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Was macht/ darf ein spiritueller Heiler?

tXami hat die Diskussion gestartet


Da ich im Moment ziemlich ratlos bin, was einen Besuch bei einem spirituellen Heiler betrifft, würde ich gern hier Rat einholen. Ich war letzte Woche bei einem sogenannten spirituellen Heiler, der meinte vorher, er würde meine Blockaden lösen. Ich persönlich kenne solche Heilerbesuche so, dass der Heiler die Hand über den Körper hält und somit die Blockaden löst (ich habe gelesen, dass in Deutschland ein Heiler den "Patienten" nicht berühren darf und deshalb einige Heiler aus Deutschland nach Holland "ausgewandert" sind). Dieser Heiler letzte Woche nun, bat mich mich auf einen Behandlungstisch zu legen und er fragte, ob ich ihm vertraue. Er meinte, er würde mir starke Schmerzen zufügen, aber hinterher wäre es besser und es würde mir gutgehen. Ich habe mich darauf eingelassen, weil ich mittlerweile aufgrund meiner starken Schmerzen auf alles eingehen würde. Er drückte nun so massiv mit der Hand auf mehrere Blockadepunkte (im unteren Rücken (ich habe eine Beckenverdrehung), unter den Füssen und oben auf der Schulter und im Nacken. Ich hatte solche Schmerzen dabei, dass ich fast ohnmächtig wurde. Danach waren die Schmerzen teilweise besser (oder ich habe einfach nur nichts mehr gespürt, weil es vorher soooo schmerzhaft war). Nach 2 Tagen fing es an, dass der Schmerz im rechten unteren Rücken so stark wurde, dass er in die Leiste zieht. Ich kann kaum noch Treppen hochgehen, muss das rechte Bein nachziehen. Alle anderen Schmerzen sind auch wieder voll da, aber gerade der Schmerz im unteren rechten Rücken war vorher durch Krankengymnastik eigentlich besser geworden. Jetzt geht es mir psychisch und physisch sehr schlecht, könnte nur weinen und fühle mich elend. Schmerzen am ganzen Körper.

Meine Frage: Kann so jemand, ohne vorher Diagnosen zu wissen (er meinte, er wolle nichts wissen, so konnte ich ihm nicht sagen, dass ich seit Jahren starke Beschwerden im rechten Bein wegen Ischias und der Beckenverdrehung habe) einfach solche Stellen derart manipulieren mit Gewalt?

Ich wüsste gern, ob jemandem ähnliches passiert ist oder vielleicht auch gute Erfahrungen mit solchen Anwendungen hatte?

Antworten
HHloSdyin


Den Typen würd ich anzeigen. Ein "Heiler" oder wie die sich jetzt sonst so nennen, darf nicht an Patienten rummanipulieren. Hört sich schon nach Chirotherapie an was er da gemacht hat.

Geh zu einem Arzt lass dich untersuchen und lass dir gleich ein Gutachten erstellen über die Verletzungen die er dir zugefügt hat.

Ansonten noch n paar Links:

[[http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Reiki Reiki]]

[[http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Chiropraktik Chiropraktik]]

[[http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Heilpraktiker Heilpraktiker]]

rEamixla


Sorry, aber wer sich auf solchen Schwachsinn wie spirituelle Heiler einlässt... :|N

Solche Typen machen so ziemlich alles, um verzweifelte und naive Leute abzuzocken.

Ein Arzt, Physiotherapeut, Osteopath oder Chiropraktiker wäre wohl die sinnvollere Alternative gewesen.

Dieser Heiler letzte Woche nun, bat mich mich auf einen Behandlungstisch zu legen und er fragte, ob ich ihm vertraue.

Aufgrund welcher Erfahrung mit diesem Menschen solltest du das denn tun? EIn vökkig Fremder fragt dich, ob du ihm vertraust, und du sagst "ja"???

Er meinte, er würde mir starke Schmerzen zufügen, aber hinterher wäre es besser und es würde mir gutgehen.

Dazu muss man entweder ziemlich daneben sein, oder aber sehr verzweifelt. Oder beides.

Schmerztherapeut, Schmerzklinik, Psychologe, notfalls von mir aus noch Homöopathie sind auch noch Alternativen, die mir einfallen.

Ich frage mich, was dieser Typ wohl für seine "Behandlung" an Geld verlangt hat?

sBchnAattersgusc1hxe


Ich bin zwar kein Freund der bekannt unsauberen Recherche bei esowatch.com (was sich in allen drei verlinkten Artikeln wieder zeigt), aber was Hlodyn sonst schreibt, kann ich nur voll und ganz unterstreichen. Ein ärztliches Gutachten kann die Grundlage für eine spätere Strafverfolgung sein.

Ich möchte Dir keine Vorhaltungen wegen Leichtgläubigkeit machen. Ohne es zu wissen, unterstelle ich Dir mal, daß Du erst deshalb auf diesen dubiosen "Heiler" reinfallen konntest, weil die anerkannte Medizin Dir nicht helfen kann. Dann vertraut man auch mal einem völlig fremden Menschen auf der bloßen Grundlage der eigenen Hoffnung. Wenn die Schmerzen nur stark genug sind, greift man nach jedem Strohhalm, und das vernünftige Denken ist blockiert. Geh für das Gutachten am besten zu dem Arzt, der Dich zuletzt untersucht hat. Er hat die Referenzwerte. Oder frag Deine Krankenkasse bzw. (Rechtsschutz-) Versicherung nach einem von ihr bestellten Gutachter.

Daß dieser Unheiler Dir gar nicht zuhören wollte, deutet schon sehr auf Arroganz hin. Als "spiritueller Heiler" gibt er ja an, seine Informationen auf spiritueller Ebene zu bekommen. Seine Taten sind aber ganz klar auf der materiellen. Wenn es Chiropraktik war (worauf außer dem Bezug zum Rücken nichts konkret hindeutet), sollte er mindestens eine entsprechende Ausbildung vorweisen können. Ich vermute eher Shiatsu. Konkret deutet auch darauf nichts hin. Damit habe ich mich vor einem reichlichen Jahr von einem Freund im Bereich von Schultern, Nacken und Hinterkopf behandeln lassen. Es hat auch sehr weh getan, aber zu einem sofortigen Erfolg ohne Nebenwirkungen geführt. Die sogenannten "Erstverschlechterungen", die es auch in der Schulmedizin gibt, und deren Wahrnehmung dort medikamentös behindert wird, sind nicht eingetreten. Mein Freund hat allerdings mehrjährige praktische Erfahrung. Und er weist auch oft auf eine Feinheit im Selbstverständnis dieser "Heiler" hin: Jeder Mensch ist ein Heiler, aber jeder nur für sich selbst.

In Deiner jetzigen Situation halte ich eine Kombination aus Schmerz- und Entspannungstherapie für wichtig. Und da auch durchaus mit Unterstützung von Medikamenten. Denn so lange Du die Schmerzen spürst, kannst Du in den betroffenen Bereichen auch nicht wirklich lockerlassen. Wenn Verspannungen die Ursache sind, steckst Du damit in einem Teufelskreis. Eventuell kann eine psychosomatische Betreuung weiterhelfen. Körperliche Probleme sind oft ein Ausdruck seelischer Ursachen. Dann reicht es nicht, die körperliche Wahrnehmung mit Medikamenten zu unterdrücken, oder etwas wegzuoperieren. So lange die Ursache nicht beseitigt ist, kann es zu neuen Symptomen kommen. Vor allem, wenn die psychischen Ursachen unbewußt sind.

Übrigens, "dass in Deutschland ein Heiler den 'Patienten' nicht berühren darf ", scheint mir ein Mißverständnis zu sein. Es gilt so für einen Heilpraktiker mit dem sogenannten "kleinen HP" als Abschluß. Er beinhaltet eine staatliche Zulassung für Psychotherapie, aber nicht für manuelle Therapie. So ein Mensch darf Dich natürlich auch berühren. Aber es darf nicht mit Deiner beabsichtigten Heilung in Verbindung stehen. Niemand verbietet ihm, Dir zur Begrüßung die Hand zu reichen. Wer Reiki oder ähnliches anbietet, muß Dich natürlich berühren. Das darf er dann nicht als Heilpraktiker (mit nur dem "kleinen HP") in seiner Praxis. Hat die gleiche Person z.B. ein "Reiki-Zentrum" (ich weiß nicht, ob diese Bezeichnung zulässig ist), und tritt nicht als "kleiner" Heilpraktiker auf, ist es meines Wissens wieder zulässig. Diese Unterscheidung mag verwirrend sein, hat aber eine schützende Absicht. Für Reiki braucht man nur die entsprechende Ausbildung ohne medizinischen Hintergrund. Als Heilpraktiker muß man diesen Hintergrund nachweisen. Denn was bei esowatch.com als Voraussetzung für Heilpraktiker dargestellt wird, ist die Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung. Die hat man damit allerdings noch längst nicht bestanden. Dazu muß man schon etwas mehr nachweisen können.

t0ishaxna


:)z :)= :)= :)=

super Beitrag! Ich hoffe, Tami, Du kannst damit etwas anfangen!

teami


ich danke euch für eure antworten. es ist schon wahr: ich bin sehr verzweifelt, dass ich mich auf sowas eingelassen habe. jetzt kommt es mir ja selbst blöd vor: wie kann ich jemandem vertrauen, den ich gar nicht kenne? ich werde morgen mal zum arzt gehen und mit ihm reden. mal sehen, was der "heiler" angerichtet hat.

H>lodxyn


(was sich in allen drei verlinkten Artikeln wieder zeigt),

Es steht dir frei dich im Forum anzumelden und Änderungswünsche zu äussern. Über Hinweise zu Fehlern in den Artikeln (dann aber bitte mit Quelle) ist man dort dankbar.

[[http://forum.esowatch.com/]]

Denn was bei esowatch.com als Voraussetzung für Heilpraktiker dargestellt wird, ist die Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung. Die hat man damit allerdings noch längst nicht bestanden. Dazu muß man schon etwas mehr nachweisen können.

Naja die Prüfung ist auch nicht gerade die allerschwerste, ne?

[[http://www.heilpraktiker-fragen.de/pruefungsfragen/framen.html]]

Jetzt kommt dann sicher wieder sowas wie: "Ja aber die Mündliche is totaaal schwer weil da fallen immer so viele durch"

[[http://www.heilpraktiker-werden.de/pdfs/MuendlichePruefung.pdf]]

:=o

Also dafür, dass Vertreter dieser Zunft gerne behaupten sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen und wüssten deshalb eh alles besser als jeder Arzt, ist diese Prüfung mehr als lächerlich. Jeder medizinische Laie ist nach einem Monat intensiven Lernens in der Lage die zu bestehen.

smchnat ter[guscEhxe


off-topic

... aber vielleicht können wir es ja bei dieser einen Antwort belassen.

Du hast natürlich recht, ich könnte dort mitarbeiten. Aber dazu fehlt das grundlegende Interesse an diesem Projekt. So, wie es deutlich erkennbar aufgezogen ist, widerstrebt es mir. Wenn ich mal die Inhalte völlig außer Acht lasse, und nur die Form bewerte, dann stößt mir schon auf, daß sehr oft als Quellen irgendwelche Meinungsäußerungen angegeben werden, und wenig Bezug auf Fakten genommen wird. Oft sind die angegebenen Quellen gar nicht vorhanden oder haben andere Inhalte. Ganz typisch ist aber, daß der Leser auf der emotionalen Ebene angesprochen wird. Es geht wohl fast immer darum, etwas anzulehnen. Wenn sich das inhaltlich nicht begründen läßt, dann wird von der Sache abgelenkt, indem der Blick auf Personen geleitet wird. Und die kann man dann ablehnen.

Wie Du die Prüfung für Heilpraktiker einschätzt, ist Deine Sache. Das ändert nichts daran, daß die Aussage bei esowatch.com falsch ist. Deine Behauptung, daß "Vertreter dieser Zunft gerne behaupten sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen und wüssten deshalb eh alles besser als jeder Arzt" ist ein typisch plattes Klischeebild. Wieviele HP kennst Du denn? Deine Aussage mag für 20 Dir bekannte zutreffen, und bleibt trotzdem ein pauschales Urteil.

K>nuackxs


@ ramila

Solche Typen machen so ziemlich alles, um verzweifelte und naive Leute abzuzocken.

Ein Arzt, Physiotherapeut, Osteopath oder Chiropraktiker wäre wohl die sinnvollere Alternative gewesen.

Alternative zum Abzocken?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Schulmediziner mehr Geld verlangen für weniger Leistung. Schulmediziner machen die Diagnose und delegieren die Therapie an Hilfsberufe (z.B. Masseure, musste extra löhnen) und an Pharmaprodukte (dito).

"Solche Typen" machen auch die Therapie, ggf. unterstützt mit homöopathischen Mitteln.

Das ist jetzt keine Aussage zur Qualität der Arbeit, nur zur Bezahlung.

Die Bezahlung der Schulmediziner merkt man nur zum Teil mit Praxis-, Arzneigebühr, Zuzahlungen bei Brillen usw. Den Rest zahlt die Krankenkasse.

Lässt die Schulmediziner evtl. "billiger" aussehen. Aber jetzt rechne mal deine Kassenbeiträge hinzu.

sMchn(attjerjguxsche


Schulmediziner machen die Diagnose und delegieren die Therapie an Hilfsberufe (z.B. Masseure, musste extra löhnen) und an Pharmaprodukte (dito).

Ohne richtige Diagnose wäre eine Therapie ein wirres Probierspiel. Therapeuten sind aber keine "Hilfsberufler", sondern Fachleute auf eben einem anderen Gebiet.

Was man bezahlen muß, hängt von der jeweiligen Kasse ab. Generell fehlt den Ärzten die Zeit. Oder besser: Die Bezahlung für die Zeit, die sie für den Patienten eigentlich brauchen. Aber sie unterliegen dem Diktat der Kassen. Die bestimmen, was wie lange dauern darf.

Die Bezahlung der Schulmediziner merkt man nur zum Teil mit Praxis-, Arzneigebühr, Zuzahlungen bei Brillen usw. Den Rest zahlt die Krankenkasse.

Nichts davon geht in die Taschen der Ärzte. Im Gegenteil. Die Praxisgebühr wird an die Kassen abgeführt. Für die Ärzte (bzw. ihr Personal) ist das ein zusätzlicher Aufwand.

NPemes2i%s20x10


Wie Du die Prüfung für Heilpraktiker einschätzt, ist Deine Sache. Das ändert nichts daran, daß die Aussage bei esowatch.com falsch ist.

Esowatch schreibt zum Thema Heilpraktiker:

Heilpraktiker (HP) ist in Deutschland eine Bezeichnung für Personen, die auch ohne medizinische Ausbildung kranke Menschen behandeln dürfen. Zur Ausübung genügt ein Hauptschulabschluss, das Alter von 25 Jahren, ein ärztliches Attest, ein polizeiliches Führungszeugnis und ein Test beim Gesundheitsamt, dessen Ziel es ist, zu prüfen, ob der angehende HPs eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellt. Dazu muss per Multiple Choice (60 Fragen, von denen 45 richtig sein müssen) und einer mündlichen Prüfung gezeigt werden, dass man in der Lage ist, allgemeingefährdende Infektionskrankheiten und akute Krankheitszustände zu erkennen und sie umgehend an ausgebildete Ärzte weiterzuleiten....

Was ist daran falsch?

...Für Reiki braucht man nur die entsprechende Ausbildung ohne medizinischen Hintergrund. Als Heilpraktiker muß man diesen Hintergrund nachweisen. Denn was bei esowatch.com als Voraussetzung für Heilpraktiker dargestellt wird, ist die Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung. Die hat man damit allerdings noch längst nicht bestanden...

Das man Prüfungen nicht bestehen kann liegt in der Natur der Sache.

Vielleicht sollte man (zur Vermeidung von Fehlinterpretationen *:) ), dass ein Heilpraktiker KEINE Ausbildung benötigt und wenn man jetzt mal vom Hauptschulabschluss absieht) und auch keinen "Hintergrund nachweisen" muss.

Ein Heilpraktiker mußt auch keinerlei praktische Prüfungen bestehen, sondern nur eine schriftliche und mündliche theoretische Prüfung.

Übertragen auf den Strassenverkehr würde das bedeuten, man kauft sich ein Buch mit den Führerscheinfragen und Antworten, lernt diese zuhause auswendig , verzichtet bei Unlust auf den Besuch einer Fahrschule und nach einer bestandenen schriftlichen und mündlichen Theorieprüfung setzt man sich zum ersten Mal im Leben hinter das Lenkrads eines Autos und fährt auch gleich als freiberuflicher Taxifahrer Fahrgäste durch die Gegend :-o

Da würde wohl jeder den Kopf schütteln wenn so etwas möglich wäre - aber im Gesundheitswesen ist so etwas scheinbar ok - wenn auch nur in Deutschland.

Der Rest der Welt scheint da etwas gründlicher nachgedacht zu haben.

NjejmesVisA20x10


P.S.

Und für Reiki braucht man natürlich weder eine Ausbildung noch eine bestandene Prüfung - und ich muß es wissen, bin ich doch seit 10 min selbst ernannter Reiki-Meister höchsten Grades!

KDnackxs


Ein Heilpraktiker mußt auch keinerlei praktische Prüfungen bestehen, sondern nur eine schriftliche und mündliche theoretische Prüfung.

Dann wär's aber doch ein Heiltheoretiker. Ein Praktiker muss doch praktisch sein. Oder verarscht uns das Gesetz jetzt?

s.ch1n>attergcuscxhe


Dann wär's aber doch ein Heiltheoretiker. Ein Praktiker muss doch praktisch sein. Oder verarscht uns das Gesetz jetzt?

Damit hat man es vor über 70 Jahren wohl nicht so genau genommen. [[http://www.gesetze-im-internet.de/heilprg/BJNR002510939.html Das Gesetz]] wurde zu großen Teilen übernommen, was vor allem in der Eingangsformel und den §§ 7 und 8 erkennbar ist. Damals bezog man die Bezeichnung wohl darauf, daß das Wissen praktisch angewendet wird, und nicht auf eine praktische Prüfung.

Ich finde es gemein, daß die Zulassung nicht gleich automatisch zum Hauptschulabschluß vergeben wird. Eine zusätzliche Ausbildung braucht ein Heilpraktiker doch nicht, wie wir jetzt wissen. Auch wenn der [[http://www.heilpraktiker.org/ausbildung.htm FDH]] das anders sieht.

Bei [[http://de.wikipedia.org/wiki/Heilpraktiker#Berufsordnung Wikipedia]] findet man dann auch einen anderen Hinweis als bei den vermeintlichen Hütern der Wissenschaft:

Ohne eine systematische heilkundliche Ausbildung kann die Überprüfung zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung eher selten bestanden werden. Da die Qualität der Ausbildung allerdings keinerlei staatlicher Aufsicht unterliegt, fallen bei der Überprüfung der angehenden Heilpraktiker je nach Bundesland zwischen 20 und 80 Prozent der Prüflinge durch.

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Schön das nun auch Schnattergusche per Wikipedia-Zitat bestätigt, dass man eben doch Heilpraktiker werden kann OHNE eine "systematische heilkundliche Ausbildung" absolviert zu haben.

Es bleibt also dabei - ein angehender Heilpraktiker muss den schriftlichen und mündlichen Test bestehen, eine irgendwie geartete Ausbildung ist aber nicht vorgeschrieben wenn auch natürlich nicht verboten und bei vielen Kandidaten sicher auch notwendig um den Test bestehen zu können.

Um zur Prüfung zugelassen zu werden ist aber ein Nachweis einer Ausbildung definitiv nicht erforderlich -

ausser natürlich der bereits genannte Hauptschulabschluß.

Der Artikel in Esowatch ist also inhaltlich korrekt, auch wenn der eine oder andere Heilpraktiker dass sicher nicht gerne liest - schließlich dürfte auch nicht jedem Patienten dieser Hintergrund bekannt sein...

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