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Ab wann Besserung bei Anwendung von LM-/Q-Potenzen?

fAiammxa hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen! :-)

Ich habe eine Frage bezüglich meines homöopathischen Mittels und bitte vorab, keine Antworten hinsichtlich Grundsatzdiskussionen (Homöopathie wirkt oder nicht....) zu schreiben.

Mein Homöopath hat nach einer ausführlichen Anamnese das für mich persönliche Mittel gefunden und mir dieses als Tropfen in der Potenz Q 18 verordnet. Ich soll davon 1 mal pro Woche 2 Tropfen in etwas Wasser geben, und davon 3 Tage lang was einnnehmen (1.Tag: 3 mal 1 T, 2. Tag: 2 mal 1 T, 3. Tag: 1 mal 1 TL). Die Woche drauf dann das Ganze wieder von Vorne usw., das Ganze nun ca. ein halbes Jahr lang.

In der ersten Woche ging es mir recht gut. Dann aber, als ich das zweite Mal diesen Einnahmeblock durchgeführt habe, kamen die Symptome so richtig mies durch. Laut Arzt normal und zu erwarten (obwohl es erst hieß, bei diesen Potenzen gäbe es keine Erstverschlimmerung), wird auch noch so weitergehen (auf und ab....).

Wer hat Erfahrungen mit solchen Potenzen? Wie lange dauert es denn ca., bis eine echte Besserung eintritt? Weil wenn ich jetzt womöglich monatelang immer wieder scheußliche Symptome habe, dann kann ich das Mittel ja gleich weglassen und hab' auch kein schlimmeres Resultat....!?

Danke schon mal für Eure Antworten! :-)

Antworten
fIiammxa


Hat keiner Erfahrung bzw. Wissen zu den LM-Potenzen? Würde mich echt sehr darüber freuen.... :)z

VCigexo


Hallo Fiamma,

zu deinen Verschlechterungen kann ich leider nichts sagen, da diese Art der Verabreichung von LM/Q nicht nach Hahnemann ist und ich es so überhaupt nicht einordnen könnte...

Man nutzt ja die Q-Potenzen unter anderem, damit man bei Reaktionen des Patienten unter Umständen das Mittel schnell wechseln, Gabenhäufigkeit oder Dosierung verändern kann.

Auch bei Q/LM kann es zu Erstverschlimmerungen kommen, ist aber selten. Dann hätte es dir aber in der ersten Woche schlechter gehen müssen. Erst gut, dann schlecht spricht nicht für eine Erstverschlimmerung, sondern je nach Symptome für die falsche Dosierung, zu häufig, zu selten oder auch für ein anderes Mittel.

Das ist aber vom individuellen Fall abhängig.

Sollst du die Flasche den auch vor jeder EInnahme schütteln?

Wenn nicht, kann es zu einer Arzneimittelprüfung kommen.

Gruß,

Linda

fGiammxa


Hallo Linda,

danke erst mal für Deine Antwort! @:)

Ich mache ja einmal pro Woche eine Verdünnung, aus der ich dann 6 mal einen Teelöffel entnehme (6 mal aus der gleichen Lösung also – habe da den Arzt nochmal genau gefragt).

Vor jeder Entnahme aus der Originalflasche soll ich schütteln, ja. Ich mache immer 10 Schüttelschläge, wie im Beipackzettel beschrieben, und das hat auch der Arzt so empfohlen.

Er meinte, wenn es mir von den Symptomen her zu anstrengend wird, könne ich pro Woche nur 1 Tag statt 3 einnehmen.

Dass das Schema nicht nach Hahnemann ist, hat mich auch etwas verunsichert....

Andererseits ist mein Homöopath aber ein recht bekannter Experte, noch dazu mit jahrzehntelanger Erfahrung.... Und laut ihm ist dieses "Auf und Ab" eben völlig normal.

Vfigeo


Hallo Fiamma,

aber du schüttelst die Flasche nur einmal pro Woche und nimmst dann an 3 verschiedenen Tagen daraus etwas ein?

Oder habe ich das falsch verstanden?

Natürlich kann es auch bei Q_potenzen zu Veränderungen kommen. Wenn die aber beschwerlich sind, verändert man etwas.

So wie ich die Verabreichung verstehe, geht da einiges durcheinander. Er kann so gar nicht wissen, warum es bei dir so abläuft. Und dann eben auch nicht vernünftig ändern...

Na ja, und den Experten-Status haben einige für sich gepachtet ;-)

Hahnemann hat 60 Jahre geforscht...

Kannst mir ja mal seinen Namen nennen (per PN).

Viele Grüße!

f$i5ammxa


Hallo Vigeo,

danke für Deine ausführliche Antwort! :)^

Also, ich mache pro Woche einmal so eine Verdünnung. Dazu verpasse ich der Originalflasche 10 Schüttelschläge, dann gebe ich 2 Tropfen in ein Glas mit etwas Wasser. Aus dieser Lösung wird 3 Tage lang eingenommen: am ersten Tag 3 mal je ein Teelöffel, am 2. Tag zwei mal je ein Teelöffel, und am 3. Tag nur noch einer.

Jetzt, in der 3. Einnahmewoche, ist es mir "nur" einen Tag lang besch.... gegangen (am 2. Tag der Einnahme), vielleicht spielt sich nun doch alles ein, so wie er es gesagt hat.

PN folgt! *:)

VWigne0o


Hallo,

PN gelesen :-)

wenn du sensibel bist, besteht auch während der 3 aufeinander folgendenden Tagen die Gefahr einer Arzneimittelprüfung.

Eigentlich schüttelt man vor JEDER Einnahme und gibt dann je nach ABsprache etwas in ein Glas Wasser.

Durch das Schütteln vor jeder Einnahme wird das Mittel jedesmal gering verändert, so dass keine AMP entsteht.

fOiammta


Hallo liebe Vigeo,

ganz vielen lieben Dank für Deine Antwort und auch die PN!

Ich schreibe nun hier weiter, vielleicht ist ja manches auch für andere Forenteilnehmer hilfreich.

Der Homöopath hat jedenfalls auf meine Anfrage hin ja empfohlen, dass ich, wenn es sehr anstrengend wird, die Einnahme ja auf einmal pro Woche beschränken kann. Übrigens rühe ich im Glas dann auch immer um, bevor ich einnehme.

Jedenfalls war ich tapfer und habe nun auch in der dritten Woche drei Tage lang eingenommen – diesmal hatte ich nur einen einzigen Tag lang üble Zustände (am zweiten Einnahmetag), danach ging es mir schlagartig besser. Insgesamt habe ich momentan ein gutes Gefühl und bin mir ja auch dessen bewusst, dass die Behandlung kein "Spaziergang" ist.

Danke für den Buchtipp zu den Q-Potenzen, werde wohl nach dem Feiertagstrubel mal in der Buchhandlung drin schmökern (falls sie es da haben).

Liebe Grüße! @:) *:)

Vligexo


Hallo,

ich bezweifel, dass es in der Buchhandlung erhältlich ist.

Kannst aber mal bei Irl oder Narayana gucken.

Schön, dass es dir besser geht!

Trotzdem würde mich interessieren, mit welcher Begründung der Homöopath so vorgeht – und was/wie er vorgeht, wenn er mal was ändern muss. Vielleicht kannst du ihn ja bei Gelegenheit mal fragen.

Lieben Gruß!

fDia\mmZa


Hallo Vigeo,

danke Dir! :-)

Ich kenne die Begründung für die Dosierungsanleitung ehrlich gesagt nicht. Momentan fahre ich jetzt soweit gut damit; und seiner Aussage nach soll ich das wohl insgesamt ca. ein halbes Jahr beibehalten. Falls ich nicht klar komme, kontaktiere ich ihn aber sowieso – und dann wird man sehen, ob/was er ggf. ändert.

Liebe Grüße! :-D

fviamxma


Hallo Vigeo, bist Du noch da?

Ich bin total verzweifelt..... :°(

Das Mittel nehme ich nun seit 1. Dez., und es geht mir zunehmend schlechter.

V.a. nehme ich es wegen meinem starken Haarausfall (den hatte ich vor Beginn der homöopath. Behandlung bereits gut stoppen können durch Substitution von B12; es war ein Mangel festgestellt worden), der ist inzwischen wieder die reinste Katastrophe, und ich bin total am Ende...... :°( :°( :°(

Vor einer Woche habe ich dem Arzt geschrieben, dass der Haarausfall wieder schlimmer ist, und er hat mir zur Weiterbehandlung wie vereinbart geraten. Keinerlei Aussage darüber, wie lange diese Qual noch anhalten soll.

Dazwischen habe ich durchaus mal Tage, in denen es mir psychisch besser geht, aber diese werden immer weniger, und die Depressionen hingegen immer furchtbarer......

Was soll ich jetzt bloß tun? Bin kurz davor, die Behandlung hinzuschmeissen, dabei war sie mein allerletzter Hoffnungsstrohhalm. >:(

Sorry für den ganzen Frust, mir geht's einfach nur besch.....!! :(v

dsanQnylAenxe


Hallo liebe fiamma,

hab grad zufällig deinen Beitrag gelesen, du Arme :°_ das find ich ja jetzt ganz schlimm für dich :)_

und weil ich schon mal danach gegoogelt habe, vielleicht kannst du dir bei diesem link ein bißchen Info holen?

[[www.natur-forum.com/forum/viewtopic.php?f=36&t=16619&p=90676]]

oder kennst du dieses Forum schon?

liebe Grüße und laß dich nicht allzusehr niederdrücken von diesem Mist @:)

V-i@gxeo


Hallo Fiamma,

ja, bin noch da *:)

Das tut mir leid, dass deine Behandlung so schlecht verläuft – und noch blöder ist, dass dein Arzt keine Aussage über die Behandlung macht.

Möglich ist, dass du das Mittel prüfst oder das es falsch ist. Das kann ich hier aber nicht beurteilen.

Das empfohlene Forum von Dannylene ist gut. Da bin ich auch.

Die meisten die dort schreiben, sind auch klassische Homöopathen. Stell doch dort ruhig deine Geschichte rein; vielleicht hat ja ein HOmöopath dort noch eine andere Idee.

fFiaTmma


Hallo Ihr beiden,

freue mich sehr über Eure lieben Antworten! @:)

Auf das genannte Forum bin ich bei meinen Googlereien schon gelegentlich gestoßen.

Habe mir die Diskussion eben mal etwas genauer angesehen und bin eher noch verwirrter als zuvor.... Offenbar gibt es da 1000 Möglichkeiten, was man "falsch" machen kann und sonstige Erklärungen für die Verschlimmerung.... :°(

Erstverschlimmerung, Spätverschlimmerung, Überdosierung, Mittel zu selten oder zu oft genommen, falsche Potenz.... %:|

Gemäß meinen Recherchen könnte es sich bei meinem Haarausfall auch um das sog. "Shedding" handeln – d.h. die Behandlung spricht an, wodurch die kranken Haare abgestoßen werden (in der Tat sind das alles sehr dünne, großteils aber halt auch sehr kurze) und neue kräftige nachkommen. Wer aber garantiert mir, dass es wirklich so ist? Und wenn innerhalb kurzer Zeit alle Haare vom Shedding betroffen sein sollten, dann ist ja sozusagen dieser Effekt noch schlimmer als die Krankheit selber..... Soll ich jetzt monatelang tatenlos zusehen, wie mir alle Haare ausfallen und weiter naiv hoffen, dass ich "irgendwann" doch wieder vernünftige Haare bekomme?

Meine Schmerzgrenze ist einfach überschritten – und die Behandlung leichtfertig abbrechen möchte ich auch nicht; sie ist ja mein letzter Hoffnungs-Strohhalm nach unzähligen anderen vergeblichen Versuchen.

Ach, sorry für das ganze Gejammer, ich mag so eigentlich gar nicht sein...... :-(

V i^gexo


Jammere ruhig! :)z

Du bist ja auch in einer ziemlich blöden Situation.

Ich würde deinen Homöopathen mal um ein Gespräch bitten, in dem er dir erklärt was, wann warum.

Dann kannst du verstehen, welchen Plan er verfolgt.

Nur zu sagen: "Nützt nix! Weiter im Text!" (mal überspitzt gesagt), fände ich auch ziemlich unbefriedigend als geplagter Patient.

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