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Leberreinigung

Mqic=ha719 hat die Diskussion gestartet


In zahlreichen med1-Beiträgen wurde das Verfahren zur Leberreinigung mit Bittersalz, Olivenöl und Grapfruitsaft als Schwindel entlarvt.

Ich habe inzwischen 5 Leberreinigungen mit jeweils gleicher Flüssigkeitsmenge durchgeführt. Wenn die Theorie der Entstehung der Steine im Verdauungstrakt durch Verseifung stimmt, warum wird die Menge der Steine von einer zur anderen Reinigung deutlich geringer? Und warum verringert sich die Größe der Steine von einem zum anderen Mal?

Antworten
s<chna4ttergtu[sxche


Ich vermute, daß Dein Verdauungssystem sich allmählich daran gewöhnt, und der Verseifung immer besser entgegenwirken kann.

Wie wirkt es sich denn auf Deine Gallensteine aus? Sind sie weniger geworden, und sind nur noch kleinere da?

M?icha\19


Aha. Wie genau wirkt denn das Verdauungssystem dagegen?

Welche Gallensteine? Ich habe vermutlich keine. Die Reinigungsprozedur soll die Steine aus der Leber befördern, nicht aus der Gallenblase.

sPchnCatterrguscxhe


Von Lebersteinen hört man selten etwas, weil es sich dabei um Gallensteine handelt, die in den Gallengängen der Leber sind. Das tritt aber meines Wissens sehr selten auf. Ich formuliere dann die Frage eben neu:

Wie wirkt es sich auf Deine Lebersteine aus? Sind sie weniger geworden, und sind nur noch kleinere da?

r*hiaxna


Hallo zusammen,

wegen der Leberreinigung nach Moritz, hat da jemand schon Erfahrungen gemacht? Echte meine ich. Ist das nun Blödsinn oder nicht, was meint Ihr.

ich kann mir nicht vorstellen, wie Gallensteine von der Größe, die man im Internet sieht, durch die Gallengänge passen sollen. Interessieren würde mich die Leberreinigung aber schon, weil ich denke, dass sich mein Allgemeinzustand bessern könnte.

Gruß

Rhiana

M ichFa19


Ja, ich habe Erfahrungen gemacht --> siehe ersten Beitrag. Ich habe nie eine Diagnostik bzgl. Lebersteine durchführen lassen. Mein Motiv für die Leberreinigungungen sind atypische rheumatische Beschwerden unklarer Ursache.

Ich halte es nicht für ausgeschlossen, daß auch 2 cm große Steine durch den Hauptgallengang passen, da dieser sehr elastisch ist. Daß es Steine in der Leber geben kann, ist - meinen Informationen nach - gesichert. Für mich stellt sich eher die Frage nach der Menge. Ich habe bisher insgesamt einige hundert, überwiegend kleine und kleinste Konkremente ausgeschieden und ich frage mich, ob diese Menge tatsächlich aus der Leber stammen kann.

Für einige von mir befragte Ärzte ist es durchaus denkbar, daß mit dem Moritz-Verfahren Steine ausgeschieden werden können. Doch hatte keiner Erfahrungen damit, da das Verfahren in der Schulmedizin nicht gelehrt wird. Auch hatte keiner eine Ahnung, welche Stein-Menge in der Leber vorkommen könnte. Das wissen vermutlich nur an der Leber tätige Chirurgen oder Pathologen. Doch zu denen habe ich leider keine Connections.

Die Verseifungstheorie erklärt m.E. nicht im geringsten, warum die Menge der ausgeschiedenen Steine von einer zur anderen Reinigungsprozedur weniger wird.

ryhianxa


Danke Micha19,

mir geht es einfach darum, dass ich mir mal was gutes tun möchte und viele der Symtome in dem Buch von Moritz auf mich zutreffen.

Andererseits bin ich ganz verunsichert über die negativen Stimmen

Gruß

Rhiana

sFchnat}te(rg6usche


Für mich ist es fraglich, ob ich mir tatsächlich etwas Gutes tun würde, wenn ich meiner Leber erst so viel Öl zuführe, damit sie sich davon wieder befreien muß. Denn in der normalen Ernährung sind solche Mengen unüblich. Vor allem würde mich für eine solche Entscheidung aber interessieren, ob das, was da ausgeschieden wird, tatsächlich Gallensteine sind (die haben eine kristalline Struktur), oder nur Verseifungen aus den "Zutaten".

Htlzodyn


Micha19 die Antwort auf deine Vermutung kannst du ganz einfach bekommen. Lass diese Steine in einem Labor analysieren und man wird dir sagen, dass es keine Gallen(oder Leber- für dich)steine sind

Mti[cha1x9


Eine Laboranalyse erklärt nicht, warum die Menge der Steine von einer zur anderen Reinigung deutlich weniger wird und warum sich die Größe der Steine von einem zum anderen Mal verringert.

Und genau das sind meine Fragen!

JounndWal ixa


[[http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,648156,00.html]]

:=o

M,ichxa19


Der Spiegel-Artikel sowie die Esowatch-Seite zum Thema sind mir seit langem bekannt. Meine Fragen werden dadurch nicht beantwortet. Warum wird die Menge der Steine von einer zur anderen Reinigung deutlich geringer, bei gleicher Menge der zugeführten Flüssigkeiten ? Und warum verringert sich die Größe der Steine von einem zum anderen Mal?

Bei der Prozedur sollen außerdem auch gar keine Steine aus der Galle, sondern Steine aus den Lebergängen herausbefördert werden. Die Steine sollen angeblich weich und mit Ultraschall nicht diagnostizierbar sein. Daß solche intrahepatischen Steine in der Leber tatsächlich existent sein können, dafür gibt es viele ernstzunehmende Hinweise, wie z.B. Fachtexte, die sich mit (chirurgischen) Verfahren zur Entfernung dieser Steine befassen.

Für mich ist nur die Frage, ob die Steine tatsächlich in der Menge vorkommen können, wie ich das erlebt habe.

Ich werde den Eindruck nicht los, daß Schulmediziner nur allein anhand ihrer Bildungsweges und meist Doktortitels den alleinigen Anspruch auf Wahrheit gepachtet haben. Auch wenn man die Esowatchseiten so ließt, bekommt man den Eindruck, die Autoren haben Wissen und Wahrheit mit Löffeln gefressen. Auf Esowatch geht es m.E. hauptsächlich darum, alternative Verfahren und Personen, die den "offiziell anerkannten Leitlinien" nicht entsprechen, in ein schlechtes Licht zu rücken. Doch weder Schulmediziner noch solche der Naturheilkunde sind frei von Irrtümern und - wie jeder Mensch - in ihrer Wahrnehmungs- und Erkentnisfähigkeit begrenzt.

Ein Beispiel von der Esowatchseite ist die völlig unsachliche und erniedrigende Darstellung von Dr. Johann Georg Schnitzer. Er schrieb unter anderem die Bücher "Diabetes heilen" und "Bluthochdruck heilen". In meinem Verwandtenkreis wendeten 3 Personen seine Vorschläge an und konnten tatsächlich Diabetes und Bluthochdruck extrem bessern oder ganz heilen - trotz starker genetischer Dispostition. Neben zwei Diabetikerinnen ist unter den drei Verwandten ein Arzt, der seinen immer höher werdenden Blutdruck trotz Schulmedizin und zahlreicher Ratschläge von Fachkollegen nicht in den Griff bekam. Mit den Vorschlägen des "Esotherikers" Schnitzer hatte er schließlich Erfolg.

r/hiVana


Also ich habe nun tapfer meine erste Leberreinigung vorschriftsmäßig duchgeführt. Am meisten Angst hatte ich vor dem Bittersalt, denn aus meinen Heiilfastenkuren habe ich so schlimme Erfahrunge nmit Glaubersaltz gemacht (durch die Nase erbrochen) dass ich mich nicht mehr überwinden kann, es zu trinken. Das Bittersalt dagegen machte mir gar nichts aus, war überhuapt nicht unangenehm. Dann noch die Sache mit dem Grapefruitsaft und dem Öl, es kostete mich Überwindung es zu trinken aber es war überhaupt nicht schlimm, lange nicht so schlimm wie befürchtet. Und dann mit Spannung auf das Ergebnis gewartet, leider ganz umsonst. Nicht ein allerkleinstes sichtbares Steinchen. Kann es sein, dass ich einfach keine habe? Glaube ich nicht, ich bin bald 60 und habe meiner Leber und Galle schon viel zugemutet. Keine Ahnung warumd as so ist aber ich werde es auf alle Fälle wiederholen, denn vom Gefühl her tgat es mir gut.

Gruß

Rhiana

PS: Die ganzen Unkenrufe aus der Ecke, die alles verdammen, was nicht ihre eigene Idee ist, nehme ich nicht ernst. Wer heilt hat recht, und wenn es noch so oft schlechtgeredet wird, wenn es nur einigen hilft ist es gerechtfertigt. Die größere Lobby steht halt einfach hinter dem, was viel Geld kostet und hinter der Pharmaindustrie und die hat wohl wenig Interesse an Sachen, die nicht von ihr kommen.

Mfichwax19


Hallo rhiana!

Das Ergebnis Deiner ersten Reinigung ist ja interessant. Vor allem wenn man bedenkt, daß doch entsprechend Verseifungstheorie Klümpchen hätten entstehen müssen. Daß Du keine Steine ausgeschieden hast, kann m.E. auf mehrere Ursachen zurückgehen. 1. Du hast tatsächlich keine Steine in der Leber. 2. Die Steine hängen anfangs noch zu fest. 3. Deine Leber ist sehr leistungsfähig und die zugeführten Flüssigkeiten wurden verdaut, bevor sich Klümpchen bilden konnten.

Es wäre nun sehr interessant, 1-2 weitere Reinigungen durchzuführen. Sollten dabei doch noch Steine ausgeschieden werden, würde das die 2. Variante stützen und es wäre ein Indiz gegen die Verseifungstheorie.

Zwischen zwei Reinigungen sollten unbedingt 2 Wochen Pause eingehalten werden.

Ich freue mich auf weitere Erfahrungsberichte!

Nyemesi}s201x0


Es wäre nun sehr interessant, 1-2 weitere Reinigungen durchzuführen. Sollten dabei doch noch Steine ausgeschieden werden, würde das die 2. Variante stützen und es wäre ein Indiz gegen die Verseifungstheorie.

Eine Laboranalyse erklärt nicht, warum die Menge der Steine von einer zur anderen Reinigung deutlich weniger wird und warum sich die Größe der Steine von einem zum anderen Mal verringert.

Eine Laboranalyse der Steine würde aber immerhin eindeutig klären, ob es sich überhaupt um Lebersteine ( eigentlich ja Gallensteine in den Gallengängen der Leber) handelt oder nicht.

Warum sollte man irgendwelche Vermutungen anstellen wenn diese Frage doch klärbar wäre?

Was spricht gegen eine solche Laboranalyse?

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