalle. Ich bin zwar immer zum Reingucken willkommen, aber noch ertrage ich das nicht. Ich brauche noch Zeit, um das zu verarbeiten.

Hjoppevlfuxss


Muss mich hier mal zu Wort melden. Mein Unfall war zwar nicht so schlimm, aber die Ärzte haben mir meinen geliebten Sport verboten. Wie geht ihr damit um?

Manche Sachen müssen mit der Zeit verarbeitet werden, und es braucht eine längere Zeit, bis man einen Ersatz gefunden hat.

Nach meinen Unfall, er ist gerade mal 7 Monate her, hat man schon Freude wieder teilweise zum Arbeiten zu gehen, also Freizitsport ist immer noch nicht machbar. Aber in dem jetzigen Moment ist man schon froh, wieder selbst laufen zu können, ein wenig zu arbeiten, und da geht es noch mit dem Vermissen der sonst gewohnten Freizeitaktivität, aber es sind Momente da, wo man nachdenklich wird, das man bestimmtes nicht mehr ausüben kann.

sHcXhweiynix3


Ich finds voll cool das sich hier so viele gemeldet haben ;-D.

Wie geht es euch jetzt so nach eueren Unfällen.

Und wie ist euere geschichte so weiter gegangen wenn ihr meine hören wollt dann schreibt es

sgchwUeini%x3


Ich finds voll cool das sich hier so viele gemeldet haben ;-D.

Wie geht es euch jetzt so nach eueren Unfällen.

Und wie ist euere geschichte so weiter gegangen wenn ihr meine hören wollt dann schreibt es

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