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Amalgam-/ Quecksilber-Ausleiten mit Selen?

2-1.Juxni hat die Diskussion gestartet


Ich habe morgen einen größeren Termin, bei dem Amalgamfüllungen entfernt werden sollen. Eine Kollegin hat mit empfohlen eine Selenkur zu machen, um Reste auszuleiten, wie sie sagte. Habt ihr damit Erfahrung? Wie effektiv ist das?

Antworten
M$uvrtexl


Wie willst Du den Erfolg einer solchen Ausleitung messen?

2!1F.Junxi


Das weiss ich eben nicht, deswegen meine Frage, ob das ein probates Mittel ist? Sie hat mir auch Globuli (Mercurium) empfohlen, aber da bin ich eher skeptisch.

M@uUrBtexl


Da das alles eigentlich nicht messbar ist, kannst Du 10 Heilpraktiker oder Ärtze fragen und wirst 10 unterschiedlichst Meinungen (z.B. alles Quatsch) oder Methoden hören.

Wichtig ist, dass man selbst einen positiven Effekt erwartet.

Viel wichtiger ist, dass die Blomenentfernung von jemanden gemacht wird, der weiß was er tut und die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen ergreift. Sonst ist die Entfernung leicht eine weitere hohe Belastung für den Körper, wo auch eine Ausleitung nicht bringt.

2o1.Jxuni


Bezüglich Vorsichtmaßnahmen meinte mein Arzt, er würde es mit zusätzlichem sauerstoff machen (was immer das heißt) und sehr vorsichtig.

M.urZtuel


Sauerstoff hört sich schon mal gut an.

Welche Methode der Ausleitung (ich persönlich finde das übrigens auch nur zusätzliche Geldmacherei) bietet Dir den der Zahnarzt an.

2H1\.Ju2ni


Ich wusste gar nicht dass man ausleiten sollte. Darauf hat mich erst meine Kollegin gebracht. Was würdest du tun? Kennst du dich ein wenig aus?

MYurtxel


Meine Frau (Heilpraktikerin) hat mich über div. Möglichkeiten und deren Kosten aufgeklärt. Da ich nix von Zauberei halte, habe ich mich dann im Interne schlau gemacht und die Funktionsweise bei keiner der Methoden wirklich wissenschaftlich nachvollziehen können. Also, ich habe keine Ausleitung gemacht.

Aber weder das Selen noch das homöopathische Mittel dürften die Welt kosten und schaden tun sie bestimmt nicht.

Wünsche Dir viel Spaß für morgen.

SLchliotzauge6x7


Vor allen Dingen sollte ein Kofferdam benutzt werden.

Bei mir wurden die Füllen eher rausgeklopft statt rausgebohrt. Mir ging es 5 Jahre danach schlecht, trotz "Ausleitung". Mußte auch Selen nehmen und Zinkorotat und verschiedene Nosoden, deren Namen ich nicht mehr weiß.

Alles Amalgam kriegen die eh nicht raus. Habe das gemerkt, als irgendwann mal Kronen geschliffen wurden. Da ging das Unwohlsein (ich hatte extreme Schüttelfrostanfälle und myoklonische Zuckungen wieder los)

Und was im Gehirn gespeichert ist, kriegt man eh nicht raus. Gibt auch eine Chelat-Therapie, konnte ich mir aber nicht leisten.

S|chlittzaMuge67


Bei mir wurden die Füllen eher rausgeklopft

;-D – nee, Pferde habe ich noch nicht im Mund... ;-D

muß heißen die Füllungen

t1hofoxer


Bei mir wurden die Füllen eher rausgeklopft statt rausgebohrt. Mir ging es 5 Jahre danach schlecht, trotz "Ausleitung".

Mein Zahnarzt sagt, das schlimmste was man machen kann, ist, die Amalgam-Füllungen rauszuholen. Gerade dabei wird eine Menge von dem Mistzeug freigesetzt. Alte, intakte Amalgamplomben geben kaum Quecksilber ab. Da nimmst du wahrscheinlich mehr mit der Nahrung auf.

Wenn es keine medizinische Indikation gibt, würde ich es ganz bleiben lassen.

2n1n.Junxi


Die Füllungen stammen aus den 90er jahren und leider haben zwei Kariesränder, müssen also raus. ich war auch skeptisch, bin mir aber sicher, dass er sehr gewissenhaft arbeitet.

Danke auch für die anderen Beiträge!

tkho]foer


Dann geht's wohl nicht anders. Mach dich nicht verrückt, und lass dir keinen Hokuspokus andrehen.

fploVwerx05


Ich habe selbst in einem Zeitraum eines 3/4 Jahres meine Amalgamfüllungen entfernen lassen. Nachdem ich ziemliche Ernährungsprobleme hatte und ich teils kaum noch etwas essen konnte, kann ich jetzt wieder fast normal essen. Rausgebohrt wurde mit einem Kofferdamm. Als Unterstützung nahm ich Selen.

Jetzt mache ich einmal monatlich eine Chelattherapie und merke kaum noch etwas von der ehemaligen heftigen Müdigkeit. Es ist kein Hokuspokus, wenn man es von ordentlich zertifizierten Ärzten machen lässt. Diese haben auch eine eigene HP.

fSlowe3r0x5


Ob und wieviel Metalle sich im Körper ausgebreitet haben, kann man an einer Schwermetall-Mineralanalyse feststellen. Daraus ergibt sich auch die Häufigkeit der Chelattherapien.

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