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Osteopathie, was habt ihr für Erfahrungen gemacht?

c<arjxa hat die Diskussion gestartet


Hallo,

da mir absolut gar nichts und niemand bei meinen Kreuzschmerzen helfen konnte (ich habe dazu einen Beitrag im Orthopädie-Forum geschrieben) hatte ich nun einen Termin bei einem Osteopathen. War das erste mal dort. Ich muss sagen, dass ich mich dort sehr, sehr wohl gefühlt habe. Auch die Behandlung war sehr angenehm. Es wurde ein bisschen gedrückt, massiert, geschoben und gezogen. Alles war wirklich sehr sanft. Aber bis jetzt fühle ich eigentlich gar keine Veränderung. Es zieht und zwickt wie vorher auch. Die Osteopathin meinte zwar, dass es sich heute oder morgen sogar noch ein bisschen verschlechtern könnte.

Ich wollte hier nun einfach mal in die Runde fragen, wie das bei euch so war. Habt ihr gleich eine Besserung gespürt oder dauert das tatsächlich ein paar Tage bis es besser wird? Wieviele Behandlungen habt ihr gebraucht? Nächste Woche muss ich wieder hin, da will sie dann weiter machen.

Freue mich über eure Erfahrungsberichte. Danke schon mal @:)

Antworten
H3asxe


Das ist in der Tat so, das der Körper einige Tage "arbeitet". Dann geht es einem aber merklich besser. Ich bin sehr begeistert von Osteopathie, mein Tennisarm ist weg :-D

cZa]rja


Also muss ich mir keine Sorgen machen, dass die Osteopathie bei mir nicht anschlagen könnte?!

Ich hatte wirklich die Vorstellung, dass ich da hingehe, man an mir ein bisschen herumknetet und schwupp - mir tut nichts mehr weh. Eigentlich hatte die Osteopathin mir auch gesagt, dass es nur in den seltensten Fällen direkt nach der 1. Behandlung zu einer Spontanheilung kommt. Aber ich hatte halt solche Hoffnung. Wenn man wochenlang jeden Tag so dolle Schmerzen hat, greift man nach jedem Strohhalm. Als ich gestern überhaupt keine Veränderung spürte, noch nicht mal ein ganz kleines bisschen, war ich halt richtig enttäuscht.

Heute habe ich zwar auch noch Schmerzen, aber ich habe das Gefühl dass die sich anders anfühlen. Vorher hatte ich ein Dauerschmerz, der zwischen Pobacke, Hüfte und Oberschenkel gewandert ist. Besonders die im Oberschenkel waren so schlimm, hat sich angefühlt wie Krämpfe. Heute habe ich noch keine Schmerzen im Bein. Es sieht nur gerade im Hintern und ich habe das Gefühl, dass der Schmerz nicht mehr soooo tief sitzt. Aber der Tag ist noch lang. Traue mich gar nicht daran zu glauben, dass es vielleicht doch der erste Schritt zur Besserung ist. Habe Angst, dass ich irgendeine Bewegung mache und alles ist so wie die letzten Tage....

Freue mich über weitere Erfahrungsberichte :)z

HSasxe


Nein, Du brauchst Dir keine Sorgen machen, das ist normal. Hast Du im Web mal über Osteopathie nachgelesen, da steht es gut erklärt?!

cIarxja


Inzwischen geht es mir besser!!! Die ätzenden Schmerzen im Oberschenkel und Hintern sind fast weg. Merke heute nur noch was direkt im Hüftgelenk. Wenn ich in den Spiegel gucke, stehe ich aber immer noch ein bisschen krumm und verspannt da. Ich habe auch irgendwie Angst eine falsche Bewegung zu machen, daher sind meine Bewegungsabläufe noch sehr, sehr vorsichtig. Ich kann dem Frieden noch gar nicht richtig trauen, wenn man zuvor Tage und Wochen sich nicht richtig Rühren konnte...

Ja, im Internet habe ich schon ein bisschen nach Osteopathie gegoogelt. Stand wirklich viel dazu, was Osteopathie an sich überhaupt ist und bei was man es alles anwenden kann. Mich selbst hat besonders interessiert, was Patienten für Erfahrungen gemacht haben, wie es gewirkt hat und ab wann eine Linderung eingetreten ist. Es gab sehr viele Erfahrungsberichte zu Osteopathie bei Säuglingen und Kleinkinder. Da scheint die Osteopathie ja fast schon Wunder zu vollbringen. Zu ISG und Ischiasschmerzen hab ich nicht so viele Erfahrungsberichte finden können, da stand eher nur, dass Osteopathie auch in diesem Bereich gut helfen soll.

Das es mir nach 2 Tagen schon viel besser geht ist super. Aber wie gesagt, ich kann dem Frieden noch nicht wirklich trauen und hab Angst, dass irgendeine blöde Bewegung alles wieder kaputt macht...

J,undaHlixa


Bei der Osteopathie wird nicht einfach nur ein wenig gedrückt (kommst ja nicht zum Liebhaben dahin).

Ich frage mich nur, warum hier ein Wunder erwartet wird - nach einer Behandlung.

Wenn Menschen z. Bsp. in einer Reha sind, werden sie täglich behandelt und nach einiger Zeit geht es merkbar aufwärts. Mit der Osteopathie ist es nicht anders.

Ich hatte nach einer misslungenen Fußoperation schulmedizinisch nüschte zu erwarten und die Physiologie beschränkte sich auf ein Rezept von 6 x Krankengymnastik.

Ich würde heute noch nicht laufen können, hätte die Osteopathie nicht tatsächlich ein Wunder vollbracht. Das hat mich ein Jahr Behandlung ein Mal die Woche gekostet, die die Krankenkasse nicht mal bezahlt hat. Pro Stunde habe ich 60 €uro hingeblättert.

Aber ich kann wieder laufen. Und das war es mir wert. Und auch am Rücken hat die Dame mich von einigem Unbill befreit, wo normale Physiologie für die Katz war....

JQundawlixa


und die Physiologie beschränkte sich auf ein Rezept von 6 x Krankengymnastik.

muß heißen Physiotherapie

maal|chin3er


Ich hab das mal versucht, hat aber nicht funktioniert. Seitdem gehe ich zum normalen Physiotherapeuten und das ist gut. Vor allem Gymnastik hilft mir sehr.

E5hemaliPger N<utzeyr (#325+731x)


Osteopathie alleine hilft ja auch nicht immer, und je nachdem was man hat muss man eben Muskulatur kräftigen und das macht eben die gezielte KG ...

F{lori[an3x0


Hallöchen :0) Ich war vor 5 Wochen das erste mal bei einem Osteopathen. Ca. 2 Jahre lang hatte ich Beschwerden wie z.B. Herzstolpern, Druck auf der Brust, Rückenschmerzen etc. . Verschiedene Ärzte konnten mir nicht helfen und wollten mir direkt Tabletten verschreiben. Nach dem Besuch bei einem Osteopathen haben sich meine Beschwerden um 80% verringert. Er hat verschiedene Wirbel wieder eingerengt und andere Behandlungsmethoden angewendet. Ich kann also nur postives über die Osteopathie berichten. Nach der einen Behandlung sah der Ostepath keinen Grund für eine weitere Behandlung. Also war es auch keine "Geldmacherei".

Einen schönen Tag noch, Florian

c.a*rja


Erstmal vielen lieben Dank für eure Beiträge @:) @:) @:) .

Morgen habe ich nun meinen 2. Termin bei meiner Osteopathin. Meine Schmerzen sind im Vergleich zur letzten Woche schon um einiges besser geworden. Beschwerdefrei bin ich aber noch nicht. Es tut immer noch beim Aufrichten weh oder wenn ich länger auf den Beinen bin fängt es auch wieder an. Aber zum Glück habe ich nicht mehr dieses Krampfgefühl im Oberschenkel. Das hat mich wahnsinnig gemacht.

Freue mich schon auf morgen. Vielleicht ist es danach ja komplett verschwunden. Die Osteopathin sprach im Vorfeld von 2-3 Behandlungen.

Wenn man so alle 2-3 Monate im gesunden Zustand sich gegen seinen typischen Wehwehchen behandeln lässt, kann man denn mit der Osteopathie auch Vorbeugen ???

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