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Wie führe ich eine effektive Antidotierung einer C200 durch?

fbiamxma hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich habe eine hom. Behandlung hinter mir, die nur zu (extremen) Verschlimmerungen geführt hat, so dass ich nach dreieinhalb Monaten den Behandlungsabbruch beschlossen habe.

Zuletzt hatte ich vor 23 Tagen eine C200 genommen.

Circa eine Woche nach der Einnahme habe ich mit Antidotierungsversuchen begonnen, v.a. mit Kaffee und Kampfer. An einzelnen Tagen ging es mir besser, dann aber jeweils plötzlich umso schlechter. Ich merke ganz eindeutig, wie ich immer noch unter dem manipulierenden Einfluss des Mittels stehe (niemals hätte ich früher geglaubt, dass Homöopathie auch nur irgendwas bewirkt – und ich bin geschockt über diese Art und Weise).

Wie kriege ich dieses Teufelszeug aus meinem Körper raus, ohne auf homöopathische Mittel zurückgreifen zu müssen? Es handelt sich um Acidum Phosphoricum – gibt es evtl. unter den Nahrungsmitteln etwas, das dieses Mittel gezielt antidotiert?

Weiß jemand, wie lange generell so eine C200 wirkt und ob man bei Behandlungsabbruch sozusagen in diesen Verschlimmerungen gefangen bleibt?

Danke schon mal für Eure Antworten! :-)

Antworten
K3atzex1


Hallo,

normalerweise geht man damit zum Homöopathen zurück :)z

Ein Mittel kann andere, nämlich dahinterliegende, Probleme aufreissen. Dein Homöopath sollte dir dann auf die neuen Symptome das richtige Mittel geben. Dann wäre der Zauber rasch vorbei.

:)^

L?eswixan


flamma

Du kannst nicht genau wissen, ob deine Verschlimmerungen wirklich durch das homoeopathische Mittel zustandegekommen sind. Es ist denkbar, dass das so auch passiert waere, wenn du gar nicht behandelt worden waerest.

Das Konzept, dass man bei Behandlungsabbruch in den Verschlimmerungen "gefangen" bleibt, gibt es in der Homoeopathie eigentlich nicht; falls es bei dir schlimmer wurde und auch so bleibt, solltest du entweder dem Homoeopathen noch eine Chance geben, daraus die entsprechenden Schluesse zu ziehen (kann so sein, wie Katze1 sagt) oder zu einem Arzt, und mal gucken, was die "normale" Schulmedizin zu deinen Problemen so zu sagen hat (und das wird nicht sein, dass du ein "Gegenmittel" zur Homoeopathie finden muesstest).

friamxma


Hallo Ihr Beiden,

vielen herzlichen Dank für Eure Antworten!

An den Homöopathen wende ich mich nicht mehr, weil ich kein Vertrauen mehr habe und die Behandlung abgebrochen habe.

Er ist die ganze Zeit auf meine dringendsten Sorgen und Fragen gar nicht eingegangen, sondern hat mich immer nur kurz abgespeist mit einer neuen Verordnung oder irgendwelchen "Geduld"-Parolen.

Die Verschlechterungen sind ganz eindeutig auf die Mittel zurückzuführen, das bilde ich mir sicher nicht ein.

Und ich werde definitiv keine weitere hom. Behandlung mehr machen.

Was normale Schulmedizin betrifft, hab' ich alle Möglichkeiten ausgeschöpft – und hatte ich unmittelbar vor Beginn der hom. Behandlung bereits eine deutliche Besserung der Beschwerden erzielt – ich Depp dachte dann, das könne ich mit Homöopathie noch "stabilisieren".

Kann keinem sagen, welche krassen Zustände ich in diesen Monaten durchlitten habe – wohl wie in meinem ganzen Leben zuvor nicht (und das war nicht ohne).

Mein Anliegen ist also nur, die Rest-Wirkung des letzten Mittels irgendwie aus meinem Körper rauszukriegen, und dann ist Feierabend mit Homöopathie.

Übrigens gibt es zur Wirkdauer einer C200 ja sehr unterschiedliche Auffassungen; wie seht Ihr das?

Neuerdings inhaliere ich nun mehrmals täglich Kampfer+Menthol – seitdem geht es mir besser; und ich hoffe sehr, dass es anhält.

sFchna[t:terguxsche


Die Verschlechterungen sind ganz eindeutig auf die Mittel zurückzuführen, das bilde ich mir sicher nicht ein.

Obwohl Du die Einnahme nach nur einer Woche abgebrochen hast?

Mein Anliegen ist also nur, die Rest-Wirkung des letzten Mittels irgendwie aus meinem Körper rauszukriegen, und dann ist Feierabend mit Homöopathie.

Dann nimm bitte Lewians Rat an und geh zu einem Schulmediziner. Er kennt sicher einen Wirkstoff gegen Deine Symptome. Vermutlich hängt es mit Deinem Immunsystem zusammen (Infektionen, Allergien oder ähnliches).

Voigxeo


Hallo Schnattergusche,

Fiamma war 3,5 Monate in Behandlung (siehe 1. Posting)

sOchna9tterxgusche


Vigeo

Das hatte ich falsch gelesen, danke für Deinen Hinweis!

fiamma

Demnach lag eine Woche zwischen der letzten Einnahme und dem Versuch der Antidotierung. Und dann ging es Dir an einzelnen Tagen besser, an anderen um so schlechter? Oder war das schon vor der Antidotierung?

fiiaxmma


@ schnattergusche

Mir ging es während der ganzen Behandlungsdauer – abgesehen von 2 Wochen während der 3-wöchigen Einnahmedauer des 3. Mittels (von 4) – total besch...., viel schlechter als vor Behandlungsbeginn. Und ich spürte ganz eindeutig, dass es mit den Mitteln zusammenhing – solche Zustände kann man sich nicht einbilden und habe ich auch nicht unterschwellig damit gerechnet. Im Gegenteil, meine entsprechende Nachfrage beantwortete der Homöopath bei der Erstanamnese damit, dass ich bei den Q-Potenzen (hatte ich zu Beginn) quasi keine Erstverschlimmerung befürchten müsse, dafür seien diese ja da....

Mittel Nr. 4 war eine andere Potenz von Mittel Nr. 3 (erst Q6 und dann eben C200) – ich wollte es rein vom Gefühl her schon gar nicht mehr nehmen. Nachdem es mir total dreckig ging, riskierte ich es; und es kam noch schlimmer....

Nach einer Woche eben die ersten Antidotierungsversuche, die zunächst zu einer kleinen Besserung geführt haben, aber eben nicht richtig dauerhaft griffen.

Seit Samstagabend antidotiere ich nun häufiger und intensiver (s.o.); und zumindest das Allgemeinbefinden ist seitdem besser.

Wegen meiner "eigentlichen" Beschwerden beschreite ich neue Wege, will aber halt mit der Homöopathie endlich abschließen – sprich, alles draußen haben und Abschied nehmen von diesen wahnsinnigen Verschlimmerungen.

Infektionen und/oder Allergien habe ich keine.

s/chnatte8rguscxhe


fiamma

Danke für die Erklärung!

In diesem Fall würde ich nicht zögern und sofort zum Arzt gehen. Zu jeder Therapie gehört auch Vertrauen, und das ist bei Dir gestört. Du wirst nicht homöopathisch weitermachen. Auf die "Schulmedizin" verzichte sehe ich aber auch als Fehler an.

Kqatxze1


Hallo,

ich kann mir gut vorstellen, dass die "Nebenwirkungen" sofort eintreten und ohne neuerlichen Anstupser nicht so einfach weg gehen. Das kennen ich aus eigener Erfahrung - und wie ich das kenne o:) .

Homöopathische Wirkungen werden durch Pfefferminze und Coffein (Cola, Kaffee) reduziert.

Wenn du magst, schreib mir eine PN und ich schau mal, ob ich was für dich ausfindig machen kann, damit es dir schneller besser geht.

Alles Liebe

fni<a>mma


Vielen lieben Dank, Ihr Beiden! @:)

@ schnattergusche

Die schulmedizinischen Methoden sind ausgeschöpft bzw. wende ich erneut an.

Ich hatte damit ja bereits Erfolg gehabt und mir den durch die Homöopathie regelrecht kaputt gemacht.

Nachdem die wahren Ursachen recht komplex und tiefgehend sind (psychischer Bereich), kommt man da schwer ran – mache da sowieso schon, was nur möglich ist.

Ergänzend möchte ich mich nun in eine Behandlung mit TCM begeben.

@ Katze1

Homöopathische Wirkungen werden durch Pfefferminze und Coffein (Cola, Kaffee) reduziert.

Ich weiß – hatte zunächst aber nicht so wirklich funktioniert. Klappt offenbar nur durch intensivere und häufigere Anwendung. Mit Kaffee will ich es nicht übertreiben, also nun mehrmals täglich Inhalation von Kampfer/Menthol. Ob das ordentlich funktioniert, kann ich aber wohl erst nach 1-2 Wochen beurteilen.

Danke für Dein Angebot, mir per PN weiterzuhelfen. Was bräuchtest Du noch für Infos dazu?

J_anixna85


Weiß jemand, wie lange generell so eine C200 wirkt und ob man bei Behandlungsabbruch sozusagen in diesen Verschlimmerungen gefangen bleibt?

Ja. Gar nicht. Wenn du irgendwas hast, was behandelt werden sollte, fang endlich an damit. Und zwar bei nem richtigen Arzt.

f"iammxa


Janina, ich habe schulmedizinisch bereits alles durch; es handelt sich um sehr starken Haarausfall, den man leider nicht so ohne Weiteres behandeln kann. Die Homöopathie hat jedenfalls die Situation schlimmer gemacht als je zuvor (schwere Depressionen und Erschöpfungszustände gab's noch "gratis" dazu) – vom Homöopathen wurde das als "normal" angesehen ("Reaktionen") und zum Schluss völlig ignoriert.

Juaninai8x5


Die Homöopathie hat jedenfalls die Situation schlimmer gemacht

Wohl kaum – ohne Wirkstoff... Höchstens als Abwesenheit einer Behandlung.

fwiammxa


@ Janina

Glaube mir, ich habe "früher" nie an Homöopathie "geglaubt" (komme aus der naturwissenschaftlichen Ecke ;-) ).

Habe es ausprobiert und wurde dann eben eines besseren belehrt. >:(

Homöopathie "funktioniert" irgendwie auf einer nichtstofflichen, energetischen Ebene. Für mich ehrlich gesagt auch nicht nachvollziehbar, WIE. D.h. insbesondere, dass da mit Zeug herumgemurkst wird, von dem die Wirkungsweise gar nicht wirklich durchschaut und verstanden wird, rein aufgrund irgendwelcher Erfahrungswerte. Es ist aber nun mal jeder Mensch anders.

Wie gesagt, ich habe innerhalb von dreeinhalb Monaten vier Mittel bekommen, und jedes Mal war es ein sehr extremer Eingriff in meine Persönlichkeit, sowas kann man sich nicht "einbilden".

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