» »

Urin-Therapie richtig machen?

I`ndivi>duaxlist


@ WiBuntu

Vielleicht gelingt es Dir, den Blickwinkel zu ändern, den Schalter im Kopf umzulegen? Das Thema ist ja hochgradig moral- und ideologiebelastet, und es ist gar nicht so einfach, sich davon frei zu machen und da unbefangen ranzugehen. Die Haltung "ich muss das trinken, wie krieg ich das eklige Zeugs am besten runter?" zeugt von so einer Sperre im Kopf und ist sicher die denkbar ungünstigste.

Ich empfehle eine andere Haltung: Neugier. Betrachte es als bewusste Selbsterfahrung. Vielleicht kannst Du – mit dem umgelegten Schalter im Kopf – sogar den "Kick" genießen, etwas "Verbotenes" zu tun. Urin ist ein Teil von Dir, er kommt von Deinem Körper, und Du willst damit wiederum Deinem Körper was Gutes tun. Aber wie soll das gehen, wenn Du ihm mit Abscheu begegnest?

Ich habe mich seinerzeit mal völlig ohne Heilwirkungserwartungen, ohne ideologische Voreingenommenheit und ohne jede Notwendigkeit, sondern allein aus reiner Neugier fürs Urintrinken interessiert und darüber in einem [[http://www.med1.de/Forum/Alternativmedizin/161659/ anderen Faden]] ausführlicher berichtet.

Es ist eine reine Kopf- und Gewöhnungssache. Auch der erste Schluck Bier schmeckt eigentlich höchst gewöhnungsbedürftig. Ähnlich ist es beim Urin. Er schmeckt nun mal besonders, aber man kann sich an den Geschmack gewöhnen und ihn sogar mögen. Wenn ich Urin trinke, will ich ihn auch schmecken, dann darf und soll es nicht wie was anderes schmecken. Ich kann daran nichts Ekliges finden und käme nie auf die Idee, das aus Geschmacksgründen mit "normalen" Getränken zu mischen – das käme mir dann viel eher eklig vor.

Jemand schrieb sinngemäß, trinken allein reicht nicht, man sollte es gern tun.

Ja, sich wirklich drauf einlassen, da könnte was dran sein. Wahrscheinlich beruht ein Teil der behaupteten Heilwirkungen auch auf dem mit dem Trinken verbundenen mentalen Prozess: man weiß, dass man etwas Ungewöhnliches tut, man begegnet sich und seinem Körper auf einer neuen, innigen Ebene, man lernt, einen Teil von sich anzunehmen, dessen Verabscheuungswürdigkeit uns von klein auf eingetrichtert wurde, usw...

Symbolisch ist damit die erste Allergie bereits überwunden...

Lass Verdünnung, Vermischung und Selbstüberlistung weg, lass Dich wirklich ein auf diese Selbsterfahrung, und dann ist die Frage nach der "richtigen" Trinkmenge unerheblich. Trink, soviel Du magst. Anfangs vielleicht nur einen Schluck, und für die vielfach vermutete positive Stimulierung des Immunsystems ist das sicher schon ausreichend! Später wird es Dir gar nichts ausmachen oder sogar gefallen, mehr zu trinken.

WHiBuxntu


Ich werde vielleicht später, wie die Bekannte von fischerin auf Urin-pur übergehen.

Aber ich hab einmal unverdünnt getrunken, und es war schreklich :-X

Ich hab ja mit Apfelsaft erst stark verdünnt, und dann immer mehr Urin und weniger Apfelsaft.

Aber wenn es mit Grapefruitsaft besser klappt, dann hole ich ihn auch ;-D .

Rjubxinax


Ich habe zur Zeit ziemlich mit einer Pollenallergie zu tun (Nase läuft, ist verstopft, Niesanfälle). Angeregt durch diesen Thread habe ich einfach meinen Morgenurin frisch in eine Nasendusche gefüllt und vorsichtig meine Nase gespült. Es war ein bisschen scharf auf den Nasenschleimhäuten, aber keineswegs unangenehmer als das Nasenspülsalz, was ich sonst verwendet hatte.

Also gar nicht lang nachdenken, einfach probieren. Nun bin ich neugierig, ob sich auf lange Sicht eine Besserung einstellt.

Ilndiv*idual/ist


Aber ich hab einmal unverdünnt getrunken, und es war schreklich

Ja, weil es ungewohnt war. Ging mir beim ersten Versuch auch so (siehe verlinkter Faden).

Der Urin schmeckt ja nicht immer gleich. Je nach Konzentration, u.a. abhängig davon, wieviel man getrunken hat, ist von "sehr intensiv" bis "labberig wie warmes Wasser" alles möglich. Bei meinem allerersten Versuch muss ich wohl einen extrem "würzigen" Moment erwischt haben; ich war so erschrocken, dass ich es gleich ins Klo gespuckt habe. Vielleicht war es bei Dir auch so. Bei späteren Versuchen war ich dann hingegen erstaunt, wie harmlos es schmeckt. Z.B. ähnlich wie eine leichte Hühnerbrühe. Inzwischen mag ich aber die besonders würzigen Varianten sogar viel lieber...

Nur wenn man vorher Spargel gegessen hat (auch geringe Mengen), ist von einem Genuss abzuraten, das schmeckt dann wirklich abartig und hat nichts mit dem "normalen" Uringeschmack zu tun. Auch viel Fleischgenuss im Vorfeld kann sich evtl. negativ auswirken.

Ich empfehle Dir nochmals, aus besagten Gründen, es nicht mit Säften zu mischen, sondern es lieber mal, wie von monteveritaner empfohlen, nach reichlichem Genuss von (Mineral-)Wasser zu probieren. Dann ist es bereits im Körper so stark verdünnt, dass es praktisch nach gar nichts schmeckt – ehrlich! So kannst du Dich "gefahr"los herantasten.

Wenn selbst das bei Dir bereits Ekel und Abscheu hervorruft, und Du nicht wenigstens ein kleines bisschen Neugier verspürst, solltest Du es schlicht und einfach ganz lassen. Dann ist es nämlich kein Geschmacksproblem, sondern eine mentale Hürde, also sozusagen fehlende innere Bereitschaft. Was ja auch keineswegs problematisch ist, sondern sozusagen der gesellschaftliche Normalfall, also kannst und solltest Du das einfach akzeptieren. Es gibt ja keinen Zwang. Mach Dich erstmal frei davon, es trinken zu müssen. Der Antrieb sollte, wenn, dann aus Dir selbst kommen.

SPusizuxki


@ Individualist

Dein Beitrag ist sehr interessant!

Symbolisch ist damit die erste Allergie bereits überwunden...

Stimmt! Es klingt wie ein Friedensangebot an sich selbst, wenn ich meinen eigenen Saft annehme und ganz bewusst trinke.

Auch das viel klare Wasser vorher trinken ist eine gute Idee. Dadurch wird der Urin ja von selbst fast klar.

Einfach runter damit. Vielleicht kann man am Anfang auch den Mittagsurin trinken, da dieser nicht so stark konzentriert ist. Auch empfindet man (ich) morgens Geschmäcker intensiver.

INndiv]i2dualihst


Es klingt wie ein Friedensangebot an sich selbst

Das ist schön gesagt. Gefällt mir sehr! @:)

N>emesis520x10


Vielleicht verbessert ja vorheriges Kochen des Urins den Geschmack?

Auf jeden Fall ist der gekochte Urin sogar ein "besonders potentes Heil- und Verjüngungsmittel"

Zumindest wenn man den Aussagen der "Deutschen Gesellschaft für Harntherapie e.V." glauben schenken mag.

[[http://www.harntherapie.de/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=86&Itemid=80]]

Ich bin ja weiterhin für die Einnahme als D6-Potenz.

Schließlich lehrt die Homöopathie seit mehr als 200 Jahren, dass durch diese Potenzierung (die manche hier irrtümlich mit Verdünnung verwechseln) die heilende Wirkung gesteigert wird.

Das durch die Potenzierung die möglichen unerwünschten Nebenwirkungen reduzieren werden ist übrigens sogar von der Schulmedizin anerkannt!

m|ontev.er-it{aner


Urintrinken: Gezwungen/widerwillig oder freiwillig/mit Freude

**

Hallo zusammen! Wollte doch einmal hier nachschauen, ob jemand auf meinen Vorschlag reagiert hat, ja vielleicht sogar schon Erfahrungen gemacht hat.

Meine Methode, nämlich vor dem Urintrinken erst mal viel reines Wasser zu sich zu nehmen und dann den Urin unmittelbar nach dem Ausscheiden zu trinken, wo die Flüssigkeit rein, warm, leicht schaumig und völlig geruchlos ist, scheint mir nicht schlecht.

Ich verstehe nichts von Medizin und mache die Sache eigentlich rein nach Gefühl. So kommt mich etwas einmal pro Woche die Lust an, einen Becher meines Lebenssaftes zu geniessen, und das tue ich dann auch (5 bis 8 dl).

Ich fühle mich nachher immer gut; die Verdauung läuft z.B. prima hinterher.

Wer teilt hier vielleicht seine/ihre Erlebnisse mit?

HRlodxyn


Nemesis mach bitte die Ironie in deinem Beitrag kenntlich ;-D ich wollte grad schon loswettern bis ich deinen Nick glesen habe ;-) :)_

Meine Methode, nämlich vor dem Urintrinken erst mal viel reines Wasser zu sich zu nehmen und dann den Urin unmittelbar nach dem Ausscheiden zu trinken

Ah also potenzieren im eigenen Körper sozusagen. Hm man müsste dann nur noch nach dem Wassertrinken ganz viel auf der Stelle hüpfen (am besten auf einem in leder gebundenen Organon) und dürfte dann eine, zwar sehr niedrige, Potenz hinbekommen! So schlägt man dann auch gleich der Globulimafia ein Schnippchen. ;-)

Ansonsten halte ich es mit Eckart von Hirschhausen der sagt sinngemäß: Die Nieren geben sich große Mühe den ganzen Dreck aus dem Körper zu bekommen und manche Menschen schütten es einfach oben wieder rein... Ich glaub auch Nieren können sich manchmal verarscht vorkommen. ;-D

s%chnaatMtergjusche


Ah also potenzieren im eigenen Körper sozusagen.

Nix da! Wenn Du so mit meiner Rachegöttin umgehen willst, kriegst Du Ärger mit mir. Du darfst Nemesis2010 mal leicht knuffen und schubsen. Aber doch nicht verschütteln. ;-D Wo kämen wir den hin, wenn hier im Forum ohne diesen köstlichen Humor wieder sachlicher Ernst einziehen würde. :|N

n&airo=lfxxii


Hab's auch mal gemacht, konnte ohne probleme trinken, bin aber ekelfest, da ich beim Survival-training auch Inskten verköstigte...

Hab in einem Buch gelesen, ein paar Tropfen Bitterstern (Apotheke), machen ihn wohlschmeckender und bekömlicher.

Bei Vegetariern schmeckt er angeblich besser.

Nicht trinken bei Medikamenteneinnahme!

Prost!

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Alternativmedizin oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Schönheit und Wohlfühlen


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH